Novemberblues oder: Ausgenutzt (Madeleine)

Hallo, Ihr Lieben! Weiter geht es mit einer der Jahreszeit angemessenen Geschichte. Ihr seid auch so ruhig, keiner schreibt mehr, euch geht es scheints ebenso. Ich hoffe, ich kann euch mit meiner nächsten Geschichte etwas aufmuntern. Die beiden Geschichten von Clarice haben mir persönlich gut gefallen, sonst hätte ich sie hier ja auch nicht eingestellt. Ihr seht also, wenn ihr Lust habt, auch mal eine Geschichte zu schreiben, aber keinen eigenen Blog mit all den Verpflichtungen aufzumachen, dann schickt sie mir gerne! Ihr müsst nur damit klar kommen, dass ich euch dann auch meine wahre Meinung sage. Ich habe festgestellt, dass es mir unglaublich schwer fallen würde, eine Geschichte hier einzustellen, die mir persönlich nicht gefällt… Nun aber zu dieser hier. Soll sie ein Einteiler bleiben? Im Moment ist sie perfekt so, und ihr wisst, das gelingt mir selten! lg, euer Matt

***

Matt saß in einer Ratssitzung. Er sah fast konzentriert zum Fenster hinaus, seine Unaufmerksamkeit hatte schon beinahe so etwas wie eine verbissene Methodik. Heute erschien ihm die Welt grau, farblos und ohne Glanz. Es regnete draußen, schon seit Stunden. Menschenmassen schoben sich unten durch die Straßen, wie sie das immer taten. Unterscheiden taten sich die Menschen heute nur durch die bunten Regenschirme, die von oben hübsch aussahen, aber auch das konnte ihn nicht aufheitern. Der Gedanke, draußen auf die Jagd unter ihnen zu gehen, hatte etwas Fades an sich, heute mochte er daran nicht einmal denken.

Ein Mitglied des Rates hielt einen Vortrag. Der Mann fasste sich nach Matts Empfinden viel zu lang, seine Worte drückten sich ungewollt und viel zu intensiv in seinen sowieso schon überreizten Geist. Ihn interessierte nicht, was dieser angepasste Bürohengst da von sich gab, dachte Matt aufsässig, ganz im Gegenteil. Er musste heute hier sitzen und an der Besprechung teilnehmen, aber heute war es fast die Hölle für ihn, wenn es eine gab. Er wollte nicht belästigt werden, er wollte keine Worte hören, die ihn eh nicht interessierten, keine Sachverhalte, die andere interessierten, sogar sehr, aber ihn nicht. Er sah in die Runde. Engagiert blickende Augen streiften ihn, die Männer am Tisch schienen alle aufmerksam und vor allem mit Freude der Sitzung zu folgen und auch aktiv an ihr teilzunehmen. Pah! Er verspüre nicht die geringste Lust, in die Köpfe dieser Männer schauen zu wollen, aber das nahm er ihnen nicht ab. Dieses Interesse war mit ziemlicher Sicherheit vorgeheuchelt. Und heute hatte Matt auf Heucheleien erst recht so gar keine Lust.

Es ging um Immobilienverkäufe in ihrer Stadt. Der Kollege rief große Bilder auf, Visionen, was man mit einzelnen Gebäuden tun könne. Hier mit ihm am Tisch saßen die wahren Psychopathen, dachte er rebellisch. Menschen, die mit einer Handbewegung, mit einer ruhigen Entscheidung Tausende von Arbeitnehmern über die Klinge springen lassen konnten. Die Entlassungen, die bei einem derartigen geplanten Projekt unvermeidlich waren, sahen so etwas vor und niemand kommentierte das. Das waren doch die Menschen, die sich behandeln lassen mussten, dachte Matt respektlos, war so eine Lebenseinstellung nicht gleich bedrohlich für die Gesellschaft wie die eines Triebtäters? Es war wie mit dem Alkohol, gingen seine Gedanken in diesen Bahnen weiter. Um sich überhaupt noch entspannen zu können, tranken viele der hier Anwesenden jeden Abend beziehungsweise jede Nacht ihr Quantum an Alkohol. Ein Piccolöchen, ein Bierchen, ein Schnäpschen, ein Fläschchen Rotwein, der Alkohol wurde in einer verniedlichten Form dargestellt, das war schon ein fester Brauch unter ihnen wie allgemein in der Gesellschaft. Matt wusste das ganz genau, er hatte sie ja schließlich immer um sich herum.

Hardy neben ihm hatte heute leicht tränende, glasige Augen und ein gerötetes Gesicht. Niemand sah ihn genau an, niemand sprach ihn darauf an, aber die Folgen seines gestrigen Alkoholkonsums standen ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Hardy schwieg wie er. Hardy musste seine Alkoholvergiftung, denn als nichts anderes war der übermäßige Gebrauch von Alkohol anzusehen, erst einmal wieder auskurieren, er hatte mit Sicherheit noch Promille im Blut. Er selber hingegen schwieg, weil ihm die trommelnden Worte schwer auf die Nerven gingen. Normalerweise konnte er so etwas an sich abprallen lassen, aber heute gelang ihm das nicht. Es war Winteranfang, schon bald Weihnachten, und es regnete… Matt dachte an seine Privaträume, an seine gehorteten Schätze darin, Dinge, die ihm sonst immer wichtig waren, über deren Anblick und Besitz er sich freuen konnte, aber heute hatten sie in seinen Gedanken so gar keinen Glanz. Und dieses Trommelfeuer von Worten, von Gedanken Fremder, die ihn jetzt so gar nicht interessierten, ging unaufhaltsam fort. Er hielt einfach still, ließ diesen Wortschwall über sich ergehen, eine Stunde ging das jetzt schon so, und eine zweite würde wohl noch folgen.

Erbärmlich war das eigentlich, was er hier tat. Er war ein armer Wicht, nicht mehr und nicht weniger. Er ließ sich hier und jetzt führen, er ließ sich etwas aufzwingen. Im Moment hielt er nichts mehr in den Händen, er hatte keine Führungshände mehr, sondern eher Mitmachfinger. Die eilfertig etwas auf den Block schrieben, nur um ‘dabei‘ zu sein. Am Ende würden es nur noch Streichelfinger heute sein! Himmelherrgottsakra, nicht mit ihm und nicht heute!

Die Tiraden nahmen kein Ende, und die Spannung, unter der Matt stand, wuchs in demselben Maß, in dem sein Zorn auf sich selber wuchs. Das hatte er doch schon tausend Mal gehört, und heute war es mindestens das tausendunderste Mal! Immer wieder die gleichen Gedanken, immer wieder die gleichen Ausführungen, es drehte sich alles im Kreis, das kannte er schon auswendig, was da vorgetragen wurde! Das war eine schier endlose Litanei, und es war vorhersehbar, dass diese Litanei fortgesetzt werden würde, auf Kosten seiner Nerven! Und er saß still und äußerlich ruhig und entspannt in Anzug und Krawatte hier mit am runden Tisch und machte gute Miene zum bösen Spiel! Seine Nerven fühlten sich zunehmend zum Zerreißen gespannt an, die Worte waren wie Hämmer, die auf Klaviersaiten niedergingen und sie anschlugen, sie in Resonanz und zum Klingen brachten. Und das in einem tiefen Tonbereich, es waren dicke Saiten, die erklangen, und der tiefe Tonbereich entsprach seinem Fühlen. So, in dieser inneren Verfassung, war er heute niemandem eine Hilfe, er musste rasch hier weg.

Dem Himmel sei Dank, eine Pause wurde anberaumt. Ein kleiner Lichtblick, vor allem, wenn er bedachte, dass dieser Moment ein guter zum Entschlüpfen war, zum Wegschleichen. Er hatte eine Anwesenheitspflicht, doch heute pfiff er darauf. Und, wie es nicht anders zu erwarten war, zog sich die Zeit bis zum Beginn dieser Pause noch einmal unerträglich lang hin. Es war, als wolle der Redner alle seine unnützen Worte und Vorstellungen noch in den winzigen, verbleibenden Zeitabschnitt stecken, er schien es zu riechen, dass ihm nach dieser Pause niemand mehr zuhören würde. Tatsächlich war sein Vortrag mit Einsetzen der Pause beendet. Einer wie dieser Kollege schien wie dazu geboren, in so einem System aufzugehen, was für ein hundserbärmliches Leben war das! Der Mann hatte keine Klasse und füllte diesen fehlenden Raum mit Eilfertigkeit und Gehorsam aus. Gehorsam gegenüber der Dienstordnung der Firma, Gehorsam gegenüber dem Aufsichtsrat, der hier tagte. Damit würde er in der freien Wirtschaft nicht weit kommen, das wusste Matt nur zu gut. Das hier war nicht der öffentliche Dienst, und Matt war nicht das einzige Raubtier in diesem Raum. Auch das war klar, die Raubtiere würden allesamt immer Raubtiere bleiben und respektierten einander, gingen einander vorsichtig aus dem Weg, wie es in der Wildnis auch war.

Und er musste jetzt schleunigst hier weg! Der Vorsitzende beraumte die von Matt heißersehnte Pause endlich an. Gut, dass er den Vorsitz abgegeben hatte, sonst hätte er jetzt bleiben müssen! Ein fast jungenhaftes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, das erste Lächeln überhaupt heute. Die Herren in den Anzügen erhoben sich aus den bequemen Lederstühlen und streckten sich diskret, verteilten sich. Ein paar begannen vor dem atemberaubenden Weitblick-Panorama, die dieses Besprechungszimmer über die Stadt bot, ein Gespräch, an dem Matt sich aber mit absoluter Sicherheit nicht beteiligen würde. Nicht heute! Ein paar andere suchten den Kaffeeautomaten auf und verließen den Raum ganz. Diesen Männern schloss Matt sich an, er nickte dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden unauffällig dabei zu. Er konnte gut mit ihm, und der Vorsitzende wiederum wusste, dass Matts Stärken nicht unbedingt in der Kommunikation lagen. Seine Kernkompetenzen lagen im Handlungsbereich, sonst wäre er wohl auch nicht hier. Er verließ den Raum ebenso und machte sich dann unauffällig in eine andere Richtung auf den Weg, den zu den Aufzügen. Mitnehmen musste er heute nichts und seinen Chauffeur würde er auch nicht brauchen. Er brauchte nur Freiheit. Freiheit!! Einem Tiger konnte man die Streifen auch nicht abwaschen, dachte er grimmig bei sich, er würde einer bleiben, da konnte man waschen, so viel man wollte. Und, mal ehrlich, wer wollte schon einen Schmusetiger, wenn ein richtiger vonnöten war?

Die Aufzüge, drei an der Zahl nebeneinander, waren chromblinkend und verwaist um diese Zeit. Die normale Arbeitszeit war schon lange vorüber, die Angestellten alle schon aus dem Haus. Das war seine kostbare Lebenszeit, die er hier vergeudete! Jeden einzelnen Tag aufs Neue! Verdammt noch mal!

Mit diesem Fluch trat er in den Aufzug. Und er wusste auch schon ganz genau, was er nun brauchte: Ein williges Opfer, die Betonung lag auf willig. Also keine Jagd heute. Während er im Aufzug unter nervtötender Kaufhausmusik direkt in die Tiefgarage fuhr, dachte er darüber nach, welche seiner Damen sich über seinen Besuch zu diesem einen Zweck freuen würden. Es war nach 18:00 Uhr, die Zeit war gut gewählt, jetzt würden viele zu Hause sein.

