Gastautor Wolfram Steffen: Im Haus seiner Mutter

Hallo, ihr Lieben! Langes Wochenende, Pfingstwochenende. Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr verbringt schöne Tage, wo auch immer :). Um sie noch ein wenig schöner zu machen, kommt eine Geschichte von mir dazu. Aber – Achtung – nicht von mir selbst, sondern von einem Gastautor. Also ich finde sie klasse! Schaut selber mal hinein!

Bis bald, euer Matt

***

Sie hieß Silke und sie war eigentlich ein liebes Mädchen. Die Tochter einfacher Arbeiter hatte einen ordentlichen Beruf gelernt und nach ihrer Lehre gut zwei Jahre als Sachbearbeiterin in einem kleineren Unternehmen gearbeitet. Dort hatte sie auch ihren Horst kennengelernt. Ein Mann, den sie heimlich angehimmelt hatte und es gar nicht fassen konnte, als er irgendwann tatsächlich an einer kleinen Büroangestellten wie ihr Interesse zeigte.

Horst war in der Firma nicht besonders beliebt. Er war Finanzchef und galt als ein Vorgesetzter, dem man am besten nicht in die Quere kommt. Er war mit der Familie verwandt, die einst das Unternehmen aufgebaut hatten, und verfügte über entsprechenden Rückhalt in der Chefetage. Auch wenn er noch relativ jung war und gerade erst sein Studium hinter sich gebracht hatte, konnte er sich doch sicher sein, schon bald vom Abteilungsleiter in den Führungszirkel berufen zu werden. In diesen Kreisen galt er als korrekte und überaus zuverlässige Führungskraft. Für seine Untergebenen war ein Pedant, der alles kontrollieren wollte und nichts durchgehen ließ.

Silke war keine Frau mit Ambitionen. Sie war zufrieden mit ihrer Arbeit gewesen. Sie hatte ihre Aufgabe erfüllt und hatte sich nie besonders hervorgetan. Eine typische Büroangestellte eben. Gefügig. Unauffällig. Austauschbar. Bis, ja bis Horst auf die hübsche junge Frau aufmerksam geworden war und sie zielstrebig von der Geliebten zur Verlobten und schließlich zur Ehefrau machte. Und so verbrachte sie jetzt ihre Tage nicht mehr in einem Büro voller Aktenschränken und Computer, sondern zu Hause. In seinem Zuhause. In einer großen Villa am Rande der Stadt, in der er bisher allein mit seiner verwitweten Mutter gelebt hatte. Für ihre früheren Kolleginnen war sie eine, die es geschafft hatte, sich einen Mann zu angeln, von dem andere nur träumen konnten. Gut aussehend, gut situiert und mit besten Karrierechancen. Sie hatte also allen Grund, sich glücklich zu schätzen und ihre privilegierte Situation zu genießen.

Doch so richtig wollte ihr das nicht gelingen. Ja, sie liebte ihren Mann und küsste ihn leidenschaftlich, wenn er spät abends nach Hause kam und es schätzte, dort von einer begehrenswert hübschen Frau empfangen zu werden. Doch so allmählich begriff sie, weshalb er in der Firma eher verhasst als beliebt war. Sie spürte, dass er nicht nur für seine Untergebenen ein Chef war, der keine Widerrede duldete, sondern auch als ihr Mann darauf bestand, alles zu bestimmen, was ihr gemeinsames Leben betraf. Sie war die Frau an seiner Seite und er bestimmte, was sie zu tun und zu lassen hatte. Zum Beispiel dass sie keinen eigenen Beruf mehr ausüben durfte, denn er war der Meinung, dass sie als seine Ehefrau allein für ihn da zu sein hatte.

Gewiss, sie genoss viele Freiheiten, besaß ihre eigene Kreditkarte und konnte über ein großzügiges Haushaltsgeld verfügen. Aber sie hatte auch zur Stelle zu sein, wenn er Freunde zu sich einlud, die selbstverständlich bewirtet werden wollten. Und er erwartete von ihr, dass sie in seiner Gegenwart stets gut gekleidet und sorgfältig zurechtgemacht war. Denn eine Frau war dazu da, ihrem Mann zu gefallen und ihm die Freuden zu geben, die eine Frau zu geben vermag.

Er konnte ein zärtlicher Liebhaber sein und es gab vermutlich keinen Handbreit ihres Körpers, den er nicht schon mit Küssen bedeckt hatte. Doch wenn er sie schließlich so erregt hatte, dass die Feuchtigkeit nur so aus der Mitte ihres Körpers floss, wurde er ganz Mann. Er nahm sie mit Leidenschaft, fickte sie mit aller Härte und ließ sie spüren, dass sie sein Weib war und er Herrschaft über sie ausübte. Es war der Sex eines Mannes, der in jeder Situation die Oberhand behielt und sich von seiner Frau holte, was ihm zustand.

Sie war äußerst skeptisch gewesen, als er ihr eröffnet hatte, dass sie gemeinsam im Haus seiner Mutter wohnen würden. Doch sie hatte sich damit getröstet, dass es ja hier eine eigene, abgeschlossene Wohnung gab, während ihre Schwiegermutter einen eigenen Trakt des großen Winkelbungalows bewohnte. Nein, diese Frau hatte sie nie gemocht und Silke hatte von Anfang an ihre missbilligenden Blicke gespürt. Eine einfache Büroangestellte war wohl nicht standesgemäß für eine Frau aus Industriellenkreisen. Noch dazu eine, die mehr als zehn Jahre jünger als ihr Ehemann war.

