All the beautiful sounds of the world in a single word, Maria, Teil 4

 „Das Versohlen deiner prallen Arschbacken ist phantastisch für mich, Kleines“, sagte er leise über ihr. „Auch dein Anblick ist das. Phantastisch, wie du mir nur deinen strammen wackelnden Arsch präsentierst! So gefällst du mir am besten, mein Kleines, nur dein Arsch und meine laut klatschenden Schläge!“ Sie heulte nur weiter, konnte sich aber trotz seiner harten Worte immer mehr fassen. Er glitt mit seiner Hand wieder vorsichtig tastend tiefer, sie fühlte sie auf einmal wieder in ihrem Schritt. Sie stöhnte weinend auf, er streichelte ihren Schritt mit vorsichtigen Fingern und fuhr dann mit einem Finger tastend wie bei einer Untersuchung in ihre Scheide, schob ihn tief vor. Er bewegte ihn leicht tief in ihr, tastete ihre Scheide ruhig und vorsichtig tief innen ab. Alles ok da drinnen, konstatierte er ruhig für sich, er hatte sie nicht verletzt. Sie war sogar relativ wenig angeschwollen aber er hatte sie ja auch noch nicht richtig hart durchgevögelt. Ihr weißglühender, heiß brennender Hintern und seine Untersuchung ließen sie erstarren. Ihr Kopf hing immer noch fast auf dem Boden und ihre strammen Schenkel hielt er immer noch eisern zwischen seinen Oberschenkeln eingeklemmt.

„Nun, mein Kleines, was hättest du denn jetzt gerne? Willst du durchgefickt werden oder darf es noch eine Tracht Prügel mehr setzen?“ Er lächelte auf ihren jetzt immer dunkler rot leuchtenden Arsch herab, der langsam richtig anschwoll und damit immer praller wackelte, sah auf seinen Finger tief in ihrer Scheide. Als ob sie da eine Wahl hätte! Aber ihre stotternden Worte und ihr hilfloses Heulen erregten ihn maßlos, er lächelte, seine Augen blitzten auf, als ihre mühsam gestammelten Worte von unten herauf zu ihm drangen. Er schob einen weiteren Finger in sie vor und begann, sie wieder mit zwei Fingern zu ficken, gleichzeitig streichelte er mit der anderen Hand bedeutungsschwer ihre glühend heißen Bäckchen.

„Du- du- durchficken, Herr“, stammelte sie heulend. „Nur nicht mehr schlagen, bitte! Diese Schmerzen ertrage ich nicht mehr!“ Er streichelte weiter ihren heiß brennenden Arsch und nickte dann. Er fickte sie aber einfach schweigend so weiter, die andere Hand schwer streichelnd auf ihren Backen, über ihnen schwebend wie ein Damoklesschwert, sein Einverständnis hatte sie ja nicht sehen können. Er ließ sie wortlos bewusst im Ungewissen, fickte sie mit den Fingern durch und streichelte ihre heißen Bäckchen. Das hatte er so bisher noch nicht tun können, ihre angespannten, kernigen Backen versohlen und sie gleichzeitig ficken. Er streichelte ihr einmal lang den tief gesenkten Rücken hinunter, immer noch schweigend.

„Mein Liebes, ich entscheide hier, wann du die Schmerzen nicht mehr ertragen können wirst, die ich dir zufüge!“, stellte er diesen wichtigen Sachverhalt für sie dann mit leiser, überlegter Stimme klar. „Mit Schmerzen kenne ich mich aus, und du glaubst ja gar nicht, was du an Schmerzen ertragen können wirst, bis das dann wirklich nicht mehr geht!“ Ihr Körper erstarrte, ihr leises Heulen brach unvermittelt ab, er sah es ihr an, sie hatte seine bewusst hart gewählten Worte sehr gut verstanden. Er nickte zufrieden.

Dann verstärkte er ruckartig seine Fickbewegungen, fickte sie jetzt kräftig mit seinen Fingern ruhig auf seinem Oberschenkel herab hängend durch. Dann setzte er die nächsten Schläge, bewusst schmerzhaft und schwer klatschte seine Hand furchtbar hart auf ihre strammen, nachfedernden knallroten Backen. Links, rechts, links rechts, immer methodisch aufeinander und mit vollem Körpereinsatz seinerseits setzte er sie jetzt, fickte sie dabei immer härter durch. Er ignorierte ihr verzweifeltes Aufheulen völlig, seine Schläge, jetzt sehr rhythmisch, waren so hart, dass sie ihren zierlichen Körper erschütterten und ihr die Luft aus den zarten Lungen trieben. Ihr Heulen wurde zu einer rhythmischen Sirene, die von unten zu ihm herauf stieg. Er lächelte, er liebte dieses Heulen an ihr, das zeigte ihm, dass er sie völlig im Sack hatte. Sie wehrte sich nicht mehr, ließ sich von ihm den strammen Arsch ohne jede Gegenwehr durchprügeln und heulte nur zum Steinerweichen. Er wollte sie lauter heulen hören, fickte sie deswegen jetzt immer härter und tiefer, lauschte dem lauten Knallen seiner Hand Haut auf Haut auf ihrem wackelnden Arsch, genoss diesen prachtvollen Anblick, wie ihre elastischen Backen nachwackelten, sah genau auf seine Finger, die immer tiefer in sie stießen. Er betrachtete genau, wie seine harten Schläge das Blut kurz aus ihrer Haut trieben, seine Hand für einen Moment wie ein hellerer Abdruck auf ihrem Prachtarsch abgebildet blieb, bis das Blut wieder dunkel in die zarte Haut schoss und sie sich ihrer dunkelroten Umgebung wieder anpasste. Als er ihren ganzen Arsch vom Steiß bis tief auf die Oberschenkel noch einmal gründlich so eingedeckt hatte, stellte er seine Schläge dann erst einmal ein und betrachtete lächelnd sein Werk, sie immer weiter fickend. Wieder wartete er geduldig, bis ihr lautes Schreien wieder abebbte. Sein Schwanz sprengte jetzt fast seine Hose, nun war sie definitiv fällig, nun würde er sie durchvögeln, wirklich windelweich ficken. Nun hing sie trotz der maßlosen Schmerzen, die er ihr bereitet hatte, ruhig über seinem Oberschenkel. Seine eigene Handfläche brannte inzwischen von seinen harten Schlägen. Er freute sich schon auf die zukünftigen Sitzungen mit ihr, er würde ihr den drallen Arsch überall strammziehen, auch in der Öffentlichkeit. Jetzt war ihr Arsch zwar durch sein methodisches hartes Versohlen glühend heiß und brannte in ihrem ganzen Unterleib nach, aber er wusste aus Erfahrung, da ging noch etwas heute. Noch konnte er so einiges ab.

„Ich denke, du bist so weit, mein Liebling“, sagte er dann schließlich sanft über ihr und tätschelte ihren schwer versohlten Arsch genüsslich. „Dir ist aber schon klar, was das bedeutet, dass ich dich heute versklavt habe?“

„Ja, Herr“, antwortete sie ihm heulend, gebrochen über seinem Bein hängend.

„Wiederhole es!“, wies er sie scharf an.

„Du hast mich heute Nacht zu deiner Sklavin gemacht, Herr“, wiederholte sie schluchzend von unten herauf. Er nickte ruhig und streichelte ihr durch die zerwuselt herabhängenden Haare. Ihre Stimme war kaum noch zu verstehen. Dann half ihr lächelnd hoch. Er öffnete endlich seine feste Beinzwinge und stellte sie auf ihre wackeligen Füße. Er stützte sie umsichtig, stand auf und sah lächelnd auf seine neue Sklavin herab. Er hielt ihr schweigend sein Taschentuch um die Nase, sie putzte sie sich gründlich und laut schnaubend, schluchzte immer wieder auf.

„Dann komm mit mir“, befahl er ihr ruhig. „Ich will dich jetzt endlich ficken, meine Kleine! Das habe ich mir jetzt redlich verdient!“ Er sah, wie ihr Gesicht erschrocken zu ihm auffuhr und streichelte ihre tränennassen Wangen sanft. „Keine Bange, nach diesem Marathon auf deinem reizenden Arsch wird der Rest für dich eine Spazierfahrt, Kleines!“, beruhigte er sie lächelnd. Er nahm sie um sie Hüfte und führte sie völlig nackt in die Hütte.

Sie ging brav sofort mit ihm, er sah mit Genugtuung auf sie herunter, sie befolgte jetzt jeden seiner Befehle. Mit deutlich sichtbare Angst und unverhohlenem Schmerz zwar, aber immerhin gehorchte sie ihm aufs Wort. Sie ging nur etwas steifbeinig, sie musste ihr Arsch wirklich höllisch schmerzen. Aber trotz dieses schmerzenden Körperteils lief sie neben ihm mit geraden Schultern, den Kopf aufrecht, sie bewegte sich mit einer gewissen Anmut in seinem sie führenden Arm, die aber keineswegs künstlich wirke. Matt war sich sicher, Maria behandelte alle Menschen gleich, sie schenkte einem wohnungslos auf der Straße Lebenden das gleiche Lächeln wie ihrem Professor an der Uni. Sie dachte nicht darüber nach, es allen Recht machen zu wollen, auch ihm jetzt nicht, sie war sich Ihrer selbst so sicher, dass sie einfach DA war.

Sie dachte auch nicht darüber nach, was andere von ihr dachten. Wie viele Frauen hatten ihn an dieser Stelle gefragt, was er in ihnen sah, wie viele! Maria stellte ihm diese Frage nicht. Natürlich wollte sie von anderen Menschen  gemocht werden wie alle Menschen, aber sie machte sich nicht abhängig von der Meinung anderer. Sie wusste offensichtlich, dass die Meinung der anderen mehr davon abhing, was sich in deren Köpfen abspielte, und weniger davon, wie sie tatsächlich war. So hatte sie sich auch im Café schon verhalten, das war einer der Punkte, der ihn an ihr so angezogen hatte.

Er hatte beobachten können, dass sowohl Männer wie Frauen an ihr beides bewunderten, ihren Charme und Ihre Freundlichkeit, gleichzeitig wusste aber jeder, dass man ihre Sympathie weder kaufen noch durch Schmeichelei gewinnen konnte. Sie behandelte mit Sicherheit die Männer so, wie sie es wollte und nicht so, wie es die Männer vermeintlich von ihr erwarten. Gerade das machte ihn nun so richtig scharf auf sie. Er hatte ihr nach allen Regeln der Kunst den nackten Arsch versohlt, und dennoch bewegtes sie sich frei und ungekünstelt neben ihm in seinem führenden Arm, kam gar nicht auf die Idee, ihn nach seinen Vorlieben zu fragen, um ihm alles nun rechtmachen zu können und so weiteren Schlägen entgehen zu können.

Er machte in der Hütte das Licht an und schloss die Tür hinter sich. Dann trat er wieder zu Maria, die brav auf ihn gewartet hatte. Er umfasste jede ihrer prächtigen Möpse von hinten und drückte sie kräftig in seinen großen Händen, die gerade eben noch auf der blanken Haut ihrer wackelnden Backen getanzt hatten. Er fühlte zufrieden, wie sie zusammen zuckte. Er bewegte sich leise wie eine Katze.