Er dachte an Madeleine. Sie war wunderbar gewesen das letzte Mal im Hotel. Er gab sich seinen Erinnerungen an sie hin, die wie Kaskaden an seinem inneren Auge vorbei rauschten. Madeleine auf dem Hotelbett, versunken in weiche Kissen. Feinste Seide auf ihrer erotisch weichen, sinnlichen Haut, er hatte sie gestreichelt nach dem Akt, ihre Haut und ihre Seele. Den Arm um ihre Schultern, ihr Kopf auf seiner Schulter, so hatte er sie gehalten, sie hatten geredet und sich geküsst, immer wieder, weich und zärtlich. Ihre ‘Ausbildung‘ hatten sie scherzhaft auf den neuesten Stand gebracht, sogar ihm war zusammen mit ihr nach Herumalbern gewesen.

Er stand über diesen vielen dominanten Mätzchen, er ließ Nähe zu und er ließ sich auch drücken, wenn ihm danach war. Sein Schwanz war nicht richtig hart geworden vor lauter Gefühlsüberschwang, aber es war trotzdem schön gewesen. Für eine Führung, so wie er sie verstand, war es auf jeden Fall zu weich gewesen. Heute war ihm definitiv nicht nach so etwas, nach etwas zu Weichem. Heute war ihm nach Ausbildung ohne Mundwund-Küssen. Frauen verstanden schnell ‘ich liebe dich‘, wenn er von Sex sprach, aber er liebte Madeleine nicht und er wollte nicht mehr als eine lockere Spielbeziehung mit ihr. Das war heute eine gute Gelegenheit, mit diesem potentiellen Missverständnis ein für alle Male aufzuräumen. Es musste an den Hormonen der Frauen liegen, dass sie das, was er sagte, so gründlich missverstehen wollten. Und das Aufräumen mit diesen Missverständnissen war ein wichtiger Bestandteil seiner Ausbildung. Er lächelte, als er sein Smartphone anwählen ließ, das zweite Mal an diesem Tag.

Madeleine war sofort am Handy und klang hocherfreut. Gut so. Sie fühlte noch rückwärts, aber sie war seine Sub. Ein Gefühl einer ersten Erregung überkam ihn, als er ihre Stimme hörte.

„Ich will einen filmreifen Begrüßungskuss, kleine Lady, wenn ich gleich bei dir bin!“, begrüßte er sie ohne Umschweife. Madeleine wusste noch nicht, was er im Sinn hatte, wenn er eine seiner Frauen so begrüßte, aber sie würde es schnell lernen heute.

„Oh“, hauchte sie überrascht. „Das wird sich wohl machen lassen, Herr! Und was dann? Wie kann ich dir dann gefallen?“

Matt lächelte. „Zieh dir etwas Hübsches an, Häschen“, befahl er ihr mit sanfter Stimme und wog sie mit dieser Anrede in eine falsche Sicherheit. „Ich bin gleich bei dir! Sei so lieb und räume dein Wohnzimmer auf für eine kleine Session.“

„Gut! Ich freue mich, Herr!“, antwortete sie, er konnte hören, wie sehr sie sich freute. Er grinste. So langsam fand er wieder in sein inneres Gleichgewicht, bei diesen Aussichten.

Er war tatsächlich relativ zügig vor ihrer Wohnung. Zeit für eine andere Location oder einfach ein schönes Luxushotel hatte er keine mehr gefunden, dazu war sein Drang heute viel zu heiß, sein Entschluss viel zu spontan. Aber es würde auch so gehen. Er stellte seinen Sportwagen im Parkhaus ab und ging die leider zu wenigen Meter bis zu ihrer Tür. Die frische Luft nach dem Regen tat ihm gut, er hätte vor seinem Besuch bei Madeleine etwas länger spazieren gehen sollen. Die bunten Regenschirme waren immer noch offen, die Menschen sahen erleichtert in den tiefgrauen Himmel. Mal sehen, dafür würde er nachher noch ein wenig Zeit aufbringen, beschloss er bei sich. Ein Aufzug führte ihn direkt in den kleinen Flur und vor Madeleines Tür. Er klopfte drei Mal, das verabredete Signal zwischen ihnen beiden.

***

Madeleine öffnete ihm. Sie trug eine schwarze Lederkorsage und ein enges, schwarzes Röckchen, das ihr Becken nur schmal bedeckte. Er lächelte sie an, das war doch etwas gegen diesen schwer auf seine Schultern drückenden Novemberblues, der ihn eben noch fest im Griff gehabt hatte. Sie roch nach Seide und ihrem Lieblingsparfüm. Sein Blick glitt an ihrer Erscheinung hinauf und herunter, er machte sich gar nicht erst die Mühe, ihr Gesicht genauer zu studieren.

„Ich glaube, du hast mir heute etwas zu beichten, Liebes!“ Jetzt nahm er Augenkontakt mit ihr auf  und lächelte sie schmal an. Zu mehr als einem Begrüßungslächeln ließ er es bei ihr diesmal gar nicht kommen. „Wir gehen ins Wohnzimmer und du nimmst sofort die dir vorgegebene Stellung dafür ein! Und die Tatsache, dass du sie nicht jetzt an der Tür eingenommen hast, wird auch noch  Konsequenzen für dich nach sich ziehen. Ich habe dich doch gelehrt, wie du mich zu begrüßen hast!“

Madeleine schwieg und machte auf dem Absatz kehrt. Er sah ihr hinterher, wie sie wie ein Fohlen auf ihren High Heels in ihr Wohnzimmer ging, dieser Gang war ihr angeboren, er liebte diesen Gang an einer Frau, liebte es, wie sie selbstvergessen die Hüften dabei schwenkte. Er genoss es in diesem Moment wie ein Kind, sie in den nächsten zwei oder drei Stunden nur für sich haben zu dürfen. Er genoss das Spiel mit der Zeit, das Warten auf das jetzt schon Unvermeidliche. Das Spiel mit den Augen als Appetizer. Wie er so selbstverständlich den Mantel ablegte und ihr dabei nachsah, spürte er, wie alles, was ihn eben noch bedrängt hatte,  von ihm abfiel. Er fühlte sich wacher denn je, diese schläfrige und abwehrende Aufmerksamkeit war völlig gewichen, jetzt war er bereit und hellwach.  Ja – sie war schön. Und gleich würde sie noch schöner sein.

Er trat in ihr kleines Wohnzimmer ein. Sie hatte sich über die breite Lehne ihres Sessels gelegt und ihm eine ihrer Schranktüren geöffnet, in dem alles stand und hing, was er wohl brauchen konnte. Ihre Knie waren leicht auf dem Polster versunken, ihre High Heels standen in die Höhe, wie er es liebte. Die Arme stützte sie auf ein Tischchen daneben auf. Ihr Hintern reckte sich so, zwar noch bekleidet, nach oben, ihm entgegen, und das Auspacken übernahm er gerne selbst. Sie sah ihn nicht an.

„Mit wem hast du es gestern Nacht getrieben, schöne Frau?“, fragte er sie mit strenger Stimme und trat an sie heran. Er sah, wie eine Gänsehaut ihren Körper überzog und zog ihr das Miniröcklein und den String nach unten. Unmissverständlich streichelte er über ihre entblößten Backen, die sich wie feinstes Porzellan unter seinen tastenden Fingerkuppen anfühlten. Nun lag sie nackt über der Sessellehne vor ihm, nur das schwarze Korsett trug sie noch, das ihre Brüste reizvoll hochhob.

Sie senkte ihren Kopf und sah verlegen zur Seite, wagte es aber nicht, mit ihm Blickkontakt aufzunehmen. Das von selbst zu tun war ihr streng verboten.

„Na, wer war es?“, fragte er streng nach. „Und ich rate dir jetzt, mir zu antworten, ich wiederhole meine Frage nicht noch einmal!“

„Jan war es, mein Mann, Herr“, antwortete sie ihm jetzt eilfertig.

„So, ist das so? Und was hast du empfunden?“ Er schlug unvermittelt hart zu, platzierte ein paar gut sitzende Schläge auf ihrem prallen Apfelarsch, auf jede Backe ein halbes Dutzend, rasch nacheinander. Sie wimmerte bei den letzten beiden Schlägen leise auf, zog ihre High Heels unvermittelt an den Körper. Auch diese Reaktion liebte er an ihr, auch die war natürlich und nicht gekünstelt. Genauso wenig wie die elegante Bewegung, mit der sie jetzt ihren Kopf jetzt wieder anhob und die kastanienbraunen Locken nach hinten fliegen ließ.

„Wie – wie meinst du das, Herr?“, fragte sie leise und erschrocken in die Luft vor ihr, sah mit riesengroß aufgerissenen Augen zum Fenster hin, nur um etwas fixieren zu können, sich festzuhalten an dem Anblick ihrer Orchideen auf der Fensterbank.

„Wie hast du seinen Schwanz in dir gefühlt, als er dich gestoßen hat?“ Seine Stimme war immer noch sanft, aber jetzt mit einem stählernen Unterton. Er sah, wie sich ihre Backen aus Angst vor weiteren Schlägen zusammen zogen, es bildeten sich zwei reizende Grübchen direkt über ihren Backen, und sie bog ihren Rücken reflexiv elegant weiter durch, so dass ihr Arsch immer schöner und runder für ihn wurde.

Madeleine schüttelte den Kopf, warf ihre langen Haare nach hinten.

„Herr, du weißt, ich denke nur an dich!“, war ihre verlegene Antwort.

„Wie tief hat er dich genommen und wie hart hat er dich gefickt?“ Seine Stimme wurde bestimmender dabei. Er schlug erneut zu, setzte ein paar Hiebe mit voller Kraft auf ihre wackelnden, strammen Backen, die sich jetzt rasch röteten.

„Ich will die Wahrheit von dir hören, Sklavin“, herrschte er sie danach an.

„Wir haben gar nicht gefickt, Herr!“, beeilte sie sich nun, ihm zu sagen. „Wir haben nur gekuschelt, vor dem Fernseher bei einem Film! Zu mehr ist es gar nicht gekommen, er war zu müde dafür!“

Matt griff lautlos hinter sich in den Schrank und holte eine Gerte hervor. Unvermittelt ließ er sie über Madeleines Porzellanarsch knallen. Sie schluchzte leise auf. Wieder schüttelte sie ihre Locken. Sie war verwirrt von seiner harten Befragung, sie spielte ihm nichts vor, das konnte er gut sehen. Ihre Verunsicherung war echt und genau die wollte er an ihr auch sehen. Nach ein paar Hieben hielt er wieder inne. Die Striemen röteten sich rasch.

„Lüge mich nicht an, Häschen“, war seine Antwort, jetzt mit einem drohenden Unterton. „Sonst wird es dir wirklich leid tun! Hast du geschrien, als er tief in dir angestoßen ist? Hast du gewimmert: ‘Mach es mir noch härter? Vögel mir den Verstand aus dem Hirn?‘  Hast du gerufen: ‘Ja, ich will! Ja, nimm mich?‘ Und sage die Wahrheit jetzt!“

„Er konnte nicht!“, beteuerte Madeleine jetzt mit echter Not in der Stimme. „Er war zu müde! Ein zu langer Arbeitstag!“

Jetzt ließ er die Gerte auf ihrem Arsch tanzen, bedeckte die strammen Halbkugeln mit einem sich schnell rötenden Mustern aus Striemen. Madeleines schnelles, hektisches Atmen lag in der Luft, das Zischen der Gerte und ihr Klatschen, wenn sie traf, ebenso.

