Eingesperrt (Elena), Teil 1

Hallo, ihr Lieben!

Ich habe meine Schreibsperre wieder überwunden und die euch vorliegende Geschichte zuende schreiben können. Ich wünsche euch wie immer viel Spass beim Lesen! Und ich danke euch für eure Unterstützung bei meiner Suche nach dem richtigen Weg 🙂

Euer Matt

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Matt hatte in den ersten Frühlingstagen alle Hände voll zu tun, keine Zeit, um etwas zu entspannen. Auch die Osterfeiertage waren für ihn keine Zeit für Besinnung oder gar Erholung. Die drohende Blase auf dem Börsenparkett, die zahlreichen innereuropäischen Kriege und Unsicherheiten, die aktuelle Politik, es gab viele Gründe, die ihn von der frischen Luft oder zumindest einem angenehmen Tete a Tete abhielten. Gestern Abend hatte er sich dann endlich mit Gewalt frei machen können, er hatte sie alle einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Matt war sehr geschickt darin, sich Freiräume zu Nutze zu machen, wenn sie sich ihm boten, er ging mit einem selbstbewussten Kalkül vor, das fast allen seiner Kollegen schlicht und ergreifend fehlte. Würden sie von so manchen seiner Befreiungsaktionen wissen, sie würden ihn bewundern für seine Kaltschnäuzigkeit und seinen Mut. Matt sah das wesentlich nüchterner. Er war der Sohn einer der Firmenführer und er tat seine Arbeit korrekt. Wenn ihm das besser und in einer kürzeren Zeit gelang, dann nahm er sich diese Zeit als Freizeit. Das spornte ihn an und schenkte ihm das Gefühl einer gewissen Selbstbestimmung und Zufriedenheit, die ihn dann wiederum bei der Arbeit anspornten. Und nicht zuletzt hatte er seinen Vater, der davon wusste, und eine Sekretärin, die ihn deckte. Eine wirklich aperte Sekretärin, aber er hatte sie noch niemals seinen Charme fühlen lassen, sie war ihm als Hilfe einfach unersetzlich.

Fifty Shades of Grey war im Kino angelaufen. Matt musste in sich hinein lächeln, wenn seine Kollegen und Kolleginnen sich über diesen Softporno und seine Romanvorlage stritten oder amüsierten. Vor ihnen saß schließlich ein Profi, von dem sie nichts ahnten. Matt hatte weder das Buch gelesen noch den Film gesehen. Ihm reichten die Eckpfeiler der Romangeschichte schon. Christian war von der Romanautorin ursprünglich als Fanfiction zu einem Vampirfilm geschrieben worden, das erklärte für Matt so manche seiner Eigenschaften. Dazu war der Mann stinkreich, sah blendend aus, hatte eine schwere Kindheit gehabt, die ihn zu diesen Exzessen im sexuellen Bereich trieben und er beraubte Anastasia ihrer Freiheit, und das so lange, bis sie ihn etwas besser verstehen und sich auf ihn und seine Spiele einlassen konnte. Die Wahrheit hinter diesem Hype um diesen Roman war weitaus banaler für ihn. Es gab recht viele Frauen, die sich nach einem starken Mann sehnten, keine blutjungen und unerfahrenen, sondern gerade die lebenserfahrenen Frauen taten das. Wie sehr sie auf einen plötzlichen Überfall reagierten, das konnte Matt aus eigener Erfahrung beurteilen. Aber letzten Endes zählten für ihn nicht seine Dominanz und seine Schläge, sondern das Geschenk, das eine Frau ihm machte, wenn sie ihm ihre Devotion anbot. Matt war reich und gutaussehend, aber er hatte eine wunderschöne Kindheit durchlebt und behielt keine Frau länger als einen Tag gegen ihren Willen bei sich. Er lebte seine Lust aus, aber ihm war letzten Endes die Meinung der Frau zu dem Geschehenen ebenso wichtig wie seine Befriedigung. Er spielte auch nicht mit ihnen, er besaß kein Spielzimmer und kein gut ausgerüstetes „Instrumentarium“. Er wollte wissen, was in der Frau gerade vorging oder vorgegangen war, es interessierte ihn sehr, wie sich gefühlt hatte, wenn er sie aufgefangen hatte und sie zu reden begann. Viele Dinge, die er mit den Frauen tat, hatte er selber noch niemals erlebt, und das war ihm immer bewusst. Bewusst war ihm auch, dass diese Frauen ihm ihre intimsten Sehnsüchte anvertrauten, und auch, wenn sie das oft anfangs nicht wissen konnten, so konnten sie das doch bedenkenlos tun. Matt erzog sie zu ihrer Freiheit, nicht zu einer Gefangenschaft.

Gestern dann hatte es ihm dann wieder einmal gereicht, und er hatte den Abend einfach mit Nina im Club99 verbracht. Der Club war nur Eingeweihten zugänglich und es herrschte in ihm eine gewisse Etikette, auch wenn dort überwiegend dominante Herren und devote Damen verkehrten. Das kam ihm sehr entgegen, er suchte nicht nach Vorführungen spezieller Art, seine Fantasie reichte ihm da völlig. Auch wenn es in diesem Club durchaus handfest zur Sache ging, auch wenn die Herren oder Damen des Öfteren mit Fetischbekleidung wie zum Beispiel einer Latexmaske für den Kopf kamen, wurde doch eine gewisse Diskretion nicht überschritten. Dort war er mit einem Herren ins Gespräch gekommen, der wie er seine Sklavin bei sich hatte. Nina hatte sich in Schale geworfen und neben ihm gesessen oder mit anderen Herrschaften geredet, die schöne Sklavin seines zugegebenermaßen sympathischen Gegenübers wich dagegen nicht von der Seite ihres Herren und reagierte schweigend auf jedes seiner Signale. Das Gespräch war ebenso kurz wie kurzweilig für Matt gewesen, er beachtete die anwesende Dame nur wenig, da er mit den Spielarten vertraut war. Am Ende lud ihn sein Gegenüber zu sich nach Hause ein. Matt hatte eingewilligt mit der Erwartung eines schönen Herrenabends. Seine Nina verlieh er ebenso wenig wie seine anderen Frauen, deswegen nahm er sie erst gar nicht mit. Nina war eine erwachsene Frau, die durchaus mit sich alleine klar kam. Genau deswegen erwischte es ihn an diesem Abend auch so kalt.

Er betrat das Kaminzimmer seines Gastgebers und wurde sofort mit einem Sessel in einer großen Sitzgruppe vor dem Kamin konfrontiert, in dem eine Frau nackt in einem Käfig hockte, ihren Hintern ihm zugewandt. Über dem Käfig befand sich eine braune Lederauflage, der Hocker wirkte mit seinen schwarzen Gitterstäben wie für die Sitzgruppe gemacht. Die Frau schien zu Boden zu sehen, gab weder einen Laut von sich noch machte sie eine Bewegung. Ihr Besitzer, ihr Herr oder ihr Meister, wie immer sie ihn auch bezeichnete, hatte sich ihm in dieser Hinsicht weder gestern Abend noch jetzt vorgestellt. Matt blieb kurz irritiert stehen. Die eindringlich exponierte Stellung der Frau ließ ihn keineswegs kalt, er hatte den Eindruck, als würde sie ganz kurz und scheu zur Seite sehen. Matt wusste nicht, wie er auf diese Situation reagieren sollte. Er war sich im Unklaren darüber, wie es sich für die Frau wohl anfühlen mochte, seinem Blick ausgesetzt zu sein, und wie es sich für ihn anfühlen würde, auf dem Käfig Platz zu nehmen. Es bedurfte tatsächlich der freundlichen Einladung seines Gastgebers, um ihn daran zu erinnern, dass es definitiv unhöflich gewesen wäre, nicht auf diesem Sessel Platz zu nehmen. Schließlich hatte das Paar alles so und nicht anders arrangiert, Matt hätte sowohl die Frau wie auch ihren Herren mit einer Weigerung brüskiert. Also nahm er äußerlich unbewegt Platz.

Der Sessel war trotz seines Unterbaus sehr bequem. Eine Bedienstete kam herein und servierte Getränke und kleine Köstlichkeiten aus der Küche, ohne die Frau unter ihm auch nur mit einem Blick zu bedenken. Klaus, wie er sich ihm vorgestellt hatte, hatte die Situation souverän im Griff und begann eine lockere Unterhaltung mit ihm, die sich auf alles Mögliche bezog, nur nicht auf die Frau unter ihm. Matt gab ihm etwas zerstreut Antwort, fragte sich hingegen, was die Frau unter ihm wohl gerade dachte und wohin sie in diesem Augenblick blickte. Sah sie weiter zu Boden oder hingen ihre Augen an den Lippen ihres Herren? War sie zufrieden oder liefen ihr Tränen über die Wangen?

Matt fühlte sich auf eine gewisse Weise benutzt, als Klaus auf die Frau unter ihm auch weiterhin nicht zu sprechen kam. Er schüttelte unwillig den Kopf und ging dann in die Offensive über. Alles andere lag ihm einfach nicht. „Was empfindet deine Sklavin, wenn du sie in diesen Käfig steckst?“, fragte er ihn unversehens, und da er es war, der auf dem Käfig saß, erwartete er auch eine Antwort von Klaus. Schließlich hatte der ihn ebenfalls in eine gewisse unbequeme oder exponierte Lage gebracht, Matt hatte auf diesem Sessel aus freien Stücken nicht Platz nehmen wollen.

Klaus ließ sich Zeit mit seiner Antwort und sah ihn nicht an. Er ließ seinen Blick behäbig durch den Raum schweifen, verzog keine Miene. Er musterte interessiert einen alten Globus, als hätte er ihn noch niemals hier in seinem Zimmer gesehen. Matt schwieg. Es war ihm egal, ob sein Gegenüber die Frage als zu intim empfand, und das ließ er ihn auch wissen. Klaus sah ihm schließlich in die forschenden Augen und antwortete ihm doch noch. „Sie hasst es, derart vorgeführt zu werden“, erzählte er ihm äußerlich immer noch unbewegt. „Sie schämt sich dabei im Stillen entsetzlich. Ich sage ihr nie, was sie zu erwarten hat, also hofft sie, dass niemand herein kommt. Dann wieder lade ich ein Paar ein, das sich mehr miteinander als mit ihr beschäftigt. Es kann auch ein Freund von mir kommen, der die Situation so kennt und nicht anders erwartet. Es gibt aber auch Tage, da lade ich Bekanntschaften wie dich ein, Männer, die mir zusagen und die mit der Situation völlig unvertraut sind. Sie kommen zwar aus dem Club99, aber ich kann selber nicht sagen, wie sie auf diese Situation reagieren. Männer wie dich.“

Matt hielt den Blick seines Gegenübers für eine schweigende Minute, in der er sich vorstellte, was seine Nina davon halten würde. Dann legte er den Kopf fragend leicht schräg. „Betreibst du sozio-kulturelle Studien an mir und deiner Sklavin?“, wollte er von Klaus rundheraus wissen. Als der ihm nicht antwortete, sah Matt einfach unter sich. Er nahm es in Kauf, dass er der Frau schon damit Unbehagen bereiten würde, denn er wollte genau das ergründen. Er konnte aber nur ihren Arm und ihr Bein sowie ein Teil ihrer Flanke sehen. „Sieh sie dir ruhig genauer an“, empfahl ihm Klaus plötzlich. Matt sah wieder auf und begegnete dem Blick seines Gegenübers. „Sie ist doch ein hübsches Mädchen, nimm dir gerne ein wenig Zeit für sie! Das muss sie abkönnen!“ In seiner Stimme klang ein aufmunternder Tonfall mit, den Matt als völlig unangemessen ihm gegenüber empfand. Klaus hatte ihm zwar auf seine Frage geantwortet, aber ausweichend. Die Frage nach dem Warum dieses kleinen Spielchens ließ er unbeantwortet, und das behagte Matt überhaupt nicht. War das ein zartes Spiel dieses Pärchens miteinander oder zwang Klaus seine Sklavin zu absolutem Gehorsam? Mit anderen Worten, richtete er sie gerade ab und nahm ihn dafür als Helfer? Matt gefiel es nicht, seine Rolle in dieser Situation nicht zu kennen, und er fragte sich, was sich Klaus wohl für ein Bild von ihm gemacht hatte, dass er so mit ihm verfuhr.

Er hatte nun die Wahl, seinen Gegenüber zur Rede zu stellen und auf einer klaren Antwort zu bestehen oder auf seine Empfehlung einzugehen und ihn beim Wort zu nehmen. Er entschloss sich für letzteres und stand auf. Er trat direkt hinter den Sessel, den Allerwertesten dieser Sklavin hatte er ja eben schon in Augenschein nehmen können, und der interessierte ihn in diesem Moment auch nicht. Er kniete sich nieder und sah sich der Frau direkt gegenüber. Sie sah zu Boden, ihre Wangen röteten sich zart. Ihre Brüste waren fest und hingen kaum herunter, sie waren zauberhaft, ihre Hüften rundeten sich von Matts Standpunkt her weich unter einer schmalen Taille. Die schwarzen Haare der Frau fielen ihr schwer und lang über die Schultern, sie stand auf ihren schlanken Armen. Nach diesem ersten Eindruck, den Matt sich mit seinem über ihren Körper schweifenden Blick von ihr machen konnte, musste die Frau in den Dreißigern sein.

Dann fiel sein forschender Blick auf das zu Boden gesenkte Gesicht der Sklavin. Sie schloss ergeben die Augen. Matt konnte ihre Stirn sehen, den zarten Schwung ihrer schmalen Augenbrauen und ihre zierliche Nase. Mehr ließen die Schatten nicht zu. Er nahm nur am Rande wahr, dass auch Klaus sich erhoben hatte und sich vor den Sessel, also hinter sie kniete. Die Frau wagte es anscheinend nicht, ihre Augen zu öffnen, so lange Matt ihr so nahe war. Sie atmete nur verhalten und flach, ihr ganzer Körper war so zu Stein erstarrt, als bestünde sie aus feinstem Carrara Marmor. Ihre ganze Erscheinung atmete Schönheit, er konnte sich von ihrem Anblick nicht abwenden. Dann riss sie mit einem Mal ihren Kopf nach oben und öffnete ihre Augen weit und erschrocken. Matt sah in ein wunderschönes Gesicht, ihr Herr hatte weit untertrieben. Er musste seine Einschätzung ihres Alters etwas nach oben korrigieren, denn ihre Haut war makellos bis auf kleinste, beginnende Fältchen. Matt fühlte bei ihrem Anblick keine nennenswerte Erregung in sich aufsteigen, sie reizte ihn in diesem Moment weit mehr auf einer geistigen denn einer körperlichen Ebene. Sie starrte ihn an mit Augen, die in einem unglaublich intensiven Blau leuchteten, und das so durchdringend, dass dieses Blau ihn geradezu niederzuringen schien. Ihre geschwungenen Lippen öffneten sich einen Spalt und so verharrte sie, gab keinen Ton von sich. Er erkannte, sie sah ihn nicht wirklich an, sie war in ihrer eigenen Welt gefangen. Ihre Schönheit war ehrlich und unverfälscht, und zu diesem Eindruck hatte ihm nur noch der Blick in ihre weit geöffneten Augen gefehlt.

Für eine Minute verharrte sie so, dann schloss sie ihre Lippen wieder und sah ihn nun wirklich an. Matt fehlten die Worte, die seine Gefühle in diesem Moment hätten ausdrücken können, und sie würden auch keine Bedeutung für sie haben. Noch immer wusste er nicht, woran er mit ihr und Klaus war, aber sie erschien ihm so lieblich, schien ein so liebenswertes Wesen zu besitzen, dass ihn ihr Anblick nun nicht mehr so rein gar nichts anging. Als er sich aufrichtete, fiel sein Blick direkt in das Gesicht ihres Herren. Klaus lächelte ihn an und stützte sich dabei auf die Sitzunterlage. Sein Lächeln wirkte keinesfalls verächtlich, eher etwas drängend, jede Verstellung seinerseits zu unterlassen. Matt brauchte Sekunden der Besinnung, dann aber wurde ihm klar, dass er an einer ihrer Pforten etwas getan haben musste, das in ihr diese Reaktion auslöste, und er erinnerte sich an den genauen Wortlaut, mit dem Klaus ihn eben ermutigt hatte. „Nimm dir gerne ein wenig Zeit für sie! Das muss sie abkönnen!“

Das würde er nun auch tun, sich Zeit für sie alleine nehmen. Er hatte ein Ansinnen in dieser Art keineswegs erwartet, aber um es einfach dabei zu belassen, war es für ihn zu spät. Ihre Augen hatten ihn erreicht. Er hielt noch für einen Moment inne, wie es vernünftig gewesen wäre. Konnte er sich überhaupt in das Spiel der beiden einmischen? Wie ein Spiel erschien ihm ihr Gesichtsausdruck dann aber auch wieder nicht, er brannte in ihn, er würde ihren Blick nicht vergessen können. Ob Klaus das nun beabsichtigt hatte oder nicht, er hatte ihm eben ebenfalls Schmerzen zugefügt. Dieser eindringlich erschrockene Blick der Sklavin löste in ihm eine Schutzreaktion aus, er konnte überdies auch nicht beurteilen, wie sie das Ganze wohl empfand. Er erhielt gerade das unverhoffte Angebot von ihrem Herren, seine Sklavin zu benutzen. Das war bisher für ihn eine Grenze gewesen, so etwas hatte er noch nie getan und schon gar nicht vor den Augen ihres Meisters, Herren, Sirs, oder wie er sonst nannte. Er hatte Ninas Reaktion vor Augen, sie würde wirklich entsetzt reagieren und dieses Ansinnen weit von sich weisen. Sie liebte ihn, abgöttisch und mit einer solchen Hingabe, dass ihr jeder Kontakt zu einem anderen dominanten Mann wie Verrat vorgekommen wäre.

Matt schlug derartige Angebote in der Regel aus, ihn gefiel es weit mehr, eine unvorbereitete Frau zu nehmen als eine derart von einem anderen Mann vorbereitete. Wenn er so etwas tat, dann musste die Sklavin einen Blick zeigen, der ihm zweifelsohne verriet, dass sie sich in einer gewissen Weise verloren fühlte, dass sie sich ihm hingeben wollte. In den Augen der Sklavin im Käfig hatte er lesen können, dass die Verbindung für sie zu ihrem Herren felsenfest war, es musste sie verletzen, wenn ihr Herr einem ihr fremden Mann ein derartiges Angebot machte. Klaus nickte ihm wieder bestätigend zu. „Du würdest mir damit einen Gefallen tun“, bekräftigte ihr Herr sein nonverbales Verhalten, während sie nackt und eingesperrt zwischen ihnen kniete. „Wenn du möchtest, dann wird sie dir auch ihr Einverständnis mit ihren eigenen Worten sagen!“

Er schüttelte nur den Kopf und sah wieder nach unten. Noch immer sah ihn die Frau im Käfig mit ihren flammend blauen Augen an. Matt verspürte so etwas wie einen Drang in sich, ihr Gesicht weiter sehen zu wollen. Dieses Gefühl konnte er erst nicht einordnen, dann wurde es ihm aber klar. Er hatte ihr tief in die Augen gesehen, sie war für ihn nun keine Frau mehr, die er auf das rein Körperliche reduzieren würde. Er war keineswegs gierig, aber er empfand eine sichere Bedeutung, die der Akt für ihn nun haben würde, wie immer diese Bedeutung für ihn dann auch ausfallen mochte. Er wollte nicht weg aus diesem Zimmer, er wollte ihren Anblick nicht etwa vermeiden, ganz im Gegenteil, er verspürte den Drang, sich mit ihr zu befassen. Das war ihm in dieser Art in einer solchen Situation noch niemals passiert, aber er nahm es, wie es kam. An die Bedeutung des Aktes an sich knüpfte er nur eine entsprechende Erwartung, weil er die Frau nicht mehr auf das rein körperliche reduzierte. Er kannte die Leere in seinen Empfindungen, die sich in ihm einzustellen pflegte, wenn er sich diesbezüglich geirrt hatte. Hier und jetzt irrte er sich nicht, dessen wurde er sich klarer und klarer. Diese Sklavin ging tatsächlich ein großes Wagnis ein, um ihrem Herren zu gefallen, und so, wie es im Moment für ihn aussah, hatte sie das schon häufig getan. Und er, er ging kein Wagnis ein, denn eine willige Sklavin zu ficken war für ihn wirklich einfach. Das Wagnis für ihn bestand tatsächlich darin, dass ihr Blick weiter in ihm brennen und ihn das schmerzen würde, weil er ihr so gar nicht gerecht geworden war.

Er erhob sich. Klaus schien geradezu darauf zu brennen, dass sie sich entsprechend äußerte, aber er winkte ab und klappte die Sitzfläche des Sessels nach einer kurzen Inspektion auf der Suche nach einer Lasche zum Hochziehen auf. Er wollte keine gleichmütig gesprochenen Worte des reinen Gehorsams hören, keine Versicherung, dass sie ihrem Herren gefallen wolle, dass sie die volle Benutzung durch einen ihr völlig fremden Mann verdienen würde, dass sie ihrem Meister vertrauen würde, diesen Mann gut ausgesucht zu haben, oder etwas derartiges. Solche allgemeinen und abgedroschenen Äußerungen waren ihrer nicht wert, so wie er es im Moment einschätzte. Klaus ließ sich dennoch nicht bremsen. „Ihr Einverständnis umfasst die vollständige Benutzung, ich möchte nur, dass du das weißt! Sie möchte, dass du dich an ihr bedienst, wie du es gerne möchtest!“

Matt musste lächeln, weil Klaus in seinem Gesicht nun einen gewissen Stolz angesichts seiner zu Grunde liegenden Idee zeigte. Er sah auf den nackten, schutzlosen Rücken der zierlichen Frau im Käfig herunter. Klaus verstummte, als er sie zu streicheln begann, sanft und vorsichtig. Er sah, wie sich ihre gepflegte Haut mit einer feinen Gänsehaut überzog, wie sie deutlich tiefer einatmete. Für sie war die ganze Sache wirklich kein Spiel, er konnte ihrer unwillkürlichen Reaktion entnehmen, wie viel Ernsthaftigkeit hinter ihrem ergebenen und gehorsamen Verhalten steckte. Auch wenn das Angebot kaum nach ihrem Willen sein konnte, wollte sie wirklich ihrem Herren gehorsam in allem sein.