„Nun, mein Kleines, du bist meine Sklavin, das heißt, du hast keine eigenen Rechte mehr, weder auf dich als Persönlichkeit noch als Mensch. Du gehörst mir, ich kann dich jetzt stramm durchficken. Mir ist danach, dich gewaltsam zu vögeln, dich zu vergewaltigen. Ich will, dass du das weißt! Das mache ich fast immer so mit jeder meiner Frauen, die ich neu an mich nehme, und mit jeder anderen auch. Für mich ist das völlig normal! Ich will dich stöhnen und heulen hören, wenn ich dich jetzt ficke, ich will sehen, wie es dir weh tut! Ist dir das klar, mein Mäuschen?“

Seine Stimme blieb trotz seiner eiskalt drohend erklärenden Worte freundlich, aber er griff mit einer Hand in eine ihrer heiß glühenden Backen und kniff sie kräftig hinein. Sie heulte auf, sofort packte er mahnend ihre Brust in seiner anderen Hand und quetschte sie warnend zusammen. Wieder kniff er sie in ihre dralle Backe, und er konnte sich wirklich kaum noch beherrschen, ihr seinen schon schmerzenden Schwanz nicht direkt hier hart in den Arsch zu rammen. Aber er wollte sie nicht jetzt im Stehen schon so hart vögeln, etwas Zeit zur Vorbereitung auf das Kommende brauchte sie nun, die wollte er ihr geben.

Er wartete kurz auf ihre Antwort. Dann bekräftigte er seine Worte noch. „Ich will, dass du es weißt, mein Mäuschen, dass ich dich vergewaltige. Das wird kein netter, gemütlicher und komfortabler Fick, wie du es bisher kennen gelernt hast! Ich habe alle Rechte über dich, ich kann dich auch zu Tode ficken heute Nacht. Sei dankbar, wenn ich das nicht tue! Frauen auf der ganzen Welt ergeht es heute Nacht schlechter als dir! Ist das klar?“ Seine letzten Worte waren jetzt scharf geworden, und er kniff sie begleitend noch einmal in ihre stramme Backe.

„Aua, aua! Ja, Herr!“, schluchzte sie auf.

„Gut“, sagte er leise hinter ihr, „dann vorwärts mit dir! In die Fickposition!“ Er führte sie zu einem breiten, schmucklosen Bett mit einem riesigen Spiegel an der Wand dahinter. Sie ließ sich weich führen, ging ohne zu zögern oder mit den Füßen zu tasten blind in die Richtung, in die er sie mit seiner Hand in ihrer schmalen Taille lenkte. Über irgendetwas unvermutet zu stolpern war jetzt anscheinend die geringste ihrer Sorgen, sie hatte seine eindringliche Warnung also verstanden. Direkt vor dem Bett hielt er sie mit beiden Händen um ihre schmale Taille herum fest.

„Dann steige hoch!“, befahl er ihr mit harter Stimme. „Und knie dich einfach direkt auf die Kante der Matratze!“ Sie gehorchte, kniete jetzt demütig und gehorsam vor ihm, die Arme immer noch hinter ihrem Rücken gefesselt. Er ließ sie einen Moment so, trat einen Schritt zurück und zog seinen Mantel aus, legte ihn beiseite, schlüpfte aus seinen eleganten Schuhen und schob sie mit dem Fuß zu seinem Mantel. Dann öffnete er seine Hose, befreite endlich seine steinharte, vor wilder Erregung heiß pochende Erektion und ließ die Hose mit klapperndem Gürtel herab. Er stieg aus, legte sie auf den Mantel und zog sich auch sein teures graues Oberhemd aus. Darunter trug er ein ebenso feines schwarzes Shirt. Dabei sah er im Licht endlich sein Werk in voller Pracht, ihr Arsch prangte schon fast purpurrot, eine phantastische Arbeit. Trotz seiner harten Gürtelhiebe waren kaum Striemen zu sehen, nur ein sehr feines Muster. Das brachte so nur ein Fachmann wie er fertig. Er sah kurz auf seine eigene Erscheinung hinter ihr im Spiegel, er achtete streng auf sich, war gut durchtrainiert. Es hatte seine Gründe, warum er seine Vorlieben so direkt auslebte.

„Sehr gut“, lobte er sie leise. „Jetzt spreize die Beine… weiter… noch weiter, die Knie auseinander, Mädchen! …. ja, so ist es gut!“ Er trat wieder hinter sie, zwischen ihre gespreizt stehenden Füße und fasste sie leicht um die Taille. „So, und jetzt vorbeugen!“ Er hielt sie fest, als sie sich vornüber beugte, bis in die Waagerechte. „Das ist deine Fickposition für mich, Sklavin Maria!“, verdeutlichte er ihr mit kalter Stimme diese Position und ließ sie einen Moment so am ganzen zierlichen Körper zitternd warten, hielt sie nur mit seinen Händen um ihre schmale Taille herum fest. Diese eindringlich demütigende Position sollte sich in ihren Geist brennen. Und er wusste, das tat sie im Moment auch wie ein Brandeisen. Er lächelte auf sie herab. Seine kleine, brave Frau! „Ich werde dich von hinten ficken“, kam seine dunkel ruhige Stimme dann von ihrer Rückseite, er musste sich schlicht und ergreifend zur Ruhe zwingen, deswegen klang sie drohend. Er betrachtete lüstern ihren sich angstvoll anspannenden Körper vor sich im Spiegel, ihre wippenden Brüste unter ihrer schnellen Atmung. Sie begann, kräftiger zu zittern, er fühlte es mit seiner besitzergreifenden Hand auf ihrer schmalen Taille und er sah es im Spiegel.

„Bitte, Herr, vergewaltige mich nicht!“, flehte sie leise fast außer sich vor Angst. Er lächelte.

„Ich habe es dir eben erklärt, Maria! Aber ich will deine Bitte mal deinem glühenden Arsch zuschreiben! Du bist meine Sklavin und du bist dazu da, genau das ist es, wofür ich dich bei mir habe! Klar und deutlich genug jetzt?“

Er nahm seinen schmerzhaft prall erigierten Schwanz ohne Umschweife in die Hand, hielt sein groß angeschwollenes, pochendes Glied bereits gegen ihre Scham gerichtet und hob Maria leicht mit dem Oberkörper wieder an, so, dass sie leicht nach vorne gebeugt verharrte. Dann spreizte er ihre dunkelrot geklopften, prall angeschwollenen Backen und ließ seine Eichel in ihre nasse Scham eintauchen, zwischen ihre inneren Schamlippen. Sie stöhnte bebend auf. Er suchte und fand mit seiner empfindlichen Spitze ihr kleines Loch. Er wollte sie ja nicht verletzen, wenn er sich jetzt in sie hineinrammen würde. Deswegen schob er seine Eichel sensibel vor, bis sie ihren Scheideneingang mit ihrem ganzen Umfang weitere. Er sah noch einen schweigenden Moment auf dieses prachtvolle Bild vor sich im Spiegel. Der bebende, kräftig zitternde zierliche Körper seiner Sklavin, die er schon mit seiner Eichel so weit penetrierte und so weit dabei weitete, dass ihr die Tränen herabkullerten vor Schmerz.

Dann packte er mit dem rechten Arm um ihren Oberkörper, legte seine Hand auf ihre linke pralle Brust, packte sie grob und rammte ihr gleichzeitig von unten seinen Pfahl ganz hinein, gab ihr sofort seine volle Länge zu schmecken. Und es empfing ihn Nässe, eine unglaubliche, warme Nässe, keinerlei Trockenheit, ihre Scheide war nur unglaublich eng. Er ließ seine junge Sklavin aufbrüllen vor Schmerz, fühlte, wie sich ihre enge Scheide schlagartig massiv dehnte und um seinen harten Schwanz herum fast ebenso hart zusammen zog, um ihn aufnehmen zu können. Mein Gott, war ihre Scheide eng!, dachte er noch wie berauscht, dann übermannte es ihn endgültig und er ließ sich gehen, alle Dämme brachen in ihm.

Er legte blitzschnell den anderen Arm stützend um ihren Unterleib und zog seinen Schwanz halb heraus, ramme ihn wieder so tief in sie hinein, dass er tief in ihr hart anstieß und sie brutal innen weitete. Sie brüllte vor Schmerz erneut auf, und er fickte sie brutal in schnellen, harten Stößen, immer halb heraus und sofort blitzartig mit einem energischen Schwung seines Beckens wieder ganz tief in sie hinein. Sie war unglaublich eng, massierte seinen Schwanz wirklich hervorragend, und ihre panisch aufgerissenen Augen, ihr panisches Entsetzen verlieh diesem ersten brutalen Akt eine ganz besondere Note, eine zusätzliche Würze. Das war nicht der erste Schwanz, den sie in sich fühlte, aber es war ganz sicher der längste und dickste, und seine Vorbereitung trug nun Früchte, sie wusste, dass er sie brutal vergewaltigte, ihr bewusst eine unglaubliche Gewalt antat.

Das törnte ihn unglaublich an, er packte sie und stieß sie rhythmisch schnell und sehr hart, ließ ihre prachtvolle Möpse bei jedem harten Stoß in sie hüpfen. Kraftvoll trieb er seinen großen, breiten Schwanz in ihre enge Scheide vor, die durch die panische Angst und die unglaublichen Schmerzen seiner jungen Sklavin noch enger war. Er wusste, für sie fühlte es sich an, als würde er sie in zwei Teile tief in ihr reißen. Das gefiel ihm außerordentlich gut, er hielt seinen Blick fest auf ihren hüpfenden Brüsten und ihrem angstvoll aufgerissenen Mund und nagelte sie eisenhart. Maria schrie ununterbrochen, weinte und flehte, doch all das nutzte ihr herzlich wenig. Für sie musste sich sein Schwanz wie eine glühende Eisenstange in ihrer zarten Scheide anfühlen.

Er nagelte sie nur noch härter und schneller, versenkte seinen Schwanz bis zum Anschlag in seine Sklavin, so dass Haut auf Haut klatschte, und das so schnell, als würde er sie wieder versohlen. Er hämmerte sie schnell und hart, legte seine ganze Kraft in seine schnellen Stöße, fickte die heulende Frau so brutal wie möglich. Ihr mitleiderregendes Winseln stachelte ihn noch mehr an, ihre hüpfenden Brüste, ihr zierlicher Körper, ihm ganz in seinen kräftigen Armen ausgeliefert, der enge Kranz tief in ihr, den er weitete und der sich muskulös um seine Spitze legte, das alles schickte ein glühendes Brennen durch seine Adern.

Er stöhnte schwer auf, fühlte, wie es gewaltig in ihm aufstieg. Und dann biss er ihr hart mit voller Kraft in die völlig verspannte Nackenmuskulatur und ergoss sich relativ rasch das erste Mal heiß und stöhnend in sie, pumpte seinen aufgestauten Saft in mehreren Schüben heiß in das tiefste Innerste seiner laut schreienden neuen Sklavin.

Er verharrte so tief in sie gerammt, bis sein zutiefst entspannendes, befriedigendes und befreiendes Zucken endlich wieder nachließ, genoss ihr Heulen und Flehen wie Musik in seinen Ohren, genauso wie seine nur zögernd abflauende, brennende Erregung, die ihn hatte förmlich zum Tier werden lassen. Entspannung durchflutete seine Adern schwer wie eine Droge, er schloss selig die Augen.

„Das war zum Warmwerden, meine Schöne“, raunte er ihr dann leise an ihrem Ohr zu. „Mann, war das gut! Jetzt habe ich dich aufgebohrt, jetzt bist du wundervoll fickbar und geschmiert wie mit Öl! Stelle dich auf einen wilden Ritt ein! Ich hab noch viel mit dir vor!“

Seine arme kleine Maria stöhnte zum Gotterbarmen. Er lächelte bei diesen Lauten, beschloss aber bei sich, ihr gleich wieder einen wesentlich besseren Grund zum Heulen zu geben.

Er hielt für eine Weile seinen ganz tief in seine Sklavin gestoßen Schwanz in ihr ruhig, genoss es, wie ihre engen Scheidenwände seinen Schwanz massierten. Dann bewegte er seinen nur leicht weicher gewordenen Schwanz tief und langsam weiter in seiner heulenden und wimmernden Sklavin, fickte sie genüsslich in seinen Armen langsam weiter durch, bis sein Schwanz durch ihre Massage schon wieder stramm in sie stieß. Sie bemerkte das natürlich, ihr Heulen wurde wieder lauter und panischer.