„Lüge nicht! Hat er dir den Mund zugehalten und deinen Kopf nach hinten gerissen, als es ihm kam? Waren deine Brustwarzen steif? Hat er seine Zähne in deine Brüste vergraben, als er in dich eindrang?“

Matt ließ ihr jetzt keine Zeit für eine Antwort mehr. Er öffnete seine Hose und holte seinen steifen Riemen heraus, versetzte ihr dabei noch ein paar laut knallende Schläge auf ihre Backen. Glut stieg in ihm auf bei diesen heraufbeschworenen Vorstellungen, er wollte sie jetzt ficken, und zwar hart und schnell.

„Hat er dich im Nacken gepackt? Hat dein Schoß geglüht, als er sich in dir gerieben hat? Wie dick war sein Schwanz? Warst du begierig auf ihn?“

„Nein“, schluchzt Madeleine. „Er …“

Sie bäumte sich auf, als Matts Gerte ihre Fußsohlen traf.

„Keine Lügen, hab ich gesagt! Ich will hören, wie erregt du warst, und zwar sofort!“

Tränen schossen aus Madeleines Augen, kullern still ihre Wangen hinunter. „Es ging doch nicht …“, flüstert sie kaum hörbar, als Matt sich hinter sie stellte und mit einem einzigen Stoß seinen Schwanz voll erregt in ihre auslaufende Scheide stieß. Ihre warme Enge machte ihn verrückt,  er packte ihr Becken und begann, sie hart zu stoßen. „Er konnte … nicht“, stammelte sie aufstöhnend. „Vor lauter  … vor lauter Müdigkeit…“

Diesmal setzte er für sie eine Landmarke, als er sie so hart stieß. Er kümmerte sich nicht um ihre flehentlichen Erklärungsversuche. Kein Hin und Her mehr, kein weiches Abfedern ihrer Unsicherheiten im Umgang mit ihm. Diesmal ließ er sie spüren, wie das war, wenn man sie wie ein Buch aufschlug, aufs Geratewohl ein paar Seiten in diesem Buch umblätterte und es dann nicht gelesen wieder abstellte. Ein Mensch war ein Erdteil und kein Glas Wasser, heute trank er nur sein Wasser, der Erdteil interessierte ihn nicht. Er keuchte leise, als es ihn endgültig übermannte und seine Hoden sich hart zusammen zogen. Mit einem Keuchen der Erlösung kam er, spritzte ihr seine aufgestaute Ladung seines Goldes in ihre warme Enge, die nun ebenfalls zu zucken begann. Sie keuchte nun im Rhythmus seiner Stöße, warf ihre braunen Haare weit in den Nacken und den Kopf nach oben, als es sie dann ebenfalls überrannte und sich ihr Unterleib schwer um sein Glied herum zusammen zog, immer und immer wieder.

Er verharrte einen glücklichen und schwerelosen Moment mit Sternen vor den Augen, zusammen mit ihr. Weg war der Novemberregen, weg die Wut und die Depression. Bunte Farben explodierten ihm vor Augen und sein Blutdruck stieg auf gefühlte 200. So war alles gut, so wollte er es haben heute.

Nach einer kleinen Weile zog er sich aus Madeleine zurück.

„So, mein Liebes“, sagte dann lächelnd. Sie hielt ihren Kopf immer noch nach vorne, sah immer noch ihre Orchideen an. „Wir zwei sind heute noch lange nicht fertig miteinander! Mir ist so, als hättest du mich bei meiner Ankunft nicht vorschriftsmäßig begrüßt, und habe ich dir eben überhaupt erlaubt, zu kommen?“

***

(Ende!?)

©Matt, all rights reserved

All the beautiful sounds of the world in a single word, Maria, Teil 5

Sie schrie wie am Spieß. Er begann, sie hart zu nageln, packte mit der freien Hand ihr Genick wie das eines Kaninchens im Fanggriff und beugte sie so weit nieder, dass sie sofort wusste, er hatte sie voll in seiner Gewalt. Es war grandios! Er nagelte die schreiende, sich panisch windende Frau vor sich hart und schnell, fühlte, wie seine Stöße ihren zarten Unterleib erschütterten. Er griff voll in ihren gespreizten Schritt und hielt ihren Unterleib für sich in dieser Position. Er fühlte, wie sie verzweifelt gegen seinen brutalen Griff im Nacken aufbegehrte, aber sie konnte ihn natürlich nicht brechen. Er wusste, ein schier versengendes Brennen raubte seiner Maria gerade vollends den hübschen Verstand, sie durchlebte gerade den Schmerz in einer für sie neuen Steigerung und einer bisher nie gekannten Intensität, und das durch seine harten Stöße. Dieser Gedanke ließ ihn schon wieder vor Wonne fast abheben. Das war der Grund, warum er gerne so viele verschiedene Frauen hart durchfickte.

Er verlangsamte nun seine brutalen Stöße, denn er fühlte, er würde sonst sofort kommen, so geil machte ihn diese kleine Schlampe.

„Nein, aufhören!“, schrie sie die ganze Zeit unter Heulen und gellenden Schreien und machte ihn damit nur noch schärfer auf sie. Er klatschte ihr harte Hiebe auf ihre versohlten Backen, sah im Spiegel in ihr vor Pein verzerrtes Gesicht. Gewalt war etwas völlig Neues für seine kleine Fickmaus, bisher war sie noch nie vergewaltigt worden. Er war der erste Mann, der das mit ihr tat, und er tat es gründlich. Der Gedanke, dass bisher kein Mann ihren heißen kleinen Arsch so wie er behandelt und benutzt hatte, machte ihn nur noch mehr an.

„Na, willst du weiter von mir in deinen versohlten, heißen Arsch gefickt werden, Sklavin?“, fragte er sie spöttisch, als er sich sicher sein konnte, dass seine Worte wieder in ihren schmerzvernebelten Verstand vordringen würden. „Oder soll ich dich lieber wieder vorne weich ficken?“ Er lächelte breit, als wenn sie da eine Wahl hätte! „Na los, rede, du kleine Sklavin, oder dein Arsch wird das wieder ausbaden müssen! Ich will deine Antwort auch hören, wenn ich dich schon danach frage!“ Nur mühsam konnte er sich zurück halten, die heiße Enge ihrer zarten Darmwand legte sich wie ein Handschuh um seinen empfindlichen Schwanz tief in ihr und massierte ihn unglaublich aufschäumend, ein schweres Ziehen brannte durch seine Hoden. Er konnte seinen schon wieder aufziehenden Orgasmus kaum noch zurückhalten, und so fickte er seine Sklavin ganz langsam, wobei ihre Massage immer noch ausreichte, um ihm ein unkontrolliertes Stöhnen zu entlocken.

Seine harten Stöße versetzten Maria in eine fast unkontrollierbare Panik. Zwar hatte der erste überwältigende Schmerz etwas nachgelassen, da er sie ja nun langsamer fickte, aber der Gedanke an seinen riesigen Schwanz in ihrem zarten After alleine schon reichte aus, um sie in dramatischer Angst zittern zu lassen. Der monströse Schmerz nagelte sie aber auch gleichsam in seinem Griff fest, sie konnte sich nicht mehr bewegen. Trotzdem hielt Matt sie energisch gebeugt, damit ihr das in jeder einzelnen Sekunde klar war, dass er sie so brutal in den Arsch fickte und sie dagegen völlig machtlos war. „Bitte, nicht so!“, brachte sie deswegen nur wimmernd mit einer viel zu langen Latenz heraus.

Sofort zog er das Tempo wieder an. Der Schmerz nahm in ihr wieder zu, und ein lautes Keuchen entkam ihren aufgerissenen Lippen, bei jedem Stoß, denn er fickte ihr gerade quasi die Luft aus den Lungen. Er hielt mit seiner Hand ihren Unterleib kräftig seinen Fickstößen entgegen und zog in ihr das Tempo weiter an. Ohne Gnade rammte er ihr seinen Schwanz immer wieder bis ganz zum Anschlag hinein, schlug mit seinem Unterbauch wie in einer weiteren Prügelstrafe auf ihren versohlten Arsch, jetzt konnte ihn nichts mehr bremsen.

„Bitte, bitte, aufhören, du zerreißt mich…“, kreischte sie keuchend auf. Ihr Wimmern, Flehen und verzweifeltes Schreien stachelte ihren Herren nur noch mehr an, er knallte sie jetzt gnadenlos durch, sie sah nur noch Sternchen, und er ebenfalls. Dann kam es ihm erneut siedend heiß, er spritzte seinen Saft tief in ihren wundgefickten Darm. Er füllte ihren Unterleib damit, verharrte zuckend tief in ihr. Maria hing jetzt völlig erschöpft und halb bewusstlos in seinem harten Griff. Ihre Augenlieder flackerten, ihre Augen rollten sich kurz nach oben.

Matt ließ ihr ein wenig Zeit, wieder genoss er schweigend die wundervolle Erleichterung, die seine Adern durchzog, betrachtete seine erotische neue Frau lächelnd vor sich im Spiegel, sah herab auf ihren versohlten Arsch, in dem sein Schwanz immer noch hart verschwand. Mit dieser dritten brutalen Vergewaltigung heute Nacht hatte er ihr erfolgreich das Hirn aus dem Leib gevögelt, zumindest für ein Weilchen. Er streichelte wieder ihre Perle hoch, wartete, bis sie sich in seinem harten Griff wieder regte.

Er zog sie hart wieder an sich, als sie wohl die Augen wieder aufzuschlagen versuchte, mit dem Kopf auf jeden Fall hochruckte. Mit einer Hand in ihrem Schritt hielt er ihren Unterleib an sich gepresst, mit der anderen Hand glitt er zu ihrem Hals und ergriff ihn fest von vorne. So sah er sie im Spiegel an sich gepresst. Er nahm ihr etwas die Atemluft, und sie keuchte auf, riss erschrocken ihre blauen Augen unter der undurchdringlichen schwarzen Binde auf.

„Na, wieder bei mir, mein schönes Kind?“, fragte er sie hart und fickte sie langsam weiter in seine haltende Hand hinein. „Wie fühlt du dich denn so prächtig durchgezogen, Kleines?“ Er fickte sie schneller, kippte ihr Becken leicht nach vorne, so dass er ihre schmale Taille bewundern konnte. Er zog seinen Griff um ihren Hals mahnend weiter zu, und sie atmete erschrocken tief durch.

„Völlig leer, Herr“, antwortete sie ihm dann gehorsam, aber mühevoll. „Als würde mein Körper nicht mehr zu mir gehören!“

Er lächelte bei ihren Worten und nickte. „Gut in Worte gefasst, mein Liebes! Aber das werden wir gleich wieder andern!“, meinte er lachend zu ihr. „Spreize deine Beine weiter auf! Sofort!“ Mühsam gehorchte sie ihm und sank schwer mit ihrer Vulva in seine haltende Hand. Jetzt hatte sie überhaupt keine Kontrolle mehr über ihren Körper. Um ihr das noch klarer zu machen, stand er auf und ließ sie in seinem Griff hängen. Er hielt sie nur am Hals und im Schritt bei sich, und ihre Unterschenkel nahmen ein klein wenig auf der Bettkante aufliegend ihr hängendes Gewicht von ihrer Wirbelsäule. So fickte er sie jetzt in der Luft hängend durch, sah im Spiegel auf dieses prächtige Bild.