Er legte ihr sanft die Hand in ihre schmale Achsel und bedeutete ihr mit Druck, sich zu erheben. Leicht schwankend kam sie auf die Füße, das lange und unbequeme Knien hatte die Blutzirkulation in ihren Beinen eingeschränkt. Matt hielt sie unwillkürlich fest, fühlte dabei die Wärme und die Zartheit ihrer Haut, als er sie dergestalt das erste Mal berührte. Seine erste Berührung war ein Schutz für sie, das sollte sie von ihm wissen. Er stützte sie weiter, als sie aus ihrem Käfig stieg. Scheu sah sie ihm wieder in die Augen, dieses Mal aber wirklich forschend ihm persönlich. Er lächelte sie an.

„Wie heißt du?“, wollte er von ihr als erstes wissen.

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©Matt

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, Teil 3 (Josephine)

Ich habe wohl einige von euch wirklich ein wenig erschreckt oder nachdenklich gemacht. Aber auch diese Dinge gehören zum Leben, es ist immer nur die Frage, wie man damit umgeht. Genau deswegen hat dieser Stoff für mich so gut in eine Weihnachtsgeschichte gepasst. Ich hoffe, eure Weihnachtsstimmung ist noch nicht so ganz dahin und ihr könnt diese Gefühle noch abrufen. Macht es euch bequem beim Lesen und viel Spass dabei! lg, euer Matt

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Matt blieb minutenlang schwer atmend auf Josie liegen, war mehr oder weniger völlig außer Atem, genauso wie Josie unter ihm. Er hatte ihr wirklich alles von sich gegeben, das eben hatte sowohl Josie wie auch ihm alles abverlangt, wenn diese besondere Intention bei beiden wohl auch nur zu verständlich war. Schließlich erhob sich Matt wieder, schloss seine Hose und wischte Josies Schritt mit einem dicken, flauschig nassen Tusch sauber, das diesmal Charlene ihm anreichte. Dann hob er sie hoch, an seine Brust, und setzte sich so mit ihr in den Sessel, drückte ihr Gesicht fest und liebevoll an seine Haut. Und nun brachen bei ihr schließlich die Schleusen, endlich ließ sie ihre Mauern einstürzen. Sie fing an, hemmungslos zu weinen, krallte sich in sein Hemd und weinte an seinem Hals, völlig aufgelöst und todtraurig, dass das alles so gekommen war, dass man ihr so weh getan hatte, dass sie dabei so alleine gewesen war, und dass sie es nun nicht mehr war. Sicherlich zwanzig Minuten konnte sie sich überhaupt nicht mehr fassen, bis es ihr dann nach allem, was heute vorgefallen war, doch gelang und ihr Schluchzen leiser wurde.

Sein Vater kam und nahm ihm Josie so, wie sie war, aus seinen Armen, brachte sie ins Badezimmer zwecks Dusche und Pflege. Matt konnte noch hören, wie Josie an seiner Brust wieder in heiße Tränen ausbrach und von ihm leise und ruhig getröstet wurde, mit so viel Liebe in seiner Stimme. Er kannte seinen Vater, er war wie ein Baum, wenn jemand bei ihm Hilfe und Trost suchte. Und zu ihm setzte sich nun seine wunderschöne Frau Nina und nahm sein Gesicht an ihre Brust. Er atmete tief durch und presste ihren schlanken, durchtrainierten Körper in den feinsten Tüchern fest an sich. Dann brach auch er lautlos in Tränen aus. Nina tröstete ihn wie ein Kind, sie war ihm gleichzeitig Mutter und seine devote Frau in diesen Minuten. Sein Vater blieb auffällig lange weg, so dass Matt die Zeit bekam, sich endlich selber wieder fassen zu können. Als sein Vater zurückkam, war Josie deutlich ruhiger und erlöster, und Matt war wieder im Stande, zu agieren und nicht mehr nur zu reagieren.

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Sein Vater breitete eine dicke, dunkelrote Decke zwischen den Sesseln aus, nachdem er den Tisch dafür beiseitegeschoben hatte. Er nahm Josie wieder aus Matts Armen und legte sie so nackt und schutzlos, wie sie war, auf diese Decke. Matt stand wortlos auf und holte seine Geige. In der Zwischenzeit nach Constanzes Aufgreifen hatte er sie wieder gespielt und das sehr häufig, aber trotzdem erschien es ihm wie ein Déjà-vu. Vor einem Jahr hatte eine schöne Frau sich in einen eiskalten Fluss stürzen wollen, und jetzt rang eine andere wunderschöne Frau mit einem finsteren Feind, der ihr den Tod bringen konnte. Und beides Mal hatte seine Geige mit ihrer samtenen, dunklen Stimme und den auf ihr gespielten, getragenen Melodien Linderung des Schmerzes gebracht. Matt setzte sich auf die Lehne eines der schweren Ledersessel und begann, zu spielen. Und was sich vor seinen Augen dabei abspielte, hätte er sich wirklich niemals träumen lassen, aber es zeigte ihm auch, dass alle Anwesenden hier zu einer Familie zusammen gewachsen waren, seiner Familie. Als er sie anrief und dazu holte, hatte er wohl so etwas gehofft, daran bewusst gedacht hatte er aber nicht. Er hatte wohl auch unterbewusst schon da gewusst, dass nur seine ganze Familie mit diesem Schmerz jetzt und in der Zukunft klar kommen würde, dass er ihre Hilfe dabei unbedingt brauchen würde, aber auch das würde ihm erst jetzt klar, wo er sie alle so überblickte. Er hatte rein aus seinem Bauchgefühl heraus gehandelt, wie so oft schon, und es hatte ihm gute Dienste geleistet, wie immer.

Richard und die drei Frauen setzten sich um Josie herum. Das schwere Glas mit dem kostbaren Öl wanderte von Hand zu Hand und alle bedienten sich davon. Es war ein wirklich ergreifender Augenblick, wie die drei Frauen in ihren wunderschönen, raschelnden Kleidern Josies Blöße immer irgendwo anders ein wenig bedeckten, sie brachten damit sehr eindringlich zum Ausdruck, dass ihnen ihre Kleider in einem solchen Augenblick komplett egal waren. Auch Richard mit seinem schwarzen Smoking saß bei ihr, seine Smokingjacke trug schon deutliche Öl- und Puderpulver.

Niemand sagte etwas, alle lächelten Josie nur an. Zärtlich. Liebevoll und empathisch. Das flackende Licht der Flammenzungen aus dem Kamin leckte über ihre Haut, ihren so fürchterlich malträtierten Körper. Während Matt seine Geige erklingen ließ, ölten sie alle gemeinsam Josies Vorderseite so ein, wie er es eben mit ihrer Rückseite gemacht hatte, massierten ihre Haut und fuhren mit ihren vielen Händen Josies Körperproportionen nach. Nichts auf der Welt hätte eindringlich weihnachtlicher sein können als diese Reaktion, mit der seine Familie kollektiv und ohne ein Wort Josie Halt schenkte und ihr ihre Zuwendung versicherte. Matt schämte sich seiner feuchten Augen und seiner Ergriffenheit nicht.

Nina und Charlene, beide schon an die drei Jahre bei ihm (Nina hatte er ein halbes Jahr vor dem Zusammentreffen mit Charlene entführt) gingen sogar noch weiter. Mit ihren eingeölten Fingern schenkten sie Josie überdies noch Lust. Immer war eine ihrer zarten Fingerspitzen in ihrem Allerheiligsten oder auf ihren zarten, aber fein modellierten Honigbrüsten. Josie legte ihre Befangenheit schnell ab und begann, vertieft zu atmen und dann leise und unterdrückt zu stöhnen. Derart im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen hatte sie vorhin noch als entwürdigend empfunden, jetzt liebte sie es. Und die Frauen erregte das auch, sie fühlten Josies Säfte und rieben über ihre immer stärker anschwellenden, samtweichen Schamlippen. Sowohl Nina wie Charlene begannen, vertieft zu atmen, ihre Haut rötete sich, ihre inzwischen auf Händen und Knien ruhenden Körper bewegten sich leicht mit Josies Massage mit. Richard warf ein paar aufmerksame, erfahrene Blicke in die Runde, dann stand er auf und kniete sich hinter Nina. Er hob die vielen Röcke hoch, griff ihr Becken mit zärtlichen, warmen Händen, und drang dann mit einem harten Stoß in sie ein, schenkte ihr Erlösung. Nina schrie leise auf und brach dann doch in Tränen aus. Matt selber hatte ihr Bedürfnis wohl gesehen, aber nicht mehr befriedigen können. Ebenso verfuhr Richard dann mit Charlene.

Matt betrachtete dieses Bild, das sich ihm da bot. Für jeden Außenstehenden musste es nach einer saftigen Orgie aussehen, und das ausgerechnet am Heiligen Abend. Er konnte nur Liebe sehen, ausgeübte, gebende Liebe. Er wusste es wirklich ganz genau, keine seiner Frauen war lesbisch, was sie taten war einfach menschlich, es war eine einfach herzensgute, zärtliche Zuneigung und Ermutigung, da war das Geschlecht vollkommen egal. Und Josies weiches, rundes Fleisch war für die Frauen ebenso anziehend wie für ihn. Matt musterte Josies Halskragen und seine goldene Kette darunter. Sie sah, nur mit diesen Dingen bekleidet, aus wie eine Pharaonin, er konnte sich nicht helfen, zumal ihre Augen jetzt so übergroß wirkten.

Er selbst hatte diverse Vorlieben und Abneigungen im sexuell-dominaten Bereich. Eine davon betraf die vielgestaltigen äußerlichen Attribute, die dominante Männer ihren Frauen anlegten, Hundehalsbänder. Latexmasken, Piercings und was es da alles sonst so noch gab. Matt hätte selbst einem Hund kein Halsband angelegt, um ihn als seinen Besitz zu kennzeichnen, sondern nur aus der Notwendigkeit heraus. Als Zeichen der Übereinkunft, die er mit einer seiner Frauen getroffen hatte, schenkte er ihr eine goldene Kette. Damit zeigte er ihr, wie viel sie ihm wert war, was sie ihm bedeutete, und natürlich auch, dass er sie als seinen Besitz betrachtete, in guten wie in schlechten Zeiten.

Eine zweite Sache, in der Matt bisher nicht so recht mit sich einig war, war das Zurschaustellen zweier Frauen im sexuellen Akt. Natürlich war das so natürlich wie eine Zurschaustellung eines heterogenen Pärchens, aber er hätte sich bei seinem Handeln eben selber nicht zur Schau gestellt, er mochte das nicht, es brachte ihm keinen besonderen Kick. Hier und jetzt hatte Josies Offenbarung genau das erforderlich gemacht, und nun konnte er gut betrachten, wie seine Frauen dazu standen. Sie handelten mit einer so natürlichen Selbstverständlichkeit, wie sie auch die ganze Beziehung zu Matt und seinen anderen Frauen ansahen. Sie hatten es gelernt, zu teilen, und darüber hinaus, dass die Liebe viel größer war, wenn man gab statt nur nahm. Das war großartig. Sie dachten darüber auch nicht nach, sie handelten.

Und noch etwas ging ihm durch den Sinn. Er hätte seinen anderen Frauen heute Nacht nicht mehr auf diese Art Erleichterung verschaffen können. Sein Vater war eingesprungen, und das auf eine so selbstverständliche Art, dass es ihn tief berührte. Seine Frauen hatten auf Richard fast so reagiert wie auf ihn, mehr brauchte es wirklich nicht, um Matt zu zeigen, wie nahe sie sich alle standen.

Während er diese Gedanken so durch sich durch fließen ließ, spielte er auf seiner Geige. Er spielte, was ihm in den Sinn kam, angefangen von eigenen Variationen über wunderschöne klassische Motive bis hin zu Popmusik, er ließ die Stücke einfach ineinander überfließen, sanft und harmonisch, wie es ihm in den Sinn kam. Er ließ sich in seine Musik wie in einen weichen Ledersessel fallen und die Musik drang langsam zu ihm vor, erleichterte sein Herz weiter.

Schließlich hatte sich dieser Sachverhalt, der Josie betraf, in allen Anwesenden gefestigt, und das, ohne dass dazu ein einziges Wort gefallen wäre. Es gab ganz einfach Dinge, da reichten Worte nicht mehr aus, wenn man jemandem wirklich beistehen wollte. Manchmal hieß Anteilnahme, schweigend mit zu leiden. Wie vielen Menschen fehlte genau das! Die drei Frauen halfen Josie auf und dann zurück in ihr sagenhaft schönes, schwarzes Abendkleid. Auch ihre Perücke verklebten sie wieder sorgfältig auf ihrem Kopf, immer wieder kamen Charlene oder Nina unaufgefordert mit irgendeinem benötigten Teil zurück in den Raum. Als Josie wieder so zauberhaft engelsgleich wie vorhin aussah, kam Nina zu ihm und legte ihren Kopf auf seinen Schoß.

„Es ist jetzt im Lesezimmer für fünf Personen aufgetragen, mein Herr!“, flüsterte sie. Matt streichelte ihr über den Kopf, ihre seidigen schwarzen Haare, er hatte mit seiner Wahl sie betreffend so Recht behalten, so überaus Recht. Sie sah zu ihm auf, er lächelte sie liebevoll an und nickte nur. Nina erhob sich wieder mit diesem verschleierten Blick, den sie immer hatte, wenn sie sich ihm hingab. Niemandem außer ihm schenkte sie diesen Blick, es hatten schon genügend dominante Männer bei ihr versucht. Umso lieblicher war es dann, wenn sie nach einer solchen Ablehnung eines ihr offerierten Angebotes stolz und mit einem leicht wiegenden, verführerischen Gang auf ihn zu kam, sich an sein Knie presste, und dann schlagartig mit diesen Augen zu ihm auf sah. Nicht nur ein Mann hatte ihn schon nach seinem Geheimrezept dafür gefragt, aber es gab keines. Es waren nicht mehr als ehrliche Gefühle, die man einfach nur zulassen musste und die man nicht erzwingen konnte.

Auch Josie kam zu ihm und setzte sich an sein Knie, umarmte es und sah mit Tränen in den Augen zu ihm auf. „Ich dachte, ich würde alleine damit fertig werden, Herr“, hauchte sie ihm mit ihrer erotisch dunklen Stimme zu, die jetzt noch ein wenig rauer vor geweinten Tränen war, „und nun bin ich so froh, dass ich das nicht mehr tun muss.“

Matt nickte ihr zu, streichelte ihr ebenfalls über die Haare, die künstlichen. „Es ist alles in Ordnung, mein Engel“, antwortete er ihr leise und gab ihr damit sein rückwirkendes Einverständnis. Er erwiderte ihr zärtliches Lächeln ebenso mit einer tiefen Liebe in sich, dachte dabei daran, was wohl noch kommen mochte. Im Moment war sie scheinbar wieder schmerzfrei, aber die Schmerzen würden wieder kommen.  Schmerzen, die nicht er verursacht hatte, sondern ein übermächtiger, heimtückischer Feind, ein überaus bösartiger, vernichtender Feind. Er oder eine seiner Frauen würden Josie vor dem warmen Kamin festhalten, sie trösten, mit ihr weinen und mit ihr schreien, wenn ihre Schmerzen wieder übermächtig werden würden. Josie brauchte den Schutz von allen von ihnen.  Und Matt würde sie weiter züchtigen, weil sie genau das brauchte, weil sie sich danach in seine Arme fallen lassen und für kostbare Stunden alles hinter sich lassen konnte. Er würde sie niemals anschreien oder anflehen, bei ihm zu bleiben, ihn nicht zu verlassen, er würde vor Mitgefühl niemals wie von Sinnen sein, denn er hatte Hilfe.

Er beugte sich zu ihr nieder und küsste sie lange und inbrünstig. Er sah ihr eindringlich in die dunkeln Augen. „Was immer auch geschieht, kleiner Engel, wir werden für dich da sein, wir alle und insbesondere auch ich. Wir werden für dich stark sein, wenn es dir nicht mehr gelingen sollte.“ Er half ihr auf und legte seine geliebte Geige sorgfältig zurück in den Koffer. Dabei streifte sein Blick die Uhr, die Heilige Nacht war schon lange angebrochen.

***

Er ließ seinen wunderschönen Frauen den Vortritt. Sie begaben sich geschlossen in Richtung Lesezimmer, lachten und scherzten leise dabei, als wäre nichts gewesen. Sein Vater wartete auf ihn an der Flügeltür.

„Du hast es geahnt, Vater, nicht wahr?“ Matt bleib bei ihm stehen. Richard nickte.

„Ja, aber nicht nur ich, auch Nina und Charlene. Wir wussten alle, dass da etwas wirklich im Argen lag und dass du dabei Unterstützung brauchen wirst, mein Junge.“

Matt nickte nur. „Ja, das ist wohl wahr“, antwortete er seinem Vater und stellte sich so nahe neben ihn, dass er sich leise an ihn lehnte. Richard legte ihm einen Arm um die Schulter.

„Schäme dich niemals deiner Gefühle“, gab er ihm einen guten Rat. „Du siehst es jetzt mit eigenen Augen, wenn jemand von uns in ein Gefängnis eingesperrt wird, dann gibt es noch andere, die einen guten Grund haben, sich mit einsperren zu lassen.“

Matt sah seinem Vater in die hellblauen Augen, heller als seine es waren. Er hatte den Blick seines Vaters wegen ebendieser Augen immer mit dem eines Seemannes verglichen, der am Horizont nach einem Schiff Ausschau hielt. „Vater, hast du vorhin mit ihr gesprochen?“

Richard nickte. „Ja, mein Junge. Josephine hat ein Mamma-CA, Brustkrebs, aber es hat die Lymphknoten in der Axilla wohl noch nicht erreicht, jedenfalls gehen die behandelnden Ärzte davon aus. Nichts desto trotz wird ihr die Brust amputiert werden müssen. Ich habe ihr versprochen, ich kümmere mich um eine entsprechend gute Klinik, man wird ihr das Implantat kaum ansehen.“

Matt musterte ihn bei seinen Worten, dann durchfuhr es ihn. Richard benutzte nicht umsonst so selbstverständlich diese ärztlichen Fachbegriffe. „Mutter ist in einem ähnlichen Alter an diesem Karzinom gestorben“, erinnerte er sich. Sein Vater hatte darüber mit ihm so gut wie niemals gesprochen, aber nun nickte er. „Ja, und deswegen wirst du mich brauchen, mein Junge. Ich kann dich aber etwas ermutigen. Frauen in diesem Alter haben eine gute Chance, den Krebs zu besiegen, wenn er früh genug diagnostiziert wurde. Es wird nicht leicht werden, Josie hat ihre erste Chemotherapie-Behandlung hinter sich, zwei weitere folgen noch und danach die Operation. Aber diese Diagnose ist kein Todesurteil. Das musst du unbedingt wissen, wenn du mit ihr umgehst!“

Wieder nickte Matt nachdenklich. „Ich danke dir für deinen sexuellen Beistand“, öffnete er ihm dann zögernd, nach einer kleinen Pause und mit etwas Mühe sein Herz noch mehr. „Ich selber hätte nichts dergleichen mehr tun können.“ Wieder nickte Richard nur. „Ich habe eben einfach mehr Erfahrung mit solchen Dingen, mein Sohn!“, begütigte er seinen aufgewühlten Geist. „Und ich habe eher dir zu danken, sie sind alle wirklich reizend!“

Matt schüttelte nachdenklich den Kopf und sah zu Boden. „Wie konntest du so etwas nur erahnen? Mich hätte es bald aus dem Sessel gehauen, und es gibt nicht vieles, wo das der Fall ist!“

Richard lächelte ihn an. „Als ich meinen Eltern, also deinen Großeltern, meine Neigung gestanden hatte, stellte ich ihnen damals meine neue Freundin vor“, erzählte er Matt langsam und versonnen. „Als sie dann einmal für kleine Königstiger musste, schaute mein Vater mich mit großen Augen an und meinte: „Diese Frau ist doch niemals devot!“ Ich musste lachen, denn Angelika war im Alltag tatsächlich alles andere als devot. Sie war eine sehr selbstbewusste und zielstrebige junge Frau, die ganz sicher weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen war. Sobald ich sie mir aber als Dom schnappte, war sie ein ganz anderer Mensch. Unsere Affäre hielt nicht allzu lange, aber wir blieben Freunde. Und so konnte ich miterleben, wie sie sich einen Dom nach dem anderen gefügig machte, und das gegen ihren eigentlichen Willen. Es lag einfach in ihr, sie konnte es nicht ändern und sie war ziemlich verzweifelt deswegen.“ Er sah sich sinnierend um, als wäre diese Frau jetzt hier, würde sich an die Tischkante lehnen und ihm ebenfalls zuhören.

„Angelikas devote Neigung war ein Problem für sie, sie konnte sie nicht recht annehmen. Dadurch verschoben sich auch ihre eigene Fremd- und Selbstwahrnehmung nicht gerade unerheblich von der Wirklichkeit. Sehnte sich der eine Teil von ihr nach der Unterordnung unter einen Mann, so versuchte der andere Teil, dagegen zu steuern. Als Ausgleich musste dann natürlich der Alltag herhalten, und dort versuchte sie alles, um ihren dominanten Mann losgelöst vom ihrem eigentlich dominant-subversiven Verhältnis zu dominieren. Das konnte nicht gut gehen, sie wollte unterbewusst für jede Machtposition, die ihr Partner im dominanten Bereich hatte, ein Äquivalent im Alltag finden, verstehst du mich?“ Matt nickte nur.

„Ich kenne dieses Verhalten von devoten Powerfreuen. Josie wollte es ebenso angehen, alleine und selbstständig, deswegen ihr kompletter Rückzug. Dann, als sie gewahr wurde, dass sie es ohne dich nicht schaffen würde, hatte sie ein riesiges Problem damit, zurück in ihre devote Rolle zu schlüpfen, ohne vor dir ihr Gesicht zu verlieren. Manchmal ist es sehr schwer, diese Wiedersprüche in sich selbst aufzulösen, manche Menschen brauchen Jahre dafür. Josie hat es so gelöst, dass sie zu dir kam, so wie sie war, und sich deiner Entscheidung völlig unterwerfen wollte. Sie rechnete nach ihrem Verhalten durchaus auch mit einer negativ für sie ausfallenden, verstehst du? Aber du hast es erspürt und ihr den nötigen Rückhalt gegeben, sich selbst wieder unter dich einordnen zu können.“

„Keine meiner Frauen wollte bisher in ihrem Leben eine schwere Entscheidung wieder alleine angehen“, antwortete Matt nachdenklich, „aber du hast völlig Recht, Josie ist ja noch nicht so lange bei mir.“ Richard nickte nur.