Er griff um ihre prachtvollen Glocken und knetete sie hart, fickte sie dabei schon wieder schneller in ihr tiefstes Innerstes, aber noch nicht richtig schnell. Er walkte ihre großen Glocken mit harten Griffen durch, legte sich dabei den Oberkörper seiner Sklavin leicht auf seine knetenden Hände etwas nach vorne zum nächsten Fick bereit. Nun war sie in der besten Stellung, um sie so richtig lange ein zweites, genüssliches Mal so richtig durch zu vögeln. Er griff mit einer Hand in ihren prallen, verwalken Globus und genoss ihr Zappeln und Aufkreischen dabei. Ein harter Schlag folgte sofort darauf, als Strafe, sie heulte auf und er wiederholte das auf der anderen Seite.

Er sah auf ihre hinter ihrem Rücken gefesselten Arme herunter und stieß sie schon wieder schneller. „Ich werde dir mitten in der Öffentlichkeit den Arsch versohlen, Kleines, und dich stramm durchficken, wann immer mir danach ist!“ Er sah auf ihren nach vorne gestoßenen Rücken herunter, hörte ihr lautes Heulen. Er gab ihr ein paar feste, laut klatschende Schläge auf jede straffgezogene Arschseite, versohlte sie so genüsslich ein paar Minuten auf die Randpartien ihrer heißen Bäckchen weiter. Marias Schluchzen vermischte sich mit Aufstöhnern, als er sie immer härter dabei stieß. Ihre prallen Glocken wackelten dabei in seinen Händen.

„Tue ich dir weh, mein Kleines?“, fragte er sie sanft an seinem Ohr.

„Ja, Herr, es brennt wie Feuer“, schluchzte die zierliche, durchgefickte Frau in seinen Händen. Er grinste und stieß sie sofort noch härter. Sie schrie auf, er sah, wie ihr die Tränen herab rannen.

„Du führst dich so jung und unschuldig auf, als wärest du noch eine Jungfrau, mein Kleines! So hat dich wohl noch kein Mann rangenommen? Sprich!“

„Nein, Herr!“, schluchzte sie laut auf. Sofort richtete er sich grinsend etwas auf und verpasste ihr ein paar hart aufklatschende Hiebe auf ihre gerittenen Backen, auf jede ein paar äußerst harte, laut klatschende, vollmundige Schläge, die im Raum knallten wie kleine Explosionen.

„Oh, Gott, ist das gut, Kleines!“, stöhnte er dabei leise an ihrem Ohr auf. „Du bist verdammt eng! Entspanne dich, mein Kind! Lass dich von mir durchvögeln und schreie schön, wenn es dir weh tut! Dann bin ich sehr zufrieden mit dir heute Nacht!“

„Oh Gott, Herr… bitte nicht!“, schluchzte sie laut auf. Ihre flehentliche Stimme war zu viel für ihn und er griff sich hart ihre Brüste. Der wilde Ritt ging in die zweite Runde.

„Ja, nenne mich ruhig deinen Gott, mein Kleines!“, raunte er ihr süffisant zu. „Und stelle mich zufrieden, sonst peitsche ich dich gleich richtig aus!“ Das hatte er nicht mehr vor, zumindest nicht heute Nacht, aber er grinste, als er ihr angstverzerrtes Gesicht im Spiegel beobachtete.

Er stieß seinen wieder prall breiten Schwanz jetzt in seiner ganzen Länge in ihren Leib vor, fühlte wieder, wie er sie brutal dehnte dabei. Kraftvoll trieb er ihn schneller in sie hinein, und es gefiel ihm außerordentlich. Er liebte ihre Anspannung und den Wiederstand, den sie ihm unwillkürlich entgegen setzte, er würde sie heute Nacht noch so windelweich ficken, dass sie das nicht mehr tun würde. Er grinste, beschleunigte seine Fickstoße, als ihr Heulen wieder an Lautstärke zunahm.

„Versuche, zu lernen, dich zu entspannen, wenn du von mir richtig durchgefickt wirst, Kleines“, sagte er grinsend hinter ihr und nagelte sie nur umso härter weiter. „Dann wird es leichter für dich! Ich bin ein kräftiger Mann, keines von deinen Weicheiern, ich nehme dich auch richtig ran. Und außerdem muss ich dich dafür bestrafen, wenn du widerspenstig bist! Das ist dir doch immer klar, mein kleiner, versohlter Schatz?“

Er genoss das sehr stramme Fleisch ihrer Halbkugeln und das Reiben ihrer Nippel in seinen Handflächen. Maria schrie und weinte die ganze Zeit. Nachdem er sie gerade schon das erste Mal überaus befriedigend genagelt hatte, war seine Ausdauer jetzt nahezu unerschöpflich. Er konnte sich lange zurückhalten und fickte seine neue Sklavin sehr, sehr lange so hart weiter. Beinahe zwanzig Minuten hielt er das durch, stieß sie rhythmisch immer wieder hart in seine Hände, vögelte ihr alles aus dem Leib, brutal und kräftig. Ihre warme, nasse Enge machte ihn immer rasender, und er liebte ihr deutliches Unbehagen, ihre unwillkürlich offenbarte Unwilligkeit und ihren noch deutlicher geäußerten Schmerz, stieß sie nur noch härter durch. Er wusste, sein riesiger Schwanz war sehr groß im Vergleich zu ihrer engen Scheide, und er genoss es, sie so hart zu rammeln. Der Herr des Hauses fickte seine neue zarte Sklavin schnell und gleichmäßig, zwickte dabei in ihre Nippel und drehte sie zwischen seinen Fingern. Maria begann, kräftig zu zittern, unter jedem harten Stoß in ihr Innerstes zu japsen, als würde er ihr regelrecht die Luft aus den Lungen rammeln.

Er fickte sie nun noch härter. Marias Scheide war sehr eng und muskulös, ihr Körper war prachtvoll, es war ein vollkommener Hochgenuss für Matt, ihn so hart zu stoßen. Er verstärkte seine Anstrengungen und fühlte nun wieder, wie ihr Innerstes sich um seine Spitze herum eng wie eine muskulöse Glocke presste. Sie kreischte auf, er wusste, wie schmerzhaft das für sie war, wenn er ihren Muttermund so dehnte. Sie wand sich leicht unter seinen auf ihren Arsch knallenden Stößen und machte ihn damit wieder fast gefährlich scharf. Schon fast eine halbe Stunde vögelte er sie nun schon so hart, und so langsam kam es ihm wieder wie eine Sturmflut. Er wusste, dass er sich nun nicht mehr zurückhalten konnte, nagelte sie nun kurz und tief, sehr schnell, lauschte ihrem durchgehenden Kreischen wie Musik. Dann kam es ihm wieder siedend heiß, Feuer durchrollte seine Adern, und er pumpte sein Gold in mehreren Stößen durch ihren Muttermund, schlug sie dabei laut knallend auf die Backen, als gäbe er Pistolenschüsse ab. Er zuckte lange und ausdauernd in ihr, hob sie dabei besitzergreifend an seine kräftige Brust und stieß sie weiter, schlug sie weiter auf die drallen Oberschenkel, die aufreizend nachwackelten.

Das Bild im Spiegel war prachtvoll, seine junge, gefesselte Sklavin von ihm mit beiden Armen fest umschlossen an seine breite Brust gedrückt, und er fickte sie ohne Unterbrechung weiter, er wurde zwar wieder weicher und eine paradiesische Entspannung durchflutete ihn, aber für sie ging der Fickmarathon weiter.

Als er wieder Luft hatte, streichelte er mit einer Hand die Wangen seiner durchgeschüttelten Sklavin. „Nun gut, Maria“, raunte er ihr süffisant grinsend ins Ohr, „ich hoffe, du lernst deine Lektionen heute Nacht! DAS ist richtiges Ficken von einem richtigen Mann! Ich gewöhne dich gerade an dein neues Leben und deine neuen Aufgaben!“

„Ja, Herr“, wimmerte sie erschöpft. Er hielt sie schon fest und dachte mit Vergnügen daran, wie sie nach ihrem Einficken durch ihn auf dem Bett liegen würde, völlig erschöpft und wund angeschwollen, bewegungslos, als hätte er sie tatsächlich lebensgefährlich verletzt. Aber jetzt war es an ihm, sie wieder zum Kreischen zu bringen, seine kleine Maus. Er genoss ihren festen, zierlich an ihn gepressten Körper, in den er sich rhythmisch immer wieder tief versenkte, nun langsam und gemäßigt.

„Du siehst nicht sehr glücklich aus, mein Mädchen!“, raunte er ihr zu, und sie schluchzte leise auf. Er hielt sie mit einem Arm weiter, fuhr aber nun mit der anderen Hand zärtlich über ihre samtweiche Haut, bis er ihren Kitzler fand und ihn sanft rieb. Er fühlte seinen kräftigen Schaft dabei in sie einfahren, regelmäßig und sehr dick.

„Ooooh“, machte sie leise, und er biss ihr zärtlich ins Ohr. „Das gefällt dir wohl, mein Rehkitz?“, fragte er sie sanft und rieb ihre Perle weiter hoch und prall auf. „Na, magst du das?“

„Ja, Herr“, antwortete sie ihm leise bebend. Er leckte in ihr Ohr, fühlte, wie ihren gestoßenen Körper ein Schauer durchschüttelte. Er fickte seine Sklavin weiter, rieb ihre Perle sanft weiter und fühlte, wie sie sich leicht vor Erregung zu winden begann. Er lächelte, als er sie so im Spiegel betrachtete, aber er wusste, sie würde nicht kommen. Er dagegen wurde schon wieder spitz, als er die Windungen ihres schlanken Körpers unter seinen Stößen in sie fühlte. Er nahm sie wortlos so weiter, ließ sie Zärtlichkeiten fühlen, küsste ihr den salzigen Schweiß von der Haut. Den hatte er ja auch auf ihre zarte Haut gezaubert. Bei den Gedanken an ihre harte Fesselung in der Jagdschlinge war er dann wieder hart. Bevor sie das aber so genau fühlen konnte, entzog er sich ihr rasch.

Er streichelte ihre Perle weiter, beugte sie aber mit der anderen Hand jetzt nach vorne. So kniete sie jetzt vor ihm, von seiner streichelnden Hand in ihrem Unterleib fixiert, und ihr knallroter Arsch leuchtete ihn an. Ihre Backen spreizten sich unwillkürlich. Er fasste ihr zärtlich mit der anderen Hand von hinten zwischen ihre Beine und streichelte sie dort ebenfalls. Das war natürlich viel besser als seine Fickstöße, deswegen entspannte sie sich zunehmend.

Er strich mit seinen nassen Fingern ihre hocherotische Ritze hinauf, machte ihr kleines Arschloch bereit für seinen finalen Fangstoß. Sie ahnte nicht, warum er immer wieder ihre Rosette benässte. Eine erfahrenere Frau hätte das an dieser Stelle natürlich sofort gewusst, aber ihre weiche Entspannung ihrer feinen Rosette und ihres nachgiebigen Körpers ließ ihn wissen, dass sie noch nie anal gefickt worden war. Eine Jungfrau also noch! Er streichelte sie zärtlich weiter, vermied es auch sorgsam, ihre glühenden Arschbacken zu berühren jetzt. Dabei richtete er wie ein Tänzer elegant seinen nassen Speer gegen ihre ebenso nass glänzende Rosette. Das war ein unglaublich erotischer Augenblick für ihn, den er voll auskostete. Ihre prallen, rot versohlten Backen, ihre ganze rot versohlte, anschwellende Kehrseite, ihr weicher, gefesselter, schon stramm eingefickter Körper vor ihm kniend in Fickposition, dabei gehalten und gestreichelt von seinen fingerfertigen Händen.

„Das gefällt dir, meine Kleine, nicht wahr?“, murmelte er sanft.