Er drehte ihren Kopf langsam zu einer Seite, vorsichtig, um sie bei diesem Manöver nicht wirklich zu verletzen, und küsste das erste Mal sanft ihre keuchenden, atemlosen Lippen, während er sie weiter anal durchfickte. Nach der vorangegangenen Brutalität tat ihr dieser zärtliche Kuss gut, sie öffnete die Lippen und er drang mit der Zunge in ihren Mund ein, küsste sie lange in einem innigen Kuss, der seinen Schwanz schon wieder härter werden ließ. Heute Nacht war er mit seiner kleinen Maria scheinbar unerschöpflich. Er würde zu ihr nur zärtlich sein, wenn sie ihm so ausgeliefert war wie jetzt. Ihr Körper entspannte sich ein wenig unter seinem innigen Kuss, ließ sich von ihm jetzt weich durchstoßen. Ein Kribbeln durchfuhr ihren Körper. Ihre harte Enge um seinen Schwanz massierte ihn prächtig, sein dicker Schwanz tauchte immer schneller in ihre warme, tiefe Enge ein, und sein Blick ruhte wohlgefällig auf ihrem athletischen Körper mit den dicken, in seinem Rhythmus pendelnden Möpsen und den langen, schlanken Beinen.

Er kniete sich langsam wieder mit ihr hin, sah wohlgefällig, wie ihre Knie ebenfalls gehorsam auf dem Bett einknickten. „Knie auseinander!“, befahl er ihr nur, und sie spreizte sie wieder so, dass sie in seinem festen Griff hing. Er lächelte auf dieses Bild im Spiegel, sah, wie seine gehorsame Sklavin von ihm dabei die ganze Zeit weiter gefickt wurde. Dieses Manöver war tatsächlich riskant gewesen, aber sie hatte ihm ja aufs Wort gehorcht und sich nicht bewegt.

Dann griff er um ihren Hals herum richtig zu. Sofort begann sie, nach Luft zu ringen, und gleichzeitig fickte er sie nun wieder schnell und steinhart. Kräftig trieb er seinen Pfahl in ihren engen hinteren Eingang hinein, immer schneller fickte er sie. Wieder tat er das so grob und brutal wie möglich, sein Becken klatschte auf ihre malträtierte rote Haut. Dabei zog sie aber verzweifelt Luft, begann, sich hilflos leicht zu winden.

„Du atmest erst wieder, wenn ich es dir gestatte, Kleines“, befahl er ihr es scharf, „beherrsche dich und lass dich von mir ficken! Lass dich ganz fallen! Sonst setzt es etwas!“

Sofort wurde sie ruhig. Er ließ wieder locker, mühsam holte sie Luft, rang schluchzend nach Atem, während er sie immer härter fickte. Ihr Schluchzen und ihr leidendes Stöhnen brachten seine Lust wieder zum Überkochen. Ihre Brüste hüpften jetzt regelrecht, so hart stieß er sie. Er senkte ihren Oberkörper wieder etwas ab und fickte sie so hart, dass ihr Darm um seinen empfindlichen riesigen Schwanz ihn fast wahnsinnig machte mit seiner Enge. Lautes, schnelles Klatschen Haut auf Haut erfüllte jetzt die Luft, ihr Stöhnen und Wimmern wurde wieder rhythmisch schnell, zu einem Sound, den er liebte. Jetzt, beim vierten Mal, hielt er wieder lange durch, fickte seine Sklavin wieder über zwanzig Minuten so schnell und hart. Maria litt offensichtlich wieder große Schmerzen, wie ihr lautes Schluchzen und das Zittern ihres ganzen Körpers ihm zeigten.

„Na, mein kleines Mädchen“, sagte er laut zu ihr, musste sein lautes Klatschen und ihr Schluchzen übertönen, „du weißt, ich werde dich nicht wirklich verletzen! Ein wenig mehr Vertrauen bitte! Dein eindeutiges Benehmen heute erfordert nun mal ein strammes, hartes langes Durchficken! Du bist doch jung und knackig! Sei froh über meine ungezügelte Lust, mit der ich dich durchficke!“

Er wurde wieder wild und unglaublich geil bei ihrem Aufheulen, stieß sie schnell und erbarmungslos immer wieder in seine gegenhaltende Hand, bis es ihm dann endlich ein viertes Mal kam und er seinen Saft tief in ihren jungen Leib trieb. Er stöhnte tief auf und warf den Kopf zurück, bis sein Zucken endlich abgeebbt war.

Dann sah er erst wieder auf seine kleine Lady herunter, die reglos in seinem festen Griff hing. Er lächelte. Sie war ihm jetzt aber doch eindeutig zu sehr im körperlichen Schock. Da musste er wohl noch etwas mit ihr klären. Er ließ sie einfach auf dem Bett zusammen sinken. Sie blieb reglos so liegen, den Anus weit klaffend. Er stand lächelnd auf und sah auf dieses prächtige Bild. Er fühlte sich topfit nach diesen vier einzigartigen Orgasmen. Seine neue junge Sklavin war sehr schlank, hatte lange, muskulöse, sehnige Beine und nur leicht gerundete, schmale Hüften. Ihr runder Arsch war ganz sicher das Resultat von Sport seit ihrer Kindheit, und ihre schmale Taille und ihre prächtigen Glocken waren einfach ein Gottesgeschenk. Nun, sie atmete keuchend, als er sie so betrachtete, regte kein Glied unter seinem prüfenden Blick, sie schien der Ansicht zu sein, dass seine brutale, mindestens zweistündige Vergewaltigung ihr ein Recht dazu gab. Er zog sich wieder an und ging einen Raum weiter, holte sich dort ein breites Lederpaddle heraus und setzte sich neben seine reglose Sklavin. Er packte sie bei ihrem gefesselten Oberkörper und legte sie sich bäuchlings über den Schoß, setzte sich bequem mit ihr zurecht. Ihr schon wunderschön versohlter Arsch war noch einmal fällig. Er streichelte ihn einen Moment sanft, dann griff er sich das Lederpaddle und packte ihren Nacken so hart wie eben, drückte ihr Gesicht mit der Wange hart auf die Matratze.

„Du erinnerst dich doch sicher daran, dass ich dich darauf vorbereitet habe, dass ich dir weh tun werde, nicht wahr?“, fragte er sie sanft. Er erwartete momentan keine Antwort von ihr. „Das kann ich, und das tue ich, nur, weil ich es so will!“ Das war so nicht ganz richtig, er wollte ihr auch an ihrem eigenen Zustand und ihrer eigenen Reaktion, die sie jetzt zeigen würde, ganz klar machen, dass er sie keinesfalls bewusstlos gefickt hatte. Er wollte, dass sie jetzt nicht in Selbstmitleid badete, das würde sie empfindlich für ihr weiteres Leben schwächen, in allem anderem, aber nicht darin. Darin wollte er seine neue Frau keinesfalls versinken sehen, das war auch seine Angelegenheit nun, so, wie sich die Dinge für ihn jetzt darstellten.

Dann ließ er sofort das Lederpaddle in einem ersten harten Hieb auf ihre wunden Backen klatschen. Er wusste, dass ihr das Lederpaddle sehr viel mehr weh tat als seine Hand vorher, aber nicht so weh wie der Ledergürtel. Dessen Hiebe hatte er mitgezählt, denn nur seine Breite machte die Qualen dieses Riemens für sie etwas erträglicher. Ihr runder, knackiger Arsch war von den bereits empfangenen Hieben deutlich gezeichnet, aber das hielt ihn nicht davon ab, sie jetzt erneut so schwer zu versohlen. Er lauschte ihrem erwachenden verzweifelten Schrei. Aha, sein Mädchen kam wieder zu Sinnen!

Während er darauf wartete, dass ihr Schrei sich legte, rieb er mit dem ledernen Folterinstrument über ihre angstvoll bebenden Backen. Als sie sich wieder etwas entspannt hatte, schlug er erneut laut klatschend zu und rieb das Leder über ihre zarte, glühende Haut.

Er ließ Maria einen Moment Zeit, um sich zu fragen, wie oft er jetzt wohl noch zuzuschlagen gedachte. Als er sah, dass sie Luft holte, grub sich das Paddle erneut in ihren gequälten Po. Sie wimmerte mitleidserregend, ihre Tränen tropften auf das Laken. Laut aufklatschend traf das Paddle sie wieder, und wieder, und wieder. Das Paddle war wirklich sehr laut, wenn es auf ihren blanken Arsch auftraf, aber Maria wurde sehr schnell viel lauter. Bald schon war das Zimmer von ihren Schreien erfüllt. Sie bäumte sich wieder völlig erfolglos gegen seinen Griff in ihrem Nacken auf, sie strampelte verzweifelt, was ihre wunderschönen Backen wieder in eine überaus reizvolle Bewegung gegeneinander und pausenlos zum strammen Wackeln brachte. Er war sehr zufrieden mit seinem Mäuschen, er hatte sie richtig eingeschätzt. Sie hatte noch genügend Feuer im Leib, er musste es jetzt nur wieder wecken. Hieb auf Hieb teilte er ihr wieder methodisch aus, über ihren ganzen Arsch und die Oberschenkel verteilt. Er ignorierte wieder ihr verzweifeltes Weinen und ihr heftiges Winden auf seinem Bein. Er schlug sie so hart, dass die Schläge durch ihren ganzen Unterleib fuhren, das etwas erloschene Brennen auf ihren Backen setzte wieder voll beißend ein.

Der Mann, der dieses Folterinstrument so überaus geschickt führte, legte nun eine Pause ein, um ihren wunden Arsch zu begutachten. Er ließ seine Finger über die geschwollene Haut fahren und brachte die Sklavin dazu, sich aufzubäumen, wenn er fest auf die dunklen Striemen drückte. Er umfuhr ihre von ihm weit aufgedehnte, klaffende Rosette, die sich nun unter den Schmerzen rasch wieder ganz verengte. Bei jeder Berührung klemmte Maria ihre Pobacken zusammen. Er lächelte über ihre mädchenhafte Reaktion.

Kaum hatte sie ihre Backen wieder etwas gelockert, traf das Paddle erneut darauf auf. Maria kreischte vor Schmerz und fuhr mit den gefesselten Händen nach hinten. Die kurze Pause hatte ihre Haut noch empfindlicher gemacht, umso mehr erschütterte jetzt jeder seiner Schläge ihren ganzen auf seinen Oberschenkeln liegenden zarten Unterleib.

„So ist es doch schön, mein Mädchen“, lobte er sie lachend, „schön weiter brüllen!“

„Aufhören, …, oh Gott, … bitte, bitte!“, kreischte sie, und mit jedem Wort wurde ihre Stimme höher.

„Na, mein Mädchen, wie sprichst du mich an?“, fragte er sie lächelnd und betrachtete sie, wie sie strampelnd und heulend auf ihm lag.

„Herr, bitte, Erbarmen“, heulte sie zum Steinerweichen, und sofort fasste er sie noch fester im Nacken und versohlte sie hart weiter, wieder methodisch, schlug gleichbleibend fest vom Steiß bis zu den Oberschenkeln. Jeder Schlag, auch wenn er gleichbleibend hart blieb, fuhr immer brennender durch ihren Unterleib und machte ihren Arsch bald zu einem brennenden Inferno. Er wiederholte jetzt methodisch seine Schläge auf genau dieselben Stellen in einer raschen Abfolge, versohlte ihre Backen auch seitlich genau. Maria schrie nun ohne Unterbrechung, versuchte ebenso verzweifelt wie sinnlos, mit ihrem kleinen Arsch seinen Schlägen zu entgehen. Er verschärfte sein Versohlen immer weiter. Sie verlegte sich auf ein unartikuliertes Heulen, Flehen und Betteln, doch er kümmerte sich nicht darum. Schließlich hing sie wieder gebrochen schluchzend und wimmernd über seinem Oberschenkel, hatte jede Gegenwehr aufgegeben. Sechzig Schläge mit dem Paddle teilte er ihr noch aus, die sie hinzunehmen hatte.