Es war immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der streng dreinblickenden Frau gekommen. „Mein Horst ist viel zu gut für dich,“ hatte sie wiederholt zu hören bekommen. Und sie wusste, dass die giftige Schwiegermutter alles tat, um das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Mann zu vergiften. Vor allem aber sah sie ihre Schwiegertochter nicht als erwachsene, verheiratete Frau an, sondern schien in ihr nicht viel mehr als ein dummes, naives Mädchen zu sehen. „Du lässt ihr viel zu viel durchgehen,“ hatte sie einmal zu ihrem Sohn gesagt, ohne zu wissen, dass Silke Zeuge des Gesprächs wurde: „So eine braucht von Zeit zu Zeit eine Tracht Prügel, damit sie weiß, wo ihr Platz ist.“ Eine Aussage, die sie später dann auch ihr gegenüber wiederholt hatte: „Horst hätte dich längst übers Knie legen und dir ordentlich den Hintern versohlen sollen.“

Silke gab sich redlich Mühe, ihrem Mann sowohl eine gute Hausfrau, als auch eine heißblütige Geliebte zu sein. Er war ein Mann, der viel arbeitete und ein Recht auf eine Frau hatte, die ihm die wenige gemeinsame Zeit so angenehm wie möglich machte. Doch sie war es nicht gewohnt, aus eigenem Antrieb heraus zu arbeiten und ihr Leben selbst zu organisieren und so passierte es immer wieder, dass sie den halben Tag vertrödelte, um dann sich dann erst in letzter Minute für ihn bereit zu machen, nachdem sie ein nettes Abendessen für ihn zubereitet hatte.

„Ich sollte den Riemen nehmen und dich lehren, was es heißt, die Frau meines Sohnes zu sein,“ hatte die alte Hexte ihr eines Tages zugerufen, als sie sie nachmittags im Liegestuhl auf der Terrasse entdeckt hatte. Es war einer jener Tage, an denen sie sich wieder irgendwie leer und unerfüllt fühlte und lustlos in einer Frauenzeit-schrift blätterte, um sich die Zeit zu vertreiben. Das letzte Mal,, dass sie geschlagen worden war, lag schon so lange zurück, dass sie sich nur noch vage daran erinnern konnte. Damals war sie noch ein Tee-nager. Sie war in der Disko gewesen und nicht wie erlaubt um zehn nach Hause gekommen, sondern erst weit nach Mitternacht. Ja, Vater hatte einen Ledergürtel genommen und sie damit nach Strich und Faden verdroschen. Aber heute war sie eine erwachsene Frau und solche Drohungen muteten doch etwas seltsam an. Sie war zwar recht zierlich gebaut und wirkte wesentlich jünger als sie tatsächlich war. Aber sie war immerhin verheiratet und schon lange kein ungestümer Teenager mehr, den man noch erziehen musste.

Eines Tages passierte es dann. Silke war gerade nach Hause gekommen. Sie hatte ein paar Besorgungen erledigt, den BMW in der geräumigen Doppelgarage geparkt und die Einkäufe in die Küche geschleppt. Das Wochenende stand bevor und sie hatte sich einige interessante Gerichte herausgesucht, mit denen sie sich und ihren Mann das Wochenende versüßen wollte. Eigentlich war sie nie eine große Köchin, doch sie war langsam in ihre Aufgabe hineingewachsen und fand es mittlerweile sogar spannend, neue Gerichte auszuprobieren und dabei ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln, die wohl irgendwo in ihrem tieferen Inneren geschlummert hatten.

Sie hatte gerade die letzte Tüte auf dem Küchentresen abgestellt, als ihr bewusst wurde, dass sie nicht allein war.

Vor dem wandfüllenden Bücherregal, indem es vor allem schöngeistige Literatur in ungelesenen Büchern und einige Reihen aus Bereichen wie Finanzwesen und Betriebswirtschaft gab, stand sie. Silke war schockiert. Bisher galt es als unausgesprochene Regel, dass die-se Wohnung für ihre Schwiegermutter tabu war. Horst hatte ihr auch zugesagt, dass seine Mutter ausschließlich im anderen Teil des Hauses wohnen würde und keinen Zutritt zu dieser Wohnung hatte. Und jetzt stand sie da und sah sie an. Sie stand ganz einfach in ihrem Wohnzimmer und tat so, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt. Wie war sie hier hereingekommen? Hatte sie also doch einen Schlüssel. Wie konnte sie sich das Recht herausnehmen, ihre Privatsphäre zu verletzen? Dies war ihre Wohnung und eine Schwiegermutter konnte hier nicht einfach ein und ausgehen. Die Gedanken rasten nur so durch Silkes Kopf.

Ihre Schwiegermutter war eine resolute Frau. Sie war eine eindrucksvolle Erscheinung, die sowohl körperlich als auch mit ihrem gesamten Auftritt den Raum beherrschte. Ganz im Gegensatz zu einem zierlichen Wesen wie Silke war sie kräftig gebaut, gut einen Kopf größer und vermutlich auch einige Kilo schwerer. Kein Wunder, dass sie in der Ehefrau ihres Sohnes lediglich ein junges Mädchen sah, das man als Frau nicht wirklich ernst nehmen konnte.

„Du hast die Wäsche meines Sohne ruiniert, du kleine Schlampe,“ waren ihre Worte, während sie langsamen Schrittes den Raum durchquerte. Ich habe dir schon tausend Mal gesagt, dass seine Wäsche nicht in den Trockner gehört, sondern auf die Leine. Ich will, dass sie an der Luft trocknet und er sich darin wohlfühlt und was machst du, du faules Stück? Stopfst seine Sache einfach in den Trockner und gehst aus dem Haus. Zu faul, die Wäsche ordentlich auf die Leine zu hängen, wie es sich gehört. Den ganzen Tag durch die Gegend fahren und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, aber zu faul, sich um die Wäsche ihres Mannes zu kümmern.“

Sie war bereits bedrohlich nahe und Silke wurde bewusst, dass sie reagieren musste. Die Frau hatte etwas Bedrohliches an sich. Ihre Augen funkelten, ihre Worte klangen bösartig. Der gesamte Auftritt dieser Frau machte ihr Angst.