„Ja, Herr“, antwortete sie leise und süß beschämt, `sehr sogar`, wollte sie fortfahren, aber als er sie fragte, nahm er seinen prall erigierten Penis schon in die Hand. Es brauchte nun eine geübte Technik von ihm und Kraft, um seinen Schwanz mit einem Stoß in ihre hintere Pforte zu treiben. Er hielt mit der streichelnden Hand ihren Unterleib gegen, und dann schlug er mit seinem steinharten Schwanz mit einem Stoß durch ihre Rosette, weitete sie schlagartig auf seine volle Weite und stieß in ganzer Länge in ihren engen Darm vor, bis sein Becken auf ihre malträtierte Haut klatschte. Aus ihrem „see….“ wurde ein brüllender, heller Urschrei, und sie fuhr nach vorne wie vom Blitz getroffen, wurde von seiner harten Hand in ihrem Unterleib aber in Position gehalten. Er zog seinen Schwanz halb zurück und rammte ihn wieder vor. Er hatte trotz ihrer jungfräulichen Enge kein Problem damit, seinen dicken Schwanz so weit, wie es nur ging, in ihren zarten Darm vorzutreiben. Er wusste, sie fühlte ihn gerade, als würde er sie in zwei Teile reißen, nun von hinten, und das enthemmte ihn wieder vollends.

**

(Ende des vierten Teils der Geschichte um Maria, ©Matt)

Zufällige Begegnung (Julia), Teil 4

Wieder senkte sie den Kopf in seinen Fingern leicht, schlug die großen, goldbraunen Augen nieder. „Nein, wirklich nicht“, flüsterte sie tonlos. Er senkte sein Gesicht noch näher an ihres, um sie überhaupt noch verstehen zu können. „Du hättest mich sofort los gemacht und beruhigend in deine Arme genommen. Ich wäre aber so in Panik gewesen, dass du mir damit nicht wirklich etwas Gutes getan hättest, du bist ja auch ein Mann, und ich wäre innerlich in deinen Armen explodiert. Dann wäre die Polizei hier gewesen, sie hätten mich mitgenommen und hier alles auf den Kopf gestellt. Dann hätten sie mich auf dem Revier befragt und auch untersucht, nach Spermaspuren. Die Nachbarn hätten den ganzen Auflauf hier gesehen, und im Nu hätte es diese ganze vornehme Spießerstraße gewusst, alle hätten mich in den nächsten Tagen angestarrt und sich ihren Teil dazu gedacht, hätten betont weggesehen. Mein Rock wäre ja auch zu kurz, und so. Und meine Wohnung wäre wie ich entweiht gewesen, nicht nur dieser Kerl hätte sie dann beschmutzt, sondern auch noch die Polizei mit ihrer Spurensuche. Vielleicht hätte ich ganz von hier wegziehen müssen, aber ich liebe diese Wohnung und diese Wohngegend. Und ich hätte immer einen Schatten hinter meiner Schulter gehabt.“

Sie schwieg eine Weile lang, er sah, wie sie mit der Sache zu kämpfen hatte, es liefen auch wieder verzweifelte Tränen, Tränen aus Wut geboren. Aber Wut war besser als Angst. Sie war ziemlich sicher um die zehn Jahre jünger als er, wenn nicht noch mehr, und hatte völlig andere Vorstellungen von ihrem Beziehungsleben. Ein Freund bedeutete für sie sicherlich auch noch gewisse Vorzüge in ihrer Clique, ihrer Lebensweise, ihres Erwachsenwerdens, ihrer allgemeinen Orientierung in ihrem Leben. Und aufregenden, aber sehr egoistischen  Sex, Sex, bei dem sich der Freund ebenfalls von ihr nahm, was ihn anmachte, nur eben liebevoller. Sie ahnte noch nicht viel von der Tiefe eines Seelenlebens. Aber sie hatte auch eben erst eine wirklich kalte Dusche bezüglich der ihr bisher bekannten Formen des Zusammenseins mit einem Mann abbekommen.

Er ließ sie nachdenken, denn diese Entscheidung musste sie ganz für sich selbst treffen. Das war besser für sie beide. Auch, wenn Matt sich inzwischen seiner eigenen Motivation nicht mehr sicher war, auch, wenn er nicht mehr wusste, was er im Falle eines Einverständnisses mit ihr denn nun tun würde, das ersparte ihr Tränen und Traurigkeit.

„Woher soll ich denn wissen…“, setzte sie schließlich an und schlug die Augen wieder auf. „Überhaupt nicht“, fuhr sie dann selber fort und beantwortete ihre eigene Frage. „Es ist dann so wie in einer Beziehung oder ganz normalen Freundschaft auch. Es gibt keine Garantien. Und würdest du welche geben, dann wären es Lügen. Das stimmt doch?“ Sie sah ihn wieder hilfesuchend an.

Er lächelte sie liebevoll an und ließ seine andere Hand langsam wieder tiefer sinken. Er ließ sich Zeit mit seiner Antwort, streichelte diesmal fest ihre kleinen Brüste und fuhr dann unter dem Seitentuch über ihren Bauch, diesmal direkt und ganz offensichtlich ganz nach unten, betastete wortlos ihre angeschwollenen äußeren Schamlippen. „Aber denk einmal über das Folgende nach: Ich hätte dich gar nicht ansprechen müssen. Ich könnte bereits bei meiner Frau sein, ich lasse sie gerade warten.“

Sie rührte sich auch unter seinen tastend streichelnden Fingern nicht. „Du wärst überhaupt nicht mehr hier, wenn ich dich nicht interessieren würde, ja?“, wollte sie von ihm mit leicht gekrauster Stirn wissen und stellte ihm damit die Gewissensfrage, mit der er sich sowieso schon herum schlug. Sein Lächeln ließ sie jedoch inne halten, und sie folgte dem Wink seines Nickens zu ihren immer noch angebundenen Handgelenken.

„Zumindest das würde ich dann nicht tun“, beantwortete er ihre Frage nur indirekt. Schon als sie wieder angefangen hatte, zu sprechen, wusste er natürlich, wie ihre Entscheidung aussah. Ihre eigentliche Intimzone, ihr Heiligtum, das soeben auch noch so entweiht worden war, verspannte sich nicht unwillkürlich unter seinen federleichten Berührungen, blieb weiter offen für seine Finger liegen. Nun lenkte er ihre Aufmerksamkeit darauf, was er dort eigentlich genau tat. Und sie nahm es mit großen Augen zur Kenntnis.

Nachdem er ihre Haut mittlerweile eine ganze Zeit zärtlich und doch mit relativ sanfter Kraft massiert hatte und keine Stelle verschont geblieben war, hatte sie sich an das Gefühl der sanften, beruhigenden Reibung gewöhnt. Sie hatte die Veränderungen nicht mehr zur Kenntnis genommen.

Als sie dann nicht mehr unangenehm bemerkte, dass er ihre äußeren Schamlippen streichelte, war das ein Zeichen dafür, dass sie sich entschieden hatte. Aber es war auch eine unmittelbare Auswirkung seiner Massage. Und eine eindringliche Vorführung der ganz besonderen Art, er verführte sie nicht, aber seine Zärtlichkeit vermittelte ihr viel mehr als Begehren, sie vermittelte ihr scheinbar erfolgreich Beruhigung und seinen Schutz, unter dem sie stand, sein Verständnis und eine überaus große Nähe.

Er konnte deutlich erkennen, wie Julia erschauerte, als sie auf seinen Finger starrte, der sich ganz langsam immer wieder in ihre rot geschwollenen Schamlippen schob.

„Du wirst dich dein Leben lang fragen, ob du diese Gelegenheit nicht hättest ergreifen sollen“, sagte er leise. „Und wenn du jetzt ehrlich zu dir bist, dann wünschst du es dir, dass ich damit nicht aufhöre. In deinen Augen steht kein Feuer, Liebes, aber der verzweifelte Wunsch nach Hingabe nach diesem entsetzlichen Erlebnis.“ Sie starrte ihn nur an, er hatte wohl ihre Gedanken laut ausgesprochen. „Und ich will ehrlich zu dir sein, mein Interesse an dir erwacht immer stärker. Hingabe kenne ich von meinen Frauen, sie alle empfinden sie, aber du schenkst sie mir, ohne dass ich dich davon überzeugen müsste. Dir reicht meine Anwesenheit. Und du bist intelligent, du reagierst auf das Vorgefallene bedacht, weil ich bei dir bin und du das auch tun kannst. Sonst hätte ich auch kein ehrliches Interesse an dir. Und ich denke, ich habe dir alles gesagt, was du wissen musst. Aber dennoch ist es dein Leben, ich zwinge dich zu nichts. Und wenn dein Herz dir sagt, dass du bei mir wieder deinen Frieden findest, dann sollte dich keine Regel davon abhalten, jede Konvention ist dann eine dumme Konvention.“

Julia antwortete nicht mit Worten. Sie sah ihn nur weiter mit großen, schimmernden Augen an, und das war ihm Antwort genug. Aber er benötigte selber noch einen Moment Bedenkzeit, diese wunderschöne, gebrochene junge Frau rief in ihm Emotionen wach, die er an sich noch gar nicht kannte. Er wollte selber an der Luft einen klaren Kopf bekommen, und er wollte Julia auch noch einen letzten Moment geben, sich doch noch anders zu entscheiden.

„Julia, ich muss dich ein wenig behandeln, bevor ich dir deinen Seelenfrieden wieder geben kann“, sprach nach einer kurzen Pause weiter, in der er ihr über die Haare gestreichelt und seine sorgfältige Untersuchung ihrer Schamlippen abgeschlossen hatte. „Ich habe draußen im Wagen ein paar Dinge für so etwas. Magst du einen Moment hier auf mich warten?“

Sie nickte nur und schenkte ihm ein scheues, kleines Lächeln.  Er erhob sich und zog sich rasch den schwarzen Mantel über. „Ich bin sofort wieder da, Kleines. Ich lasse die Tür angelehnt, wenn du es dir in der Zwischenzeit doch noch anders überlegen solltest, musst du nur rufen, es hört dich bestimmt ein Nachbar.“ Er hätte noch ein paar Kleinigkeiten hinzugefügt, aber sie nickte schon, gab ihm stillschweigend ihr Einverständnis. Er brach bewusst ihre intime Zweisamkeit auf und begab sich zur Tür. Julia sah wunderschön so aus, mit den flirrenden, schwerelosen Farben um ihren halbnackten Leib. Matt wusste, wie das nun normalerweise laufen würde. Wenn sie ihn nicht mehr sah, war dieser Moment vorüber, die Gelegenheit ebenso, und Julia würde vermutlich  in ihren gewohnten Denktrott verfallen und sich Hilfe holen. Der menschliche Geist war schwach, wenn ihm die Versuchung nicht direkt angeboten wurde. Und dann hätte jeder Versuch von ihm, sie zurück zu erobern, einen recht verzweifelten Eindruck gemacht. Aber er wollte für sie mehr als nur eine Versuchung sein, wenn er das wirklich tat, er wollte, dass sie es auch wirklich herbei sehnte. Er mochte und konnte sich nicht belügen.