Wieder wartete er ruhig ab, bis ihr völlig außer Kontrolle geratener Körper über seinem Oberschenkel ruhiger wurde, streichelte nur sanft über ihre wie glühende Kohlen brennende, puckernde Gesäßhaut. Er genoss Marias Schreie wie Musik, lauschte ihnen, bis sie endlich wieder ruhiger wurden.

„Nun, Maria, haben wir beide uns jetzt verstanden? Ich kann dich züchtigen, so oft ich nur will, und ich kann dich ficken, so lange, so oft und so hart, wie ich es will. Ist das jetzt ganz klar für dich geworden?“

„Ja, Herr“, wimmerte sie leise.

„Dann knie dich jetzt hin und erwarte meinen nächsten Befehl! Sofort!“ Gehorsam und zu seiner großen Freude gehorchte sein strammes Mäuschen jetzt sofort und stemmte sich mühsam hoch. Er half ihr geduldig, sie konnte ihre Arme ja nicht mit bewegen und hatte zudem brennende, fürchterliche Schmerzen im Unterleib. Aber jetzt mühte sie sich redlich, ohne Selbstmitleid. Er wartete ruhig ab, bis sie unterwürfig mit gesenktem Kopf auf dem Bett vor ihm kniete. Er stand auf und musterte sie lächelnd, ihre reizvolle, schnelle Atmung, ihre wackelnden Glocken, ihr dunkelrot glühender Arsch im Spiegel, ihr vier Mal von ihm brutal durchgefickter, wunderschöner Leib. Er war sehr zufrieden.

„Gut, Sklavin! Du wirst jedes Mal nach jeder Aktion von mir, sei sie auch noch so hart gewesen, vor mir knien und meine weiteren Befehle erwarten! Ist das klar?“ Seine Stimme war scharf, er wollte, dass sie das jetzt in ihr kleines Köpfchen bekam.

„Ja, Herr!“, antwortete sie ihm demütig. Er hob ihr Gesicht an, streichelte ihr wieder über die tränennassen Wangen. Sie sah mit in Tränen schwimmenden Augen zu ihm auf, hatte vor Heulen einen Schluckauf. Er betrachtete lächelnd, wie ihre Brüste darunter hüpften, ließ sie weiter knien und auf seinen Befehl warten. So vergingen ein paar schweigende Minuten.

„Gut, Sklavin!“, sagte er dann mit freundlicher Stimme. „Du darfst dich auf den Bauch legen und dich ausruhen, bis ich mit deiner Erziehung fortfahre. Drehe dich zur Seite!“ Er betrachtete lächelnd, wie sie auf ihren Knien herumrutschte. Dann legte er zwei Kissen vor sie, ein hohes für ihren rot prangenden Arsch und ein weiteres für ihren Brustkorb.

„Lege dich hin“, befahl er ihr leise und half ihr, sich auf die beiden Kissen zu legen. Das hintere Kissen hob ihren Arsch hoch in die Luft, das vordere erhob ihren Brustkorb ebenso, so dass sie ihr Gesicht zur Seite auf das Laken legen konnte. Sie streckte die langen, schlanken Beine gehorsam aus.

„Bleib so, wo du bist, Püppchen!“, befahl er ihr. Er ging ins große angrenzende Badezimmer und holte einen nassen Lappen sowie zwei verschiedene gelartige Pflegesalben mit Cortison und Analgetikum Zusätzen. Er wischte Maria im Schritt umsichtig und gründlich sauber, lächelte dabei, weil sie nun so gehorsam kein Glied mehr rührte. Dann trug er die kühlende Salbe dick auf ihren  geschwollenen Arsch und ihre Oberschenkel auf, bewunderte dabei einmal mehr mit Muße ihren schlanken Wuchs, ihre schmalen Hüften und ihre sehr zierliche Taille. Er strich dabei jetzt voller Besitzerstolz über ihre zarte, von ihm hervorragend weichgeklopfte Haut ihrer Backen und Oberschenkel, prüfte noch einmal mit festen Griffen in ihr Fleisch genau nach, ob sie wirklich so ohne Körperfett war. Mit seinem Ergebnis war er sehr zufrieden. Danach trug er mit sanften Fingerkuppen die zweite Salbe auf ihre dick angeschwollenen, von ihm wundgefickten Schamlippen und ihre geschwollene Rosette auf, verrieb sie sorgfältig und intim bis tief in ihre Scheide, so vertraut mit ihrem Körper umgehend, als würde er das schon sehr lange so tun. Er fickte sie mit der abschwellenden Salbe eine ganze Weile mit zwei Fingern ruhig durch, sowohl in die Scheide wie auch in ihren Anus, nahm immer wieder reichlich Creme nach. Er ging mit ihr wie mit seinem kostbaren Eigentum um, voller Besitzerstolz und völlig selbstverständlich. Er wollte sie möglichst rasch wieder einsatzbereit für sich wissen. Dann setzte er sich neben ihren Oberkörper und nahm ihre Brüste, auf denen sie lag, in seine beiden Hände. Er knetete sie ruhig durch, hob ihren Oberkörper an und bewunderte die schlanke, gebogene Rückenlinie, die sie nun zeigte. Er war ein Kenner. Ihre Rückenlinie ging elegant in ihren geteilten Arschbacken auf und setzte sich dann in ihren elegant geschwungenen Oberschenkeln fort. Er war sehr zufrieden mit sich, sie so überaus hart eingeritten und gleichzeitig dabei nicht mehr als unbedingt nötig beschädigt zu haben. Sie würde eine märchenhaft schöne und dabei überaus gut fickbare Frau in seinem Besitz abgeben. Als er mit seiner langen Pflege und Inspektion fertig war, streichelte er ihr schließlich über die tränennasse Wange. „Du wirst auf viele Tage hinaus nicht mehr sitzen oder stehen können, mein Mädchen“, sagte er sanft zu ihr. „Ich reiche dir jetzt eine Schmerztablette an, die nimmst du, zusammen mit einem großen Glas Wasser!“ Er reichte sie ihr an die Lippen an, sie nahm sie sofort, dann saugte sie mit dem Strohhalm ein großes Glas Wasser ganz leer.

„So ist es schön!“, lobte er sie nun sehr eindeutig. „Du wirst sehen, wenn du mir gehorchst, dann werde ich auch gut für dich sorgen!“ Er setzte sich neben sie und streichelte über ihren Rücken. „Hat dir denn mein Kuss vorhin gefallen, mein Kleines?“, fragte er sanft. Er setzte keinen Nachdruck hinter seine Frage, jetzt musste sie von selber kommen.

„Ja, Herr!“, antwortete sie ihm leise und ergeben. „Sehr sogar!“ Er meinte sogar, etwas wie Sehnsucht aus ihrer weichen Stimme jetzt heraushören zu können. Er war sich nicht ganz sicher.

Er beugte sich zu ihrem Gesicht nieder, nahm ihr Kinn in seine Hand und drehte es leicht nach oben, küsste sie erneut sanft und innig, sehr lange und so vertraut, als wäre sie schon seit Monaten in seinem Besitz. Sie erwiderte den Kuss, ruckelte leicht an ihren Fesseln. Sie wollte ihn ebenfalls berühren können. Aber das gestattete er ihr noch lange nicht. Er küsste sie über das ganze Gesicht, kleine, fliegende Küsse. Dann stand er wieder auf. „Schlafe ein wenig!“, befahl er ihr nur und ließ sie so liegen.

Er ging in aller Ruhe duschen und machte sich frisch. Dann aß er einen Happen und trank zwei Gläser Whiskey, sein Blick ruhte immer wieder lange auf seiner windelweich gefickten und nun gut gepflegten Sklavin auf dem Bett. Er hatte schon wieder Lust auf sie, aber nun musste er sich etwas zurück nehmen. Schließlich hatte er sie höchstpersönlich durch ihre ganz persönliche Hölle geführt, und er gedachte, sie auch dort wieder heraus zu führen, dann natürlich völlig nach seinem Ermessen verändert. Nachher würde er sie dann ausgiebig duschen und vielleicht noch gepflegt durchficken. Bis dahin mussten aber die hochwirksamen Präparate ihre Arbeit tun können. Einen Anruf musste er nun noch tätigen, nein, eigentlich zwei.

Das erste Gespräch führte er mit einem guten Mann, den er in Augsburg für derartige Zwecke hatte. Er beschrieb ihm Marias Auto, wo es stand und dass er die Schlüssel dafür in der Hütte heute Nacht noch abholen lassen konnte. In solchen Fällen wurden die Autos umgespritzt, die die Fahrgestellnummer wurde geändert, und sie wurden weiter verkauft. Auf die Frage nach der Besitzerin des Autos lachte er gut gelaunt.

„Die liegt hier bei mir auf dem Bauch auf zwei Kissen, ja“, antwortete er dem Mann am anderen Ende, „saftig versohlt, mit einem rubinrot angeschwollenen Arsch und windelweich gefickt, die Hände auf dem Rücken gefesselt, wie immer. Die gehört jetzt mir!“ Er beschrieb ihm seine neueste Errungenschaft lachend, dann gab er ihm ihren Namen und ließ ihre Sachen aus ihrem Zimmer zu sich bringen. Er wollte morgen früh mit ihr schon nach Hause unterwegs sein. Damit verwischte er endgültig alle Spuren, die sie hinterlassen hatte. Morgen früh würde er sie ihre Freundinnen informieren lassen, dass sie unvermutet ins Ausland fahren würde, und damit würden ihre Spuren sich dann verlieren. Im zweiten Telefonat informierte er das Hotel, dass ihre Sachen dort in der Nacht noch abgeholt werden würden. Man merkte Matt an, er hatte mit solchen Dingen mehr als nur etwas Erfahrung.

Dann befand er, dass Maria inzwischen genug geruht hatte. Er holte sie energisch auf und führte sie in das Badezimmer. Für ihren Klogang machte er sie kurz los, dann fesselte er ihre Hände wieder. Er duschte und wusch sie selber, und zwar wirklich überall, besonders gründlich in ihrer Scham und ihrer Rosette. Er spülte auch ihre Scheide durch. Sie verhielt sich nach seinen harten Maßnahmen lammfromm, und er legte sie nach ihrer gründlichen Reinigung einfach nackt auf den Esstisch, an dem er vorhin noch gegessen hatte.

„So, mein Liebes“, befand er dann, „du bist so gut fickbar jetzt, ich will dich noch ein oder zwei Runden gepflegt durchficken, bevor wir endgültig schlafen gehen. Nichts Wildes mehr, nur ein oder zwei sanfte, gepflegte Ficks, wenn du schön brav bist.“ Er hatte nicht vor, die schwer durchgezogene und verprügelte junge Frau jetzt noch mehr als nötig ranzunehmen, mit seinen derartig schwer gezüchtigten Frauen war er sanft und liebevoll. So schwer gezüchtigte Frauen verlangten einen bewussten Umgang.

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(Ende des fünften Teils der Geschichte um Maria, ©Matt)

A New Year`s Night Concert, Teil I (Constanze) – Die Brücke

A New Year`s Night Concert – eine Geschichte in einem oder in zwei Teilen? Was denkt ihr?