***

Dann warf Matt einen Blich zurück auf die Uhr. „Ach du je!“, entfuhr es ihm, „wir haben es schon weit zwei Uhr durch, und du hast mit deinen Frauen noch nicht einmal diniert. Du wirst in dieser Heiligen Nacht keinen Schlaf bekommen!“

Der Blick, mit dem Richard ihn musterte, war eindringlich. „Kannst du dich erinnern, wie Jesus im Garten Gethsemane mit seiner Angst vor dem Tod am Kreuz rang und seine Jünger bat, mit ihm zu wachen, bis die römischen Soldaten eintreffen würden? Eine einzige Stunde lang, in der er seinen Gefühlen freien Lauf lassen wollte?“ Matt nickte nur. „Nun, was immer dran ist an dieser Überlieferung, ich habe mit dir gewacht, und es stört mich nicht im Mindesten, dass wir heute Vormittag erst zum Schlafen kommen werden, wir alle. Heute Abend, am ersten Weihnachtstag, gibt es dann einen großen Tisch mit allen Frauen, auch mit meinen. Wir rücken zusammen, mein Junge. Und ist genau das nicht der Geist von Weihnachten?“

„Ein Glück“, erwiderte Matt erschüttert. „Welch ein Glück!“ Und er wusste in diesem Moment ganz genau, dass er in dieser Nacht trotz allem, was vorgefallen war, tief und fest schlafen würde. Er lauschte dem Wintersturm, der draußen um das alte Gemäuer tobte. Trotz allem wünschte er sich nicht, der Schnee würde sie abschneiden von der grausamen Welt da draußen, damit er alles so belassen könnte, wie es jetzt war. Er nahm die Herausforderung an.

‘Welch ein Glück‘, dachte er noch einmal, diesmal einfach überglücklich, ‘welch ein unfassbares Glück!

***

©Matt

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, Teil 2 (Josephine)

Hallo zusammen! Ich hoffe, ihr sitzt alle gut? 🙂

***

Sein Vater knuffte ihn leicht und liebevoll in die Seite. Matt fuhr erschrocken zusammen und sah ihn an, in seinen Augen immer noch Sterne. „Ich verstehe dich gut, mein Junge“, sagte er zu ihm, und ihm wurde mit einem Mal klar, dass er einen Moment geträumt hatte von diesem Augenblick mit Josephine, fast weggetreten gewesen war. „Alle deine Damen sind bezaubernd, die du da mit in unser Haus bringst, jede von ihnen leuchtet wie ein Stern heute Nacht! Das kann unmöglich nur am heutigen Datum liegen!“ Er lächelte ihm verschmitzt an und zwinkerte ihm verschwörerisch zu.

Richard trat zu Nina, gab ihr einen langen, innigen Kuss und nahm sie fest in seine Arme dabei, ließ ihr eine wundervolle Zärtlichkeit in seinen Armen zukommen. Matt sah, wie Nina in seine Umarmung schmolz. Dann streichelte sein Vater Charlene über die Haare und gab ihr einen sanfteren, zurückhaltenderen Kuss. Julia war die jüngste von ihnen hier, sie bedachte Richard mit einem sanften Streicheln und einem Kuss auf ihrer Wange.

Matt wurde schlagartig klar, was er damit ausdrücken wollte. Julia war von einer bezaubernden, strahlenden und unschuldigen Schönheit, sie hätte ein Kleid wie das, welches sie gerade trug, eigentlich gar nicht gebraucht. Dennoch ließ dieses Kleid sie richtig erstrahlen, er hatte sie noch niemals so strahlend schön gesehen. Nina war eine schöne Frau, immer gewesen, und sie hatte Zeit ihres Lebens Wert auf ihre Schönheit gelegt. Aber auch sie war heute Nacht wie lichtdurchflutet, auch sie hatte er niemals schöner gesehen. Charlene war gleichen Alters wie Nina und Josephine, aber Charlene war auch eine schwer arbeitende Ärztin. Für sie wäre es tatsächlich unmöglich gewesen, in dieser Schönheit zu leuchten, bis Matt in ihr Leben getreten war. Sie hatte viel zu viel Arbeit und keine Zeit gehabt für solche Gedanken gehabt. Erst Matts Erziehung, eine manchmal recht schmerzhafte, hatte sie zu der wunderschönen Frau gemacht, die jetzt vor ihm stand. Und mit Josephine war es ähnlich wie mit Charlene. In Grunde hatte Matt das Ergebnis seiner Erziehung in Form von vier seiner wunderschönen Frauen vor sich stehen, er hatte sie beschenkt und sie beschenkten nun ihn mit ihrer Gegenwart. Mehr brauchte er nicht, um sich in dieser Nacht überreich beschenkt zu fühlen.

Nina nickte Richard vertraut zu und nahm Charlene und Julia mit sich. Die drei Frauen verschwanden wieder in Richtung Lesezimmer, jede von ihnen warf ihm und Josephine ein strahlend verliebtes, glückliches Lächeln zu. Richard stand schon wieder auf der Freitreppe nach oben. Er schien auf Matts Blick gewartet zu haben, denn er nickte ihm wortlos und leise lächelnd zu und verschwand dann ebenfalls wieder nach oben. Matt schüttelte all diese berückend schönen Gedanken etwas ab, nahm Josephine in den Arm und führte sie in den Salon. Heute war der 24., heute war Heiligabend, da waren solche Gedanken nicht nur erlaubt, sondern natürlich auch erwünscht. Heute fühlte Matt sich ein wenig wie beschenkt von all diesen schönen Momenten, nichts im Leben ließ sich so wenig erzwingen oder kaufen wie solche Momente. Aber Josephine war bei ihm, und sie brauchte nun seine Aufmerksamkeit.

Josephine lehnte sich beim Gehen wie ein Vögelchen leicht gegen ihn, sie fühlte sich irgendwie noch zarter als sonst an, noch zierlicher. Matt ging ein wenig wie auf Wolken, seine Sinne spielten bald verrückt. Wahrscheinlich hatte er einen gewissen Weihnachts – Overkill, dachte er leicht selbst ironisch bei sich, aber wenn nicht heute Nacht, wann dann? Heute Nacht war der erlaubt und sehr willkommen. Wann hatte das alte Herrenhaus jemals so viele prächtige Tannenbäume beherbergt?, vier an der Zahl?, sinnierte er beim Gehen. Wahrscheinlich noch niemals, er konnte sich nicht daran erinnern, dass es jemals so viele verschiedene Weihnachtsfeiern in diesen Räumen gegeben hatte. Er schloss hinter Josie die Flügeltüren zum Salon und wandte sich ihr dann zu. Hinter ihr sah er das Feuer in dem großen Kamin hell prasseln, den Tannenbaum in einer Ecke hell strahlen, und die Kerzen auf dem für zwei gedeckten Tisch funkelten um die Wette. Er nahm sie zärtlich und beschützend in die Arme.

„Du bist strahlend schön wie ein Stern, meine Liebste!“, sagte er zärtlich zu ihr. Ihr ungewöhnliches Verhalten fiel ihm wieder ein. Erst drei Monate weg und nun war sie auf eigenen Wunsch wieder hier, ohne sich deswegen bisher erklärt zu haben, mit keinem einzigen Wort. Sie hatte ihm Sorgen und Kopfzerbrechen bereitet. Aber Josie war auch noch nicht lange in seiner Erziehung, er sah ihr das nach. Das musste sie einfach noch lernen, dass sie mit allem zuerst zu ihm zu kommen hatte, bevor sie ihn vor vollendete Tatsachen stellte. So, wie sie es angegangen war, erlaubte er es eigentlich nicht. „Möchtest du erst einmal etwas essen und trinken? Es ist alles vorbereitet!“, offerierte er ihr dann das Weihnachtsdinner.

„Nein, mein Herr!“, antwortete sie ihm mit ihrer rauchigen Stimme leise und entschieden. „Ich habe in der letzten Zeit eh sehr wenig gegessen. Ich brauche heute und hier deine Hilfe, Herr, viel mehr als jede Mahlzeit.“

Matt sah ihr erstaunt zwingend in die Augen, tief. Er fand nur Liebe zu ihm in ihnen, und einen verdächtig feuchten Film, der auf unterdrückte Tränen schließen ließ. Je länger er ihr in die Augen sah, desto weicher wurde ihr Blick, desto mehr Liebe strahlte aus ihm, so als hätte sie ihn so sehr vermisst. Sie schien alleine von diesem Blick zwischen ihnen nicht genug bekommen zu können, die Liebe war nicht mehr mit Worten zu beschreiben, die er in ihren Augen las, aber da war noch viel mehr. Sie wirkten zunehmend verwundet, zunehmend Schutz suchend. Matt konnte sich so ohne weiteres, ohne Josies Hilfe, keinen Reim aus ihrem Verhalten machen, sie stellte ihn vor ein Rätsel. Sie hatte eh so wenig gegessen, hatte sie eben gesagt? Dann war sein Unterbewusstsein schneller als sein Verstand gewesen, als er sie als so überaus zierlich empfunden hatte. Sie hatte weiter abgenommen, sie war zierlicher als noch vor drei Monaten.

Er fasste sie bei beiden Schultern, zog sie fest in seine Arme zurück und küsste ihr feines Gesicht mit kleinen Küssen über und über, ließ sie seine Kraft fühlen. Sie gab sich ihm und seinen Zärtlichkeiten wortlos hin, wurde weich und anschmiegsam in seinen Armen. Dann ließ er sie wieder ein wenig frei, umarmte sie noch, aber so, dass sie sich wieder rühren konnte.

„Was kann ich für dich tun, meine Liebste?“, fragte er sie geradeheraus.

An alles hätte er gedacht, an einen Tanz vor dem Tannenbaum, an eine Mondlichtnacht, an eine Party der High Society, selbst an den Weihnachtsmann mit einem echten Rentiergespann, mit dem sie durch die Nacht rollen würden, aber auf das, was sie dann tat, kam er nicht. In tausend Jahren wäre er darauf nicht gekommen, nicht jetzt und hier. Sie löste sich von ihm, schön wie scheues, kleines Rehkitz, ging geradewegs auf den Schrank mit den dort bereitliegenden Utensilien zu und holte eine Peitsche heraus. Matt sah ihr mit einem ungläubigen Blick zu, als sie sich wieder umwandte und zu ihm zurückkam. Sie kniete demütig und mit gesenktem Gesicht vor ihm nieder, so wie damals.

Er schluckte einmal trocken, unentschlossen, dann hob er sie wieder auf und führte sie zu einem der Ledersessel. Er setzte sich hinein und sah sie von unten herauf fragend an. Erneut kniete sie demütig vor ihm nieder und reichte ihm wortlos bittend die Peitsche an.

Matt war mehr als irritiert. Er hatte noch niemals einer seiner Frauen gerade am Heiligen Abend den Hintern versohlt. Das war eigentlich völlig ausgeschlossen. Dennoch nahm er die Peitsche entgegen und sah sie weiter fragend an. Bevor er das tun würde, etwas, das ihm so gegen den Strich ging, wollte er wissen, warum sie ihn darum bat. Und nichts auf der Welt konnte ihn auf das vorbereiten, was sie ihm dann zur Antwort gab.

***

Sie stand auf und trat zwei Schritte zurück, so dass ihre Gestalt voll in sein Blickfeld kam. Sie versenkte ihren Blick in seinen, öffnete sich dabei erst etwas unter der einen Seite dieser wunderschönen, schwarzen Halskrause am Kleidträger, dann am anderen. Dann öffnete sie, weiter intensiv seinen forschenden Blick haltend, einen unsichtbaren Seitenreißverschluss an ihrem Kleid. Sie ruckte einmal an ihn. Und so eng und gut es auch ihren Körper reizvoll zur Geltung gebracht hatte, es fiel mit einem Mal zu Boden. Und unter dem Kleid trug sie nichts. Gar nichts. Keine Dessous, wie er es liebte, keine Unterwäsche, sie war vollkommen nackt.

Matt saß wie von Donner gerührt vor ihr. Sie stand überaus reizvoll vor ihm, wunderschön, wunderschön zierlich und völlig nackt, so, wie er es eigentlich liebte. Nur diesen prachtvoll gearbeiteten Kragen des Kleides hatte sie noch um den Hals liegen, sie trug noch immer ihre verboten hohe High Heels und darunter lugte ihre goldene Kette hervor. Die Nacktheit machte sie in seinen Augen noch schutzbedürftiger. Eigentlich hätte ihn das auch scharf auf sie gemacht, aber nicht unbedingt heute Abend und in einer so rätselhaften Situation mit ihr schon gar nicht. Und dann war er froh, dass er saß. Denn sie griff an ihren Haaransatz, hob sorgfältig erst eine Ecke an, zog dabei ein Klebeband besonnen von der Haut ihres Schädels, dann wiederholte sie das Ganze auf der anderen Seite und hielt auf einmal ihre Haare in der Hand, ließ sie im Ganzen zu Boden auf ihr Kleid fallen. Zwei angeklebte Streifen Augenbrauen folgten. Matt sah bis ins Mark erschüttert auf ihren kahlen Schädel. Er musterte ihre Achselhöhlen mit einem scharfen Blick, kein einziges Härchen wuchs dort vorwitzig wieder nach, nicht eines. Sein Blick fuhr ihre Arme und Beine entlang auf der Suche nach einem Haar, einem Härchen, einem einzigen, aber er fand nicht den geringsten Flaum. Er wusste in dieser Sekunde sofort, was das bedeuteten musste, aber er wollte es einfach noch nicht wahr haben. Josephine trat so nackt und völlig entblößt, wie sie war, aus dem Kleid heraus und kniete sich wieder demütig vor ihm nieder.

Sie sah ihn diesmal an, mit Tränen in den Augen. Sie lachte ein kleines, scheues Lachen, während er sie ansah, als hätte er sie noch nie gesehen. Er musste nicht auf diese Stelle über ihrer rechten Brust schauen, er wusste, dass er dort eine kleine, runde Erhebung finden würde, einen Port. Einen Eingang in ihr Gefäßsystem, in das in ihren Körper regelmäßig das abscheuliche Gift infundiert wurde. Er sah sich einem Feind in ihrem Körper gegenüber, gegen den er völlig machtlos war. Krebs. Ein Karzinom, aus dem Englischen übersetzt CA wie Cancer. Wahrscheinlich Brustkrebs. Josie sah ihm nun befangen in die Augen, die ihren liefen nun über. Die Therapie war schlimmer als die Krankheit, die Chemotherapie hatte ihren Leib entsetzlich verletzt, von innen heraus. Und der gemeinsame Feind, ihrer und damit auch seiner, verletzte ihrer beider Seelen hinterhältig und voller Heimtücke, aber gnadenlos. So gnadenlos, wie er selbst es niemals hätte sein können, niemals, niemals. Dieser schwarze Mann namens CA war vor drei Monaten in ihr Leben eingedrungen, hatte sie überfallen, und Josie hatte es alleine mit ihm aufgenommen, zumindest während der Diagnostik und in dieser ersten Behandlungsphase.

Josie bedurfte seines Schutzes tatsächlich mehr als alle seine anderen Frauen hier, so verwundet und gezeichnet, wie sie schon war. Ihr Körper konnte kein einziges Haar mehr wachsen lassen, so lange die Chemotherapie in ihr wütete, sie war so entsetzlich nackt. Kein weiches, blondes Haar mehr, das blond und füllig über ihre Schultern und ihren schmalen Rücken floss. Deswegen waren ihre blonden Haare so lang gewesen, bis zu ihrer Taille. Josie wusste, er liebte das, und sie hatte eine sündhaft teure Echthaarperücke von seinem  ihr überschriebenen Geld anfertigen lassen. Ihr schmaler, kahler Kopf schien ihre Augen wachsen zu lassen, die fehlenden Augenbrauen unterstrichen das noch. Sie sah ihn aus plötzlich riesigen Augen an. Das alles schien ihr ihre Persönlichkeitsrechte als Mensch und als Frau zu nehmen, und irgendwie auch gleich ihre Persönlichkeit dazu. Sie sah so fremd aus wie eine Außerirdische und gleichzeitig so vertraut, so überaus schmerzlich vertraut.

Matt war kein Sadist, jedenfalls nicht bei verwundeten oder hilfesuchenden Frauen. Bei einer seiner Frauen konnte ihm schon einmal die Kontrolle entgleiten, seine berühmten fünf Minuten auf der Uhr, wenn es ihn wirklich überkam. Aber Josies weicher, eckiger nackter Körper weckte in ihm nichts als seinen Beschützerinstinkt, den aber so richtig. Er wollte sie nicht demütigen, nicht erniedrigen, nicht einmal irgendwie verletzen, er wollte sie nicht wehrlos sehen oder machen. Er wollte sie auch nicht benutzen, nicht schlagen. Alles, was er wollte, war, ihr den Rücken zu stärken und sie zu beschützen, so gut er es konnte. Nachdem er den ersten Schock ihres Aussehens verarbeitet hatte, wusste er das glasklar und auf der Stelle. Er wollte sich nicht abwenden, er wollte ihr Schutz spenden so lange und so gut er es irgend konnte. Er musste sehr oft schnelle und sichere Entscheidungen treffen, und das hier war auch so eine.

Er war für einen schweigenden Moment wie von Sinnen. Dann nickte er ihr weiter schweigend zu, hob ihren kahlen Kopf, ihr nacktes Gesicht zu sich empor und küsste sie weich und unglaublich innig und lange. Er holte sein kleines Handy aus der Anzugtasche und bat sie alle dazu, Nina, Charlene, Julia und seinen Vater. Und als wenn die vier hinter der Tür auf diesen Anruf nur gewartet hätten, öffnete sich die große, weiße Flügeltür fast sofort nach seinem Anruf. Alle kamen geschlossen herein. Sein Vater ging schnurstracks auf sie zu, hob sie teilnahmsvoll hoch und in seine Arme, umarmte sie brennend zärtlich und sehr innig, küsste sie weich und lange. Nina übernahm sie, sobald er sie freigegeben hatte, sie tat dasselbe, sie küsste sie weich und drängend zärtlich. Dann übernahm sie Charlene und auch sie küsste sie genauso weich und zärtlich, hielt ihren schmalen Leib fest an sich gedrückt. Als letzte nahm Julia in ihrer Unerfahrenheit mit dem Leben sie beherzt in ihre Arme, und auch sie küsste sie. Keine seiner Frauen war lesbisch, das wusste er ganz genau. Und genau deswegen hatten diese Küsse eine unglaubliche Überzeugungskraft, die auch Matt wieder aufrichtete. Dann kniete Josie wieder vor ihm nieder, die drei Frauen und sein Vater setzen sich miteinander sehr vertraut zusammen auf das Sofa, kuschelten sich ineinander.

Nichts, wirklich nichts hätte Matt mehr von der Kraft ihrer aller Unterstützung überzeugen können. Er sah Josie in ihr nun von Tränen überströmtes Gesicht. Ihre Augen wirkten nun verletzt, bis in ihre tiefsten Tiefen, und gleichzeitig strahlten sie vor Glück.

„Bitte, mein Herr…“, bat sie ihn dann nur, bevor ihr die Stimme wegbrach.

Matt sah auf die Peitsche in seiner Hand und verstand ihr Verhalten auf einmal. Sie wollte bestraft werden, sie wollte, dass er sie für ihre Niederlage gegen ihren Feind bestrafen und danach auffangen würde, sie wünschte sich nichts sehnlicher als das, nachdem sie durch ihre ganz persönliche Hölle gegangen war. Er nickte ihr wieder zu. Die warmen, braunen Ledersessel quietschten leise, wenn sich jemand bewegte, das Feuer im Kamin knackte behaglich und erwärmte ihrer aller Körper. Für ihrer aller Seelen würde Matt gleich etwas tun. Ansonsten war es still im Raum, man konnte den Atem der Anwesenden hören. Er war plötzlich sehr froh, dass er noch keinen Alkohol zu sich genommen hatte, der seine Seele vernebeln konnte.

„Dann komm zu mir, meine Liebliche“, sprach er die weinend vor ihm kniende Frau an. Sofort erhob sie sich, trat neben seine Oberschenkel und legte sich mit seiner Hilfe über seinen Schoß. Er streichelte sie erst einmal lange und mit festen, massierenden Händen. Nina reichte ihm ein Massageöl an. Er nahm sich reichlich aus der viele tausend Euro teuren Flasche mit echtem  Jasmin- und Rosenöl, ölte ihre Haut gut ein, wärmte sie auf mit seiner festen Massage. Dabei kam er nicht umhin, festzustellen, dass Josie sich den ganzen Tag auf diesen Abend vorbereitet haben musste. Irgendein Künstler im Bereich Körperkunst oder Schminkbereich hatte ihren ganzen Körper so gut und dabei so unauffällig geschminkt, dass ihre Haut nicht blass und ausgelaugt wirkte, sondern frisch rosig. Matts Massage vor allen Augen verstärkten ihre Hautfarbe noch. Matt lief eine Träne über die Wange, niemand kommentierte das und Josie konnte es nicht sehen. Seine warmen Hände erforschen unerschrocken ihre Körperproportionen und Kurven, ließen sich von keinem Bereich abschrecken, schon gar nicht von dem, der Josie Lust bereitete.

Sein erster Schlag kam mit der Hand und für Josie völlig überraschend. Sie keuchte leise auf. Sie gab sich ihm völlig hin mit der ihr eigenen Fügsamkeit, und er nahm sie als sein Eigentum, ganz normal und wie schon so viele Male zuvor. Sie trug nichts als ihren Kragen, ihre Kette und ihre High Heels, auch das war wie immer. Die Hitze des Feuers und das Flackern der Flammen verliehen ihrer nun gut eingeölten Haut einen ganz besonderen Glanz, den er aus vielen solcher Situationen kannte.