Er nahm elastisch federnd zwei Stufen auf einmal nach unten dabei, betrat die Straße und begab sich zu seinem Mercedes. Dort hatte ein spezielles Erste-Hilfe-Kästchen für Frauen, die er überraschend in seine Hände genommen hatte. Er war erstaunt, dass er sich ehrlich zugestehen musste, dass er Julia wirklich sehr gerne jetzt beigewohnt hätte. Aber es wäre unfair ihr gegenüber, ihr nicht alle Zeit dieser Welt zu lassen nach dem, was sie bereits durchlitten hatte. Er wäre ihr dann auch nicht böse, aber er musste sich gestehen, dass ein wenig Eifersucht bei ihm aufkommen würde, ein wenig wäre da sogar untertrieben, und so etwas wie Eifersucht bei dem Gedanken, sie mit einem anderen in ihrem Bett zu wissen,  sogar ein dringendes Bedürfnis, auch den Kerl seine Faust spüren zu lassen. Verdammt noch mal, er erkannte sich selber nicht wieder. Er, der er sich an den Rundungen von Frauen und den Schlägen auf sie, viele, satte Schläge, erfreute, er, der er die Gefühle der Frauen manipulierte und veränderte, freute sich auf einmal richtig unschuldig darüber, dass sie seinen Worten Glauben geschenkt hatte. Julia hatte sein Herz erreicht, genauso wie Nina, genauso wie Charlene. Sie saß da, mit ihren gefesselten, ausgestreckten Armen, und sie begann, ihm dennoch zu vertrauen. Nach dem, was er vorhin gesehen hatte, brauchte das eine ungeheure mentale Stärke. Julia war für ihn nicht nur wegen ihrer beginnenden Ergebenheit interessant, nein, eine Frau, die so handeln konnte, die dazu in der Lage war, war innerlich wertvoll, sie war eine beachtenswerte, großartige Frau. Er konnte sich nicht helfen, aber er wollte ihr wirklich gerne aus diesem Trauma heraushelfen und er wollte darüber hinaus herausfinden, wie sie sich ihm gegenüber weiter verhalten würde, gerade auch dann, wenn er sie sich nicht griff, übermächtig und direkt, gerade dann, wenn er es ihr erlaubte, ihm auszuweichen.

Matt ging mit raschen Schritten zurück, während er mit seinen Eindrücken und Gedanken dazu selber im Clinch lag. Im Treppenhaus Leere, alles totenstill, die Tür im ersten Stock wie eben ein Stückchen geöffnet. Sie hatte nicht gerufen. Er war erleichtert, auch das war in diesem Zusammenhang für ihn neu. Bisher hatte er bestimmt, und erleichtert waren höchstens die Frauen gewesen, wenn er sie das hatte fühlen lassen wollen. Und ihm war auch klar, dass er sie nicht damit berühren würde, wenn er ihr jetzt sagen würde, was er mit ihr vor hatte. Sie war völlig unerfahren, sowohl im Spiel mit der Liebe wie auch allgemein, sie war darauf angewiesen, ihn erst kennen zu lernen. Er würde bestimmt, aber behutsam handeln müssen.

Matt betrat ihre Wohnung wieder und schloss rasch die Tür. Julia hatte sich im Kissen bequem zurück gelegt und hob bei seiner Ankunft ihren Kopf wieder. Er zog den Mantel wieder aus und holte sich in der Küche eine kleine Schüssel mit einem sauberen Lappen und warmen Wasser und ein Trinkglas mit kaltem Wasser. Dann setzte er sich zu ihr, stellte alles neben ihr auf ihrer Bettkommode ab, streichelte ihr sanft über die Wange, die Haare. Ihre goldbraunen Augen suchten die seinen, aber nicht aus Angst, soviel war sicher. Nein, ihr Blick war weich und doch aufmerksam, eine umwerfende Mischung für ihn, nur seine eigenen Frauen hatten keine Angst vor ihm, die fremden sollten das ja haben. Und nun berührte es ihn, dass Julia ihm zunehmend vertraute, dass sie ihm zutraute, einer zu sein, mit dem für sie ein vernünftiges, vertrauliches Gespräch möglich war, und darüber hinaus noch viel mehr, er war für sie jemand, der ihr vielleicht mit seiner männlichen Zuwendung helfen würde. Und tatsächlich war er auch so einer.

„Mein Liebes“, er lächelte ihr in die ruhigen Augen, so ganz anders jetzt als vorhin war ihr Blick. „Wie stehst du zu Wasser?“

Sie begann, leicht zu lächeln. „Ich liebe es“, antwortete sie ihm einfach.

„Beschreibe mir, was du im Wasser fühlst, Kleines“, bat er sie sanft.

„Ich fühle mich sicher im Wasser, besonders, wenn es warm ist und türkisblau“, ihr Blick schweifte dabei aber nicht ab, trotz ihrer leisen, schwärmerischen Worte blieb sie ganz bei ihm. „Ich genieße es immer sehr, mich unter Wasser zu drehen, die Beine anzuziehen und zu kugeln, vornüber, so schnell, bis Oben und Unten verschwunden sind, Dann gibt es diesen kleinen Moment der Schwerelosigkeit, den ich so liebe, den Moment, wo ich orientierungslos bin und doch sicher geborgen. Das seidige Gefühl des Wassers auf der Haut, die Art, wie es mich trägt, die Leichtigkeit meiner Bewegungen, die Sicherheit, die mir das Wasser gibt. Wenn ich ruhig auf der Wasseroberfläche liege, dann muss ich nur tief einatmen, um etwas nach oben zu kommen, und ausatmen, um etwas abzusinken. Im Wasser kann mir nichts passieren.“

Er nickte und lächelte sie an bei ihren gefühlvollen Worten, und für einen Moment hatte er mit ihr empfunden, hatte mitempfunden, was für sie diese Sicherheit bedeutete. Er löste kurz den Blick, holte eine Tube und eine Schachtel Tabletten aus dem Täschchen, das er mitgebracht hatte. Er reichte ihr eine einzige der kleinen Tabletten an und ließ sie sie mit dem Glas Wasser trinken. Julia war durstig, sie trank das ganze Glas leer. Dann nahm er die kleine Tube und wärmte sie mit einer Hand.

„Liebes, ich muss dich kurz untersuchen“, informierte er sie leise. „Warst du denn schon einmal in hohen Wellen? Mit einem  Bodyboard vielleicht?“ Sie lächelte wieder und nickte.

„Erzähle mir davon“, bat er sie.

„Ja, die Wellen waren viel größer als ich“, begann sie mit leuchtenden Augen, sah dabei zu ihm herunter. Wenn er aufsah, trafen ihre Augen sich, sie beobachtete nicht sein Tun, sondern ihn, ob er ihr folgen konnte. Und so begeistert, wie sie ihm das schilderte, konnte er das auch, sie nahm ihn mit sich. „Wenn du an Land stehst, siehst du das nicht. Du musst erst hinein, und dann ist es nicht ganz einfach, sich richtig zu verhalten. Ist die Welle zu groß, musst du sie untertauchen, sie läuft dann auf der Wasseroberfläche über dich hinweg. Ist sie noch so groß, dass du sie überspringen kannst, dann solltest du das tun. Du musst die Tragkraft des Wassers miteinbeziehen. Du schaffst so höhere Wellen, als du denkst. Das Wasser hebt dich hoch. Und dann kommt direkt die nächste Welle. Schwierig wird es, wenn du dich überschätzt….“

Matt hatte derweil  eine Hand auf ihr ihm zugewandtes, aufgestelltes Knie gelegt und, als sie nicht zurück zuckte, seine Hand langsam weiter die weiche Innenseite ihres Oberschenkels herunter gleiten lassen. So öffnete er ihre Scham, und was er sah, bestätigte ihm, dass der Kerl nicht gerade zimperlich mit ihr umgegangen war. Ihr Schritt war gerötet, die großen und kleinen Schamlippen rot angeschwollen. So sah eine Frau nicht nach seiner triebhaftesten Durchnahme aus, dachte er ärgerlich bei sich. Er stellte die Schüssel mit Wasser zwischen ihre Beine und wusch sie dort erst einmal gründlich sauber. Zwischendurch sah er immer wieder auf und begegnete ihren braunen, lebhaften Augen.

„Tue ich dir weh, Kleines?“, fragte er sanft zwischen, als sie stockte. Sie nickte und schüttelte gleichzeitig den Kopf, sie war verwirrt. „Ich muss dich noch mit Salbe abtasten, Liebes, damit ich weiß, dass du nicht verletzt bist. Erzähle weiter, was passiert, wenn man sich überschätzt?“

„Wenn die Welle zu hoch ist, musst du springen“, fuhr sie leicht lächelnd fort. Matt sah, jetzt begann die Wirkzeit ihrer Erzählung, sie entspannte auch ihren Unterleib. „Tust du es nicht, reißt sie dich mit einer Urgewalt von den Füßen, du kannst ihr absolut nichts entgegen setzen. Sie wirbelt dich um und um, du weißt nicht mehr, wo oben und unten ist, denn die Bläschen wirbeln ja auch. Du hoffst nur noch, dass du deinen Kopf nicht an einem Stein stößt. Du weißt, bei dieser Kraft ist das sehr gefährlich. Dann lässt die Welle dich wieder los. Du musst schnell sein dann, dich zur nächsten Welle drehen und wieder springen, sonst reißt sie dich erneut um. Die Waschmaschine, so haben wir das genannt.“

Matt hatte derweil die pflegende Kortisoncreme genommen und damit ihre äußeren und inneren Schamlippen sanft streichelnd eingecremt. Er sah Schwellungen, rot und recht ödematös, Rötungen dort, wo der Mistkerl auf ihr Becken geschlagen hatte, aber keine Abschürfungen. Als Julia davon sprach, wie die Welle sie durchwirbelte, schob er einem Finger und viel Creme vorsichtig tastend in ihre Scheide vor, cremte sie ein und betrachtete erst kurz die Öffnung ihrer Scheide, die ebenfalls rot verschwollen war, und dann Julias Gesicht, auf dem sich die Begeisterung für die Kraft der Wellen malte, keine Schmerzen. Er tastete eine überall weich aufgeriebene Schleimhaut, nahm mehrfach Creme nach und fand an seinem Finger kein Blut. Er war erleichtert, sie war nicht verletzt. Er erregte sie nicht, fühlte aber ihren Blick auf sich ruhen. Er wusste, seine sanft mit ihr hantierenden Finger in diesem intimen Bereich berührten sie, nach diesem entsetzlichen Vorfall öffneten sie ihm das Tor in ihre Seele, ihre geheimen weiblichen Gefühle, denn er hatte Zugang in ihr Allerheiligstes, er zwang sie nicht, er kümmerte sich um sie, sowohl um ihren Körper wie auch um ihre Seele, die genauso verwundet war. Weder in ihrem Minenspiel noch ihre Körperhaltung spiegelte sich Gelassenheit, und sie ließ ihn weiter nicht aus den Augen.

Er griff sich ein seidiges, schwarzes Tuch. „Laufe durch die heiße Mittagssonne zum Strand, Liebes“, griff er dieses Thema wieder auf, „lasse dich vornüber fallen lassen und tauche unter, ist es auf einmal still, wie aus weiter Entfernung ist das Platschen der Tropfen auf der Wasserfläche über dir zu hören. Schwimme mit geschlossenen Augen“, er unterbrach sich und wartete, dass sie seiner Anweisung folgte, und das tat sie auch. Er zog ihr die Augenbinde über den Kopf. „Das ist so schön wie früher, als du noch unbefangener warst, nicht wahr?“ Sie lächelte und nickte nur, ihre Körperhaltung weiter entspannt. „Lasse deine Schwimmbewegungen flach werden, denke nur noch an die türkisfarbene Weite in dir.“ Teufel, ihre Lippen waren wunderschön, wenn sie so verträumt lächelte und den Kopf jetzt leicht schräg legte.