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Sie stand auf der Brücke. Sie wusste nicht, wie lange sie schon hier stand und in das dunkle, gurgelnde Wasser unter ihr starrte. Die Zeit hatte für sie keine Bedeutung mehr. Die Welt hatte für sie keinen Sinn mehr. Sie war um ihr Leben betrogen worden, und das war eine ganz normale Sache. Niemanden scherte es. Niemand machte sich die Mühe, sie zu fragen, was sie alles eingesetzt hatte, um hierher zu kommen. Vierzig Jahre war sie alt, und schon am Ende ihres Lebensweges.

„Was soll ich denn noch hier?“, dachte sie aufbegehrend und bitter und zog die Nase hoch. Der kalte Wind blies ihr direkt ins Gesicht, doch sie bemerkte es nicht einmal mehr. Die Tränen waren versiegt. Nur die Verzweiflung war geblieben, der Schmerz – und die Einsamkeit.

Es war eine gefühlte Ewigkeit her, dass sie ihn wirklich heiß geliebt hatte. Aber sie hatte ihm immer vertraut, bis heute noch. Und da stand sie nun, mit ihrem Vertrauen in eine für sie leere Hülle, Vertrauen in ein Leben ohne Inhalt mehr, sinnlos. Ihr Vertrauen war nicht berechtigt gewesen.

Sie fühlte sich leer und ausgenutzt. Sie glaubte ihm immer noch, selbst jetzt noch, sie konnte gar nicht anders. Sie war froh, jemanden gefunden zu haben, der ihr in ihrer Sinnkrise half. Und nun stellte sie fest, dass er in Wahrheit ganz weit weg von ihr war. Er meldete sich einfach nicht mehr, er ließ den Dingen einfach ihren Lauf. Wenn ihre Gefühle für ihn zur Bedrohung wurden, dann reagierte er abwehrend, er trug keine Schuld daran, dass sie von ihm emotional abhängig geworden war, dass sie ohne ihn nicht mehr leben wollte und konnte. Er sagte dann gerne, dass er ja gar nichts daran tat, dass er völlig passiv blieb. Es geschah ihm einfach alles. Er tat nichts daran.

Wenn Constanze etwas wusste, dann, dass das Gesetz von Actio und Reactio unumstößlich war, und umkehrbar. Niemand tat einfach nichts, und es geschah ihm dann alles.

Sie seufzte.

Was sich tief im Unterbewusstsein eines Mannes abspielte, und warum er einen so schleierhaften Bezug zu seinen Gefühlen hatte, war wiederum ihr völlig schleierhaft, aber sie musste es nehmen, wie es eben kam. Was meinte er wirklich, wenn er manche Dinge zu ihr sagte? Wieso taten die Männer das überhaupt? Wieso kreierten sie solche völlig unlogischen Sätze, die bei genauerer Betrachtung überhaupt keinen Sinn ergaben? Es war ja tatsächlich so, dass er sie mit solchen Aussagen nicht verletzen wollte, aber warum verstand er es denn nicht, dass er es gerade damit tat und sie vor allem auch noch zweifelnd und grübelnd zurück ließ?

Er zog sich dann zurück auf seine „Insel der Unschuld“, wie sie das nannte. `Ich bin kein schlechter Mensch, ich will dich nur nicht verletzen.` Das wusste sie ja, bewusst und willentlich wollte er sie ganz sicher nicht verletzen. Manchmal überbot er sich regelrecht in der Zuhilfenahme solcher Erklärungen. Er war ihr Mann. Er war stark, erfolgreich, er war wahrhaftig kein Weichei. Aber wenn er zu verstehen glaubte, dass sie emotional von ihm abhängig zu sein schien oder zu werden drohte, dann ergriff er die Flucht, wich ihr aus, zog sich zurück.

Und es war ihm völlig egal, ob sie das nun war oder nicht. Emotional abhängig von ihm. Er überprüfte es gar nicht, es war, als hätte er ein ausgeprägtes Frühwarnsystem dafür, und wenn das ausschlug, dann reagierte er weder kopf- noch schwanzgesteuert. Constanze wusste nicht, welcher Teil seines Hirns ihn dann steuerte. Vielleicht sein Kleinhirn, viel mehr konnte sie ihm da nicht mehr zugestehen.

Wenn sie ihn zum Beispiel fragte, ein völlig harmloser Satz: `Warum hast du das Wochenende mit deinen Freunden verbracht statt mit mir?`, hatte das meistens zur Folge, dass er sie als die Schwächere von oben herab ansah. Bildlich gesprochen und auch ganz physisch, die Höhe seines geraden Wuchses brachte es mit sich, dass er dann auf sie herab sah. Und das Beste daran war dann auch noch, dass sie sich auf einmal auch noch so fühlte. Und andererseits wollte sie sich gerne einmal in seine starken Arme fallen lassen. Wollte sich so gerne einmal auffangen lassen von ihm, wollte, dass er der Stärkere war. Und er empfand für sie dann nur Mitleid, Mitleid, das hasste sie wie die Pest. Mitleid war die denkbar schlechteste Grundlage für eine Beziehung, Mitleid, da ging sie die Wände hoch…

Ihr eigener Mann war ihr manchmal einfach ein Rätsel. Wieso kreierte er manchmal so unlogische Sätze? Heute wieder, am 31.12. des Jahres 2013. „Ich liebe dich zu sehr, um dir Vorschriften zu machen.“

Sie hatte ihm geglaubt, damals. Hatte sich gefreut, jemanden gefunden zu haben, dem sie vertrauen konnte. Sie war froh gewesen, ihn gehabt zu haben. Und nun musste sie feststellen, dass er sie auch noch belog, die ganze Zeit belogen hatte. Sie verstand ihn nicht nur nicht, er war auch noch spielsüchtig … und das hatte er die ganze Zeit vor ihr verheimlicht. Er hatte ihr Vertrauen so gründlich gebrochen, wie ein Mann es bei seiner eigenen Frau nur tun konnte.

Er hatte sich verspekuliert an der Börse. Nichts war mehr übrig, auch von ihrem eigenen Eigentum nicht mehr, auch an dem hatte er sich schadlos gehalten. Sie kam sich so ungeheuer beschmutzt und entehrt vor, fühlte sich so ausgenutzt, so hilflos preisgegeben. So hatte sie sich das Neue Jahr nicht vorgestellt, das in ein paar Minuten beginnen sollte.

Doch nicht mit ihr. So nicht. Damit war sie nicht einverstanden.

Wieder sah sie hinunter in das kalte, rauschende Wasser. Der Winterwind zerrte an ihrem Mantel, schlug ihn mehrfach zur Seite, ließ ihre wohlgewachsene Figur zum Vorschein kommen. Lange, bis tief in den Rücken reichende, dunkelblonde Haare flatterten im aufkommenden, stürmischen Wind, und ein tiefes Schluchzen wurde mit dem Windstoß davongetragen.

Langsam beugte sie sich über das Geländer, stellte sich auf die Zehenspitzen. Mit ihren verdammten High Heels war sie denkbar schlecht für ihr Vorhaben ausgerüstet, aber sie hatte zu Beginn der Silvesterparty auch noch nicht geahnt, wie es heute enden würde. Zögerlich stieg sie mit ihren glatten Schuhsohlen die Gusseisenstreben hoch. Der Regen machte sie so glitschig, dass sie fast schon von alleine vornüber gekippt wäre, wenn sie sich nicht mit wild klopfendem Herzen an einer Laterne festgehalten hätte. Sie war eine entschlossene, tatkräftige Frau. Heute war ein guter Tag zum Sterben, zumindest für sie. Sie atmete nochmals tief durch, als sie plötzlich eine männliche Stimme neben sich hörte.

**

Matt war von der Silvesterparty geflüchtet. Eine Party der oberen Zehntausend, einflussreiche Menschen, funkelnder Champagner in geschliffen funkelnden Sektkelchen, kostbar funkelnde Juwelen, unglaublich teure Abendgarderobe, doch heute war ihm überhaupt nicht danach. Menschen waren so unwichtig, ihre Lebensspanne so beschränkt, ihre Absichten so klein, ihre Ränke so müssig. Heute konnte er das alles nicht ertragen. Er fuhr mit seinem Mercedes langsam durch die Stadt, sein Chauffeur war ihm eine bessere Gesellschaft als all diese aufgeblasenen und zurecht gemalten Figuren dort. Er ließ den Wagen langsam durch die alten Gassen der Innenstadt rollen, die jetzt, so kurz vor Mitternacht, wieder voller wurden. Das Feuerwerk stand so langsam an. Das Neue Jahr näherte sich unaufhaltsam. Der Mercedes kam an eine alte Brücke. Matt sah den Regen auf dem Kopfsteinpflaster in allen Regenbogenfarben schillern, ein wundervoller Anblick, beleuchtet von einer einsamen Laterne. Und an der hielt sich eine Frau fest.

Matt ließ den Wagen anhalten und betrachtete sie. Sie balancierte mit schwarzen High-Heels auf den Gusseisenstreben des Geländers, stieg noch eine höher. Ihr Mantel schlug zurück und enthüllte ihm eine wohlgeformte Figur in einem geschmackvollen, schlicht stilechten Abendkleid, ihre langen, dunkelblonden Haare schlugen wie eine Fahne im Wind. Sie konnte wohl auch diese aufgeblasenen Menschen um sich herum nicht ertragen, dachte er sarkastisch bei sich. Noch jemand, dem das zu öde war. Aber das war kein Grund, sich in den eiskalten Fluss zu stürzen…

Er richtete sich ruckartig auf. Das hier war kein Scherz, wurde ihm auf einmal klar. Die junge Frau dort wollte springen, und die Sache mit Julia war noch nicht lange her. Er erinnerte sich noch zu gut an ihre Not, er hatte sich verändert seitdem. Und wenn diese Schönheit dort gerade nichts anderes vorhatte, als ihrem Leben ein Ende zu setzen, dann konnte sie es auch ihm überlassen… Denn wie es der Zufall so wollte, hatte auch er gerade nichts anderes oder gar besseres vor.

Eilig stieg er aus dem Wagen und näherte sich der Frau. Der Wind blieb ihm ins Gesicht, so konnte sie ihn wohl auch kaum heran kommen hören. Sie sah von ihm weg, zur Laterne hin, balancierte unsicher und ungeschickt auf dem Geländer, hielt sich fest. Noch.

Ein kleines Stück entfernt von ihr, einen gewissen Abstand einhaltend, stützte er sich ruhig auf das Geländer.

**

„Sie müssen tief ausatmen, meine Teure“, hörte Constanze plötzlich eine ruhige, etwas über das Tosen des Windes erhobene männliche Stimme. „Und dann unter Wasser tief Wasser einatmen. Dann geht es schneller, wenn Sie vorhaben, sich zu töten.“

Sie fuhr herum und wäre nun wirklich fast herunter gefallen. Erschrocken klammerte sie sich fest, ihr Herz tanzte einen fast unmöglichen Rhythmus, und starrte den so unversehens neben ihr erschienen Fremden an. Er trug wie sie einen teuren, schwarzen Mantel, hatte die braunen Haare in einer modischen Frisur zurückgelegt. Er wirkte auf den ersten Blick auf sie von einer zurückhaltenden Vornehmheit, aber nichts, was er trug, war billig oder gewöhnlich. Er stützte sich mit beiden Unterarmen gelassen auf das Geländer und sah über den schnell dahin fließenden Fluss, als sei das bei diesem Wetter und hier das Normalste der Welt.