Sein nächster Schlag war schon wesentlich kräftiger, denn Matt spürte, wie sie auf den ersten reagierte, sie gierte geradezu nach mehr. Und der nächste noch härter. Sie wollte es fühlen, wollte seinen Besitz über ihren so entehrten Körper spüren können, ihr konnten seine Schläge gar nicht fest genug sein. Sie wollte ihm gerade mit ihrem geschändeten Körper unbedingt ganz und gar gehören. Matt griff mit einem Arm unter ihrem herabhängenden Oberkörper durch, unter ihren recht kleinen Honigbrüsten, hob sie in seinen Arm, während er sie hart und methodisch vor allen Augen  versohlte. Das hatte hier und jetzt etwas Feierliches, fast Rituelles an sich, was er da tat. Ihre wunderschön errötenden runden Backen wackelten bald vor Schmerzen, sie begann, sich zu winden und mit den Beinen leicht zu strampeln, und immer wollte sie noch mehr. Auch, weil sie ihn spürte an ihrer Hüfte, wie er an ihr wuchs, wie sie ihm gefiel. Auf der Insel noch hatte diese Maßnahme der Disziplinierung für sie die Vorhölle bedeutet, jetzt tropften ihre Tränen auf den Teppich und seine Schläge trugen sie in den Himmel. Wie unterschiedlich Frauentränen und Maßnahmen wie einen weiblichen Hintern versohlen doch sein konnten!

Schließlich musste Matt seine Josie richtig gut festhalten, inzwischen keuchte sie bei jedem Schlag. Matt überlegte, es gut sein zu lassen, aber wieder tauchte Nina neben ihm auf und reichte ihm ein breites Paddle. Es war also immer noch nicht genug für sie. Er nahm daher das Paddle, und beim ersten Schlag schrie Josie leicht auf. Das Paddle war sehr breit und federte so die Wucht seiner Schläge ab, aber es traf eben auch immer fast eine ganze ihrer Porzellanbacken. Josie heulte und jaulte unartikuliert. Beim ersten diesbezüglichen Wort hätte Matt ja sofort Schluss damit gemacht, aber dieses Wort kam einfach nicht von ihr. So bearbeitete er ihre prallen Backen weiter, methodisch, ließ keine Stelle aus und konzentrierte sich auf ihre Sitzfläche, wie eigentlich immer. Und obwohl er sich nicht danach fühlte, war sein Schwanz steinhart an ihrer Hüfte geworden. Als Josie schließlich mit einem erlösenden Schrei ihren Höhepunkt herausschrie, legte er sie rasch auf seine Sitzfläche und nahm sie sofort, gab ihr die ganze Länge seines Schwanzes zu schmecken. Nahm sie brutal und rücksichtslos, ließ den Tiger heraus. Er fickte ihr buchstäblich vor allen Augen das Hirn aus dem Schädel, so hart und so lange, bis es in seinen Hoden heraufzog wie Feuer und er sich ruckhaltlos in sie ergoss.

***

©Matt

Verirrt (Charlene)

Eines Abends kam Matt erst spät aus dem Bürohaus. Viele Stunden langer, harter und ermüdender Kopfarbeit lagen hinter ihm und ihm war nach Leere im Kopf, einfach nach Entspannung. Also ließ er Auto und Chauffeur stehen und machte einen Spaziergang durch die beginnende Dunkelheit.

Das Bürohaus lag in der Innenstadt und die Gehsteige waren übervoll, die Autos quetschten sich durch die immer enger werdenden Straßen. Es war die Rush-Hour. Die bewegten Lichter blendeten Matt fast nach dem ermüdend weißen, sterilen Licht im Gebäude und das Getöse hier draußen hörte sich nach der Ruhe wie eine Herde herandonnernder Elefanten an. Aber er konnte seinen Gedanken endlich freien Lauf lassen.

Er ließ sich treiben in der dicht gedrängten Menschenmasse, die sich in einer Art chaotischen Ordnung in beide Richtungen den breiten Bürgersteig entlang schob. Es war die Vorweihnachtszeit, also war diese Menschenmasse sehr gut erklärlich. Matts Wahrnehmung dagegen war still und fern, ausgeblendet, irgendwie weit weg, gedankenlos. Wenn er überhaupt an etwas dachte, dann an die technischen Details, um die seine Gedanken heute den ganzen Tag gekreist hatten.

An einer Fußgängerampel blieb er stehen. Auf der anderen Seite stand eine junge Mutter mit einem kleinen, etwas vierjährigen Mädchen an der Hand. Die Ampel schaltete auf Grün, und in diesem Moment sah das Mädchen kurz zu ihm herüber. Die Menschenmassen auf beiden Seiten setzten sich in Bewegung und er verlor die Kleine wieder aus den Augen. Aber unmittelbar vor einer Baustellenabsperrung in der Mitte der Straße trafen seine Blicke wieder auf die des kleinen Mädchens.

Matt erstarrte wie vom Blitz getroffen und hielt inne. Menschen rannten auf ihn auf und murrten ihn mehr oder weniger zornig an, aber er sah nur noch die weit aufgerissenen Augen des Kindes. In seinem Blick erkannte er, was er vorher so noch niemals wahrgenommen hatte. Er las in den Augen des kleinen Mädchens den Schrecken, den diese Umgebung in ihm empor rief, das Grauen, das es dabei empfand, als es von seiner Mutter unbarmherzig weiter gezogen wurde.

Die Baustellenabsperrung war mit grell blinkenden großen Lichtern gekennzeichnet, die es mühelos mit der Dunkelheit aufnehmen konnten, so hell strahlten sie in die Nacht. Noch greller waren aber die vielen, vielen Scheinwerfer und Rücklichter auf der Straße. Und einen Lärm machten die Fahrzeuge, die viel zu schnell vorbei rasten, um die Ampelphase noch zu erwischen. Gepaart war das alles mit dem hektischen Quietschen der Reifen beim Abbremsen und Anfahren mit einer oft sinnlosen Beschleunigung. Hektische Hupen tuteten sinnlos durch das Getöse. Der Gestank von frisch asphaltiertem Straßenbelag, schlecht verbranntem Benzin und Dieselkraftstoff lag wabernd in der Luft. Die Autos rasten hier viel zu schnell vorbei in einer sinnlosen Hast, aus ihrem Inneren ertönte das Geplärre von Radiosendern, durchsetzt mit dumpfen Basstönen.

Matt erkannte mit einem Mal die Rücksichtslosigkeit der Menschenmasse um ihn herum, die unglaublich vielen Menschen so dicht aufeinander, die sich durch Schieben und Drängen einen winzig kleinen Zeitvorteil verschaffen wollten. Matt sah auch die Mutter, die all dies und auch sich selbst nicht mehr sehen konnte und das kleine Mädchen rücksichtslos hinter sich her zerrte, viel schneller, als es eigentlich laufen konnte. Dabei übertrug sie ihre fast schon getriebene Anspannung und Hast auf ihr kleines Mädchen.

In diesen Sekunden fühlte Matt sich wie in einem Alptraum.

Ein unsanfter Stoß von einem ihm auflaufenden Mann machte ihm schlagartig klar, dass es in einer Welt von Blinden und Tauben keinen Platz für Träumer und eigentlich auch keinen für kleine Mädchen gab. In gewisser Weise fühlte er sich mit der Kleinen verbunden und lächelte ihr beruhigend zu, ehe ihre Mutter sie ganz seinen Blicken entzog.

Ein kleines Mädchen irrte gerade alleine mit sich in einer Großstadt herum. Matt bahnte sich schweigend und nachdenklich den Weg durch die Menschenmasse, ließ sich mitreißen und einfach fortspülen. Er hatte noch immer die weit aufgerissenen Augen der Kleinen im Sinn. All die fremden Menschen waren ihr unheimlich, viel unheimlicher als ein Wald von riesigen und uralten Bäumen.

Natürlich hatte es Angst und wurde dazu bedrängt von den ganzen äußeren Eindrücken, dem Straßenlärm, dem Gemurmel der Leute und den Geräusche ihrer vielen Schuhe auf dem Pflaster. Die Lichter, die Schilder, die Farben….manche davon schrien regelrecht.

Schaute er so an den Häusern hoch, dann schienen sie sich zur Straße zu beugen, für einen empathischen, klaustrophobischen Moment hatte er das deutliche Gefühl, sie könnten jeden Moment einstürzen und alles unter sich begraben. Für einen wie ihn steckte in diesem Gedanken aber nicht nur Schrecken, sondern auch Verlockung. Denn wenn die Gesteinsbrocken krachend und knirschend ihren Platz gefunden haben würden, der Staub sich gelegt haben würde und der Zufall sein chaotisches Arrangement zufrieden betrachten würde, dann wurde es sicher für einen Moment ganz ruhig werden.

Ruhe… keine Eindrücke mehr, kein Anrempeln und keine Aggressionen, einfach nur stilles Nichts… verlockend. Viel zu verlockend in dieser kalten Vorweihnachtszeit.

***

Matt schüttelte den Kopf und drängte sich mit einem Mal an den Rand, wo der Gehsteig ruhiger war. Er rief seinen Chauffeur und nannte ihm den Punkt, wo er ihn abholen kommen sollte. Er wollte heute jemanden nicht nur leise und für sich erkennen, sondern ihm auch gefühlvoll zuhören. Die weit geöffneten Augen des kleinen Mädchens gingen ihm nicht mehr aus dem Sinn. In einer Welt der Tauben und Blinden war auch er irgendwie ein Träumer.

Eine halbe Stunde später war er bei Charlene. Unangemeldet. Sie öffnete ihm die Tür und starrte ihn fast ebenso an wie das Mädchen. Dann fasste sie sich aber wieder, sie war eine erwachsene Frau und wusste, was zu tun war. Sie freute sich, ihn zu sehen, machte aber auch einen erschöpften und entmutigten Eindruck, den Matt noch so gar nicht an ihr kannte. Charlene erzählte ihm offensichtlich auch nicht immer die ganze Wahrheit, so wie er es gerne gehabt hätte. Aber es lag eindeutig an ihm, das weiter zu ändern, Charlene stand ja vor ihm und wartete nur darauf.

Er beschloss, sie dem ablaufenden Tag zu entreißen, was er bei dem kleinen Mädchen eben nicht gekonnt hatte, für ihn war das fast eine Art von Wiedergutmachung. Leise lächelnd betrat er ihre Wohnung, begrüßte sie mit einem zärtlichen und innigen Kuss und legte dann ab. Immer noch schweigend betrat er ihr Wohnzimmer und öffnete den speziellen Schrank dort. Er nahm sich Lederfesseln für ihre Hand- und Fußgelenke heraus, die jeweils mit einer kurzen Kette miteinander verbunden waren, so dass Charlene sich noch eingeschränkt bewegen konnte. Charlene hatte ihre Wohlfühlsachen an und saß auf der Sessellehne, sah ihm schweigend und neugierig bei seinem Tun zu. Er trat zu ihr, kniete sich vor sie mit einem Knie auf dem Boden und fesselte mit sanften Händen ihre Knöchel, streichelte sie dabei zärtlich. Dann ebenso ihre Handgelenke, er nahm sich jede ihrer Hände und drückte einen Kuss in ihre Handfläche.

Es sollte noch dauern, bis er mit seinem Tun beginnen würde. Also setzte er sich ruhig, weiter schweigend in den anderen Sessel und entspannte sich wortlos. Charlene sah ihn für einen Moment nur an, sah ihm seine Erschöpfung ebenso deutlich an wie er ihr die ihre. Sie stand geschmeidig auf und tappte mit kleinen Schritten barfüßig in die Küche, die er von seinem Sessel aus einsehen konnte. Er sah ihr nur zu, wie sie sich abmühte, mit ihren gefesselten Händen alles zu erreichen, was sie brauchte, um ihm etwas Alkoholisches zu mixen. Scheinbar konnte sie Gedanken lesen, denn Matt freute sich auf einen Drink mit ihr heute und hier tatsächlich.

Er sah sich in ihrer Wohnung um, sah ihr bei ihrem Tun zu, als wäre er nur ein zufällig herein geschneiter Zuschauer, der seinem Blick wahllos umherstreifen ließ und dabei etwas beziehungsweise jemanden bemerkte, die ihn entzückte. Die Art, wie sie mit ihren gefesselten Händen den Kopf senkte, um sich durch ihre Haare streifen zu können, weil ihr die Fessel dabei hinderlich war, fand er überaus reizend.  Dann kam sie durch die Fußfesseln mit trippelnden Schritten auf ihn zu, elegant und doch gefangen, und servierte ihm sein Glas mit einem demütigen Kniefall. Sie legte kurz ihren Kopf in seinen Schoß, er streichelte ihr sanft über die Haare, dann erhob sie sich aber wieder. Sie verhielt sich so anrührend wie ein Rehkitz, wurde es Matt bewusst, und sie hatte ihm eben ein winzig kleines Zeichen gegeben, auf das er reagieren konnte oder eben nicht. Es lag an ihm.

Er beobachtete sie dabei, wie sie die Kerzen im Raum anzündete und sich noch mehr als sonst dabei abmühte, das Feuerzeug zu betätigen. Oder wie sie mühsam Räucherstäbchen aus der Packung fischte und sie an den Flammen der Kerzen entzündete, die mit ihrem schweren Duft seine Lungen öffneten. Als sie Eis aus der Küche holen wollte, hielt er sie wie zufällig zwischendrin an, stand auf und legte ihr eine schwere Goldkette um den Hals, die er schon vor einer kleinen Weile für so einen Augenblick für sie gekauft hatte. Ihre Augen strahlten ihn an, sie bedankte sich demütig bei ihm mit einem schlichten Senken ihres Kopfes und begab sich dann rasch auf den Weg zum nächsten Spiegel. Er wünschte sich, ihr Lächeln im Spiegel sehen zu können, und er konnte es auch beobachten, genauso wie die Tatsache, dass sie sich vor dem Kühlschrank kurz sammeln musste nach dieser unerwarteten Freude, die er ihr so beiläufig damit gemacht hatte, ganz zu schweigen von seiner überraschenden Anwesenheit hier. Auch das hatte er sich gewünscht zu sehen.

Sie bewegte sich so ungezwungen und voller Leichtigkeit, so natürlich, dass er sich nicht nur ausgesprochen erwünscht und wohl mit ihr zusammen fühlte, sondern auch wie einfach ein anderer Mensch, der hier mit ihr heute Abend beisammen war und vor dem sie nichts zu verbergen hatte, genauso wenig wie er vor ihr. Sie erledigte noch ein paar weitere Kleinigkeiten so, als wäre sein Dasein in ihrer Wohnung nicht weiter von Bedeutung. Er wollte wie unbemerkt bleiben und sehen, was es mit ihr machte, wenn mit jeder ihrer kleinen Verrichtungen der Augenblick näher rückte, an dem er sie übernehmen würde. Ihre kleinen, fahrigen Bewegungen, ihre leicht zitternden Hände, ihre rosige Haut, er liebte diese ruhigen und doch so gespannten Minuten mit ihr.

Mit dem Verbinden ihrer Augen löste er sie schließlich aus der Reihe ihrer Aufgaben und Verrichtungen. Er wünschte sich dabei nur, dass für Charlene durch das Blindsein die Dinge um sie herum völlig ihre Bedeutung verloren, dass sie nur noch ihn wahrnahm, so wie er schon die ganze Zeit über nur noch sie sah. Das kleine Mädchen war nicht vergessen, aber dieser Schmerz, diese Wucht der Erkenntnis vorhin hatte nachgelassen.

***

„Komm her zu mir, Kleines!“, befahl er ihr dann immer noch mit sanfter Stimme. Er hatte sie losgelassen, nachdem er ihr die Augenbinde übergezogen hatte, sie konnte ihn jetzt nur noch hören, nicht mehr sehen. Er setzte sich zurück auf seinen Sessel, von dem aus er sie eben noch wie ein unbemerkter Zuschauer müßig beobachtet hatte. „Hierher, Liebes“, gab er ihr eine Hilfestellung, um ihr seinen Standort deutlicher zu machen.

Mit zwei Klopfern auf seine Oberschenkel bestätigte er seinen Befehl. Charlene begann, leicht zu zittern, sie liebte diese fast verwunschenen Augenblicke mit ihm, wenn sie nur noch seiner Stimme zuhörte und folgte und dennoch ein wenig Angst davor hatte, was er nun mit ihr vorhatte. Mit dem Klopfen auf seine Oberschenkel hatte er ihr klarer gemacht, was das heute und jetzt sein würde, und auch das liebte sie, seine genaueren Anweisungen und Beschreibungen seines Vorhabens und der Dinge, die er von ihr erwartete.

Als seine ruhige Stimme in dem stillen Raum erklang, erbebte sie sichtbar. Sie sah in seine Richtung mit einem Ausdruck im Gesicht, der genau das zeigte, was sie fühlte, sie wusste, sie konnte jetzt wirklich so sein, wie sie war, ohne Scham oder Hemmungen. Tatsächlich erwartete er das auch von ihr, und damit erreichte er in diesem Moment direkt ihre Seele. Ihr Gesichtsausdruck drückte das alles aus, ihre Seele flog ihm entgegen, ihr Körper würde automatisch folgen.

Sie gehorchte ihm sofort und wie gesteuert. Rasch, mit vorsichtigen Fingern tastete sie sich an den ihr bekannten Wohnzimmermöbeln entlang streifend immer näher zu ihm heran. Seine warmen, zärtlichen Finger empfingen sie, als sie gegen die Sessellehne stieß. Seine Freundlichkeit und Anziehungskraft lenkten sie regelrecht, sie tat nun alles nur für ihn, nur, um ihn zufrieden zu stellen. Genau das würde dann auch ihre liebliche Seele zufrieden stellen.

Er ließ seine warme Hand ganz leicht, nur bestätigend auf ihrer seidigen Haut liegen, gab ihr keinen Bewegungsimpuls. Sie tastete sich mit kleinen Berührungen neben seine Oberschenkel in die Position, in der er sie nun sehen wollte, ohne jeden Zwang. Unsicherheit malte sich in ihren schönen Zügen, er schob seine Hände nun fest und beruhigend auf ihre sich erwärmende Haut unter ihrem Sweatshirt. Wie ein scheues, kleines Rehkitz legte sie sich über seine Oberschenkel, ihren Hintern genau über seinen Schoß platziert. Sofort ließ er sie unumstößlich standhafte, warme Hände spüren, feste, massierende Griffe, mit denen er ihr Sweatshirt nach oben und ihre Hose nach unten schob, dabei gleichzeitig ihre Haut und ihre verspannte Muskulatur massierte. Er spürte, wie sich ihr Puls unter seinen Liebkosungen und den zu erwartenden Schlägen beschleunigte, innerhalb von wenigen Sekunden, ihr Körper wusste sofort, was nun folge würde, noch vor ihrem Geist.

Ihr sehr nah und intim streichelte er sie, wartete, bis sie sich über ihm liegend entspannte. Erst dann, als er sicher war, dass sie alles andere vergessen hatte, was ihr heute zugestoßen war und was jetzt gerade vorging, erst dann zog er ihr auch die Unterhose herunter. Ihre Backen leuchteten ihm entgegen, aber sein Herz war erfüllt von ihrer Liebe, genauso wie das ihre von seiner.

Sein Atem beschleunigte sich nun genauso rasch wie sein Kreislauf reagierte bei dem Anblick ihres ihm ausgelieferten, nackten Hinterns. Er wurde schwerer, dumpfer, Matt atmete tief und genussvoll durch und ließ sie unmissverständlich an ihrer Hüfte fühlen, wie sehr sie ihm gefiel. Leidenschaft war das, was er empfand, als sein Geschlecht sich an ihrem Körper aufrichtete.

Wie lange würde er noch so zärtlich sein? So liebevoll? Charlene konnte nicht wissen, dass er an das kleine Mädchen denken musste. Er ließ der Frau auf seinem Schoß zukommen, was er dem Kind gerne geschenkt hätte heute. Seine Hände bedeckten ihre entblößte Haut fast schützend, er streichelte sich sanft in ihre samtenen Schamlippen vor, füllte sie dann mit zwei Fingern aus, gaben ihr alles, was sie in diesem Moment aus ihrem tiefsten Selbst heraus von ihm brauchte. Sie sagte kein Wort, aber ihr Körper begann zu glühen und sich unwillkürlich leicht zu winden. Sie legte den Kopf schräg und anmutig auf die Sessellehne, erwartete ein Wort von ihm, nur ein einziges Wort, wie ein Fisch das Wasser brauchte.

Vor ein paar Tagen noch hatte er Madeleine absichtlich etwas unterstellt, um seine Erregung voll zu wecken, ihre hilflosen Antworten hatten ihn nur noch mehr gereizt. Heute lag ihm so etwas ganz weit in der Ferne. „Hast du Angst, Liebes?“, ließ er seine Stimme erneut erklingen, nun schon tiefer, ermahnender. „An meiner Hand brauchst du niemals Angst zu haben, auch wenn dich erschreckt, was du siehst oder hörst!“ Sie mochte bei seinen Worten an den heutigen Tag denken, was sie eben so müde und bedrückt hatte erscheinen lassen, er sprach eigentlich mit dem kleinen Mädchen, das er noch immer nicht aus seinem Kopf bekommen konnte. Charlene saugte jedes seiner Worte auf wie ein Fisch auf dem Trocknen, den es nach Wasser gierte, für den Wasser seine ganze Gedankenwelt einnahm, weil er am Ersticken war.

Seine Zärtlichkeiten wandelten sich nun in harte Griffe in ihr weiches Fleisch, er knetete ihre verspannte Muskulatur fest durch. Ein Fläschchen Massageöl stand neben ihm, er nahm reichlich davon und ließ ihren nackten, ihm ausgelieferten Körper über seinem Schoß mit diesem Hilfsmittel im Licht der Kerzen erglänzen. Charlene stöhnte leise auf, das Gefühl seiner festen Hände überwältigte sie schier. Nun ließ sie wirklich alles los.

Die ersten Schläge auf ihre wohlgerundeten Backen waren für sie noch erträglich, sofort rötete sich ihre zarte Haut, nicht nur dort, wo er zugeschlagen hatte, sondern am ganzen Körper. Sie stöhnte leise auf, drückte ihre Augen mit der Augenbinde darüber fest in die breite Sessellehne. Er ließ sie seine in sie stoßenden Finger weiter spüren, wie ein warmer, enger Schlauch aus Muskeln und samtweicher Schleimhaut fühlte sie sich dort nun an.

Ihn packte die Leidenschaft wie ein Rausch, jeder Gedanke an ein kleines Mädchen verging ihm. In steigender Ekstase bestrafte er seine Charlene, schenkte ihr seine ganze, ungeteilte Aufmerksamkeit, seine ganze Lust und ganze Kraft. Sie stöhnte tiefer und kehliger auf, ihre Muskeln zogen sich um seine Finger immer fester zusammen mit der steigenden Härte seiner Schläge. Sie ertrug es, sie brauchte es.

Ihre Schmerzenslaute wurden lauter, aus dem Stöhnen wurde ein ernsteres Keuchen, dann ein schmerzerfülltes, leises Wimmern. Wehleidig hatte sie sich noch nie angehört, seine Charlene, das liebte er an ihr. Sie konnte und wollte einstecken. Er schlug weiter zu, er gab nicht nach, hörte nicht auf.