„Und nun denke dich in den Fischotter hinein, der schnell und verspielt ist, lebensfroh, tauche als Fisch auf der Suche nach anderen Fischen, drehe dich auf den Rücken, um dich auf den Wellen treiben zu lassen, mit geschlossenen Augen und ausgebreiteten Armen, halte ganz still und genieße das Brennen der Sonne auf deiner Haut. Dir kann nichts passieren.“

Mit diesen leisen Worten ging er zur Tür und verließ das Schlafzimmer, schloss die Tür mit einem hörbaren Klicken und öffnete sie gleichzeitig wieder, so dass sie lautlos wieder aufschwang. Julia hatte ihn nicht in der Tür stehen hören können, sie dachte, die Tür wäre hinter ihm geschlossen worden. Er beobachtete sie. Sofort wurde sie unruhig, sah mit ihren blinden Augen in verschiedene Richtungen, ihr Gesicht rötete sich, ihre schönen Züge verzerrten sich. Entsetzen vielleicht, und vielleicht sogar schon einsetzende Resignation. Er würde das Versprochene nicht wahr machen, sie hier alleine und gefesselt nackt auf ihrem Bett ihren Gedanken und ihrem Finder überlassen. Ihre zunehmende Verzweiflung ob dieser unklaren Lage war deutlich zu erkennen. Sie war rasch schon wieder verzweifelt, und er vermutete, sie dachte, er würde sie wirklich in dieser Abgelegenheit allein lassen. Sein Herz schlug schneller, er starrte sie an, um nichts davon zu versäumen. Sie ließ ihren Kopf hängen, aber er hatte keine Eile, weil er sie noch ein wenig in dieser Verfassung haben wollte. Er machte ein paar kleine, fast lautlose Schritte auf das Bett zu, da hörte sie überhaupt erst, dass es neben ihr Bewegungen gab. Sie rief seinen Namen, doch er antwortete nicht, denn der Klang ihrer Stimme war leise und doch so verzweifelt, und er blieb erst noch stehen, wo er war, war nun kaum noch einen Meter von ihr entfernt. Sie konnte ihn nicht hören und stimmte für ihn völlig unerwartet ein erschütterndes Wehklagen an, ein atemgreifendes leises Weinen, ein Weinen, das sie ihres Atems beraubte.

Er empfand ihre Verzweiflung, als wäre es seine, spürte ihre wieder neu aufkommende existenzielle Not, bis ihre Resignation vollständig in ihrem Bewusstsein angekommen war. Jetzt war sie fast still, und er lauschte ihrem verzweifelten Schluchzen, das kaum hörbar, ganz leise war, bis er dann an sie heran trat und ihrem Brustkorb wortlos mit beiden Händen umfasste, ihn anhob und sämtliche Kleidung der Länge nach ihren schmalen Körper herunter streichelte, den zerrissenen Stoff vor seinen Händen her schob, ihren Körper immer in seinen kräftigen Händen und angehoben dabei. Es war eine sehr sinnliche Art und Weise, eine sehr gefühlvolle, als er ihren leichten Körper so hochhob, ihn dabei leicht streckte. Seine Berührung kam unerwartet für sie, sie erstarrte für einen kleinen Moment, war nun ganz Tier, das mit allen Sinnen sicherte, ob wieder Gefahr für sie drohte. Dann ließ sie zitternd ihren Atem entweichen, als sie ihn erkannte. Sie streckte sie sich in seinen Händen, als würde sie sich in der Schwerelosigkeit des Wassers strecken, lang und grazil, und ihr Sein wurde ebenso schwerelos. Ihre letzten Schluchzer verklangen, als er ihre zerrissene Kleidung wegwarf.

Er entkleidete sich nicht vollständig, zog sich nur rasch und möglichst leise Hemd und Hose aus. Sie sollte diese Geräusche eines Mannes, der sich entkleidete, nicht mit dem eben Geschehenen assoziieren. „Ich… ich dachte….“, wimmerte sie leise, und er unterbrach sie sofort.

„Ich weiß, Kleines. Nicht mehr denken, fühle nur noch, und ich habe dich nicht fühlen lassen, dass ich dich verlassen wollte. Vertraue deinen Gefühlen jetzt, denn jetzt kannst du das auch“, mit diesen leisen Worten legte er sich vorsichtig auf sie, schützte ihre Nacktheit mit seinem Körper, schützte sie vor der Welt.

Ihr Körper wurde weich und nachgiebig, überließ sich vertrauensvoll seinem Körper, seinen Händen, die sie gleichsam wieder nach oben trugen, der Wasseroberfläche und der Luft entgegen, und sie hielt still, als sie seine Hände spürte, die ihren Bauch berühren, ihren Rücken, ihre Brüste, warm, fest, beruhigend und besitzergreifend. Dann schlangen sich seine Arme um sie, die Stille um sie herum ließ sie ihn ganz spüren, nur er und sie waren hier, nur noch Körper auf Körper. Seine Hände ertasteten ihr Haar, weich lag es um ihren Kopf, er strich sanft hindurch, dachte daran, dass dieser Kerl sie daran über den Fußboden gezogen hatte. Sie spürte seinen Mund, der sich warm und fordernd über ihre Lippen legte, ihre Brüste pressten sich an seine mit seinem Hemd bedeckte Brust, und sie bedauerte es auf einmal, dass es nicht immer so bleiben konnte.

Er spürte sie, ihr Körper lag weich und vertrauensvoll an den seinem gepresst, sie schlang ihre schlanken Beine lockend um sein Becken, öffnete ihm so ihren Schoß. Und wie von selbst schob sich sein Schwanz in den Eingang ihrer Scheide, schmiegt sich in sie, warm, zuckend, und sie hörte wieder seinen Atem, schneller diesmal. Sie war vertraut mit dem Wasser, es fiel ihr leicht, sich dem Wasser hinzugeben, und so fiel es ihr auch leicht, sich ihm hinzugeben. Vorsichtig erkundeten sie sich, teilen miteinander die Ruhe des Wassers, er gab ihr sicheren Halt an seiner Haut, sie schnupperten und atmeten einander, ihre Augen verschlossen, seine ebenfalls. Seine Zunge fing Tränen aus ihrem Gesicht, seine Lippen fuhren mit fliegenden kleinen Küssen über ihr Gesicht, haschten dann nach ihrer Unterlippe, und sie wich nicht aus.

Und dann schlüpfte er langsam in sie hinein. Es war nicht ganz einfach, ihr Eingang war zwar weit offen und bereit, aber auch sehr angeschwollen, genauso wie das Innere ihrer Scheide, und er war nicht eben klein gebaut. Er schob sich langsam vor, Millimeter um Millimeter, keine schnelle, heißblütige Vereinigung, wie er sie sonst so liebte, diesmal ließ er sich unendlich viel Zeit, wusste er ja, alles andere würde sie weiter verletzen. Und nun war sie für ihn auch wirklich bereit. Nach ihrer wieder ausgestandenen Angst, diesmal aber der, dass er wortlos fort gegangen sein könnte, so unerwartet, wie er auch aufgetaucht war, dass er sie nicht mehr auffangen würde, wie er es bisher getan hatte, dass es nicht mehr seine Arme sein würden, die sie halten und umschließen würden, drückte sie ihren ganzen, nackten Leib an den seinen, suchte seine Nähe, so dicht, wie es ihr nur möglich war. Heiß war es in ihr, und eng, willkommen nach den letzten fürchterlichen Ereignissen. Er zog ihren filigranen Leib fest an den seinen, er wollte sie fühlen. Und dieses langsame Vorschieben löste in ihm ganz neue Empfindungen aus. Sie umschloss ihn, massierte ihn, presste ihn. Er konnte sich nicht schnell bewegen, auch, als er ganz vorgeschoben war, nicht. Aber dazu hatte er diesmal auch keinen Impuls. Er spürte ihre Anspannung, ihre Hingabe, er hielt ihren Kopf mit den verbundenen Augen und wusste doch, in ihnen stand nichts als Hingabe zu ihm. Langsam, ganz langsam bewegte er sich, kurz und tief, wenn die Spannung sich weiter aufbauen musste, wenn sie unruhig zu werden drohte, wenn ihre Lust explodieren wollte. So hatte er es noch nie getan, so hatte er noch nie die Lust einer Frau kontrolliert, aber so hatte er auch noch nie die völlige Hingabe einer Frau gefühlt. Lag es daran, dass er sie gerettet hatte vor einem schlimmen Schicksal, dass sie sich ihm so hingab? Oder hatte er das bei anderen Frauen noch nicht bemerkt, einfach damit nicht gerechnet? Er wusste es nicht, aber er fand es wunderschön, diese langsame, tiefe, innige Form der Verschmelzung. So schön, dass er ihre Augen dabei sehen wollte,  deswegen zog er ihr die Augenbinde wieder herunter. Ihre großen goldbraunen Augen waren dicht vor seinen, sie tauchte in seinem Blick ein, er konnte in ihnen die Sehnsucht nach ihm deutlich lesen. Sie umschmeichelte ihn, hörte ihn an ihrem Ohr schwer atmen, versuchte mehrfach, ihre Arme anzuspannen, um ihn zu erforschen, seinen Körper, seine Haut, ihn zu verwöhnen. Aber weiter ließ er das nicht zu, sie sollte es fühlen, wie schön es für sie sein konnte, von einem Mann gefesselt zu werden in jeder Beziehung, nicht nur körperlich von ihm dazu gezwungen zu werden, passiv zu bleiben, sondern sich auch geistig von ihm führen zu lassen. So entlud sich ihre ganze Zärtlichkeit in Hingabe, und gemeinsam stieg die Erregung in ihnen beiden weiter an, als sie wieder abtauchten in ein Meer aus Ekstase. Er blieb gedanklich in diesem Bild, das er zu ihrer Entspannung heraufbeschworen hatte, jetzt entspannte es auch ihn. Er bewegte sich, stieß langsam zu, und sie stieß zurück, im Einklang mit seinen Bewegungen, immer heftiger. Er spürte an ihrer Körperspannung, ihrem nur noch stoßweise kommendem Atem, wann es Zeit für den Gipfel war, und als er ihn nicht mehr bei ihr verhindern konnte, kam er tief in ihr, sein Körper und seine Seele waren von Feuer erfüllt. Ihre Schreie mischen sich, als sie die Oberfläche dieses Meeres wieder durchbrachen, er spürte ihre Scheide kräftig zucken, unkontrolliert, sie wollte nicht mehr aufhören, stemmte sich mit aller Macht gegen ihre Gedanken, ihre Augen waren verschleiert. Sie bog ihm ihren Körper vertrauensvoll entgegen, bäumte sich gegen seinen harten Körper auf. Dann wurden ihre Augen aber wieder klar, richteten sich auf seine, sie versuchte, seinen Namen zu sagen, immer noch von Schluchzern unterbrochen. Und auch er war tief erregt, angespannt, er legte eine Hand unter ihren Nacken und küsste sie lange und innig. Nur langsam fanden sie so gemeinsam in die Wirklichkeit zurück. Es war für ihn auch jetzt anders als sonst, liebevolle Berührungen, Küsse, Haut auf  Haut, seine leise, beruhigende Stimme, seine Hände, die sie weiter umschmeichelten und lustvoll erfühlten. Sie war nicht alleine. Jetzt erst löste sich bei ihr endgültig der Schock, bis zu diesem Zeitpunkt war sie noch auf der Adrenalinwelle geritten. Seine Zärtlichkeiten ließen sie in leise Tränen ausbrechen, er zog ihr Gesicht an seinen Hals und ließ sie weinen.

Schließlich hob er den Kopf. Er sah ihr lächelnd in die Augen, fokussierte sie, drang in sie ein. Er hatte ihre Fähigkeit gewaltig unterschätzt, sich ihren Ängsten, ihrem real erlebten Horror stellen zu können. Und er las in ihren Augen, dass er sich, obwohl er ihr völlig fremd war, für sie als tragfähig erwiesen hatte. Wasser, so hatte sie erzählt, war ihr tragendes Element, dort fühlte sie sich sicher und geborgen, und ihre strahlenden Augen verrieten ihm, dass er sich, gerade weil er in ihren Augen eben noch nicht vertraut und damit nicht tragfähig war, jetzt für sie trotzdem so anfühlte. Diese glücklichen, wieder unbelasteten, freien Augen, noch nie hatte er einen solchen Ausdruck in den Augen seiner Frauen gesehen. Vielleicht lag es daran, dass er seine Frauen führte und begleitete, nie alleine ließ, Julia dagegen hatte ganz alleine Todesängste ausgestanden, vernichtende Ängste, die gewaltige Kräfte in ihr mobilisiert zu haben schienen. Matt war tief berührt. Er löste rasch die Fesseln, ließ sich von ihr fest umarmen und umarmte sie ebenso fest. Für eine ganze Zeit dachte er nicht mehr, er fühlte nur noch. Er zog ihre Decke über sie beide, damit sie sich trotz seiner Bekleidung kuschelig warm fühlte, und trieb zusammen mit ihr in einen sanften Schlummer, immer noch miteinander vereinigt. Matt ließ seine Gedanken treiben. Hatte der brutale Eindringling sich auf ein Augenduell mit ihr eingelassen und verloren? Unwahrscheinlich, ihn hatte nur das interessiert, wofür er eine ihr überlegene Stärke besaß, geistige Stärke interessierte ihn wohl kaum. Matt hatte ihr nur helfen wollen, aber ihm schenkte sie freiwillig etwas, was er sich von ihr erwünscht hatte, ohne dass ihm das so bisher bewusst gewesen war. Reine, pure Hingabe. Das Leben ging manchmal schon wirklich seltsame Wege.