„Du, du, du hast kein Recht, in meine Wohnung zu kommen,“ brachte sie zögernd hervor und versuchte, selbstbewusst zu klingen.

„Ich habe kein Recht? Das hier ist mein Haus und du lebst in der Wohnung meines Sohnes. Ich nehme mir das recht, hier ein und aus zu gehen, wie es mir beliebt. Daran wird mich eine kleine Schlampe wie du ganz bestimmt nicht hindern.“

Silke wich zurück. Sie ließ es zu, von der giftigen alten Hexe in ihrer eigenen Wohnung bedroht zu werden. Schritt für Schritt trat sie zu-rück, bis sie den Vorratsschrank erreicht hatte, der das Ende dieses Bereiches ihrer Wohnung bildete. Ein Fehler, wie sie kurz darauf erkannte. Ihre Widersacherin hatte ihren Auftritt gut geplant. Sie hatte sich bestens vorbereitet. Blitzschnell ergriff sie Silkes abwehrend nach vorne gerichteten Hände und ehe sich die junge Frau versah, waren ihre Handgelenke mit einem schwarzen Klettband miteinander verbunden. Es war ein Band von der Sorte, wie man es bei Blutdruck-Messgeräten findet. Gefertigt aus solidem Nylon und mit einem breiten Klettverschluss versehen, der ab diesem Augenblick jede Gegenwehr zwar nicht unmöglich machte, aber doch ganz erheblich erschwerte.

„Ich sollte dir gleich auf der Stelle ein paar Ohrfeigen geben für dein ungeheuerliches Verhalten. Aber ich hab besseres mit dir vor.“

Damit packte sie die junge Frau am Handgelenk und zog sie mit energischen Schritten in Richtung Schlafzimmer. Silke hatte keine Chance, sich gegen die resolute Frau zur Wehr zu setzen. Sie stolperte einfach hinter ihr her, bis sie durch die Tür geschubst wurde und in einem großen Bogen auf dem Bett landete. Ihr Ehebett. Das Bett, auf dem sie schon unzählige Mal von ihrem Mann gestreichelt, geküsst, geliebt, gefickt worden war. Sie hatte noch immer nicht voll begriffen, was mit ihr geschah. Alles war so plötzlich geschehen, so schnell, so unerwartet.

Ihre Schwiegermutter hatte nichts dem Zufall überlassen. Auf dem Bett lagen bereits mehrere Lederschlaufen bereit, die offensichtlich fest mit dem Bettrahmen verbunden waren. Es war ein Leichtes für die stämmige Frau, Silke damit zu fixieren und es dauerte nur wenige Augenblicke, bis ihre junge Schwiegertochter mit ausgestreckten Armen auf dem breiten Ehebett lag. Nicht so, wie sie zum Schlafen liegen würde, sondern mit dem Kopf etwa in der Mitte des Bettes, sodass ihr Körper genau bis zur Hüfte an auf der Bettkante zu liegen kam. Silke trug weiße Jeans, die sich straff um ihren Po spannten, der sich in ihrer jetzigen Haltung in seiner vollen Schönheit präsentierte, da ihr Körper genau an dieser Stelle abknickte und damit die Rundungen ihrer Pobacken voll zur Geltung brachte. Doch das war noch nicht alles.

Die Besitzerin der Villa kannte sich bestens aus. Ein gezielter Griff in eine der Nachttisch-Schubladen und sie hielt eine Fernbedienung in der Hand. Das Bett ihres Sohnes war natürlich von einer ganz besonders luxuriösen Sorte und ließ sich auf vielfältige Weise verstellen. So konnte man zum Beispiel das Fußende ein gutes Stück anheben, um eine besonders entspannende Körperhaltung zu finden. Genau das tat die alte Frau jetzt und sie tat es mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht. Silke hörte ein leises Summen und spürte, wie ihr Unterkörper langsam aber sicher angehoben wurde. Als das Summen schließlich aufhörte und der Mechanismus seine Endstellung erreicht hatte, war sie zu einer Körperhaltung gezwungen, die sie bereits erahnen ließ, was ihre Schwiegermutter mit ihr vorhatte. Jetzt war ihr Po der höchste Teil ihres Körpers. Ihre Beine hingen nahezu senkrecht nach unten, während sie durch ihre Fesselung wirksam daran gehindert war, ihre Haltung zu verändern und eine weniger kompromittierende Position einzunehmen.

„Du darfst dir nicht einbilden, dass du die erste bist, die mein Sohn nach Hause gebracht hat. In diesem Bett haben schon unzählige Flittchen geschlafen. Die meisten waren allerdings nur ein kurzes Gastspiel. Warum er ausgerechnet bei dir hängen geblieben ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es Zeit wird, dir eine Lektion zu erteilen, damit du weißt, wer hier im Haus das Sagen hat. Deine Hochnäsigkeit geht mir nämlich schon lange auf die Nerven. Und ich werde es nicht tolerieren, dass du dich hier breit machst und faul die Beine hochlegst, während dein Mann hart arbeitet, um dir ein angenehmes Leben zu ermöglichen.“

Sie hatte sich zu ihr herunter gebeugt, während sie diese Worte sprach. Beide Hände umfassten dabei ihren Po, bevor sie um ihren Körper herum wanderten und sich daran machten, umständlich den Gürtel der Jeans zu lösen. Die Verächtlichkeit in ihrer Stimme war nicht zu überhören. Ihre Handgriffe waren grob und ungeduldig. Ihr Atem verriet die Anstrengung, die es ihr machte, zuerst den Gürtel aus seinen Schlaufen zu ziehen und dann die Knöpfe der knalleng sitzenden Jeans zu öffnen, bis das Kleidungsstück nachgab und nur noch locker ihre Hinterbacken umspielte. Danach wurden der jungen Frau Höschen und Jeans gleichzeitig nach unten gestreift, um als ungeordnetes Stoffknäuel im Bereich ihrer Knöchel hängen zu bleiben.