Immer dieselbe Stelle nahm er sich vor, immer und immer wieder.

Seine Hand musste nun wirklich auf ihrer hochroten Haut brennen, ihren ganzen Unterleib durchglühen und seine Schläge würden in ihren Ohren dröhnend wiederhallen. Kleine, ganz feine Flammen brannte er in ihre zarte Haut. Er hatte sie nicht gebrandmarkt, das tat er jedes Mal, wenn sie sich sahen, auf ein Neues. So wie hier und heute.

Der Schmerz wurde hart und dunkel beißend für sie, er konnte es ihr ansehen, weil sie ihren Kopf plötzlich nach oben warf und ihre Haare in alle Richtungen wirbeln ließ. Ihr kluger Verstand begann auf ein Neues den verzweifelten Kampf gegen ihn und seine harten Rechte.

Sie griff mit ihren nur lose zusammengebunden Händen nach hinten, unwillkürlich und schnell, wollte ihren Hintern vor seinen immer härter herabprasselnden Schlägen schützen. Aber er war noch schneller, er hatte sie schließlich gut beobachtet, er fixierte sofort und geübt ihre Handgelenke, nun mit einem schmerzhaften, harten Griff, und die Tortur ging für Charlene weiter.

Sie konnte sich gegen ihren Beschützer nicht schützen, ihren Schutzherren, und sie wusste, kein Schreien, kein Flehen würde ihr jetzt helfen, also bemühte sie sich, es zu unterlassen.  Er war jetzt in einer echten Ekstase, feuerte heiße Schläge auf sie ab, seine Lust wurde immer glühender. Und sie ertrug es. Auf Zärtlichkeiten war er in diesem Moment nicht mehr aus, er ließ sich gehen. Sie fühlte genau das und feurige Glut ließ genau deswegen ihren ganzen Körper unter seinen Schlägen erbeben, so unerwartet und heftig, dass es sie völlig überwältigte.

Matt fühlte es auch, seine Finger wurden von ihrem Inneren umschlossen wie von einer Hand. Er drehte sie flugs, nahm sie noch zuckend auf die Arme und legte sie mit dem Oberkörper auf die Sitzfläche des Sessels, auf dem er eben noch gesessen hatte. Und während noch Nachbeben ihre zarte Haut glühen ließen, stieß er sich mit seiner vollen Länge erbarmungslos hart in sie hinein, sie erwartete ihn mit ihrer engen Wärme und Nässe. Er gab ihr sofort Feuer, nahm sie so hart, dass der Sessel wackelte und sich langsam nach hinten bewegte. Sie hatte aber auch einen Arsch wie Zucker, sie konnte einem gestandenen Mann glatt ein Lächeln für den ganzen Tag verpassen. Schließlich kam es auch ihm herauf wie ein D-Zug, Feuer durchglühte seine Lenden, als er dabei tief in ihr anstieß.

***

Eine gemeinsame Dusche später saßen sie beide zusammen auf dem Sofa, Charlene hatte sich eng in ihn hinein gerollt. „Was hat dir denn heute so zu schaffen gemacht?“, fragte er sie sanft. „Erzähl mal, schöne Frau. Du weißt, ich bin immer für dich da. Ich beschütze dich, und ich finde dich auch, wenn du dich einmal verirrt hast!“ Und mit seinen inneren Augen sah er noch einmal dem kleinen Mädchen tief in die Augen.

***

©Matt, all rights reserved

Novemberblues oder: Ausgenutzt (Madeleine)

Hallo, Ihr Lieben! Weiter geht es mit einer der Jahreszeit angemessenen Geschichte. Ihr seid auch so ruhig, keiner schreibt mehr, euch geht es scheints ebenso. Ich hoffe, ich kann euch mit meiner nächsten Geschichte etwas aufmuntern. Die beiden Geschichten von Clarice haben mir persönlich gut gefallen, sonst hätte ich sie hier ja auch nicht eingestellt. Ihr seht also, wenn ihr Lust habt, auch mal eine Geschichte zu schreiben, aber keinen eigenen Blog mit all den Verpflichtungen aufzumachen, dann schickt sie mir gerne! Ihr müsst nur damit klar kommen, dass ich euch dann auch meine wahre Meinung sage. Ich habe festgestellt, dass es mir unglaublich schwer fallen würde, eine Geschichte hier einzustellen, die mir persönlich nicht gefällt… Nun aber zu dieser hier. Soll sie ein Einteiler bleiben? Im Moment ist sie perfekt so, und ihr wisst, das gelingt mir selten! lg, euer Matt

***

Matt saß in einer Ratssitzung. Er sah fast konzentriert zum Fenster hinaus, seine Unaufmerksamkeit hatte schon beinahe so etwas wie eine verbissene Methodik. Heute erschien ihm die Welt grau, farblos und ohne Glanz. Es regnete draußen, schon seit Stunden. Menschenmassen schoben sich unten durch die Straßen, wie sie das immer taten. Unterscheiden taten sich die Menschen heute nur durch die bunten Regenschirme, die von oben hübsch aussahen, aber auch das konnte ihn nicht aufheitern. Der Gedanke, draußen auf die Jagd unter ihnen zu gehen, hatte etwas Fades an sich, heute mochte er daran nicht einmal denken.

Ein Mitglied des Rates hielt einen Vortrag. Der Mann fasste sich nach Matts Empfinden viel zu lang, seine Worte drückten sich ungewollt und viel zu intensiv in seinen sowieso schon überreizten Geist. Ihn interessierte nicht, was dieser angepasste Bürohengst da von sich gab, dachte Matt aufsässig, ganz im Gegenteil. Er musste heute hier sitzen und an der Besprechung teilnehmen, aber heute war es fast die Hölle für ihn, wenn es eine gab. Er wollte nicht belästigt werden, er wollte keine Worte hören, die ihn eh nicht interessierten, keine Sachverhalte, die andere interessierten, sogar sehr, aber ihn nicht. Er sah in die Runde. Engagiert blickende Augen streiften ihn, die Männer am Tisch schienen alle aufmerksam und vor allem mit Freude der Sitzung zu folgen und auch aktiv an ihr teilzunehmen. Pah! Er verspüre nicht die geringste Lust, in die Köpfe dieser Männer schauen zu wollen, aber das nahm er ihnen nicht ab. Dieses Interesse war mit ziemlicher Sicherheit vorgeheuchelt. Und heute hatte Matt auf Heucheleien erst recht so gar keine Lust.

Es ging um Immobilienverkäufe in ihrer Stadt. Der Kollege rief große Bilder auf, Visionen, was man mit einzelnen Gebäuden tun könne. Hier mit ihm am Tisch saßen die wahren Psychopathen, dachte er rebellisch. Menschen, die mit einer Handbewegung, mit einer ruhigen Entscheidung Tausende von Arbeitnehmern über die Klinge springen lassen konnten. Die Entlassungen, die bei einem derartigen geplanten Projekt unvermeidlich waren, sahen so etwas vor und niemand kommentierte das. Das waren doch die Menschen, die sich behandeln lassen mussten, dachte Matt respektlos, war so eine Lebenseinstellung nicht gleich bedrohlich für die Gesellschaft wie die eines Triebtäters? Es war wie mit dem Alkohol, gingen seine Gedanken in diesen Bahnen weiter. Um sich überhaupt noch entspannen zu können, tranken viele der hier Anwesenden jeden Abend beziehungsweise jede Nacht ihr Quantum an Alkohol. Ein Piccolöchen, ein Bierchen, ein Schnäpschen, ein Fläschchen Rotwein, der Alkohol wurde in einer verniedlichten Form dargestellt, das war schon ein fester Brauch unter ihnen wie allgemein in der Gesellschaft. Matt wusste das ganz genau, er hatte sie ja schließlich immer um sich herum.

Hardy neben ihm hatte heute leicht tränende, glasige Augen und ein gerötetes Gesicht. Niemand sah ihn genau an, niemand sprach ihn darauf an, aber die Folgen seines gestrigen Alkoholkonsums standen ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Hardy schwieg wie er. Hardy musste seine Alkoholvergiftung, denn als nichts anderes war der übermäßige Gebrauch von Alkohol anzusehen, erst einmal wieder auskurieren, er hatte mit Sicherheit noch Promille im Blut. Er selber hingegen schwieg, weil ihm die trommelnden Worte schwer auf die Nerven gingen. Normalerweise konnte er so etwas an sich abprallen lassen, aber heute gelang ihm das nicht. Es war Winteranfang, schon bald Weihnachten, und es regnete… Matt dachte an seine Privaträume, an seine gehorteten Schätze darin, Dinge, die ihm sonst immer wichtig waren, über deren Anblick und Besitz er sich freuen konnte, aber heute hatten sie in seinen Gedanken so gar keinen Glanz. Und dieses Trommelfeuer von Worten, von Gedanken Fremder, die ihn jetzt so gar nicht interessierten, ging unaufhaltsam fort. Er hielt einfach still, ließ diesen Wortschwall über sich ergehen, eine Stunde ging das jetzt schon so, und eine zweite würde wohl noch folgen.

Erbärmlich war das eigentlich, was er hier tat. Er war ein armer Wicht, nicht mehr und nicht weniger. Er ließ sich hier und jetzt führen, er ließ sich etwas aufzwingen. Im Moment hielt er nichts mehr in den Händen, er hatte keine Führungshände mehr, sondern eher Mitmachfinger. Die eilfertig etwas auf den Block schrieben, nur um ‘dabei‘ zu sein. Am Ende würden es nur noch Streichelfinger heute sein! Himmelherrgottsakra, nicht mit ihm und nicht heute!

Die Tiraden nahmen kein Ende, und die Spannung, unter der Matt stand, wuchs in demselben Maß, in dem sein Zorn auf sich selber wuchs. Das hatte er doch schon tausend Mal gehört, und heute war es mindestens das tausendunderste Mal! Immer wieder die gleichen Gedanken, immer wieder die gleichen Ausführungen, es drehte sich alles im Kreis, das kannte er schon auswendig, was da vorgetragen wurde! Das war eine schier endlose Litanei, und es war vorhersehbar, dass diese Litanei fortgesetzt werden würde, auf Kosten seiner Nerven! Und er saß still und äußerlich ruhig und entspannt in Anzug und Krawatte hier mit am runden Tisch und machte gute Miene zum bösen Spiel! Seine Nerven fühlten sich zunehmend zum Zerreißen gespannt an, die Worte waren wie Hämmer, die auf Klaviersaiten niedergingen und sie anschlugen, sie in Resonanz und zum Klingen brachten. Und das in einem tiefen Tonbereich, es waren dicke Saiten, die erklangen, und der tiefe Tonbereich entsprach seinem Fühlen. So, in dieser inneren Verfassung, war er heute niemandem eine Hilfe, er musste rasch hier weg.

Dem Himmel sei Dank, eine Pause wurde anberaumt. Ein kleiner Lichtblick, vor allem, wenn er bedachte, dass dieser Moment ein guter zum Entschlüpfen war, zum Wegschleichen. Er hatte eine Anwesenheitspflicht, doch heute pfiff er darauf. Und, wie es nicht anders zu erwarten war, zog sich die Zeit bis zum Beginn dieser Pause noch einmal unerträglich lang hin. Es war, als wolle der Redner alle seine unnützen Worte und Vorstellungen noch in den winzigen, verbleibenden Zeitabschnitt stecken, er schien es zu riechen, dass ihm nach dieser Pause niemand mehr zuhören würde. Tatsächlich war sein Vortrag mit Einsetzen der Pause beendet. Einer wie dieser Kollege schien wie dazu geboren, in so einem System aufzugehen, was für ein hundserbärmliches Leben war das! Der Mann hatte keine Klasse und füllte diesen fehlenden Raum mit Eilfertigkeit und Gehorsam aus. Gehorsam gegenüber der Dienstordnung der Firma, Gehorsam gegenüber dem Aufsichtsrat, der hier tagte. Damit würde er in der freien Wirtschaft nicht weit kommen, das wusste Matt nur zu gut. Das hier war nicht der öffentliche Dienst, und Matt war nicht das einzige Raubtier in diesem Raum. Auch das war klar, die Raubtiere würden allesamt immer Raubtiere bleiben und respektierten einander, gingen einander vorsichtig aus dem Weg, wie es in der Wildnis auch war.

Und er musste jetzt schleunigst hier weg! Der Vorsitzende beraumte die von Matt heißersehnte Pause endlich an. Gut, dass er den Vorsitz abgegeben hatte, sonst hätte er jetzt bleiben müssen! Ein fast jungenhaftes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, das erste Lächeln überhaupt heute. Die Herren in den Anzügen erhoben sich aus den bequemen Lederstühlen und streckten sich diskret, verteilten sich. Ein paar begannen vor dem atemberaubenden Weitblick-Panorama, die dieses Besprechungszimmer über die Stadt bot, ein Gespräch, an dem Matt sich aber mit absoluter Sicherheit nicht beteiligen würde. Nicht heute! Ein paar andere suchten den Kaffeeautomaten auf und verließen den Raum ganz. Diesen Männern schloss Matt sich an, er nickte dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden unauffällig dabei zu. Er konnte gut mit ihm, und der Vorsitzende wiederum wusste, dass Matts Stärken nicht unbedingt in der Kommunikation lagen. Seine Kernkompetenzen lagen im Handlungsbereich, sonst wäre er wohl auch nicht hier. Er verließ den Raum ebenso und machte sich dann unauffällig in eine andere Richtung auf den Weg, den zu den Aufzügen. Mitnehmen musste er heute nichts und seinen Chauffeur würde er auch nicht brauchen. Er brauchte nur Freiheit. Freiheit!! Einem Tiger konnte man die Streifen auch nicht abwaschen, dachte er grimmig bei sich, er würde einer bleiben, da konnte man waschen, so viel man wollte. Und, mal ehrlich, wer wollte schon einen Schmusetiger, wenn ein richtiger vonnöten war?

Die Aufzüge, drei an der Zahl nebeneinander, waren chromblinkend und verwaist um diese Zeit. Die normale Arbeitszeit war schon lange vorüber, die Angestellten alle schon aus dem Haus. Das war seine kostbare Lebenszeit, die er hier vergeudete! Jeden einzelnen Tag aufs Neue! Verdammt noch mal!

Mit diesem Fluch trat er in den Aufzug. Und er wusste auch schon ganz genau, was er nun brauchte: Ein williges Opfer, die Betonung lag auf willig. Also keine Jagd heute. Während er im Aufzug unter nervtötender Kaufhausmusik direkt in die Tiefgarage fuhr, dachte er darüber nach, welche seiner Damen sich über seinen Besuch zu diesem einen Zweck freuen würden. Es war nach 18:00 Uhr, die Zeit war gut gewählt, jetzt würden viele zu Hause sein.

Er dachte an Madeleine. Sie war wunderbar gewesen das letzte Mal im Hotel. Er gab sich seinen Erinnerungen an sie hin, die wie Kaskaden an seinem inneren Auge vorbei rauschten. Madeleine auf dem Hotelbett, versunken in weiche Kissen. Feinste Seide auf ihrer erotisch weichen, sinnlichen Haut, er hatte sie gestreichelt nach dem Akt, ihre Haut und ihre Seele. Den Arm um ihre Schultern, ihr Kopf auf seiner Schulter, so hatte er sie gehalten, sie hatten geredet und sich geküsst, immer wieder, weich und zärtlich. Ihre ‘Ausbildung‘ hatten sie scherzhaft auf den neuesten Stand gebracht, sogar ihm war zusammen mit ihr nach Herumalbern gewesen.

Er stand über diesen vielen dominanten Mätzchen, er ließ Nähe zu und er ließ sich auch drücken, wenn ihm danach war. Sein Schwanz war nicht richtig hart geworden vor lauter Gefühlsüberschwang, aber es war trotzdem schön gewesen. Für eine Führung, so wie er sie verstand, war es auf jeden Fall zu weich gewesen. Heute war ihm definitiv nicht nach so etwas, nach etwas zu Weichem. Heute war ihm nach Ausbildung ohne Mundwund-Küssen. Frauen verstanden schnell ‘ich liebe dich‘, wenn er von Sex sprach, aber er liebte Madeleine nicht und er wollte nicht mehr als eine lockere Spielbeziehung mit ihr. Das war heute eine gute Gelegenheit, mit diesem potentiellen Missverständnis ein für alle Male aufzuräumen. Es musste an den Hormonen der Frauen liegen, dass sie das, was er sagte, so gründlich missverstehen wollten. Und das Aufräumen mit diesen Missverständnissen war ein wichtiger Bestandteil seiner Ausbildung. Er lächelte, als er sein Smartphone anwählen ließ, das zweite Mal an diesem Tag.

Madeleine war sofort am Handy und klang hocherfreut. Gut so. Sie fühlte noch rückwärts, aber sie war seine Sub. Ein Gefühl einer ersten Erregung überkam ihn, als er ihre Stimme hörte.

„Ich will einen filmreifen Begrüßungskuss, kleine Lady, wenn ich gleich bei dir bin!“, begrüßte er sie ohne Umschweife. Madeleine wusste noch nicht, was er im Sinn hatte, wenn er eine seiner Frauen so begrüßte, aber sie würde es schnell lernen heute.

„Oh“, hauchte sie überrascht. „Das wird sich wohl machen lassen, Herr! Und was dann? Wie kann ich dir dann gefallen?“

Matt lächelte. „Zieh dir etwas Hübsches an, Häschen“, befahl er ihr mit sanfter Stimme und wog sie mit dieser Anrede in eine falsche Sicherheit. „Ich bin gleich bei dir! Sei so lieb und räume dein Wohnzimmer auf für eine kleine Session.“

„Gut! Ich freue mich, Herr!“, antwortete sie, er konnte hören, wie sehr sie sich freute. Er grinste. So langsam fand er wieder in sein inneres Gleichgewicht, bei diesen Aussichten.

Er war tatsächlich relativ zügig vor ihrer Wohnung. Zeit für eine andere Location oder einfach ein schönes Luxushotel hatte er keine mehr gefunden, dazu war sein Drang heute viel zu heiß, sein Entschluss viel zu spontan. Aber es würde auch so gehen. Er stellte seinen Sportwagen im Parkhaus ab und ging die leider zu wenigen Meter bis zu ihrer Tür. Die frische Luft nach dem Regen tat ihm gut, er hätte vor seinem Besuch bei Madeleine etwas länger spazieren gehen sollen. Die bunten Regenschirme waren immer noch offen, die Menschen sahen erleichtert in den tiefgrauen Himmel. Mal sehen, dafür würde er nachher noch ein wenig Zeit aufbringen, beschloss er bei sich. Ein Aufzug führte ihn direkt in den kleinen Flur und vor Madeleines Tür. Er klopfte drei Mal, das verabredete Signal zwischen ihnen beiden.

***

Madeleine öffnete ihm. Sie trug eine schwarze Lederkorsage und ein enges, schwarzes Röckchen, das ihr Becken nur schmal bedeckte. Er lächelte sie an, das war doch etwas gegen diesen schwer auf seine Schultern drückenden Novemberblues, der ihn eben noch fest im Griff gehabt hatte. Sie roch nach Seide und ihrem Lieblingsparfüm. Sein Blick glitt an ihrer Erscheinung hinauf und herunter, er machte sich gar nicht erst die Mühe, ihr Gesicht genauer zu studieren.

„Ich glaube, du hast mir heute etwas zu beichten, Liebes!“ Jetzt nahm er Augenkontakt mit ihr auf  und lächelte sie schmal an. Zu mehr als einem Begrüßungslächeln ließ er es bei ihr diesmal gar nicht kommen. „Wir gehen ins Wohnzimmer und du nimmst sofort die dir vorgegebene Stellung dafür ein! Und die Tatsache, dass du sie nicht jetzt an der Tür eingenommen hast, wird auch noch  Konsequenzen für dich nach sich ziehen. Ich habe dich doch gelehrt, wie du mich zu begrüßen hast!“

Madeleine schwieg und machte auf dem Absatz kehrt. Er sah ihr hinterher, wie sie wie ein Fohlen auf ihren High Heels in ihr Wohnzimmer ging, dieser Gang war ihr angeboren, er liebte diesen Gang an einer Frau, liebte es, wie sie selbstvergessen die Hüften dabei schwenkte. Er genoss es in diesem Moment wie ein Kind, sie in den nächsten zwei oder drei Stunden nur für sich haben zu dürfen. Er genoss das Spiel mit der Zeit, das Warten auf das jetzt schon Unvermeidliche. Das Spiel mit den Augen als Appetizer. Wie er so selbstverständlich den Mantel ablegte und ihr dabei nachsah, spürte er, wie alles, was ihn eben noch bedrängt hatte,  von ihm abfiel. Er fühlte sich wacher denn je, diese schläfrige und abwehrende Aufmerksamkeit war völlig gewichen, jetzt war er bereit und hellwach.  Ja – sie war schön. Und gleich würde sie noch schöner sein.

Er trat in ihr kleines Wohnzimmer ein. Sie hatte sich über die breite Lehne ihres Sessels gelegt und ihm eine ihrer Schranktüren geöffnet, in dem alles stand und hing, was er wohl brauchen konnte. Ihre Knie waren leicht auf dem Polster versunken, ihre High Heels standen in die Höhe, wie er es liebte. Die Arme stützte sie auf ein Tischchen daneben auf. Ihr Hintern reckte sich so, zwar noch bekleidet, nach oben, ihm entgegen, und das Auspacken übernahm er gerne selbst. Sie sah ihn nicht an.

„Mit wem hast du es gestern Nacht getrieben, schöne Frau?“, fragte er sie mit strenger Stimme und trat an sie heran. Er sah, wie eine Gänsehaut ihren Körper überzog und zog ihr das Miniröcklein und den String nach unten. Unmissverständlich streichelte er über ihre entblößten Backen, die sich wie feinstes Porzellan unter seinen tastenden Fingerkuppen anfühlten. Nun lag sie nackt über der Sessellehne vor ihm, nur das schwarze Korsett trug sie noch, das ihre Brüste reizvoll hochhob.

Sie senkte ihren Kopf und sah verlegen zur Seite, wagte es aber nicht, mit ihm Blickkontakt aufzunehmen. Das von selbst zu tun war ihr streng verboten.

„Na, wer war es?“, fragte er streng nach. „Und ich rate dir jetzt, mir zu antworten, ich wiederhole meine Frage nicht noch einmal!“

„Jan war es, mein Mann, Herr“, antwortete sie ihm jetzt eilfertig.