©Matt

Zufällige Begegnung (Julia), Teil 2

Die junge Frau lag immer noch so da wie eben, bewegungslos und mit hart angespannter Skelettmuskulatur, den Kopf zu ihm gewandt, aber ihre Augen starrten blicklos ins Leere. Das, was sie sah, ging wie bei einem Fotoapparat durch ihre Linsen, quer durch ihren Kopf und trat hinten völlig unbearbeitet wieder heraus. Matt blieb für vielleicht für eine Zehntelsekunde regungslos, so einem Blick war er bisher noch nicht begegnet, es schauderte ihn etwas. Ihr Blick flackerte nicht, ihre Pupillen waren starr, ihr Gesichtsausdruck bar jeglicher Emotion, völlig unbeteiligt an dem Geschehen um sie herum. Matt kannte diesen Blick von Models, die fotografiert wurden, und er hatte von ihm von Soldaten im einem Kriegsgeschehen gehört. Für gut und gerne eine Minute hielt ihn dieser Blick gefangen, er verhielt dabei unwillkürlich auch in seiner Bewegung, dann hatte er sich wieder im Griff. Er musste sie jetzt dort abholen, wo sie gerade war, in ihrem ureigenen innersten Rückzugsort, ihrem Kopfzuhause in ihr selbst, dort, wo das Geschehen von eben in ihrem Geist immer noch seinen Lauf nahm mit einer augenscheinlich verheerenden Wucht.

Er ließ seinen Blick kurz über ihren schmalen Körper gleiten. Der Kerl hatte sie mit großen Kabelbindern so fest an ihrem Bett fixiert, dass ihre zarten Hände bereits anschwollen. Er kämpfte für einen Moment seinen Ärger nieder bei diesem Bild. Das T-Shirt der Frau lag zerrissen unter ihrem Oberkörper, der kurze, schwarze Rock war weit hochgeschoben, das Höschen zerrissen und ebenfalls noch unter ihrem Gesäß. Ihre ganze Gestalt wirkte auf ihn wild entblößt, als habe sich ein wilder Bär auf sie gestürzt und ihre Kleidung einfach weggefetzt, um an ihren Bauch zu kommen, ihre Eingeweide, und irgendwie war das ja auch so.

Er löste sich aus seiner Starre und ging um das Bett herum, zog sich im Gehen den schwarzen Mantel aus und warf ihn über einen Stuhl. Er machte ruhig die Küche ausfindig und griff sich ein Messer, suchte dann im Schlafzimmer nach einem Bademantel. Zu seiner Erleichterung fand er einen, zog an dem Gürtel, er hakelte etwas, er zog noch einmal, dann war er frei. Die Frau war das nicht. Er sah ein großes, hauchdünnes, bunt gemustertes Seidentuch neben seinem Mantel achtlos über die Lehne des Sessels geworfen, er öffnete ihren Kleiderschrank und fand einen festen, schmalen Schal. Damit hatte er, was er vorerst brauchen würde. Er trat zu der Frau, legte beide Schals neben ihrem still rasenden Körper ab und schnitt mit dem Messer den Kabelbinder um ihr ihm zugewandtes Handgelenk durch. Die Fingernägel liefen schon blau an. Sie rührte sich nicht, er fesselte sie erneut, aber diesmal routiniert und geschickt etwas lockerer mit dem Gürtel des Bademantels an ihr Bett. Dann griff er über sie und verfuhr ebenso mit ihrem zweiten Handgelenk, nahm den schmalen Schal zum Fesseln. Zum Schluss breitete er das Seidentuch aus und legte es wie einen Gazeschleier über ihre blass leuchtende Haut, vom Dekolleté bis zu ihren Knien. Er fasste sie weiter nicht an, hielt einen gewissen Abstand zu ihr und setzte sich dann einfach neben sie auf das Bett. Sie starrte weiter blicklos geradeaus, hatte scheinbar von alldem nichts weiter mitbekommen.

Er schlug die Beine übereinander, setzte sich bequem zurecht und öffnete zwei Knöpfe seines Hemdes, schlug die Armel leger hoch und fuhr dann mit einer seiner warmen Handflächen unter das spinnwebenfeine Tuch, das ihren Körper wie mit einem psychedelischen Hauch bunter Farben und Formen umgab, aber quasi gar nicht vor seinen Blicken verbarg. Er legte seine Hand auf ihren Oberbauch, der sich noch immer flach und rasend schnell hob und senkte. Er verschwendete keinen Gedanken mehr an den armseligen Kerl, wichtig war für ihn nur das das Abbild, das sie von ihm in sich trug. Er sah einfach nur nieder auf ihr unbewegtes Gesicht, unvoreingenommen, er verurteilte sie ja nicht, ganz im Gegenteil, aber er konnte nichts anderes tun als es ihr zu überlassen, eine Entscheidung zu treffen und die Brücke zu ihm zu überschreiten, die er ihr mit seinem Handeln gerade baute.

Er ahnte, was wohl in ihr toben musste, wie groß ihre Wunden sein mussten, die dieser innere Kampf gerade schlug, aber erfassen konnte er es nicht. Ihr ganzer Körper erwies sich als fest angespannt, die Haut unter seiner Hand vibrierte leicht. Er ließ seine Hand leicht auf ihrem Oberbauch liegen, ließ sie mit ihrer Atmung mitschwingen, begann dabei, ihre Haut leicht und zart zu streicheln. Die Spannung wich nach ein paar endlosen Augenblicken etwas, ihre Haut wurde wärmer, ihr Kinn sackte leicht nach unten, für einige lange Augenblicke war sie hilflos gefangen. Und er musste sich eingestehen, dass er sie in dieser Hilflosigkeit besonders reizend fand, wie ein Rehkitz, das sich schockstarr unter seinem streichenden Griff in seinem Grasnest duckte. Eine schwarzhaare Schönheit, die ihn an ein Rehkitz erinnerte und die gerade von einem Mann schwer verletzt worden war, das war einfach zu viel. Kein Wunder, dass er nicht hatte gehen können.

Er nahm seine Hand nicht von ihrer Haut, wie er es schon lange hätte tun müssen, wenn er sich gesellschaftskonform verhalten wollte, er ließ sie liegen und erweiterte vorsichtig streichelnd den Radius seiner kreisenden, leichten Bewegungen auf ihrer Haut. Kein Druck, kein Zwang. Er hatte noch keine Absichten, aber er war offen für alles, was sich nun ergeben würde. Er ließ seine Finger höher gleiten, streichelte nun ebenso leicht und achtsam ihre flachen, kleinen Brüste, fixierte sich aber auf keine ihrer Formen, ließ sie nur seine Nähe, seine warme Hand und seine leichte Massage fühlen, ruhige, aber sehr zielgerichtete Bewegungen, die für sie aber keineswegs bedrohlich waren, trotz der Intimität, die sie beinhalteten.

Er fragte sich gerade, wie er sie aus ihrer inneren Starre reißen konnte, als ihre Handgelenke sich plötzlich sachte regten. Die Hände der jungen Frau drehten sich als erstes leicht in seinen Stofffesseln, ihr Nacken spannte sich an, ihr Gesicht rötete sich leicht, ihre Wangen flammten leicht auf, als würden sie brennen, und sie wandte ihm etwas ihr Gesicht zu, schloss halb die Augen, als würden sie ihre Handgelenke schmerzen und ihr ganzes Gesicht brennen. Vielleicht hatte sie ja auch ein paar harte Ohrfeigen von ihrem Peiniger erhalten. Ein Grund mehr, diesen Kerl in den Erdboden zu stampfen, knurrte er bei sich.