Die gealterte Frau war spürbar außer Atem. Sie richtete sich auf und betrachtete den Körper, den sie bloßgelegt hatte. Ein hübscher Arsch, dachte sie dabei. Verständlich, dass mein Sohn darauf reingefallen ist. Natürlich ist sie rasiert, wie es die jungen Dinger heute anscheinend alle sind. Wie oft hat er sie wohl schon diese Möse von hinten gesehen, bevor er das Weib gepumpt hat, bis sie vor lauter Lust nur noch schreien konnte. Na warte, dachte sie und wieder ver-zogen sich ihre Mundwinkel zu einem Grinsen, das nichts Gutes verhieß. Ich werde dich gleich aus einem ganz anderen Grund zum Schreien bringen.

Sie ging zum Kleiderschrank, der vom Boden bis zur Decke reichte und eine ganze Wand des großzügigen Schlafzimmers einnahm. Sie musste nicht lange suchen, bis sie den breiten Ledergürtel in Händen hielt. Wie ein altes Erbstück hing er an der Innenseite einer Tür des Schrankes. Ein breiter Streifen braunen Kernleders, der schon lange nicht mehr seine Aufgabe erfüllt hatte. Es war der Riemen, den ihr Mann zu benutzen pflegte, wenn es wieder einmal an der Zeit war, die Brut in ihre Schranken zu verweisen. Jedes der beiden Mädchen hatten ihn zu spüren bekommen und auch Horst war davon nicht verschont geblieben. Mehr als einmal hatte sie alle ihre Kraft gebraucht, um die Gören in Position zu halten, während Vaters Riemen breite rote Striemen auf ihre Hintern zeichnete. Sie hatte ihre gellenden Schreie gehört und gewusst, dass diese Tracht Prügel Wirkung zeigen und sie wieder für viele Wochen zu braven, gehorsamen Mädchen machen würde.

Diese Dame hier fühlte sich zwar als erwachsene Frau, doch in ihrer geistigen Entwicklung war sie noch nicht viel mehr als eine junge Göre. Und sie war nicht viel größer als es ihre Töchter damals waren, auch wenn sie schon richtig pralle Titten hatte und einen Arsch, der jeden Männerschwanz lebendig werden lässt.

„Ich werde dir jetzt zeigen, wie man in diesem Haus mit Flittchen umgeht, die sich nicht fügen wollen.“

Damit holte sie weit aus und ließ das schmiegsame Leder mit voller Wucht auf die ihr auf geradezu vollkommene Weise dargebotenen Hinterbacken treffen. Der Schrei war nicht überraschend. Genauso wenig, wie die heftigen Reaktionen, die sie sofort damit auslöste. Die Kleine versuchte, wild mit den Beinen zu strampeln, was ihr aber nur eingeschränkt möglich war, da sie noch von ihrer nicht ganz abgestreiften Jeans daran gehindert wurde. Sie wartete genüsslich, bis sich ihre Schwiegertochter wieder beruhigt hatte, und holte erneut aus. Sie wusste, welches Feuer ein breiter Lederriemen auslösen konnte und sie verstand das Geheul, das die damit Getroffene anstimmte. Doch ihr Mitleid hielt sich in Grenzen. Das dumme Ding musste bestraft werden und genau das würde sie tun. Also holte sie erneut aus, um das Spiel fortzusetzen.

Silke konnte nicht anders, als die Schläge hinzunehmen. Sie lag bäuchlings auf dem Bett, die Arme ausgebreitet, wie der gekreuzigte Jesus und unfähig, ihren Hintern vor dem brennenden Biss des Leders in Sicherheit zu bringen. Anfangs hatte sie noch laut aufgeschrien. Dann begann die Phase der wilden Beschimpfungen. Irgendwann heulte sie nur noch und ließ geschehen, was sie nicht ab-wenden konnte. Sie hasste diese Frau und sie schwor sich es ihr irgendwann irgendwie wieder heimzuzahlen.

Wie viele Hiebe es gewesen waren, hatte keine von beiden mitgezählt. Doch die verärgerte Schwiegermutter war zufrieden, als sie schließlich innehielt und den Lederriemen wieder an seinen Platz zurück hängte. Sie betrachtete ihr Werk und begutachtete den rot angelaufenen Hintern der Kleinen der von zahlreichen sich kreuzen-den Striemen gezeichnet war. Horst würde wohl heute Nacht nicht allzu viel Freude an ihr haben. Oder vielleicht doch. Man konnte nie wissen, was in den Männern vor sich ging.

In aller Ruhe machte sie sich daran, die Fesseln wieder zu lösen und dem geschundenen Körper seine Bewegungsfreiheit wiederzugeben.

„Das mit der Wäsche ist vielleicht nicht so wichtig, Silke. Aber es hat das Fass zum Überlaufen gebracht. In diesem Hause führe ich das Regiment. Hast du mich verstanden? Du wirst entweder tun, was ich dir sage, oder das war nicht das letzte Mal, dass du Prügel beziehst.“

Damit überließ sie die junge Frau sich selbst und zog sich wieder in ihren Teil der Villa zurück.

o o o o

Horst war etwas verwundert an diesem Abend. Nicht nur weil ihn seine Frau ganz besonders herzlich begrüßt hatte und gar nicht mehr aufhören wollte, ihn zu umarmen und zu küssen. Er hatte auch eine Veränderung an ihr bemerkt, die er nicht ganz deuten konnte. Und er hatte den Eindruck, dass sie geweint hatte.