„So, ist das so? Und was hast du empfunden?“ Er schlug unvermittelt hart zu, platzierte ein paar gut sitzende Schläge auf ihrem prallen Apfelarsch, auf jede Backe ein halbes Dutzend, rasch nacheinander. Sie wimmerte bei den letzten beiden Schlägen leise auf, zog ihre High Heels unvermittelt an den Körper. Auch diese Reaktion liebte er an ihr, auch die war natürlich und nicht gekünstelt. Genauso wenig wie die elegante Bewegung, mit der sie jetzt ihren Kopf jetzt wieder anhob und die kastanienbraunen Locken nach hinten fliegen ließ.

„Wie – wie meinst du das, Herr?“, fragte sie leise und erschrocken in die Luft vor ihr, sah mit riesengroß aufgerissenen Augen zum Fenster hin, nur um etwas fixieren zu können, sich festzuhalten an dem Anblick ihrer Orchideen auf der Fensterbank.

„Wie hast du seinen Schwanz in dir gefühlt, als er dich gestoßen hat?“ Seine Stimme war immer noch sanft, aber jetzt mit einem stählernen Unterton. Er sah, wie sich ihre Backen aus Angst vor weiteren Schlägen zusammen zogen, es bildeten sich zwei reizende Grübchen direkt über ihren Backen, und sie bog ihren Rücken reflexiv elegant weiter durch, so dass ihr Arsch immer schöner und runder für ihn wurde.

Madeleine schüttelte den Kopf, warf ihre langen Haare nach hinten.

„Herr, du weißt, ich denke nur an dich!“, war ihre verlegene Antwort.

„Wie tief hat er dich genommen und wie hart hat er dich gefickt?“ Seine Stimme wurde bestimmender dabei. Er schlug erneut zu, setzte ein paar Hiebe mit voller Kraft auf ihre wackelnden, strammen Backen, die sich jetzt rasch röteten.

„Ich will die Wahrheit von dir hören, Sklavin“, herrschte er sie danach an.

„Wir haben gar nicht gefickt, Herr!“, beeilte sie sich nun, ihm zu sagen. „Wir haben nur gekuschelt, vor dem Fernseher bei einem Film! Zu mehr ist es gar nicht gekommen, er war zu müde dafür!“

Matt griff lautlos hinter sich in den Schrank und holte eine Gerte hervor. Unvermittelt ließ er sie über Madeleines Porzellanarsch knallen. Sie schluchzte leise auf. Wieder schüttelte sie ihre Locken. Sie war verwirrt von seiner harten Befragung, sie spielte ihm nichts vor, das konnte er gut sehen. Ihre Verunsicherung war echt und genau die wollte er an ihr auch sehen. Nach ein paar Hieben hielt er wieder inne. Die Striemen röteten sich rasch.

„Lüge mich nicht an, Häschen“, war seine Antwort, jetzt mit einem drohenden Unterton. „Sonst wird es dir wirklich leid tun! Hast du geschrien, als er tief in dir angestoßen ist? Hast du gewimmert: ‘Mach es mir noch härter? Vögel mir den Verstand aus dem Hirn?‘  Hast du gerufen: ‘Ja, ich will! Ja, nimm mich?‘ Und sage die Wahrheit jetzt!“

„Er konnte nicht!“, beteuerte Madeleine jetzt mit echter Not in der Stimme. „Er war zu müde! Ein zu langer Arbeitstag!“

Jetzt ließ er die Gerte auf ihrem Arsch tanzen, bedeckte die strammen Halbkugeln mit einem sich schnell rötenden Mustern aus Striemen. Madeleines schnelles, hektisches Atmen lag in der Luft, das Zischen der Gerte und ihr Klatschen, wenn sie traf, ebenso.

„Lüge nicht! Hat er dir den Mund zugehalten und deinen Kopf nach hinten gerissen, als es ihm kam? Waren deine Brustwarzen steif? Hat er seine Zähne in deine Brüste vergraben, als er in dich eindrang?“

Matt ließ ihr jetzt keine Zeit für eine Antwort mehr. Er öffnete seine Hose und holte seinen steifen Riemen heraus, versetzte ihr dabei noch ein paar laut knallende Schläge auf ihre Backen. Glut stieg in ihm auf bei diesen heraufbeschworenen Vorstellungen, er wollte sie jetzt ficken, und zwar hart und schnell.

„Hat er dich im Nacken gepackt? Hat dein Schoß geglüht, als er sich in dir gerieben hat? Wie dick war sein Schwanz? Warst du begierig auf ihn?“

„Nein“, schluchzt Madeleine. „Er …“

Sie bäumte sich auf, als Matts Gerte ihre Fußsohlen traf.

„Keine Lügen, hab ich gesagt! Ich will hören, wie erregt du warst, und zwar sofort!“

Tränen schossen aus Madeleines Augen, kullern still ihre Wangen hinunter. „Es ging doch nicht …“, flüstert sie kaum hörbar, als Matt sich hinter sie stellte und mit einem einzigen Stoß seinen Schwanz voll erregt in ihre auslaufende Scheide stieß. Ihre warme Enge machte ihn verrückt,  er packte ihr Becken und begann, sie hart zu stoßen. „Er konnte … nicht“, stammelte sie aufstöhnend. „Vor lauter  … vor lauter Müdigkeit…“

Diesmal setzte er für sie eine Landmarke, als er sie so hart stieß. Er kümmerte sich nicht um ihre flehentlichen Erklärungsversuche. Kein Hin und Her mehr, kein weiches Abfedern ihrer Unsicherheiten im Umgang mit ihm. Diesmal ließ er sie spüren, wie das war, wenn man sie wie ein Buch aufschlug, aufs Geratewohl ein paar Seiten in diesem Buch umblätterte und es dann nicht gelesen wieder abstellte. Ein Mensch war ein Erdteil und kein Glas Wasser, heute trank er nur sein Wasser, der Erdteil interessierte ihn nicht. Er keuchte leise, als es ihn endgültig übermannte und seine Hoden sich hart zusammen zogen. Mit einem Keuchen der Erlösung kam er, spritzte ihr seine aufgestaute Ladung seines Goldes in ihre warme Enge, die nun ebenfalls zu zucken begann. Sie keuchte nun im Rhythmus seiner Stöße, warf ihre braunen Haare weit in den Nacken und den Kopf nach oben, als es sie dann ebenfalls überrannte und sich ihr Unterleib schwer um sein Glied herum zusammen zog, immer und immer wieder.

Er verharrte einen glücklichen und schwerelosen Moment mit Sternen vor den Augen, zusammen mit ihr. Weg war der Novemberregen, weg die Wut und die Depression. Bunte Farben explodierten ihm vor Augen und sein Blutdruck stieg auf gefühlte 200. So war alles gut, so wollte er es haben heute.

Nach einer kleinen Weile zog er sich aus Madeleine zurück.

„So, mein Liebes“, sagte dann lächelnd. Sie hielt ihren Kopf immer noch nach vorne, sah immer noch ihre Orchideen an. „Wir zwei sind heute noch lange nicht fertig miteinander! Mir ist so, als hättest du mich bei meiner Ankunft nicht vorschriftsmäßig begrüßt, und habe ich dir eben überhaupt erlaubt, zu kommen?“

***

(Ende!?)

©Matt, all rights reserved

Die Jagd – Eine Sommernachtsgeschichte, Teil 4

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, es ist zu kalt und zu nass für die Jahreszeit dieses Jahr. Eigentlich schade, so hatte ich mir das nicht vorgestellt für euch. Aber es sind ja auch immer schöne Tage dazwischen, die ihr nutzen könnt, um die Geschichte weiter zu lesen 🙂 Es folgen noch 2 weitere Teile, dann ist dieser Sommer und auch die Geschichte zu Ende und damit – Geschichte :).

***

Jetzt wurde er wirklich blitzschnell, es waren höchstens noch sieben bis zehn Meter zwischen ihm und Josephine, und er gab seine ganze Kraft in einen enormen Spurt mit einem kräftigen Absprung von der Kante schräg über das kleine Boot. Erst, als er sich in der Luft und direkt über dem Boot befand, erkannte Josephine die Gefahr von oben. Er sah blitzartig in ihre weit aufgerissenen Augen, und für genau diese Bruchteile von Sekunden erstarrte ihr Blick, unfähig zu reagieren. Er tauchte mit einem Kopfsprung hinter ihr ins Wasser ein und wendete unter Wasser schon rasch wieder. Er versuchte, noch einen ihrer Knöchel zu packen, denn dann wäre die Jagd beendet gewesen.

Josephine hatte sich aber ebenso schnell wieder von ihrer Überraschung erholt, wie er wenden konnte, und sein kräftiger Sprung kostete ihn einige wertvolle Sekunden des Wendens unter Wasser mehr. Sie war nicht so weit vom Ufer entfernt wie er. Er suchte nach ihren zappelnden Beinen, griff sogar einen ihrer Schuhe und hatte ihn dann aber unversehens in der Hand. Als er die Wasseroberfläche wieder durchbrach, sah er, wie sie sich in Richtung Ufer bewegte. Ehe er ihr folgen konnte, hatte sie bereits wieder trockenen Boden unter den Füßen und hastete nach rechts am Ufer entlang. Er wurde richtig heiß wütend und gierig nach ihr und bewegte sich nun laufend und springend ohne Rücksicht auf Verluste zum Land hin. Das musste in ihren Ohren klingen, als würde eines dieser Monster sie verfolgen, die er als Kind so geliebt hatte, und sie wurde auch prompt noch schneller.

Jetzt begann eine wilde Verfolgung. Sie hatte einen Vorsprung von vielleicht dreißig Metern und er sah, dass ihr Lauf eine heillose Flucht war. Einige Male stürzte sie in ihrer Übereilung fast, fing sich so gerade noch ab. Einmal rutschte sie aus und verlor auch ihren zweiten, nassen Schuh bei ihrem verzweifelten Abfangmanöver. Matt fühlte sich, als würde er vor wilder Energie explodieren, stieß nun Laute aus, die wie ein Brüllen, dann wieder wie ein böses Fauchen klangen.

Nach einem erneuten Beinahe-Sturz, den Josephine nur mit wilden rudernden Bewegungen ihrer Arme verhindern konnte, war er bereits bis auf wenige Meter an sie heran gekommen. Sie schlug nun einen Haken hinauf in den Waldstreifen zwischen dem Ufer und dem Weg, der zu der Ruine führte. Hier konnte sie kaum frei laufen und brach in das Unterholz ein. Das Unterholz war sehr dicht und die Bäume teilweise bis zum Boden beastet. Mehrfach brach sie durch dürres und abgestorbenes Geäst in vollem Lauf ein und wurde so allmählich gebremst.

Auch Matt gestattete das unwegsame Gelände keinen freien Lauf mehr, aber er hatte hinter Josephine freie Bahn und wurde durch sie vor den schwierigsten Stellen gewarnt. Mehrfach schien es ihm, sie sich nun einfach greifen zu können. Vor ihnen kam Sonnenlicht in Sicht, eine Blumenwiese, durch die sie beide nur noch durch einen dünner Streifen Unterholzes getrennt waren. Ein Ort wie geschaffen  für den nächsten Angriff, den Sprung von hinten auf die Beute. Josephine hielt in ihrer Not darauf zu, um endlich sehen zu können, wohin sie eigentlich trat.

Matt reizten sowohl ihr vor ihm hin und her fliegendes blondes Haar wie ihre schnellen Bewegungen ihrer schlanken, weiblich-rundlichen Arme fast bis zur Weißglut. Sein Blut war in heftiger Bewegung, er war nur noch von einem einzigen Gedanken beherrscht: Sich seine Beute zu sichern. Diese Klarheit in seinem Geist war berauschend. Voller Zuversicht stieß er einen lauten Knurrlaut aus, der fast an ein Gebrüll erinnerte. Dann traf ihm ein heftiger Schlag mitten ins Gesicht. Er kam von den Beinen und rutschte nun mit unverminderter Geschwindigkeit durch das dichte Geäst am Boden, bis er schließlich am Fuße eines Baumes die Schuhe erfolgreich ins Erdreich stemmen und so seine schnelle Bewegung abstoppen konnte. Seine Augen waren geschlossen und seine Sehnerven ließen ihn grell zuckende Blitze sehen. Das war ein recht dicker Ast mit vielen Blättern gewesen. Josephine hatte ihn unabsichtlich beim Durchlauf gebogen, und er war ihm mit voller Wucht direkt in sein Gesicht zurück geschnellt. An seinen Lippen schmeckte er nun Blut und auf seiner linken Wange fühlte er einen brennend heißen Striemen.

Er rappelte sich nichts desto trotz sofort wieder auf und sortierte sich. Jetzt gesellte sich zu seinem fiebrigen Jagdeifer und seiner Lust auf Josephine auch noch ein wütender Schmerz. Nun wollte er es sofort zu Ende bringen, er wollte vor allem seine Beute ficken, wollte seine Hände um ihre doch recht großen Brüste schließen und in ihre weit aufgerissenen, rehbraunen Augen sehen, wollte die Macht über sie spüren, nichts anderes hatte mehr in seinem Hirn Platz.

Fast nichts, denn er musste sie erst einmal wieder finden beziehungsweise ihre Spur aufnehmen. Sein Zeitgefühl war ihm wieder abhandengekommen, was hatte ihn sein Sturz an Zeit gekostet? Minuten? Oder waren es doch nur Sekunden gewesen? Er hatte nicht mehr die geringste Ahnung, aber wenn es nur Sekunden gewesen waren, bestand für ihn die Hoffnung, sie noch hören zu können. Blitzartig schoss ein Eindruck durch seinen Sinn, wie sie seinen Sturz hinter sich wahrgenommen haben musste, sie musste den Eindruck gehabt haben, als wäre ein Nashorn hinter ihr her. Sie musste eine Todesangst ausstehen im Moment. Und seine geografischen Kenntnisse dieser kleinen Felsinsel, seiner Insel, kamen ihm jetzt zu Gute, Josephine rannte in blinder Panik und ohne zu überlegen direkt auf den Schuppen zu. Der Schuppen. Den hatte er überprüft bei seinem ersten Besuch hier. Der schien völlig marode zu sein, aber er war aus gutem Holz gebaut und hatte kein einziges Fenster. Der Schuppen stand gut und sicher und hatte zwei starke Mittelbalken, die er sich schon ausersehen hatte für eine eventuelle Benutzung. Der Schuppen war eine Falle. Wenn Josephine dachte, sich dort verstecken zu können und er sie dort hinein trieb, hatte er sie. Dann war sie verloren, dort kam sie nur noch mit ihm wieder heraus. Er musste nur schnell sein jetzt, denn ein Blick in die Runde würde ihr höchstwahrscheinlich dasselbe sagen.

Er lief wieder. Erst langsam. Nachdem er die kleine Wiese überquert hatte, wurde er schneller. Irgendwo vor sich hörte er Josephine, deren Fluchtlauf nun vom hörbaren Keuchen und Ringen nach Luft begleitet wurde. Sie wollte zu dem Schuppen, dachte er mit einem fiebrigen Hochgefühl, sie wagte es tatsächlich, in eine mögliche Falle zu laufen. So groß war ihre Angst nun vor ihm. Er erreichte und überquerte den Weg zu der Ruine und stürmte hinter ihrem Keuchen her über die alte Apfelbaumwiese. Apfelbäume, so weit er sehen konnte, geduckt und niedrig, die Äste mit Äpfeln fast bis zum Boden durchgebogen. Eine überreiche Ernte würde das werden. Eine überreiche Ernte, ein überreicher Jagderfolg.

Matt sah sie dann tatsächlich eben noch hinter der halb offen stehenden Tür dieses kleinen, verfallenen Gebäudes verschwinden. Er fühlte seine Kraft wie eine Explosion in seine Glieder schießen, fiel in einen rasend schnellen Spurt auf diese Tür zu, kam mit der Schulter an und warf sich halb gegen die Tür, so dass sie zuknallte. Er hörte einen erstickten Laut von innen. Und wusste, dass er sie im Sack hatte, seine Beute. Er hatte sie erjagt und soeben gerissen.

Für einen Moment musste er zu Atem kommen, stützte sich mit beiden ausgestreckten Armen schwer gegen die Tür und senkte den Kopf, sah zu Boden. Dieses Hochgefühl, das er empfand, als er seine Beute in seiner Falle wusste, war einfach unbeschreiblich. Er sah die Farben um sich herum leuchten, er fühlte sein Blut, wie es ihm leuchtend durch die Adern schoss, er hatte keine anderen Worte mehr dafür. So fühlte sich also ein echter Jagderfolg an, es war ein absolut fantastisches Gefühl. Durch nichts anderes zu ersetzen! Er lauschte nur auf das laute Ringen nach Luft, das laute Keuchen seiner Beute, das fast wie ein Schluchzen klang. Auf die rumpelnden, hektischen Versuche im Inneren des Schuppens, die ihm verrieten, dass sie verzweifelt einen Ausgang suchte. Die Jagd war beendet und seine Beute war ihm jetzt gewiss. Und er kannte in diesem Moment nicht die geringste Gnade mit ihr.

***

Er betrat das Innere des Schuppens. Josephine sah ihn mit riesig aufgerissenen Augen an wie ein Kaninchen den Hund. Ihre golden glänzenden Haare hingen ihr verwuselt wie gesponnenes Gold um ihr süßes Gesicht, ihre großen Augen flehten ihn stumm um Gnade an, waren tief wie ein Bergsee. Sie kauerte schockstarr an einen uralten offenen Trecker gelehnt wie ein Pinup-Girl  in einem dieser Kalender. Nur war dieses Bild für ihn alleine und echt, sehr real. Sie hatte hier drinnen noch nicht einmal ein Versteck für sich gefunden. Matt schloss die Tür hinter sich und schob mit einem Handgriff den schweren Riegel vor, schloss die Tür zusätzlich ab und ließ den Schlüssel in seine Hosentasche gleiten. Dann wandte er sich wieder seiner Beute zu. Und wusste auf einmal ganz genau, warum er gerade hier ein paar kräftige Seile gelagert hatte.

Josephines lautes, hektisches Keuchen erfüllte die Luft. Das Sonnenlicht fiel durch Ritzen in dem schweren Holz überall gefiltert in breiten goldenen Strahlen hier herein und malte goldene, absurd schöne Kringel aus Staub in die Luft. Das überall herumliegende trockene Heu ließ den ganzen Raum wild romantisch erscheinen, und sie beide hätten gerade auch in einer Kathedrale stehen können, so ruhig war es, und so laut schienen selbst die leisen Geräusche, die Josephines Füße im Stroh machen, in Matts überreizten Sinnen wieder zu hallen. Matt sah die Todesangst in Josephines Augen stehen. Todesangst vor ihm. Er fühlte Josephines Gegenwart, ihre Angst fast greifbar mit allen seinen Sinnen, er fühlte sich so lebendig wie noch nie, und durch seine Lenden rann es wie Feuer. Ihre leisen menschlichen Laute waren Musik in seinen Ohren, die schönste, die er sich nur denken konnte.

Dieser Augenblick, in der Beute und Jäger sich ansahen, dehnte sich, einige wenige Sekunden wurden zu Minuten. Schweigend genoss Matt diesen Anblick, genoss das Rauschen des Blutes in seinen Adern dabei und seinen ruhiger werdenden Atem, das gute Gefühl, das sein trainierter Körper ihm nun vermittelte. Und genau dieser sein Körper übernahm nun auch die weitere Regie, so wie er es vorher auch schon erwartet hatte. Er – wollte – Josie – ficken –, und zwar SOFORT.

Sie sah seinen starr auf sich gerichteten Blick, seine schmaler werdenden Augen. Sie schloss kurz ergeben ihre Augen, riss sie dann aber wieder auf, denn er sah zu bedrohlich aus in seiner gespannten Gier nach ihr. Sie betrachtete sein angespanntes Gesicht. Seine Kiefer bissen aufeinander, Schweiß stand ihm auf der Stirn, seine Muskeln und Sehnen traten hervor, als er die Hände unwillkürlich zu Fäusten ballte, Adern pulsieren deutlich unter seiner Haut. Er sah aus, als würde er sie verschlingen wollen, mit Haut und Haaren, wirklich wie ein Raubtier, gespannt zum Sprung, so stand er vor ihr.

Sie begann, leise zu wimmern. Das hätte sie nicht tun dürfen, das löste in Matt einen Bewegungsimpuls aus, riss ihn aus seiner fast meditativen, angespannten Ruhe, mit der er Josephine betrachtet hatte. Er sprang mit einem Satz auf sie zu und griff sich dabei ein wie zufällig über den Mittelbalken des Schuppens hängendes Seil. Er packte ihre Unterarme mit festen Griffen, zog sie mit einem Ruck hoch und drehte sie mit dem Rücken zu sich in seine Arme, hielt sie mit seinem ganzen Körper fest. In Windeseile knüpfte er von hinten ihre beiden Handgelenke nebeneinander zusammen, ihre beiden Handflächen nach vorne gerichtet, mit einem so festen Knoten, dass er selbst Mühe haben würde, den hinterher wieder auf zu bekommen.

Er roch ihre Haut, ging mit der Nase tief in ihre Haare und roch tief hinein, dann leckte er ihr den Angstschweiß vom Hals, in langen, gleichmäßigen Zungenschlägen, trank quasi ihre Angst. Er spürte, wie er sie mit seinem Körper stützen musste, wie ihre Beine unter ihr nachzugeben drohten.

„Weißt du noch?“, flüsterte er ihr mit rauer, belegter Stimme dicht an ihrem Ohr zu, „ab jetzt gehörst du mir alleine, und du tust gut daran, verdammt gut daran, mich jetzt zufrieden zu stellen!“ Er ließ sie ruckartig los, sie wäre hingefallen, weil ihr die Beine unter dem Körper nun wirklich nachgaben, aber er hatte sofort ein anderes Seil in der Hand und zog sie an ihren mit dem Seil gefesselten Armen hoch und höher, bis sie nur noch auf ihren Zehenspitzen stand.