„Was wollen Sie denn von mir?“, knurrte sie ihn an. „Lassen Sie mich gefälligst in Ruhe!“

Er sah auf, sah sie an mit unwahrscheinlich blauen Augen, die sich in ihre brannten. „Ich wollte Ihnen nur dabei behilflich sein, es kurz und schmerzlos für Sie zu gestalten“, sagte er ungerührt, ließ ihren Blick wieder los und sah weiter in das schwarze, tobende Wasser unter sich. „Damit es schneller geht, meine Teure, und Sie nicht so lange leiden müssen.“

„Lassen Sie mich alleine!“, fauchte sie den Kerl unbeherrscht an. Sie hatte gar nicht wirklich vor, unfreundlich zu sein, er stand nur so unerwartet neben ihr.

„Das könnte ich wohl tun, aber das will ich nicht“, versetzte er freundlich und ruhig. „Geben Sie mir fünfzehn Minuten von Ihrem Leben, das Sie wegwerfen wollen.“

„Für was denn? Finden Sie denn in dieser Nacht keine willigere Gespielin für Ihren offensichtlichen Hormonüberschuss?“  Ihre Stimme sollte eiskalt klingen, doch das tat sie nicht. Sie klang einfach nur verunsichert.

„Nein“, schmunzelte er leicht, nicht überheblich, nur belustigt. „das ist es nicht. Ich will dir eine Geschichte erzählen. Nur fünfzehn Minuten, mehr verlange ich nicht. Dann lasse ich dich alleine und du kannst dich anschließend töten. Ist das ein faires Angebot?“

Sie zuckte mit den Schultern, was sie schon wieder gefährlich ins Rudern brachte. Sah den Fremden unschlüssig an. Er machte einen kultivierten, besonnenen Eindruck. Und dass er soeben einfach vom förmlichen „Sie“ auf das persönliche „du“ gewechselt hatte, hatte eine eigenartige Wirkung auf sie in diesem Moment.

„Gut, ich höre“, antwortete sie ihm leise und suchte seine unwahrscheinlich blauen Augen. Sie sah den Fremden kritisch an. Im Schein der Straßenlampe konnte sie sein Gesicht besser sehen, als er nun zu ihr aufsah. Auch war es gerade völlig windstill geworden und somit nicht mehr so kalt. Sofort fielen ihr wieder seine tiefblauen, klaren offenen Augen auf, die umringt waren von langen dunkeln Wimpern. Sie fiel wieder in seinen Blick, betrachtete seine Augen. Gelegentlich fingen sich sehr kleine Schneeflocken in seinen Augenwimpern und schmolzen zu kleinen Regentropfen, die herunterfielen, wenn er zwinkerte. Seine nassdunklen Haare lagen ihm glänzend über dem Kopf, seine Schultern zeichneten sich muskulös durch den Mantel ab, dessen schweren, teuren Stoff der Wind nur schwerlich bewegen konnte.

„Dann solltest du aber vom Geländer heruntersteigen, schöne Frau“, sagte er leise und sah zu ihr auf. „Du fällst mir sonst noch unabsichtlich ins Wasser und ich muss hinterher, um dich zu retten. Und dazu hab ich in dieser Kälte wahrhaftig keine Lust.“ Sein Tonfall verwirrte Constanze, er war befehlend, ruhig, dabei aber freundlich, und das so völlig selbstverständlich, dass sie sich tatsächlich ruhiger fühlte. Langsam setzte sie einen ihrer schlüpfrigen High-Heels ein Geländer tiefer und rutschte sofort weg. Der Fremde reagierte überraschend schnell und hielt sie schon fest am Oberarm.

„Siehst du?“, fragte er sie leise lächelnd, wieder war ein sicherer, fast befehlender Tonfall in seiner Stimme. Mit seiner kräftig stützenden Hilfe und der Laterne auf ihrer anderen Seite kletterte Constanze langsam wieder zu Boden. Sie atmete unwillkürlich tief durch und sah nun zu zum Fremden auf. Er lächelte sie wieder leise an. „So schnell stirbt es sich nicht, meine Schöne“, sagte er sanft und musterte sie im Licht der Laterne von Kopf bis Fuß. Er hielt ihren Blick einen langen, schweigenden Augenblick.

Nun wandte er sich ab, sah hinaus auf den dunklen Fluss und hinüber zu der Stadt, deren Lichter zu ihnen herüber blinzelten. Es war still um sie herum. Fast beschaulich. Leise und dünn fielen kleine Schneeflocken, Constanze sah zu, wie sie auf der warmen Haut der Hände des Fremden schmolzen.

Dann begann er, mit dunkler, weicher Stimme zu erzählen.

**

„Ich bin reich geboren worden, meine Teure“, hob Matt mit seiner dunklen, weichen Erzählstimme an. Er hatte sehr wohl gesehen, dass sein Tonfall ihre Gesichtszüge entzerrt und beruhigt hatte, doch er verlor kein Wort darüber. Seine intensive Musterung ergab, dass die Fremde schön war, sowohl körperlich, schlank und zierlich, wie auch geistig, das gefiel ihm an ihr noch besser, ihr Kampfgeist, als er sie ansprach. Sie war ganz sicher aus einem wohl behüteten Nest gefallen, den Kleidungsstücken nach zu urteilen, die sie trug. Das schwarze Abendkleid war von einer erlesenen Qualität und offenbarte ihm ein tiefes, volles Dekolleté, eine schmale Taille und ihre langen, schwarz bestrumpften Beine, wenn der Wind ihren leichten Mantel hochwehte. Dieser Mantel, den sie da trug, der machte ihm ganz klar, dass sie selten zu Fuß durch die unwirtliche Kälte ging. Und die High Heels hatten ganz sicher über zweitausend Euro gekostet.

Sie sah ihm forschend in die Augen, was Matt seinerseits in die angenehme Lage versetze, in ihre sehen zu können. Lange, schwarze Wimpern umrahmten große, leuchtend grasgrüne Augen mit einem rauchgrauen Ring um die Iris. Die Fremde war leicht geschminkt, die kümmerlichen Reste wichen nun vollends dem herabströmenden Regen. Aber das machte sie in seinen Augen nur noch begehrenswerter, sie trotzte dem Sturm und den Elementen, und wahrscheinlich auch dem Leben.

Auf ihren langen, wahrscheinlich goldblonden Haaren lag ein irisierender Schimmer, fast wie auf dem Kopfsteinpflaster. Diese Frau suchte den Tod so entschlossen? Das weckte Matts Neugier, er wollte von ihr wissen, warum das, was sie dazu trieb, und was sie davon hielt, wenn er ihr Leben, das sie eh abschütteln wollte, an sich nahm. Er sah ihre vollen Lippen leicht bläulich anlaufen, die Nacht war wahrhaftig nichts zum Herumstehen auf Brücken. Aber sei`s drum.

Er öffnete seinen Arm und legte ihn vorsichtig um ihre recht breiten Schultern. Als sie sich nicht gegen ihn wehrte, zog er sie sanft ganz dicht an sich heran, legte den Mantel um ihre zierliche Gestalt, so dass sie vom Regen etwas geschützter war. Nun sahen sie wohl aus wie ein Liebespaar, sinnierte er, aber ihr Zittern ließ langsam nach, sie entspannte sich in seinem festen, ihr Halt gebenden Griff und lehnte den Kopf leicht und erschöpft von einem ganz offensichtlich in ihr tobenden Kampf an seine Schulter.

„Nun, das alleine ist wahrlich kein Verdienst“, fuhr er dann leise fort. Er fühlte mehr, als er sah, wie sie nickte. „Ich habe alles bekommen, was ich benötigte, auch eine strenge Erziehung meines liebevollen Vaters. Nur einmal, einmal lag er daneben in dem, was er tat. Ich trage es ihm nicht nach, aber es hatte die von ihm erwünschten Folgen für mein Leben. Mein Leben nahm damals eine andere Richtung.“

Er schwieg einen gedankenverlorenen Moment, fasste die Fremde fester. Dann sprach er langsam weiter. „Ich selbst war musikalisch sehr begabt. Die Musik bedeutete mir mehr als Geld und Geschäfte. Und ich glaubte an mich und an meine Begabung. Ich konnte mit meiner Geige die Menschen zum Lachen oder zum Weinen bringen. Meine Geige war eines meiner überzeugendsten Mittel, zu kommunizieren. Wie oft habe ich nur für mich selbst gespielt, neu komponiert. Den Menschen und besonders den Frauen um mich herum mit Musik gesagt, dass ich sie liebte. Doch mein Vater sah diese meine Entwicklung mit wachsender Besorgnis. Ich bin sein einziger Sohn und sollte einmal sein Erbe antreten. Ich sollte in die Finanzwelt eingeführt werden, nicht in die Musik. Und so nahm er mir meine Musik, für Geld und ein gesichertes, reiches Leben. Wir hatten einen fürchterlichen Streit, er vergaß sich völlig im Zorn, bezeichnete mich als Versager, als Schwächling, als Träumer, und dann zerbrach er meine Geige.“

Matt musste für einen Moment aufhören, zu sprechen. Die Emotionen, die er so lange tief in sich verschlossen hatte, brachen wieder durch und überwältigten ihn schier mit ihrer so lange tief in ihm wütenden Kraft. Verzweiflung, Zorn und Sehnsucht nach der Musik, die er so sehr liebte. Er schluckte einmal schwer und fühlte, wie die Fremde scheu einen Arm leicht und wie tröstend um seine Taille legte. Das half ihm dabei, weiter zu sprechen, ihr sein Herz zu öffnen.

„Traurig wanderte ich durch diese Stadt, meine Heimatstadt, die du dort drüben siehst. Ihr ist viel von ihrem Flair geblieben. Das Kopfsteinpflaster, die alten Häuser, das stuckverzierte Rathaus am Marktplatz und natürlich die alte Kirche.“ Er lächelte auf sie herunter, in seinen Augen stand Schmerz, als sie ihren begegneten. „Dann kam ich zu der Brücke. Es ist immer noch die gleiche, sie sieht immer noch aus wie damals. In der Hand hielt ich meine zerbrochene Geige, streichelte sie immer wieder. Es war der letzte Tag des Jahres, wie heute. Eigentlich hätte ich meinen ersten Auftritt vor einem kleinen Publikum gehabt, doch ich hatte den Termin nicht eingehalten. Wie konnte ich auch, meine geliebte Geige war ja nicht mehr. In diesen Minuten hier auf der Brücke war das für mich eine mehr als willkommene Ausrede.“ Er sah sich über den Kopf der Fremden auf der regenglänzenden Brücke um, die einen so wichtigen Moment seines Lebens gesehen und bewahrt hatte für ihn, wie es sich nun zeigte. Das war ein tröstlicher Gedanke. Die Fremde schwieg, störte ihn nicht.

„Traurig stand ich hier oben“, sprach er schließlich von alleine weiter, „auf der Brücke an dieser Laterne hier, und starrte in das dunkle Wasser unter mir, fragte mich, was wohl auf mich warten würde, wenn ich hineinspringen würde. Ein kurzer Kampf, doch dann sollte doch Frieden auf mich warten. Kein Kampf mehr, kein Schmerz, keine Zwang, zwar ohne meine Geige, aber ich wäre unerreichbar für sie alle. Ich wollte nur diese eine Geige, sie war mir wie eine Geliebte, und als mein Vater sie zerbrach, zerbrach er auch mein Herz. Fast war es mir, als hätte mein alter Herr mir ein Messer durch mein Herz gejagt, so schmerzte es mich, den abgebrochenen Hals meiner Geige sehen zu müssen, etwas, das niemals hätte sein dürfen.“ Wieder schwieg er einen langen, gedankenversunkenen Moment. Wie lange hatte er an seine geliebte Geige nicht mehr gedacht! Und wie jung war er damals gewesen, wie drangvoll, wie lebendig! Und wie sehr hatte er die Klänge seiner Geige geliebt!