Es war am späten Abend, während er die letzten Nachrichten im Fernsehen verfolgte, als sie schließlich mit der Sprache heraus rückte. Sie setzte sich neben ihn auf die lederbezogene Couch und schmiegte sich Liebe suchend an ihn.

„Deine Mutter …“ brach es schließlich aus ihr heraus: „Sie, sie hat mich geschlagen.“ Dabei drehte sie sich leicht zur Seite, raffte ihr Kleid ein wenig hoch und gewährte ihm einen Blick auf einen mittlerweile dunkelrot angelaufenen Striemen, der sich quer über ihren Oberschenkel zog. Er nahm es mit einem kurzen Seitenblick zur Kenntnis, um sich gleich wieder dem Geschehen auf dem Großbild-display zuzuwenden.

„Sie hat mich mit einem Lederriemen geschlagen, Horst. Sie hat mich überwältigt und festgebunden. Ich konnte mich nicht wehren. Es hat so weh getan, Horst …“ Der Rest des Satzes ging in einem hemmungslosen Schluchzen unter, während ihre Tränen sein Hemd benetzten und sich ihre Arme Schutz suchend an ihn klammerten. Minutenlang verharrte sie in diesem Zustand und hoffte auf eine Reaktion von ihm. Entrüstung vielleicht, Verärgerung oder zumindest ein Zeichen des Mitleids. Aber nichts dergleichen geschah.

„Mutter hatte sicher ihre Gründe,“ meinte er schließlich mit lakonischem Tonfall und sah ihr ungerührt in die Augen. Dann stand er auf, reichte ihr die Hand, um sie zu sich hoch zu ziehen, und umarmte sie, während er ihr zärtlich durchs Haar fuhr. „Lass uns ins Bett gehen,“ flüsterte er ihr zu und schob sie sanft von sich.

Wenig später lag sie im Bett und wartete auf ihn. Als er schließlich kam, zog er ihr sanft die Bettdecke weg, kniete sich über sie und betrachtete lüstern das Werk seiner Mutter. Dann packte er sie mit beiden Händen an den Hüften und zog sie auf die Knie. Sein Schwanz war bereits zu voller Größe angewachsen. Er drang in sie ein bahnte sich mit den ersten Liebestropfen seines erregten Gliedes einen Weg in ihr Inneres und begann sie zu ficken. Er fickte sie, wie er sie noch nie gefickt hatte. Hart, fordernd und mit seiner ganzen männlichen Animalik nahm er von ihr Besitz, während sein Blick auf ihre geteilten Hinterbacken gerichtet war, denen man die Spuren einer heftigen Züchtigung ansah.

Nächstes Mal würde er sie sich selbst vornehmen, war sein Vorsatz.

Wolfram Steffen
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Eingesperrt (Elena), Teil 2

Hallo, Ihr Lieben! Ich wollte euch den zweiten Teil dieser Geschichte eigentlich schon zu den Feiertagen einstellen, war aber leider verhindert. Ich wünsche euch wie immer viel Spass beim Lesen! lg, euer Matt

***

„Wie heißt du?“, wollte er von ihr als erstes wissen.

„Elena“, erwiderte sie und schlug sofort ihre großen Augen nieder. Matt hob ihr Kinn zu sich an.

„Hast du Angst vor mir, Elena?“, fragte er sie weiter, einfach weil ihr Verhalten dies nun vermuten ließ.

„Ein wenig, Herr!“, gab sie nach kurzem Zögern zu. „Aber ich weiß, dass mein Herr dich nicht ohne Grund hierher geführt hat. Du wirst mir nicht schaden!“

Nur die ersten drei Worte waren von ihr ehrlich ausgesprochen, der Rest schon wieder befohlen oder erlernt. Matt nickte ihr zu und ließ ihr einen Moment Zeit, sich an sein Gesicht zu gewöhnen. „Nein, ich werde dir ganz sicher nicht schaden!“, bekräftige er dann das eben von ihr herunter gebetete. „Wir werden einen Platz für dich suchen, wo du mir besser zu Diensten stehen kannst, Elena!“, wies er sie dann vorsichtig an. Klaus hatte er völlig vergessen, sein Focus war nun alleine auf die Frau an seiner Seite ausgerichtet.

Er führte sie nach einem kurzen Rundblick zu einer breiten Kommode, die dem schweren Holzmobiliar des ganzen Raumes entsprach. Elena wankte ein wenig, stützte sich unmerklich an seine haltende Hand, ihre Lippen leicht geöffnet. Matt räumte beiseite, was dort an Zierrat stand und wischte für Elena kurz den Staub fort. Dann drückte er sie behutsam an der Schulter nach vorne, bis sie mit ihrem Oberkörper auf der polierten Holzoberfläche auflag. Sie zuckte zusammen, als er sie streichelte, erzitterte sichtlich. Matt war in dieser Situation mit dieser außergewöhnlichen und begehrenswerten Frau wie gefangen. Sie lag nun direkt vor ihm. Er streichelte sie mit festen, warmen Händen, beruhigte ihre aufgewühlte Seele. Sie legte den Kopf auf die Wange, ihm zugewandt, und sah ihn unverwandt an. Ihre blauen Augen waren noch immer weit aufgerissen und leichte Schweißperlen liefen ihre zarten Gesichtszüge herunter. Sie war überhaupt nicht geschminkt, wenigstens das hatte dieser Herr, ihr Meister Klaus, zu würdigen gewusst, ihre natürliche und unverbrauchte Schönheit.