Sie wimmerte lauter, als sie hilflos auf ihren Zehenspitzen tänzeln musste, und er kam mit einem Schritt wieder zurück zu ihr, strich mit zarten Fingerspitzen über ihre gespannten Gelenke, ihre angespannte Muskulatur, wie ein Klavierspieler. Er raunte ihr fast unhörbar ins Ohr: „Keine Sorge, kleine Lady, mit meinem Schwanz werde ich gleich für absolute Klarheit bei dir sorgen, du wirst jetzt von mir windelweich gefickt, und wenn dir das nicht gefällt, dann habe ich Mittel, dich dazu zu bewegen, dich für alles zu begeistern, was ich mit dir tun werde….“ Seine so leise Stimme drang tief in ihren Geist ein, sie konnte sich ihrer nicht erwehren trotz ihrer völlig ausgelieferten Situation, während seine Finger weiter ihren Körper ganz leicht, wie eine Feder, berührten, das T-Shirt sanft hochschoben, auf und ab glitten.

Seine Stimme drang tief in sie ein, um sie zu dirigieren, sie atmen und  fühlen zu lassen. Es war einzig nur diese seine Stimme und diese hauchfeinen Berührungen seiner Fingerspitzen in diesen wenigen, ruhigen Momenten, die sie gegen ihren Willen und trotz seiner Worte mehr und mehr in Brand setzten. Und obwohl seine Worte ihr so gar nichts Gutes verhießen, begannen sie, ein Eigenleben in ihrem Kopf zu entwickeln, sie anders fühlen zu lassen, lustvoller, es war wie verhext. Sie schloss die Augen.

Er brach abrupt ab mit seinem Flüstern und ging zur gegenüber liegenden Wand, holte ein elastisches, relativ großes Holzpaddle hervor. Er klopfte damit in seine Handfläche, trat direkt vor sie. „Dann werde ich dir damit den blanken Arsch versohlen, kleine Lady…“ Er trat wieder ganz zu ihr, dann griff er ihr mit einem Arm besitzergreifend vorne um die Hüfte, hob ihren Unterleib etwas von unten in seinen Arm, so dass sie gerade noch mit den Zehenspitzen den Boden berührte, aber nicht mehr stehen konnte. Er streichelte ihre Pobacken durch die dünne Sporthose, sah von ihrem Rücken her auf ihren Arsch herunter, auf ihre elegant durchgebogene Rückenlinie, wie der Hals eines Schwanes.

Er streichelte ihre runden, elastisch prallen Backen, griff mit harten Fingern hinein, ging mit den Fingern zwischen ihre Beine und rieb ihr Allerheiligstes zart durch den Stoff. Sie stöhnte nur auf, fand in sich jetzt nur noch fast blinde Panik vor, schwankte so entsetzlich hilflos und ausgeliefert zwischen blanker Panik und aufkommender Lust hin und her. Sie drehte den Kopf und sah ihm in die Augen, wirkte fast wie erblindet vor Angst, Er erwiderte ihren Blick, ihre jetzige Position mit ihrem zusätzlich elegant zu ihm gedrehten Kopf erinnerte ihn an eine Ballettpose, eine Pose, die sie jedoch nur mit seiner Hilfe imstande war, so einzunehmen. „Ungefähr so!“, sagte er dabei schräg hinter ihr, und ohne Vorwarnung holte er aus und gab diesem saftigen Arsch in seinem Arm einen harten Schlag mit dem Holzpaddle. Josephine schrie einmal laut auf, er hatte mit voller Härte zugeschlagen, wenn in ihrem Schrei auch noch mehr Überraschung als wirklich peinigender Schmerz mitschwang. Er wartete und sah sich genüsslich ihre wackelnde Kehrseite und deren heftige Unruhe an.

„Du bist sehr hübsch, Josie”, sagte er schließlich, den Blick auf ihren Arsch geheftet.

„Da … Danke …”, flüsterte Josephine.

Josephine biss sich auf die Lippen, und schon kam der nächste Schlag. Und wieder hob sich sein Arm, und wieder traf das beißende Paddle ihre zappelnde Kehrseite auf derselben Backe, derselben Stelle, und dies mit einer Kraft, wie sie sie nie zuvor in diesem Ausmaß an ihrem eigenen Leib zu spüren bekommen hatte. Tränen rannen ihr übers Gesicht, mittlerweile bebte ihr ganzer Körper, ihre Augen bettelten um Gnade und signalisierten eine panische Angst, die er mehr und mehr in sich aufsog. Immer tiefer grub sich sein Blick in ihre Seele ein, es war, als wenn ihn ihre Angst nährte. Eiskalt war dieser Blick, kalt und unberechenbar. Und er wanderte hin und her, zwischen ihren Augen und ihren wackelnden Backen.

Diese Schläge war die reine Qual! Die Knie sackten unter Josephine weg, und sie hing nur noch an ihren Handgelenken. Das Versohlen ging weiter und ihr Schreien ging weiter. Matt nahm sich ihren Arsch gnadenlos vor. Josephine heulte, jaulte und trat verzweifelt mit den Füßen um sich, trat hilflos in die Luft.

„Bitte aufhören … bitteeeeeeee!”

Aber Matt hörte nicht auf. Als es ihm zu eintönig wurde, ihr den Arsch zu versohlen, zielte er tiefer und ließ das Paddle auf die Rückseiten ihrer Schenkel knallen. Dorthin war sie bislang noch nie geschlagen worden, und dieser plötzliche Angriff auf das jungfräuliche Fleisch ihrer Schenkel ließ sie noch lauter aufkreischen. Ihre Beine tanzten wie verrückt, um den Hieben auszuweichen.

„Und? Schön so?“, fragte er sie wieder leise an ihrem Ohr. Dieses Flüstern machte ihn noch bedrohlicher für sie, sickerte tief in ihren Geist ein, sagte ihr, was sie zu fühlen und zu tun hatte. Und schon sauste der nächste Schlag laut klatschend diesmal wieder auf ihrer Pobacken, wieder schrie sie auf. Er lachte leise. „So, du kannst schlecht stehen?“, fragte er sie nur. „Dem kann ich abhelfen!“ Und dann griff er mit seiner anderen Hand vorne in ihre Hose und fuhr ihren flachen, angespannten Bauch herunter, streichelte sanft ihren weichen Venushügel, dann fuhren seine Finger zwischen ihre Beine, teilten ihre Schamlippen.

Eine warme, weiche, zähflüssige  Nässe empfing seine Finger, es fühlte sich ohne Wiederstand an, wie seine Finger hineinglitten, unglaublich weich, eine warme, zähe Nässe, die ihre Schamlippen für ihn unwiderstehlich machten. Er streichelten sie, spielten mit ihrer Feuchtigkeit, ihrer Perle, und dann drang er mit zwei Fingern widerstandslos in sie ein. Josephine war jetzt schon bereit für ihn.

Währenddessen fuhr er mit seiner anderen Hand oben in ihre Hose, streichelte ihre inzwischen stechend heiß brennende Kehrseite, deren Haut sich weich wie die eines Pfirsichs anfühlte nach den ersten Schlägen. Er begann, sie mit zwei Fingern so zu nehmen, genoss sowohl ihre warme, nasse, gleitende Enge um seine Finger herum wie ihre samtweiche Haut. Das alles, was er jetzt in seinen Händen hielt, das gehörte nun ihm, und dieser Gedanke machte ihn wahrhaft so richtig brennend geil auf sie. Er stützte sie dabei mit seiner kräftigen Hand, seinem kräftigen Arm ab, entlastete ihre belasteten Schultergelenke etwas. Mit dem Paddle versetzte er ihr dann weiter einen Schlag nach dem anderen, hart und regelmäßig. Die Schläge waren so unnachgiebig hart geführt, dass sie laut aufklatschten, aber Josephine wurde bald noch lauter, schrie bei jedem Schlag auf.

Er hielt nach genau fünfunddreißig solcher hart geführten Hiebe inne. Josephine heulte nun laut und unbeherrscht, ihre Gesicht hochrot und tränenüberströmt. Ihre Wangen waren tränennass, mittlerweile bebte ihr ganzer Körper kräftig, ihre Augen bettelten um Gnade. Wieder grub sich sein Blick in ihre Seele ein. Ein erstickender Laut kam über ihre Lippen, und die undeutlich gestammelten Worte: „Bitte nicht!“

„Ja, hier stimmt doch etwas nicht, nicht wahr, meine kleine Schönheit?“, reagierte er auf diese fast stumme, flehendliche Bitte. „Solche Schläge müssen auf den Nackten, nur dann sind sie richtig. Warum sagst du mir das nicht? Ich bedaure, aber wir müssen diese Schläge leider wiederholen….“ Und mit einem Ruck riss er ihr die Hose vom Hintern herunter bis weit auf ihre Oberschenkel. Josephine heulte auf, heulte nun noch lauter weiter, was Musik in Matts aufgepeitschten Sinnen war. Alles an ihr, ihr pralles Fleisch, der dünne Überzug an Feuchtigkeit auf ihrer blassen Haut, ihr kräftiges Zittern und die Bewegungen ihres Unterleibes, die er durch sein Ficken mit seinen Fingern hervorrief. Sie machte ihn geradezu rattenscharf so, sein Unterleib begann, zu kribbeln, sich zusammen zu ziehen.

Wieder holte er aus und versetzte ihr methodisch und laut aufklatschend zwanzig weitere solcher Hiebe, und sie schrie lauter und lauter, heulte, flehte, alleine er hörte gar nicht hin, hörte ihr gar nicht zu, er sah nur auf ihre wackelnden Backen, ihre strampelnden Beine, so dass sie des Öfteren ganz auf seiner Hand saß, hörte nur auf das laute Klatschen, wenn das Paddle breitflächig ihre Haut traf, rhythmisch und bald ohrenbetäubend, alleine ihr Schreien wurde sehr schnell noch sehr viel lauter, sie heulte zum Gotterbarmen. Er deckte die unteren Seiten ihrer Pobacken besonders gut ein mit Schlägen, sorgfältig setzte er einen Schlag dort neben den anderen, dann auf den anderen, damit seine kleine Lady in den nächsten Tagen auch ganz sicher nicht mehr sitzen können würde.

„So, jetzt wirst du gleich eingeritten, Liebes, für mich bist du noch eine Jungfrau, was das angeht. So wie ich dich jetzt einficken werde, hat dich bisher noch kein Mann genommen. So richtig rangenommen. Ich sage dir nur, Frauen brauchen so einen Ritt dringend, danach wissen sie dann ganz genau, wo Gott wohnt und wo ihr Platz bei dem Mann ist, der sie an sich genommen hat. Ein Mann muss eine Frau reißen wie ein Beutetier, erst dann sind die richtigen Verhältnisse hergestellt. Und danach haben sie auch keine Frage mehr.“

Er ließ sie dabei wieder los, riss ihr mit einem weiteren Ruck die Sporthose ganz von den nackten Füßen. Dabei hob er eine ihrer Fußsohlen hoch und sah, dass sie blutig zerschrammt war von ihrer wilden Flucht. Er rieb ein, zwei Mal fest darüber, dann nahm er das Paddle wieder und gab ihr ohne jede Vorwarnung einen festen Schlag auf die sowieso schon angeschwollene, empfindliche Fußsohle. Josephine brüllte hoch und gepeinigt auf, er wiederholte den Schlag sofort. Die zwei Schläge rasten ihr Bein hinaus wie Elektroschocks, lösten in ihrem Schoß aber eine völlig andere Reaktion aus als in ihrem übrigen Körper. Seine Augen schienen sich an ihrer jetzt feuerroten Kehrseite, ihren langen, zappelnden Beinen fest zu saugen, als er erneut zuschlug. Josephine durchfuhr ein Schmerz, so, als hätte sie in glühende Kohlen gefasst, ein beißender und zugleich ziehender Schmerz. Sie heulte laut auf.

Sie versuchte, zu zappeln, und er hielt ihre Fußsohle eisern so fest, gab ihr einen weiteren Schlag und sah dabei auf ihre stramm wackelnden, roten Backen.

„Du solltest das lassen, kleine Lady, ich bin sowieso schon rattenscharf, mach es nicht noch schlimmer“, sagte er wieder leise, aber er sagte ihr natürlich nicht dazu, was sie denn genau lassen sollte, denn genau das Strampeln sollte sie ja nicht lassen, das wollte er weiter sehen. Und so laut, wie sie gerade schrie, hörte sie ihn eh nicht hinter und unter sich. Aber das würde er ändern, er würde sie schnell lehren, auf jedes einzelne seiner Worte zu hören, und nur auf seine Worte.

Nach insgesamt vier solcher Schläge ließ er ihren Fuß dann fahren, zog die Hose auch vom anderen Bein weg und nahm ihre andere Fußsohle in die Hand. Wieder rieb er sie fest einmal, dann ein zweites Mal, entfernte dabei ein paar Stacheln, die sie sich in ihr empfindliches Fleisch getrieben hatten. Dann traf das Paddle ihre andere Fußsohle ebenso hart, wieder heulte Josephine auf wie ein verwundetes Tier. Wieder setzte er sofort auf diesen Aufheuler mit dem Paddle erbarmungslos nach, ein zweites, drittes und auch ein viertes Mal. Sie schrie und heulte nun ununterbrochen, wehrte sich verzweifelt gegen ihre Fesselung, indem sie ihren Oberkörper drehte, ihre Arme anzuziehen suchte.

Er ließ ihre nackten Beine nun fahren und griff sich eine Schere, hier an diesem Ort lag nichts nur rein zufällig. Er schnitt ihr geschickt das T-Shirt herunter, stand dabei hinter ihr und genoss den Anblick ihres sich jetzt schnell und kräftig rötenden Hinterns dabei. Und wieder fand er seinen Befehl von vorhin befolgt, kein BH, und daran hatte sie auch wirklich gut getan, seine kleine Maus, sie hatte ja keine Ahnung, was er noch so für sie parat gehabt hätte. So trat er dicht hinter sie und schob seinen prall stehenden Schwanz zwischen ihre Beine, so dass ihre feuchten Schamlippen weich über ihn rieben.

Nach dieser harten Behandlung griff er unerwartet zärtlich um sie, nahm sie in beide Arme. Er liebkoste ihr Dekolleté mit weichen Fingerspitzen, legte dabei die Lippen auf ihre zarte Haut am Halsansatz und spielte mit der Zunge über sie. Josephine erschauderte, als er sanft saugte, eine völlig unerwartete Welle der Erregung durchrann ihren Körper. Matt griff sanft um ihre beiden Brüste, streichelte sie, knetete sie durch, ihre Brustwarzen rieben sich an seinen weichen Handflächen und machten sie mit einem Mal schlagartig fast süchtig nach mehr von diesen intimen Berührungen. Sie rieb ihre höllisch brennende Kehrseite an seinem Unterleib, der ihr einen harten Widerstand bot, empfand ein schlagartig einsetzendes Verlangen nach seinem langen Pfahl in ihr, so unerwartet traf sie diese Begierde, wie sie vorher noch die Schläge getroffen hatten.

***

©Matt

All the beautiful sounds of the world in a single word, Maria, Teil 5

Sie schrie wie am Spieß. Er begann, sie hart zu nageln, packte mit der freien Hand ihr Genick wie das eines Kaninchens im Fanggriff und beugte sie so weit nieder, dass sie sofort wusste, er hatte sie voll in seiner Gewalt. Es war grandios! Er nagelte die schreiende, sich panisch windende Frau vor sich hart und schnell, fühlte, wie seine Stöße ihren zarten Unterleib erschütterten. Er griff voll in ihren gespreizten Schritt und hielt ihren Unterleib für sich in dieser Position. Er fühlte, wie sie verzweifelt gegen seinen brutalen Griff im Nacken aufbegehrte, aber sie konnte ihn natürlich nicht brechen. Er wusste, ein schier versengendes Brennen raubte seiner Maria gerade vollends den hübschen Verstand, sie durchlebte gerade den Schmerz in einer für sie neuen Steigerung und einer bisher nie gekannten Intensität, und das durch seine harten Stöße. Dieser Gedanke ließ ihn schon wieder vor Wonne fast abheben. Das war der Grund, warum er gerne so viele verschiedene Frauen hart durchfickte.

Er verlangsamte nun seine brutalen Stöße, denn er fühlte, er würde sonst sofort kommen, so geil machte ihn diese kleine Schlampe.

„Nein, aufhören!“, schrie sie die ganze Zeit unter Heulen und gellenden Schreien und machte ihn damit nur noch schärfer auf sie. Er klatschte ihr harte Hiebe auf ihre versohlten Backen, sah im Spiegel in ihr vor Pein verzerrtes Gesicht. Gewalt war etwas völlig Neues für seine kleine Fickmaus, bisher war sie noch nie vergewaltigt worden. Er war der erste Mann, der das mit ihr tat, und er tat es gründlich. Der Gedanke, dass bisher kein Mann ihren heißen kleinen Arsch so wie er behandelt und benutzt hatte, machte ihn nur noch mehr an.

„Na, willst du weiter von mir in deinen versohlten, heißen Arsch gefickt werden, Sklavin?“, fragte er sie spöttisch, als er sich sicher sein konnte, dass seine Worte wieder in ihren schmerzvernebelten Verstand vordringen würden. „Oder soll ich dich lieber wieder vorne weich ficken?“ Er lächelte breit, als wenn sie da eine Wahl hätte! „Na los, rede, du kleine Sklavin, oder dein Arsch wird das wieder ausbaden müssen! Ich will deine Antwort auch hören, wenn ich dich schon danach frage!“ Nur mühsam konnte er sich zurück halten, die heiße Enge ihrer zarten Darmwand legte sich wie ein Handschuh um seinen empfindlichen Schwanz tief in ihr und massierte ihn unglaublich aufschäumend, ein schweres Ziehen brannte durch seine Hoden. Er konnte seinen schon wieder aufziehenden Orgasmus kaum noch zurückhalten, und so fickte er seine Sklavin ganz langsam, wobei ihre Massage immer noch ausreichte, um ihm ein unkontrolliertes Stöhnen zu entlocken.

Seine harten Stöße versetzten Maria in eine fast unkontrollierbare Panik. Zwar hatte der erste überwältigende Schmerz etwas nachgelassen, da er sie ja nun langsamer fickte, aber der Gedanke an seinen riesigen Schwanz in ihrem zarten After alleine schon reichte aus, um sie in dramatischer Angst zittern zu lassen. Der monströse Schmerz nagelte sie aber auch gleichsam in seinem Griff fest, sie konnte sich nicht mehr bewegen. Trotzdem hielt Matt sie energisch gebeugt, damit ihr das in jeder einzelnen Sekunde klar war, dass er sie so brutal in den Arsch fickte und sie dagegen völlig machtlos war. „Bitte, nicht so!“, brachte sie deswegen nur wimmernd mit einer viel zu langen Latenz heraus.

Sofort zog er das Tempo wieder an. Der Schmerz nahm in ihr wieder zu, und ein lautes Keuchen entkam ihren aufgerissenen Lippen, bei jedem Stoß, denn er fickte ihr gerade quasi die Luft aus den Lungen. Er hielt mit seiner Hand ihren Unterleib kräftig seinen Fickstößen entgegen und zog in ihr das Tempo weiter an. Ohne Gnade rammte er ihr seinen Schwanz immer wieder bis ganz zum Anschlag hinein, schlug mit seinem Unterbauch wie in einer weiteren Prügelstrafe auf ihren versohlten Arsch, jetzt konnte ihn nichts mehr bremsen.

„Bitte, bitte, aufhören, du zerreißt mich…“, kreischte sie keuchend auf. Ihr Wimmern, Flehen und verzweifeltes Schreien stachelte ihren Herren nur noch mehr an, er knallte sie jetzt gnadenlos durch, sie sah nur noch Sternchen, und er ebenfalls. Dann kam es ihm erneut siedend heiß, er spritzte seinen Saft tief in ihren wundgefickten Darm. Er füllte ihren Unterleib damit, verharrte zuckend tief in ihr. Maria hing jetzt völlig erschöpft und halb bewusstlos in seinem harten Griff. Ihre Augenlieder flackerten, ihre Augen rollten sich kurz nach oben.

Matt ließ ihr ein wenig Zeit, wieder genoss er schweigend die wundervolle Erleichterung, die seine Adern durchzog, betrachtete seine erotische neue Frau lächelnd vor sich im Spiegel, sah herab auf ihren versohlten Arsch, in dem sein Schwanz immer noch hart verschwand. Mit dieser dritten brutalen Vergewaltigung heute Nacht hatte er ihr erfolgreich das Hirn aus dem Leib gevögelt, zumindest für ein Weilchen. Er streichelte wieder ihre Perle hoch, wartete, bis sie sich in seinem harten Griff wieder regte.

Er zog sie hart wieder an sich, als sie wohl die Augen wieder aufzuschlagen versuchte, mit dem Kopf auf jeden Fall hochruckte. Mit einer Hand in ihrem Schritt hielt er ihren Unterleib an sich gepresst, mit der anderen Hand glitt er zu ihrem Hals und ergriff ihn fest von vorne. So sah er sie im Spiegel an sich gepresst. Er nahm ihr etwas die Atemluft, und sie keuchte auf, riss erschrocken ihre blauen Augen unter der undurchdringlichen schwarzen Binde auf.

„Na, wieder bei mir, mein schönes Kind?“, fragte er sie hart und fickte sie langsam weiter in seine haltende Hand hinein. „Wie fühlt du dich denn so prächtig durchgezogen, Kleines?“ Er fickte sie schneller, kippte ihr Becken leicht nach vorne, so dass er ihre schmale Taille bewundern konnte. Er zog seinen Griff um ihren Hals mahnend weiter zu, und sie atmete erschrocken tief durch.

„Völlig leer, Herr“, antwortete sie ihm dann gehorsam, aber mühevoll. „Als würde mein Körper nicht mehr zu mir gehören!“

Er lächelte bei ihren Worten und nickte. „Gut in Worte gefasst, mein Liebes! Aber das werden wir gleich wieder andern!“, meinte er lachend zu ihr. „Spreize deine Beine weiter auf! Sofort!“ Mühsam gehorchte sie ihm und sank schwer mit ihrer Vulva in seine haltende Hand. Jetzt hatte sie überhaupt keine Kontrolle mehr über ihren Körper. Um ihr das noch klarer zu machen, stand er auf und ließ sie in seinem Griff hängen. Er hielt sie nur am Hals und im Schritt bei sich, und ihre Unterschenkel nahmen ein klein wenig auf der Bettkante aufliegend ihr hängendes Gewicht von ihrer Wirbelsäule. So fickte er sie jetzt in der Luft hängend durch, sah im Spiegel auf dieses prächtige Bild.