„Lange stand ich da, alles war ruhig um mich herum. Ich begann, mich immer weiter nach vorn zu beugen, stand schon auf den Zehenspitzen, als mich ein Gedanke wie eine Hand zurück riss. „Wer hat mir das Recht gegeben, mein Leben zu beenden?“, fuhr mir ein Gedanke glasklar durch den Sinn.“

Er unterbrach sich, als sie ihm antwortete, voller Schmerz und Trotz: „Was schert die denn dein Leben? Es gehört dir alleine und du kannst damit machen, was du willst!“ Ihre Stimme klang zornig. Er lächelte nur.

„Nein“, sagte er zu ihr und nahm sie bei beiden Schultern, drehte sie sanft zu sich herum. „Dieses Leben gehört nicht mir allein. Hast du einmal daran gedacht, wie vielen Menschen du begegnen wirst, wie vielen Menschen du helfen kannst, wenn du weiterlebst? Hast du einmal daran gedacht? Ich weiß, dass ich ein Musiker bin, denn nur ein Musiker weint um sein Instrument. Das hat mir geholfen, wieder diese Brücke zu verlassen und ohne meine Geige nach Hause zu meinem Vater zurück zu kehren, dieser wunderbare Gedanke.“

**

Der Fremde sah Constanze fest in die Augen, als er das Letzte sagte. Sie sah es ihm an, was ihn diese Einstellung an Kraft gekostet haben musste, und wie schwer es für ihn gewesen sein musste, sein Leben nach anderen Maßstäben auszurichten. Sie standen sich so dicht gegenüber, dass nur noch ein Hauch von Nichts sie trennte. Dieser Mann beeindruckte sie. Machte ihr Hoffnung, sie konnte nicht anders, obwohl sie sich selber schalt, wie dumm das war. Er hielt weiter ihren Blick.

„Ich bin in zwei Minuten wieder hier. Zwei Minuten ist alles, worum ich dich bitte, schöne Frau. Dann darfst du dich frei entscheiden, von mir weiter nicht mehr beeinflusst.“ Sein Blick hatte so etwas Eigenartiges, etwas Angespanntes, etwas Erwartungsvolles, fast Fiebriges. Constanze nickte, sie konnte es ihm gar nicht abschlagen.

„Dort drüben steht eine Bank, da ist es etwas geschützter als hier, wenn du nichts dagegen hast.“

Ohne auf ihre Antwort zu warten, drehte er sich mit ihr im Arm um, ging auf die Bank zu, entfernte das Wasser notdürftig, das darauf lag, und legte ihr seinen eigenen, warmen Mantel zusätzlich um die Schultern, fürsorglich und freundlich. Constanze kamen bald die Tränen. Dabei machte er eine einladende Handbewegung. Sie folgte zögernd, setzte sich und sah den Fremden etwas hilflos an.

Er ließ sie wortlos allein, und sie starrte weiter in das Wasser, überlegte sich, ob sie nun springen sollte oder nicht. Doch wäre das nicht ein Verrat an dem Vertrauen, das dieser Mann scheinbar in sie setzte? Und warum hatte dieser Mann diesen so eigenartigen Einfluss auf sie? Ihre Gedanken von vorhin waren vergangen, abgezogen wie Rauch. Wer war er nur? So etwas wie ein Engel? Und wo war er denn jetzt so plötzlich auf einmal hin? Sie war ihm nicht mit den Augen gefolgt.

Tief in Gedanken versunken hörte sie ihn deswegen auch nicht wieder kommen und erschrak, als auf einmal die ersten tiefen, vollen, getragenen Töne einer Geige über den kleinen Fluss schallten. Sie sah zur Brücke und erblickte den Fremden, der die Geige an sein Kinn gehoben hatte, den Bogen wieder nahm, ihn vorsichtig ansetzte und die erste Melodie über den Fluss klingen ließ.

Traurig, weinend… anklagend.

Der Fremde, der Musiker wurde davongetragen in einer Musik, die aus seiner Seele kam. Alle seine Emotionen machten sich Raum, verborgene Wut, Enttäuschung, verdrängte Bitterkeit schwangen in jedem Ton mit, den er spielte.  Und Constanze saß hier auf dieser Bank und hörte ihm zu. Wusste, dass sein Herz heilte, mit jedem weinenden Klang, der zu ihr herüber drang. Wusste, dass auch ihr Herz zu heilen begann. Nach einer Weile stoppte er, wandte sich um und sah sie lange an.

„Danke“, sagte er nur schlicht. Constanze zuckte leicht zusammen, als er bei ihr war und sie seine Hand auf ihrem Oberarm spürte. Sie fuhr etwas zu ihm herum, sah ihn aus geröteten, tränenfeuchten Augen an. Er hatte wirklich eine Geige. Er hatte sie dabei, und nach seinen Worten war es das erste Mal, dass er sie wieder spielte, nur für sie als Einzige in einem eigentlich viel größeren Publikum, dass ihm hätte lauschen sollen. Er setzte sich dicht neben sie und hielt ihr wortlos die Geige entgegen. Es war ein wunderschönes Musikinstrument, eine Stradivari, wundervoll gepflegt. Das glatte Holz schmiegte sich warm in ihre Hände. Und noch wärmer schmiegte sich dieser Sinneseindruck in ihr Herz. Eine Geige, die von seinen Schmerzen erzählen konnte, die mit ihm weinte und mit ihm lachte, so, wie es das alte Musikinstrument getan hatte. Und er ließ sie sie halten, er vertraute ihr, dass sie sie nicht ein zweites Mal zerbrach.

„Wofür denn?“, fragte sie ihn.

„Dafür, dass du die Musik in mein Herz zurück gebracht hast, schöne Frau.“

Constanze schluckte. Dieser Satz war magisch. Sie wusste keine Antwort, also lächelte sie nur und meinte leise: „Spiel, spiel für die heute Nacht, deren Herz weint, wie deines.“ Er lächelte nur, nahm seine Geige wieder an sich wie das Kostbarste, das er hatte.

„Wer bist du?“, fragte sie ihn. „Ein guter Geist?“  Er lachte laut auf, fast fröhlich.

„Wäre es denn so unwahrscheinlich, anzunehmen, dass dir ein guter Geist erscheinen wird, wo du doch dein Leben einfach wegwerfen willst? Nein, ich bin kein Engel. Oder doch, ein Engel der Nacht vielleicht“, endete er leise.

„Ein Engel der Nacht?“

Noch immer verstand die einsame Frau nicht.

„Ja, ein Engel der Nacht.“ Er schob seine Geige vorsichtig unter ein festes Tuch, sorgsam, um sie vor der Feuchtigkeit zu schützen. Und genauso sorgsam holte er ein Tuch heraus, einen langen, schwarzen Seidenschal.

Nun sah sie ihn mit ihren grünen, wundervollen Augen an, öffnete leicht ihre Lippen, und auf einmal verstand sie, was er mit dem Tuch vorhatte. Erschrocken wich sie ein wenig zurück.

„Was ist, schöne Frau? Hast du nun Angst um dein Leben, welches du doch vor einer Stunde noch achtlos wegwerfen wolltest? Antworte mir! Somit hängst du doch mehr daran, als du gedacht hattest.“

Beschämt senkte Constanze den Kopf, und als sie wieder aufsah, hatte er sich wieder erhoben und stand nun dicht vor ihr.

**

Matt konnte ihr Parfum riechen, das ihn umschmeichelte und wie für sie geschaffen war. Er sah ihr aus dieser Nähe in die großen, weit aufgerissenen Augen, dann setzte er sich ruhig wieder neben sie.

„Ich schlage dir einen Handel vor, schöne Frau. Du wirst mit mir gehen für diese eine Nacht und den folgenden Tag. Was immer dich umtreibt, ich werde anwesend und für dich da sein. Ganz gleich, wo dich dein Weg hinführen wird, ich werde dir zuhören. Ich werde mich um dich kümmern, ich werde deine Wünsche erkennen und wahr werden lassen, und das nur in dieser einen Nacht schon. Und nach Ablauf des morgigen Tages kommst du wieder hierher zurück, zu dieser Brücke. Und wenn du es dann willst, werde ich dir deinen Willen lassen. Aber den Tod werde ich dir nicht bringen, den du dir so sehr herbeisehnst. Wenn du es dir gut überlegt hast, werde ich für dich tun, was nötig ist, um dich von diesem Abgrund fort zu schaffen, an dem du gerade stehst.“

Die Frau sah ihn sprachlos an. Was er ihr offerierte, war so ungewöhnlich wie selbstlos, das wusste er sehr wohl. Aber auch, wenn er sie mit diesem Schal fesseln wollen würde, einer, der so auf einer Geige spielen konnte, dem traute sie einfach nichts Böses mehr zu. Er hatte ihr Herz für sich eingenommen, und das sah er in ihren großen, strahlenden Augen, die zu ihm aufsahen.

Noch drei Minuten bis Mitternacht. Sie sah sich aufatmend um. Die Menschen kamen von allen Seiten auf die Straßen, lachend, jubelnd, feiernd. Und der Fremde hob erneut die Geige an sein Kinn, und als die alte Turmuhr Zwölf schlug, spielte er erneut für sie, und nur für sie. Und er spielte so wunderschön auf seiner Stradivari, eine sehnsuchtsvolle Melodie diesmal, keine traurige mehr. Die Töne drangen in ihr Herz, sagten ihr, dass er sie irgendwie liebte. Sagten ihr, dass auch er diesen Tag als etwas ganz Besonderes ansah, diesen letzten Tag des Jahres.

Sie sah zu ihm auf und seine Augen liebkosten ihr Gesicht. Erhaschten jede Kleinigkeit. Hinter ihm sah sie das Neujahrs-Feuerwerk in der nun regenfreien Nacht den Himmel erleuchten, filigran, farbenfroh wie ein Regenbogen, voller wilder Energie, wunderschön. Feuerwerke hatte sie immer schon geliebt. Minuten, die für sie wie die Ewigkeit waren.

Dann ließ das Feuerwerk wieder nach und er hörte zu spielen auf. Er legte die Geige vorsichtig auf seinen Schoß und holte den schwarzen Seidenschal wieder hervor. Vertrauensvoll reichte sie ihm beide Hände, und er umwickelte sie fest mit dem Tuch vor ihrem Leib, verknotete das Tuch so sorgfältig, dass ihr völlig klar sein musste, sie würde diesen Knoten niemals alleine wieder öffnen können. Aber hätte sie das gewollt, hätte sie ihm ihre Hände nicht gereicht.

Der hochgewachsene Mann legte die kostbare Geige vom Tuch gut geschützt in die nun gefesselten Arme der schönen Frau. Dann stand er auf und kniete sich vor sie, fesselte ihr auch die schmalen Fußgelenke. Matt lächelte sie von unten herauf an, als ihre Blicke sich trafen, und ihre Blicke versanken ineinander, konnten sich nicht mehr trennen. Er hob sie einfach mit beiden Mänteln um sie herum zu sich in seine Arme, die zierliche Frau, die ihm so unversehens die Musik, und, noch wichtiger, seine Geige wieder geschenkt hatte. Dann verschwanden beide im Dunkel der Nacht zurück über die Brücke, beleuchtet nur von dem schwachen Licht der Laterne und den letzten Resten des ersterbenden Feuerwerks. Der letzten Nacht des Jahres.

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©Matt

(Die Geschichte ist so geschlossen. Wollt ihr dennoch wissen, wie es weiter geht? Überzeugt mich doch davon! Einiges hab ich absichtlich offen gelassen… lg)