Sie streckte ihm nun ihren Hintern entgegen, und Matt wollte ihre Ängste nicht noch weiter schüren. Er benutzte seinen eigenen Ledergürtel, um ihre Beine knapp oberhalb der Knie zu fesseln. Dann berührte er sie mit festeren Handgriffen, die nicht zuletzt ein Ausdruck der ihm innewohnenden Gefühle für sie waren. Noch einmal streichelte er sanft ihre Wange, lächelte ihr in die weit aufgerissenen Augen. Und wo sie ihn vorhin noch fast nieder gerungen hatte mit ihrem Blick, stahl sich nun ein Ausdruck des Vertrauens in sie. Matt griff sich ihre Handgelenke und fesselte sie in ihrem Rücken überkreuzt aneinander. Nun war sie ihm hilflos ausgeliefert, und das ließ er sie auch fühlen. Ihre Eingeschränktheit erregte ihn so sehr, wie sie bemüht war, trotz der aneinander gefesselten Knie einen festen Stand zu erlangen. Matt legte ihr die Hand auf eine ihrer Backen und schüttelte wortlos den Kopf. Sie verstand es und ließ ihre Beine nun weich herab hängen, die Fußrücken auf dem Teppich liegend.

Dann aber sah er, wie sie auf die Fesselung reagierte. Sie schien wie weggetreten und hielt die Hände zu Fäusten gefallt erstarrt in ihrem Rücken. Ihr Mund stand offen und irgendwie wirkte sie auf ihn nicht mehr ängstlich. Matt befürchte schon, ihr zu früh nahe getreten zu sein. Doch dann las er in ihren Augen, wie es um sie stand. Sie senkte die Augenlider, der Blick ihrer eben noch forschenden Augen war entrückt. Mit solch einer Wirkung hatte er nicht gerechnet; sie vielleicht auch nicht. Er gab ihr und auch sich selbst noch ein paar Sekunden, in denen er nun deutlich erregte Bilder von ihr hatte, wie er sie nahm, aber diese Gedanken zogen wie Rauch vorbei, denn ihr Blick berührte ihn viel tiefer, als dass es für den Moment dieser ihrer Nacktheit der Fall sein sollte. Sie war auf einmal so weich, so offen. Ein Schauer durchrann ihn. Jetzt musste er sie haben, und das schnell, weil seine Selbstsicherheit im Umgang mit ihr Schaden zu nehmen drohte.

Matt streichelte sie nun fordernder, ihre nach oben gerichteten Fußsohlen waren für ihn ihre ultimative Ergebung in sein Tun. Keinen Teil ihres Körpers ließ er aus, er nahm ihre Brüste in seine Hände und drückte dabei mehrfach so fest in ihr Fleisch, dass sie trotz ihrer Fesselung versuchte, sich von ihm ein wenig abzuwenden und so seinen harten Griffen etwas zu entkommen. Dann fing er an, ihren Hintern mit seiner Hand zu bearbeiten. Klaus, der diese ganze Szene genau beobachtet hatte, versuchte ihm mit Blicken einige von seinen Werkzeugen für diesen Zweck anzubieten. Doch dann hätte Matt auf eines seiner größten Vergnügen verzichtet, er lehnte nur dankend ab. Er suchte Elenas Blick. Seine ersten Schläge waren für ihn mehr taxierend und noch nicht besonders schmerzhaft. Elena rührte sich kaum, sie schien es gelernt zu haben, mit Schmerzen umgehen zu können, oder sie empfand die Schmerzen mehr als Lust. Matt lächelte ihr in die Augen und verstärkte die Kraft seiner Schläge. Nun rann eine erste Träne aus ihrem Augenwinkel, und dennoch sah sie ihm weiter in die Augen, mit einem zunehmenden Vertrauen. Auch als er die Schläge hart auf ihre runden, schutzlosen Backen regnen ließ, verließ sie dieses Vertrauen nicht, denn er sah sie weiter dabei liebevoll lächelnd an. Schließlich begann sie, zu heulen, ihr Wehgeschrei nahm immer weiter zu. Matt tat sein Bestes er trieb seine eigene Hand weit über seine eigene Schmerzgrenze hinaus an, um ihr Schläge von nun gleichbleibender Härte auf beide Hälften ihres wunderschönen, apfelförmigen Arsches zu setzen. Ihr Wehgeschrei ging schließlich in ein Wimmern über, sie brauchte eine Pause und er ebenso.

Matt suchte Klaus mit seinen Blicken, was er aber in seinem Gesicht ablesen konnte, war anders, als er es vermutet hätte, keinerlei mitfühlende Anteilnahme. Im Gegenteil, er schien den eigentlichen Akt fast begierig herbei zu sehnen. Matt ließ sich nichts anmerken, sann aber im Stillen darüber nach, wie die Sexualität und eine willige Frau den Charakter eines Mannes hervorzubringen vermochten. Für alles gab es ein erstes Mal, für Matt war es tatsächlich das erste Mal, dass er die Kehrseite einer fremden Sklavin vor den Augen ihres Herren in ein flammendes Inferno verwandelte, und ebenso, dass ihr Herr nun auch ihre anstehende Durchnahme genau sehen wollte. Matt kannte diesen Mann ja nicht näher, umso nachdenklicher machte ihn sein Verhalten.