Er drehte ihren Kopf langsam zu einer Seite, vorsichtig, um sie bei diesem Manöver nicht wirklich zu verletzen, und küsste das erste Mal sanft ihre keuchenden, atemlosen Lippen, während er sie weiter anal durchfickte. Nach der vorangegangenen Brutalität tat ihr dieser zärtliche Kuss gut, sie öffnete die Lippen und er drang mit der Zunge in ihren Mund ein, küsste sie lange in einem innigen Kuss, der seinen Schwanz schon wieder härter werden ließ. Heute Nacht war er mit seiner kleinen Maria scheinbar unerschöpflich. Er würde zu ihr nur zärtlich sein, wenn sie ihm so ausgeliefert war wie jetzt. Ihr Körper entspannte sich ein wenig unter seinem innigen Kuss, ließ sich von ihm jetzt weich durchstoßen. Ein Kribbeln durchfuhr ihren Körper. Ihre harte Enge um seinen Schwanz massierte ihn prächtig, sein dicker Schwanz tauchte immer schneller in ihre warme, tiefe Enge ein, und sein Blick ruhte wohlgefällig auf ihrem athletischen Körper mit den dicken, in seinem Rhythmus pendelnden Möpsen und den langen, schlanken Beinen.

Er kniete sich langsam wieder mit ihr hin, sah wohlgefällig, wie ihre Knie ebenfalls gehorsam auf dem Bett einknickten. „Knie auseinander!“, befahl er ihr nur, und sie spreizte sie wieder so, dass sie in seinem festen Griff hing. Er lächelte auf dieses Bild im Spiegel, sah, wie seine gehorsame Sklavin von ihm dabei die ganze Zeit weiter gefickt wurde. Dieses Manöver war tatsächlich riskant gewesen, aber sie hatte ihm ja aufs Wort gehorcht und sich nicht bewegt.

Dann griff er um ihren Hals herum richtig zu. Sofort begann sie, nach Luft zu ringen, und gleichzeitig fickte er sie nun wieder schnell und steinhart. Kräftig trieb er seinen Pfahl in ihren engen hinteren Eingang hinein, immer schneller fickte er sie. Wieder tat er das so grob und brutal wie möglich, sein Becken klatschte auf ihre malträtierte rote Haut. Dabei zog sie aber verzweifelt Luft, begann, sich hilflos leicht zu winden.

„Du atmest erst wieder, wenn ich es dir gestatte, Kleines“, befahl er ihr es scharf, „beherrsche dich und lass dich von mir ficken! Lass dich ganz fallen! Sonst setzt es etwas!“

Sofort wurde sie ruhig. Er ließ wieder locker, mühsam holte sie Luft, rang schluchzend nach Atem, während er sie immer härter fickte. Ihr Schluchzen und ihr leidendes Stöhnen brachten seine Lust wieder zum Überkochen. Ihre Brüste hüpften jetzt regelrecht, so hart stieß er sie. Er senkte ihren Oberkörper wieder etwas ab und fickte sie so hart, dass ihr Darm um seinen empfindlichen riesigen Schwanz ihn fast wahnsinnig machte mit seiner Enge. Lautes, schnelles Klatschen Haut auf Haut erfüllte jetzt die Luft, ihr Stöhnen und Wimmern wurde wieder rhythmisch schnell, zu einem Sound, den er liebte. Jetzt, beim vierten Mal, hielt er wieder lange durch, fickte seine Sklavin wieder über zwanzig Minuten so schnell und hart. Maria litt offensichtlich wieder große Schmerzen, wie ihr lautes Schluchzen und das Zittern ihres ganzen Körpers ihm zeigten.

„Na, mein kleines Mädchen“, sagte er laut zu ihr, musste sein lautes Klatschen und ihr Schluchzen übertönen, „du weißt, ich werde dich nicht wirklich verletzen! Ein wenig mehr Vertrauen bitte! Dein eindeutiges Benehmen heute erfordert nun mal ein strammes, hartes langes Durchficken! Du bist doch jung und knackig! Sei froh über meine ungezügelte Lust, mit der ich dich durchficke!“

Er wurde wieder wild und unglaublich geil bei ihrem Aufheulen, stieß sie schnell und erbarmungslos immer wieder in seine gegenhaltende Hand, bis es ihm dann endlich ein viertes Mal kam und er seinen Saft tief in ihren jungen Leib trieb. Er stöhnte tief auf und warf den Kopf zurück, bis sein Zucken endlich abgeebbt war.

Dann sah er erst wieder auf seine kleine Lady herunter, die reglos in seinem festen Griff hing. Er lächelte. Sie war ihm jetzt aber doch eindeutig zu sehr im körperlichen Schock. Da musste er wohl noch etwas mit ihr klären. Er ließ sie einfach auf dem Bett zusammen sinken. Sie blieb reglos so liegen, den Anus weit klaffend. Er stand lächelnd auf und sah auf dieses prächtige Bild. Er fühlte sich topfit nach diesen vier einzigartigen Orgasmen. Seine neue junge Sklavin war sehr schlank, hatte lange, muskulöse, sehnige Beine und nur leicht gerundete, schmale Hüften. Ihr runder Arsch war ganz sicher das Resultat von Sport seit ihrer Kindheit, und ihre schmale Taille und ihre prächtigen Glocken waren einfach ein Gottesgeschenk. Nun, sie atmete keuchend, als er sie so betrachtete, regte kein Glied unter seinem prüfenden Blick, sie schien der Ansicht zu sein, dass seine brutale, mindestens zweistündige Vergewaltigung ihr ein Recht dazu gab. Er zog sich wieder an und ging einen Raum weiter, holte sich dort ein breites Lederpaddle heraus und setzte sich neben seine reglose Sklavin. Er packte sie bei ihrem gefesselten Oberkörper und legte sie sich bäuchlings über den Schoß, setzte sich bequem mit ihr zurecht. Ihr schon wunderschön versohlter Arsch war noch einmal fällig. Er streichelte ihn einen Moment sanft, dann griff er sich das Lederpaddle und packte ihren Nacken so hart wie eben, drückte ihr Gesicht mit der Wange hart auf die Matratze.

„Du erinnerst dich doch sicher daran, dass ich dich darauf vorbereitet habe, dass ich dir weh tun werde, nicht wahr?“, fragte er sie sanft. Er erwartete momentan keine Antwort von ihr. „Das kann ich, und das tue ich, nur, weil ich es so will!“ Das war so nicht ganz richtig, er wollte ihr auch an ihrem eigenen Zustand und ihrer eigenen Reaktion, die sie jetzt zeigen würde, ganz klar machen, dass er sie keinesfalls bewusstlos gefickt hatte. Er wollte, dass sie jetzt nicht in Selbstmitleid badete, das würde sie empfindlich für ihr weiteres Leben schwächen, in allem anderem, aber nicht darin. Darin wollte er seine neue Frau keinesfalls versinken sehen, das war auch seine Angelegenheit nun, so, wie sich die Dinge für ihn jetzt darstellten.

Dann ließ er sofort das Lederpaddle in einem ersten harten Hieb auf ihre wunden Backen klatschen. Er wusste, dass ihr das Lederpaddle sehr viel mehr weh tat als seine Hand vorher, aber nicht so weh wie der Ledergürtel. Dessen Hiebe hatte er mitgezählt, denn nur seine Breite machte die Qualen dieses Riemens für sie etwas erträglicher. Ihr runder, knackiger Arsch war von den bereits empfangenen Hieben deutlich gezeichnet, aber das hielt ihn nicht davon ab, sie jetzt erneut so schwer zu versohlen. Er lauschte ihrem erwachenden verzweifelten Schrei. Aha, sein Mädchen kam wieder zu Sinnen!

Während er darauf wartete, dass ihr Schrei sich legte, rieb er mit dem ledernen Folterinstrument über ihre angstvoll bebenden Backen. Als sie sich wieder etwas entspannt hatte, schlug er erneut laut klatschend zu und rieb das Leder über ihre zarte, glühende Haut.

Er ließ Maria einen Moment Zeit, um sich zu fragen, wie oft er jetzt wohl noch zuzuschlagen gedachte. Als er sah, dass sie Luft holte, grub sich das Paddle erneut in ihren gequälten Po. Sie wimmerte mitleidserregend, ihre Tränen tropften auf das Laken. Laut aufklatschend traf das Paddle sie wieder, und wieder, und wieder. Das Paddle war wirklich sehr laut, wenn es auf ihren blanken Arsch auftraf, aber Maria wurde sehr schnell viel lauter. Bald schon war das Zimmer von ihren Schreien erfüllt. Sie bäumte sich wieder völlig erfolglos gegen seinen Griff in ihrem Nacken auf, sie strampelte verzweifelt, was ihre wunderschönen Backen wieder in eine überaus reizvolle Bewegung gegeneinander und pausenlos zum strammen Wackeln brachte. Er war sehr zufrieden mit seinem Mäuschen, er hatte sie richtig eingeschätzt. Sie hatte noch genügend Feuer im Leib, er musste es jetzt nur wieder wecken. Hieb auf Hieb teilte er ihr wieder methodisch aus, über ihren ganzen Arsch und die Oberschenkel verteilt. Er ignorierte wieder ihr verzweifeltes Weinen und ihr heftiges Winden auf seinem Bein. Er schlug sie so hart, dass die Schläge durch ihren ganzen Unterleib fuhren, das etwas erloschene Brennen auf ihren Backen setzte wieder voll beißend ein.

Der Mann, der dieses Folterinstrument so überaus geschickt führte, legte nun eine Pause ein, um ihren wunden Arsch zu begutachten. Er ließ seine Finger über die geschwollene Haut fahren und brachte die Sklavin dazu, sich aufzubäumen, wenn er fest auf die dunklen Striemen drückte. Er umfuhr ihre von ihm weit aufgedehnte, klaffende Rosette, die sich nun unter den Schmerzen rasch wieder ganz verengte. Bei jeder Berührung klemmte Maria ihre Pobacken zusammen. Er lächelte über ihre mädchenhafte Reaktion.

Kaum hatte sie ihre Backen wieder etwas gelockert, traf das Paddle erneut darauf auf. Maria kreischte vor Schmerz und fuhr mit den gefesselten Händen nach hinten. Die kurze Pause hatte ihre Haut noch empfindlicher gemacht, umso mehr erschütterte jetzt jeder seiner Schläge ihren ganzen auf seinen Oberschenkeln liegenden zarten Unterleib.

„So ist es doch schön, mein Mädchen“, lobte er sie lachend, „schön weiter brüllen!“

„Aufhören, …, oh Gott, … bitte, bitte!“, kreischte sie, und mit jedem Wort wurde ihre Stimme höher.

„Na, mein Mädchen, wie sprichst du mich an?“, fragte er sie lächelnd und betrachtete sie, wie sie strampelnd und heulend auf ihm lag.

„Herr, bitte, Erbarmen“, heulte sie zum Steinerweichen, und sofort fasste er sie noch fester im Nacken und versohlte sie hart weiter, wieder methodisch, schlug gleichbleibend fest vom Steiß bis zu den Oberschenkeln. Jeder Schlag, auch wenn er gleichbleibend hart blieb, fuhr immer brennender durch ihren Unterleib und machte ihren Arsch bald zu einem brennenden Inferno. Er wiederholte jetzt methodisch seine Schläge auf genau dieselben Stellen in einer raschen Abfolge, versohlte ihre Backen auch seitlich genau. Maria schrie nun ohne Unterbrechung, versuchte ebenso verzweifelt wie sinnlos, mit ihrem kleinen Arsch seinen Schlägen zu entgehen. Er verschärfte sein Versohlen immer weiter. Sie verlegte sich auf ein unartikuliertes Heulen, Flehen und Betteln, doch er kümmerte sich nicht darum. Schließlich hing sie wieder gebrochen schluchzend und wimmernd über seinem Oberschenkel, hatte jede Gegenwehr aufgegeben. Sechzig Schläge mit dem Paddle teilte er ihr noch aus, die sie hinzunehmen hatte.

Wieder wartete er ruhig ab, bis ihr völlig außer Kontrolle geratener Körper über seinem Oberschenkel ruhiger wurde, streichelte nur sanft über ihre wie glühende Kohlen brennende, puckernde Gesäßhaut. Er genoss Marias Schreie wie Musik, lauschte ihnen, bis sie endlich wieder ruhiger wurden.

„Nun, Maria, haben wir beide uns jetzt verstanden? Ich kann dich züchtigen, so oft ich nur will, und ich kann dich ficken, so lange, so oft und so hart, wie ich es will. Ist das jetzt ganz klar für dich geworden?“

„Ja, Herr“, wimmerte sie leise.

„Dann knie dich jetzt hin und erwarte meinen nächsten Befehl! Sofort!“ Gehorsam und zu seiner großen Freude gehorchte sein strammes Mäuschen jetzt sofort und stemmte sich mühsam hoch. Er half ihr geduldig, sie konnte ihre Arme ja nicht mit bewegen und hatte zudem brennende, fürchterliche Schmerzen im Unterleib. Aber jetzt mühte sie sich redlich, ohne Selbstmitleid. Er wartete ruhig ab, bis sie unterwürfig mit gesenktem Kopf auf dem Bett vor ihm kniete. Er stand auf und musterte sie lächelnd, ihre reizvolle, schnelle Atmung, ihre wackelnden Glocken, ihr dunkelrot glühender Arsch im Spiegel, ihr vier Mal von ihm brutal durchgefickter, wunderschöner Leib. Er war sehr zufrieden.

„Gut, Sklavin! Du wirst jedes Mal nach jeder Aktion von mir, sei sie auch noch so hart gewesen, vor mir knien und meine weiteren Befehle erwarten! Ist das klar?“ Seine Stimme war scharf, er wollte, dass sie das jetzt in ihr kleines Köpfchen bekam.

„Ja, Herr!“, antwortete sie ihm demütig. Er hob ihr Gesicht an, streichelte ihr wieder über die tränennassen Wangen. Sie sah mit in Tränen schwimmenden Augen zu ihm auf, hatte vor Heulen einen Schluckauf. Er betrachtete lächelnd, wie ihre Brüste darunter hüpften, ließ sie weiter knien und auf seinen Befehl warten. So vergingen ein paar schweigende Minuten.

„Gut, Sklavin!“, sagte er dann mit freundlicher Stimme. „Du darfst dich auf den Bauch legen und dich ausruhen, bis ich mit deiner Erziehung fortfahre. Drehe dich zur Seite!“ Er betrachtete lächelnd, wie sie auf ihren Knien herumrutschte. Dann legte er zwei Kissen vor sie, ein hohes für ihren rot prangenden Arsch und ein weiteres für ihren Brustkorb.

„Lege dich hin“, befahl er ihr leise und half ihr, sich auf die beiden Kissen zu legen. Das hintere Kissen hob ihren Arsch hoch in die Luft, das vordere erhob ihren Brustkorb ebenso, so dass sie ihr Gesicht zur Seite auf das Laken legen konnte. Sie streckte die langen, schlanken Beine gehorsam aus.

„Bleib so, wo du bist, Püppchen!“, befahl er ihr. Er ging ins große angrenzende Badezimmer und holte einen nassen Lappen sowie zwei verschiedene gelartige Pflegesalben mit Cortison und Analgetikum Zusätzen. Er wischte Maria im Schritt umsichtig und gründlich sauber, lächelte dabei, weil sie nun so gehorsam kein Glied mehr rührte. Dann trug er die kühlende Salbe dick auf ihren  geschwollenen Arsch und ihre Oberschenkel auf, bewunderte dabei einmal mehr mit Muße ihren schlanken Wuchs, ihre schmalen Hüften und ihre sehr zierliche Taille. Er strich dabei jetzt voller Besitzerstolz über ihre zarte, von ihm hervorragend weichgeklopfte Haut ihrer Backen und Oberschenkel, prüfte noch einmal mit festen Griffen in ihr Fleisch genau nach, ob sie wirklich so ohne Körperfett war. Mit seinem Ergebnis war er sehr zufrieden. Danach trug er mit sanften Fingerkuppen die zweite Salbe auf ihre dick angeschwollenen, von ihm wundgefickten Schamlippen und ihre geschwollene Rosette auf, verrieb sie sorgfältig und intim bis tief in ihre Scheide, so vertraut mit ihrem Körper umgehend, als würde er das schon sehr lange so tun. Er fickte sie mit der abschwellenden Salbe eine ganze Weile mit zwei Fingern ruhig durch, sowohl in die Scheide wie auch in ihren Anus, nahm immer wieder reichlich Creme nach. Er ging mit ihr wie mit seinem kostbaren Eigentum um, voller Besitzerstolz und völlig selbstverständlich. Er wollte sie möglichst rasch wieder einsatzbereit für sich wissen. Dann setzte er sich neben ihren Oberkörper und nahm ihre Brüste, auf denen sie lag, in seine beiden Hände. Er knetete sie ruhig durch, hob ihren Oberkörper an und bewunderte die schlanke, gebogene Rückenlinie, die sie nun zeigte. Er war ein Kenner. Ihre Rückenlinie ging elegant in ihren geteilten Arschbacken auf und setzte sich dann in ihren elegant geschwungenen Oberschenkeln fort. Er war sehr zufrieden mit sich, sie so überaus hart eingeritten und gleichzeitig dabei nicht mehr als unbedingt nötig beschädigt zu haben. Sie würde eine märchenhaft schöne und dabei überaus gut fickbare Frau in seinem Besitz abgeben. Als er mit seiner langen Pflege und Inspektion fertig war, streichelte er ihr schließlich über die tränennasse Wange. „Du wirst auf viele Tage hinaus nicht mehr sitzen oder stehen können, mein Mädchen“, sagte er sanft zu ihr. „Ich reiche dir jetzt eine Schmerztablette an, die nimmst du, zusammen mit einem großen Glas Wasser!“ Er reichte sie ihr an die Lippen an, sie nahm sie sofort, dann saugte sie mit dem Strohhalm ein großes Glas Wasser ganz leer.

„So ist es schön!“, lobte er sie nun sehr eindeutig. „Du wirst sehen, wenn du mir gehorchst, dann werde ich auch gut für dich sorgen!“ Er setzte sich neben sie und streichelte über ihren Rücken. „Hat dir denn mein Kuss vorhin gefallen, mein Kleines?“, fragte er sanft. Er setzte keinen Nachdruck hinter seine Frage, jetzt musste sie von selber kommen.

„Ja, Herr!“, antwortete sie ihm leise und ergeben. „Sehr sogar!“ Er meinte sogar, etwas wie Sehnsucht aus ihrer weichen Stimme jetzt heraushören zu können. Er war sich nicht ganz sicher.

Er beugte sich zu ihrem Gesicht nieder, nahm ihr Kinn in seine Hand und drehte es leicht nach oben, küsste sie erneut sanft und innig, sehr lange und so vertraut, als wäre sie schon seit Monaten in seinem Besitz. Sie erwiderte den Kuss, ruckelte leicht an ihren Fesseln. Sie wollte ihn ebenfalls berühren können. Aber das gestattete er ihr noch lange nicht. Er küsste sie über das ganze Gesicht, kleine, fliegende Küsse. Dann stand er wieder auf. „Schlafe ein wenig!“, befahl er ihr nur und ließ sie so liegen.

Er ging in aller Ruhe duschen und machte sich frisch. Dann aß er einen Happen und trank zwei Gläser Whiskey, sein Blick ruhte immer wieder lange auf seiner windelweich gefickten und nun gut gepflegten Sklavin auf dem Bett. Er hatte schon wieder Lust auf sie, aber nun musste er sich etwas zurück nehmen. Schließlich hatte er sie höchstpersönlich durch ihre ganz persönliche Hölle geführt, und er gedachte, sie auch dort wieder heraus zu führen, dann natürlich völlig nach seinem Ermessen verändert. Nachher würde er sie dann ausgiebig duschen und vielleicht noch gepflegt durchficken. Bis dahin mussten aber die hochwirksamen Präparate ihre Arbeit tun können. Einen Anruf musste er nun noch tätigen, nein, eigentlich zwei.

Das erste Gespräch führte er mit einem guten Mann, den er in Augsburg für derartige Zwecke hatte. Er beschrieb ihm Marias Auto, wo es stand und dass er die Schlüssel dafür in der Hütte heute Nacht noch abholen lassen konnte. In solchen Fällen wurden die Autos umgespritzt, die die Fahrgestellnummer wurde geändert, und sie wurden weiter verkauft. Auf die Frage nach der Besitzerin des Autos lachte er gut gelaunt.

„Die liegt hier bei mir auf dem Bauch auf zwei Kissen, ja“, antwortete er dem Mann am anderen Ende, „saftig versohlt, mit einem rubinrot angeschwollenen Arsch und windelweich gefickt, die Hände auf dem Rücken gefesselt, wie immer. Die gehört jetzt mir!“ Er beschrieb ihm seine neueste Errungenschaft lachend, dann gab er ihm ihren Namen und ließ ihre Sachen aus ihrem Zimmer zu sich bringen. Er wollte morgen früh mit ihr schon nach Hause unterwegs sein. Damit verwischte er endgültig alle Spuren, die sie hinterlassen hatte. Morgen früh würde er sie ihre Freundinnen informieren lassen, dass sie unvermutet ins Ausland fahren würde, und damit würden ihre Spuren sich dann verlieren. Im zweiten Telefonat informierte er das Hotel, dass ihre Sachen dort in der Nacht noch abgeholt werden würden. Man merkte Matt an, er hatte mit solchen Dingen mehr als nur etwas Erfahrung.

Dann befand er, dass Maria inzwischen genug geruht hatte. Er holte sie energisch auf und führte sie in das Badezimmer. Für ihren Klogang machte er sie kurz los, dann fesselte er ihre Hände wieder. Er duschte und wusch sie selber, und zwar wirklich überall, besonders gründlich in ihrer Scham und ihrer Rosette. Er spülte auch ihre Scheide durch. Sie verhielt sich nach seinen harten Maßnahmen lammfromm, und er legte sie nach ihrer gründlichen Reinigung einfach nackt auf den Esstisch, an dem er vorhin noch gegessen hatte.

„So, mein Liebes“, befand er dann, „du bist so gut fickbar jetzt, ich will dich noch ein oder zwei Runden gepflegt durchficken, bevor wir endgültig schlafen gehen. Nichts Wildes mehr, nur ein oder zwei sanfte, gepflegte Ficks, wenn du schön brav bist.“ Er hatte nicht vor, die schwer durchgezogene und verprügelte junge Frau jetzt noch mehr als nötig ranzunehmen, mit seinen derartig schwer gezüchtigten Frauen war er sanft und liebevoll. So schwer gezüchtigte Frauen verlangten einen bewussten Umgang.

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(Ende des fünften Teils der Geschichte um Maria, ©Matt)