Er sah Elena wieder in die Augen. Sie glänzten vor Tränen, die ihr die Wangen herab geronnen waren und noch rannen, ihre Wange lag in einer kleinen Pfütze ihrer eigenen geweinten Tränen. Er hielt ihren Blick, als er ihr von hinten zwischen die Beine griff und ihre Lustsäfte bereits über ihre dick angeschwollenen, zarten Schamlippen rinnen fühlte. Elena war naturdevot und sie war nun auch bereit für ihn. Sie dankte ihm stumm für seine Bemühungen ihren Hintern betreffend und auch er war nun deutlich erregt. Er streichelte ihr noch einmal sanft über die Wangen, bedeutete ihr so, dass er auf sie Acht geben würde. Dann sah er sich ihre Blüte das erste Mal an, spreizte ihre inneren Schamlippen, um einen Blick auf ihr Allerheiligstes, den Eingang in ihre Scheide zu erhaschen. Sie war, wie er es auch nicht anders erwartet hatte, zart und schmal gebaut, das musste er berücksichtigen, wenn er sie jetzt nehmen würde. Klaus reichte ihm einen Plug an, den er aber mit Autorität ablehnte. Er hatte Elena bereits hart versohlt, den Plug brauchte es da nicht mehr.

Er löste den Knopf seiner Hose, blendete die Situation dort komplett aus, besonders ihren Herren Klaus, der das alles mit Argusaugen beobachtete. Er befreite seinen angeschwollenen, pochenden Schaft und strich mit ihm durch ihre Vulva. Elena stöhnte leise auf, drückte ihm ihr Becken entgegen, so weit sie es vermochte. Matt war wie sie nun mehr als bereit. Deswegen hielt er sich nicht mehr lange mit einem zarten Vorspiel auf. Er setzte seine Eichel an ihrer Scheide an und drückte sich langsam in Elena hinein. Sie war so eng, dass er sie vorsichtig weiten musste, und Elena stieß ein langgezogenes Stöhnen aus, das immer lauter wurde, je tiefer seine Eichel in sie hinein glitt. Das wiederum beflügelte ihn. Ihr offensichtliches Wohlbehagen machte es ihm nicht einfacher, sich so lange zurück zu halten, bis er tief in ihr anstieß. Erst dann packte er ihr Becken mit den rot leuchtenden Backen fest um die Hüften und begann, sie langsam zu ficken.

Er nahm sie sanft, zog es in die Länge. Jedes Mal, wenn er spürte, wie sein Orgasmus sich ankündigte, unterbrach er sein zunehmend schnelleres Stoßen in ihre Scheide und versetzte ihr weitere Schläge auf ihre Backen. Jedes Unterbrechen fiel ihm nicht gerade leicht, denn ihre enge Scheide rieb seinen empfindlichen Schaft derart intensiv, dass er sich bewusst ablenken musste. Schließlich beugte er sich vor, griff sie um beide Brüste und zog sich hoch und an seine Brust. Er hatte es so lange er konnte hinaus gezögert, nun musste er sich endgültig gehen lassen, der Druck wurde zu groß für ihn. Er fickte sie jetzt hart und schnell, ließ sie spüren, wie sehr sie ihm gefiel, wie sehr es ihm gefiel, sie weich zu stoßen. Mit harten Stößen tief in ihr Innerstes kam er dann unausweichlich selber. Er gab jede Zurückhaltung auf und ließ trotz der Gegenwart ihres Herren ein immer lautes Stöhnen hören. Er stieß sie mit jetzt richtig harten, tiefen Stößen, bis er sich mit mehreren Stößen leise aufstöhnend in sie verströmte. Elena stöhnte mit ihm rhythmisch in abgehackten Seufzern mit, was ihn dazu animierte, sie noch weiter zu nehmen, bis seine Erregung dann deutlich nachließ.

Klaus hoffte wohl, seinem Verhalten nach zu urteilen, auf eine Fortsetzung dieses Schauspiels vor seinen Augen nach einer Erholungspause seinerseits. Er sah etwas enttäuscht zu ihnen beiden hinüber, was allerdings nur Matt wirklich mit bekam. Matt befreite Elena aus ihrer Fesselung, ließ sie sanft zurück auf die polierte Mahagoniplatte gleiten und bat sie an ihrem Ohr flüsternd, ein Momentchen so zu warten. Er zog sich rasch wieder an, sah sich dann im Raum um und wickelte Elena in eine Decke, hob sie auf und setzte sich mit ihr so in einen der Sessel. Er war noch nicht bereit, sie aus seiner Obhut in die Arme ihres Herren zu übergeben, er hatte Elena eben letztendlich auf den Wunsch ihres Herren gefickt und würde sie ihm nun erst übergeben, wenn er sich sicher sein konnte, dass es ihr gut ging.

Elena atmete rasch und hastig, sah ihn mit glänzenden Augen an und sagte kein Wörtchen zu ihm. Klaus hatte nun scheinbar endlich begriffen, dass es keine Fortsetzung geben würde, und setzte sich ihm gegenüber in seinen eigenen Sessel, auf dem er vor dieser ganzen Angelegenheit auch gesessen hatte. Wenn es überhaupt bei diesem Besuch so etwas wie ein gutes Einvernehmen gegeben hatte, so war es nun restlos dahin. Matt strich Elena die verschwitzten Haare aus dem Gesicht. „War das so nach deinem Geschmack?“, fragte er sie leise.

„Ja, Herr!“, gab sie ihm ebenso leise zur Antwort.

„Wirklich?“, wollte er von ihr wissen und sah sie eindringlich an.

„Ja, Herr, ich danke dir!“, antwortete sie ihm gleichbleibend leise, legte aber erschöpft den Kopf an seine Schulter und schloss die Augen. Diese nonverbale Geste sagte Matt mehr als ihre Worte. Er verstand ihr Verhalten immer noch nicht, sie schwieg weiter beharrlich, was er so von seinen Frauen nicht gewohnt war. Ein paar Tränen kullerten ihr über die Wangen. Matt fühlte sich so richtig deplatziert und wäre wohl jetzt rasch verschwunden, wenn er sich nicht um Elena hätte kümmern müssen. Ihm waren genügend Geschichten von devoten Frauen zu Ohren gekommen, die eine zu harte Erziehung genossen hatten oder ein Durchreichen von einem dominanten Mann zum nächsten, das eher einer harten Konditionierung als einer Erziehung nahe kam. So schön eine solche Beziehung sein konnte, so gefährlich war sie auch, wenn der dominante Mann mit seiner devoten Frau nicht wirklich umgehen konnte und ihre Gefühle missachtete. Er kannte Geschichten von devoten Frauen, deren harte Erziehung sie zerbrochen hatten, das war besonders der Fall gewesen, wenn solch eine Frau mehrere „Erzieher“ nacheinander hatte verkraften müssen. Es lag ihm natürlich fern, so eine Geschichte zu überprüfen, das war und blieb eine reine persönliche Sache sowohl des dominanten Mannes wie der devoten Frau. Aber es hatten nicht umsonst devote Frauen zum Beispiel in Facebook zueinander gefunden.

Matt fühlte einen gewissen Neid auf diesen Mann vor ihm, denn Elena schien ein so liebenswertes Wesen zu besitzen und sie gehörte ihm ganz und gar, was er für unerschütterlich hielt. Matt bereute seine Neugierde und tat es auch wieder nicht, denn er war sich nicht sicher, ob er auf diese Momente mit Elena hätte verzichten wollen, die ihn tief berührt hatten. Er würde ihren Blick nicht vergessen können, und bei diesen Gedanken fühlte er Schmerz in sich aufsteigen. Schmerz, weil er in die Psychodynamik des Pärchens nicht eindringen durfte, weil er immer noch nicht genau wusste, was eben tatsächlich vor sich gegangen war, Schmerz, weil er daran nichts ändern konnte.

So erging es Matt nicht das erste Mal. Aber auch das gehörte zu seinem Leben. Auch ihm konnte unvermutet Schmerz zugefügt werden, und das dann, wenn er sich gefühlsmäßig auf die devote Frau einließ und ihre Behandlung eines anderen affektiv nicht gut heißen konnte. Er ging wieder in die Offensive über.

„Klaus“, sprach er ihren Herren an, dessen Blicke im Moment auf den bereitliegenden Peitschen ruhte. „Klaus, würdest du mir deine Sklavin für einen Tag ausleihen? Sie gefällt mir außerordentlich gut. Tust du so etwas?“

Die Augen seines Gegenübers wanderten langsam wieder zu ihm zurück. Er hatte definitiv nicht bekommen, was er wollte, und nun wollte Matt auch noch etwas völlig anderes von ihm. Matt schmeichelte ihm mit den anerkennenden Worten seine Sklavin betreffend, aber was er wirklich wollte, war ihre ehrliche Meinung ohne das Beisein ihres Herren. Er wollte ein wenig ungestörte Zeit mit ihr verbringen. Er musste sie einfach küssen, während er ihre freie Hand am Gelenk festhielt, doch seine Gefühle war viel zu drängend, um sinnlich zu sein. Klaus betrachtete sie beide.

„Ich weiß nicht, Matt“, antwortete er ihm dann nachdenklich. Matt war sich sicher, dass er so etwas schon des Öfteren getan hatte, aber ihm gegenüber schien er Konkurrenzgedanken zu hegen. „Ich muss darüber nachdenken“, fuhr er dann ruhig und in sich geschlossen fort, „und ich muss meine Sklavin dazu befragen. Schließlich kenne ich dich noch nicht lange.“ Matt war sich tausendprozentig sicher, dass er das als Vorwand vorschob, aber er konnte nichts tun. Er fühlte sich ein wenig hilflos und er hätte so gerne etwas für Elena getan. Er hätte so gerne ihre wahre Meinung dazu eingeholt, sie näher kennen gelernt. Seine entschiedene Handlungsweise hatte Klaus scheinbar verunsichert oder nachdenklich gemacht.

Matt blieb noch ein Weilchen bei Klaus mit Elena so sitzen, streichelte sie sanft, ließ sie so wissen, dass er bei ihr war. Elena kam ihm vor wie ein Kind, das ihrem Vater gehorsam gewesen war und nun dafür seine Belohnung erhalten würde. Eine erwachsene Frau …, dachte er bei sich und ließ sich diese Begegnung mit ihr in Ruhe durch den Kopf gehen. Sie steckte ihn mit ihrer Hörigkeit schon ein wenig an. Jetzt wartete sie, was ihr Herr mit ihr wohl anfangen würde, wenn Matt gegangen wäre. Matt überlege, so hilflos hatte er sich noch nie gefühlt. Und das gab für ihn den Ausschlag diese Situation zu beenden.

Klaus lächelte, keinesfalls verächtlich, vielmehr drängte dieses Lächeln Matt weiter dazu, jede Verstellung seinerseits zu unterlassen. Matt erhob sich aus seinem Sessel und legte ihm seine nackte Sklavin in die Arme. Klaus dankte ihm, und trotz dieser völlig unklaren Situation fühlte er sich auch ein wenig gerührt. Diese Rührung verbarg er auch nicht, er verabschiedete sich. „Wir werden ja sehen“, waren seine letzten Worte an Klaus, „es hat ja keine Eile, wir treffen uns ja wieder im Club99.“ Und bei seinem Nachsatz sah er deutlich Elena, seine Sklavin, an, er hoffte, dass sie das als ein stilles Angebot verstehen konnte. Dann ging er.

Er erzählte diese Geschichte Nina, die ebenso nachdenklich wie er reagierte. Er war froh, dass er sie hatte, dass er ihr das nun erzählen konnte. Nina war seine Sklavin, aber sie war auch eine freie, selbstständig denkende Frau. Anders als so hätte er eine Beziehung zu einer seiner Frauen auch niemals haben wollen.

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©Matt