Er sah ihre halbgeschlossenen Augenlider, ihre Augäpfel rollten schnell hin und her, als würde sie träumen. Er versuchte, sich in sie hinein zu versetzen, nachzuvollziehen, wie sie ihren Angreifer erlebt haben musste. Der Mann hatte sie völlig überraschend und wahrscheinlich von hinten kommend mit seinen gut und gerne 90 Kilo zu Boden gerissen, sie wog vielleicht etwas mehr als die Hälfte davon. Zu einer Gegenwehr anzusetzen war völlig sinnlos für sie gewesen, er war ausgewildert und bewegungsfrei, ihre hatte er ihr durch seinen entschlossenen Angriff genommen. Sie konnte ihn riechen, seine Aggression, sie konnte seine Halsschlagader pochen sehen, so kam er über sie. Das machte er definitiv nicht zum ersten Mal so, das war ihr wohl sofort klar gewesen, zu entschlossen und zielgerichtet war sein Handeln, zu schnell und gewandt brachte er sie zu Fall, machte sie mit ein paar harten Schlägen bewegungsunfähig vor Entsetzen. Vielleicht regte sie sich einen Moment nicht, wollte auf einen Moment warten, in dem er vielleicht unachtsam wurde, auf den einen Moment, den, der ihr eventuell eine Chance geben würde. Doch er griff ihr in die langen Haare dicht über ihrer Kopfhaut, zerrte ihren leichten Körper daran brutal über den Boden zum Bett. Vorbei war es mit dem ersten und einzigen Ansatz in ihr zu einer Gegenwehr, sie konnte seinen festen Entschluss in seiner kräftigen Hand fühlen, sie schrie auf, schmerzgepeinigt, zappelte hilflos mit ihren Beinen über den Boden, das hatte Matt durch die Tür gehört, sowohl das Zappeln wie auch das Schleifen. Er hob sie mit geübten Griffen an, warf sie auf ihr eigenes Bett, sie sah von ihm vielleicht nur seine kräftigen Unterarme und die dicke Adern darauf, als er ihre Handgelenke viel zu schnell für sie mit Kabelbindern an ihren eigenen Bettpfosten festmachte. Schwer fixierte er sie dabei mit seinem Körpergewicht, sie lag beschwert durch ihr eigenes Gewicht dazu in Rückenlage, wie tot konnte sie sich stellen, bevor sie tot war? Ihr Herz musste zum Zerspringen geklopft haben in ihren Ohren, zum Schreien war sie gar nicht gekommen, denn die Schnelligkeit seiner Handlungen hatte ihre eigene Vergegenwärtigung des gerade Geschehenden überholt, aber in diesem Moment begann die Wirkzeit der Auswirkungen seiner Handlungen an ihr. Wie ein routinierter Handwerker war er wohl mit ihrem Körper umgegangen, kein Moment des Zögerns oder Abrutschens, des Zitterns oder der Nervosität, und sie fand mit Sicherheit keine Position, in der sie die ganze Situation und ihr eigenes Gewicht an ihren viel zu fest gezurrten Handgelenken ertragen konnte. Sie wand sich schreiend, sie wusste vielleicht auch, dass sie ihm damit die Bühne bot, die er brauchte, um fortzufahren, aber sie konnte auch nicht anders, ein uraltes Programm hatte ihr Handeln und Denken übernommen, so wie auch seines, ein archaisches, eines, das so alt war wie die Menschheit selber. Wahrscheinlich hatte ihr Angreifer sich an dieser Stelle einen Moment Zeit gelassen und ihr in die Augen gesehen, lange genug, dass sie erkennen konnte, wie albern ihre hilflosen Abwehrversuche waren, er hatte sie zu Boden gerissen wie ein Raubtier und auf diesen Ort hier geworfen, auf dem er sie genau auch haben wollte. Dann hatte er ihr das T-Shirt brutal mit zwei Fäusten aufgerissen, den Rock weit über ihre Hüften geschoben, und als sie in genauer Erwartung des nun Kommenden schrie und schrie, hatte er ihr irgendetwas in den Mund gestopft. Auch das hatte Matt durch die Tür hören können. Kurz war er dann für sie wohl aus dem Bild gekippt, sie hörte das charakteristische Schnarren seines Reißverschlusses, mit dem er seine Hose öffnete, dann musste er sofort wieder über sie gekommen sein, ohne weitere Verzögerung. Wäre das anders gewesen, hätte Matt ihn noch von seinem Vorhaben abhalten können, so war er nicht schnell genug gewesen. Dann mussten seine Augen direkt vor ihren gewesen sein, Zentimeter von ihren panisch aufgerissenen entfernt, nicht mehr als eine Handbreit, sie musste das als ein erstes Eindringen in sie empfunden haben. Sein Geruch nach Schweiß und Gier musste sie wie ein Schlag getroffen haben, ein zweites Eindringen in ihren von reiner Panik erfüllten Geist. Er hatte ihr nicht die geringste Möglichkeit gelassen, ihm irgendwie zu trotzen, geistig eine Schranke zwischen dem, was er dann tat, und ihr selbst zu errichten, einen Verteidigungswall, irgendetwas. Ganz sicher wollte sie ihm keine Bühne bieten, keinen Genuss bieten, keinen Erfolg gönnen, sein Szenario nicht auch noch unterstützen, aber so hatte er ihr keine Chance dazu gelassen. Und dann war dieser erwartete, zerreißende Schmerz durch ihren Unterleib gefahren, als er brutal und ohne Hemmungen hart in sie eindrang, dieser Schmerz musste für sie wie ein Vernichtungsschmerz gewesen sein, überwältigend, in ihrem aufgepeitschten Zustand unerträglich, nicht vorhersehbar, nicht vorstellbar und damit auch nicht irgendwie beherrschbar. Vielleicht hatte sie noch einen Blick direkt in sein verzerrtes Gesicht vor ihrem geworfen, bevor sie dann in einer Agonie aus Schmerzen versunken war und er begonnen hatte, sich in ihr zu bewegen, sie hart zu stoßen. Sie konnte ihm nicht mehr standhalten, jeder Versuch einer Gegenwehr von ihr war kläglich gescheitert, als er das begann, und seine von Lust getränkten, unbarmherzig harten Bewegungen mussten ihr die Luft aus ihren ohnehin schon nur noch unzureichend mit Atemluft gefüllten Lungen getrieben haben. Seine harten Stöße, die unerträglichen Schmerzen und sein lautes Keuchen dabei musste ihr gezeigt haben, dass er sie für seine Bühne reif unter sich liegen hatte. Er wusste das und sie wusste das, und zu diesem Zeitpunkt wusste auch Matt das. Und mit der kalt in ihr entfesselten Panik, die brennend in ihrem Kopf endete und dort verheerend wütete, musste sie sich in ihr letztes Refugium zurückgezogen haben, das ihr noch blieb, ihr Kopfzuhause. Sie war dabei gewesen, mit der letzten ihr verbliebenen Energie zu haushalten, als Matt ihn von ihr reißen konnte, die Luft wurde ihr zu wenig und zu dünn, aber sie war noch nicht weich geworden.

Sie war noch immer nicht weich geworden, dachte Matt mit einem Schaudern, der finale Akt hatte ihre endgültige Zerstörung nicht erreichen können, noch nicht, dank seines Eingreifens und nur deswegen. Aber die brutale Gewalt, die über ihren zarten Geist mit einer verheerenden Wucht hereingebrochen war, die teilte sich auch ihm mit, egal, ob Mann oder Frau, jeder Mensch fühlte in einer solchen Situation das gleiche. Matt besaß die geistige Standhaftigkeit und die Lebenserfahrung, sich solchen Eindrücken zu stellen, die auch ihn heimsuchten, wenn er ihre Körpersignale so neben ihr sitzend deutete. Er besaß nur ein wesentlich besseres Rüstzeug als die junge Frau, mit einer solchen Gewalt gegen seinen Geist umzugehen, er hatte sich seine Kompetenz im Umgang mit ihr redlich erworben durch eine ganze Reihe von eigenen Lebenserfahrungen. Wer nachgab, führte?, dachte er höhnisch. Eine Frau, die sich nur im Spiel unterordnete, aber nicht im Leben? Eine Frau, die Lust auf so etwas hatte? Matt konnte mit solchen Sprüchen nicht sehr viel anfangen, und der Grund lag vor ihm in Gestalt der jungen Frau. Das Leben ging andere Wege, das war offensichtlich für ihn, ob komplizierter oder auch einfacher, das wusste er nicht so genau, aber so war es ganz sicher nicht. Auch die Frauen, die er sich nahm, hatten sich diese Situation ganz sicher nicht so ausgesucht, dafür sorgte er ja selber, deswegen wusste er das auch nur allzu gut.

Sie versuchte noch immer, ihre Seele selber zu retten mit dem letzten Mittel, das ihr noch blieb, die innere Distanzierung von dem Geschehen. Und er würde ihr jetzt nur helfen können, wenn es ihm gelang, dass sie die Konfrontation mit ebendiesem Geschehen in seiner Gegenwart und mit seiner Unterstützung zuließ und zu verarbeiten suchte. Er war dabei, den losen Faden aufzugreifen, den der Angreifer in ihr hinterlassen hatte. Sie musste die Kraft in sich finden, dem Geschehen bewusst entgegen zu treten und es dann mit seiner Hilfe zu relativieren, dann würde sich die zerstörerische Kraft in ihrem Geist auflösen. Er wusste einfach, dass das so war. Aber was er nicht wusste, war, ob sie dazu noch die innere Kraft aufbringen konnte. Es waren nur Minuten gewesen, wenige Minuten, bis er die Situation für sie entschärft hatte, aber das waren Herzschlagminuten gewesen, Minuten wie Schläge auf einer alten Turmuhr, jeder Schlag konnte der letzte sein, der Schlag Zwölf auf der alten Turmuhr, die die letzten Minuten herunter zählte.

Er sah auf ihren zarten Hals, sah das schnelle, flache Pulsieren ihrer Halsschlagader, und auf sich langsam abzeichnende rote Würgemale auf ihrer blassen Haut. Dieser Kerl hatte ihren Kopf hochgezogen mit seiner kräftigen Hand um ihren Hals, hatte sie damit auf Spannung gehalten. Das musste sie noch immer in sich fühlen, wie sich seine Finger um ihren Hals zuzogen. Immer weiter zuzogen. Und sie hatte sich ebenfalls ganz zurückgezogen. Er hoffte, sie nun auffangen zu können, wo sie langsam wieder hervor kam, und das, bevor sie ganz unter dieser Last einbrechen würde. Bevor sie in diese Haltung fiel, in der sie nur noch hoffte, dass es bald vorbei sein würde. Denn genau das würde nicht geschehen, diese Bilder in ihrem Kopf würden nicht vorbei sein, nicht bald und auch nicht in absehbarer Zeit, ihr würde Kälte im Herzen bleiben, eine Kälte, die ihr Herz betäuben würde, Kälte und Einsamkeit, die des missbrauchten Opfers.

Er sah ihr ins Gesicht, als sie dann endlich wieder ihre Augen öffnete. Er streichelte sie sanft weiter, raumgreifender und zärtlich, und fing mit Autorität ihren herumirrenden Blick ein. Er wusste, dass ein intensiver Blickkontakt mit ihm auf die Frauen eindringlich wirkte, und er bewahrte die junge Frau bewusst nicht vor diesem Effekt. Er mochte es überhaupt nicht, wenn Männer diese Eigenschaft besaßen und mit ihr prahlten, aber jetzt und hier warf er alles in eine Waagschale und ließ es darauf ankommen. Entweder er fing sie jetzt ein oder eben nicht.

Sie stöhnte leise und atmete ein paar Mal tief durch. Dann traten Tränen in ihre goldbraunen Augen, langsam liefen ihre wunderschönen Augen über. Um ihr Kinn legte sich ein gespannter Zug, ihre Stirn kräuselte sich leicht und ihre vollen Lippen begannen, leicht zu zittern. Sie bog unwillkürlich ihren Oberkörper in einer abwehrenden Haltung leicht nach oben durch, er dachte nicht nach und drückte ihn bestimmt mit seiner Hand, die gerade zwischen ihren Brüsten lag, wieder herunter.

„Kennst du das Paarungsritual einer australischen Spezies von Unterwasserschnecken, meine Schöne?“, fragte er sie mit sanfter Stimme und ohne nachzudenken. „Das Männchen hat neben seinem ersten Saugrüssel am Kopf einen zweiten, baugleichen, den es für die Paarung mit dem Weibchen ausfährt. Er bohrt ihn in den Kopf des Weibchens. Das Weibchen nimmt dabei keinen Schaden. Aber dennoch gehört dieses Ritual in die Gruppe der traumatisierenden Paarungen im Tierreich.“ Er sah ihr in die Augen, er lachte nicht, denn die Botschaft, die er ihr damit übermittelte, war schnell, hart und glasklar, und er ließ auch seine Augen und seinen Gesichtsausdruck dabei sprechen. Die Information, die er ihr so übermittelte, war die, dass er sehr gut verstand, wie schmerzhaft das eben Geschehene in ihr jetzt wütete, und dass er das sehr ernst nahm und an ihrer Seite stand.

Sie begann, leicht hin und her zu rutschen auf dem zerwühlten Laken, stellte dabei durch leichten Zug sofort und sehr scharfsinnig fest, dass sie noch immer an ihr Bett gefesselt war, aber auch sofort durch die Art ihres Zuges, dass die Fesselung nun leichter und angenehmer war und sie nicht mehr mit ihrem vollen Körpergewicht an ihren Fesseln hing. Sie ballte ihre kleinen Hände probeweise zu Fäusten, öffnete und schloss sie immer wieder, um die Blutzirkulation in ihren angeschwollenen Fingern wieder anzuregen. Matt war einen Moment wie gefangen, das erwischte ihn recht unerwartet, und er starrte sie für einen Moment daher recht überrascht an. Sie musste ihre Lage sofort und sehr scharfsinnig abgeschätzt haben, und ihr Blick musste trotz der unzweifelhaft in ihr tobenden Eindrücke wirklich scharf sein. Langsam wurde sie für Matt wirklich, ehrlich interessant. Sie hob ihren Oberkörper probehalber wieder leicht an, und Matt machte diese Bewegung diesmal mit seiner Hand mit, zeigte ihr so, dass es nicht er war, der sie festgebunden hatte, und dass er auch nicht vorhatte, sie hier festzuhalten, zumindest nicht länger, als er es für nötig hielt. Sie zögerte noch eine lange Sekunde lang und sackte dann wieder zurück in das Kissen, ließ auch die Spannung in ihren Armen fahren. Sie sah ihm jetzt offen und hilflos gerade in die Augen, und um ihre ganze Augenpartie erschien ein sehr angespannter Zug, als würde sie sich erst jetzt ihrer Notlage so richtig bewusst werden und gleich anfangen, laut zu weinen. Ihre Tränen rannen nun lautlos, aber in einem ungebrochenen Rinnsal.

„Schhhht, schhhht, schhhht“, machte Matt leise und wieder voller Autorität, „ja, meistens ist das bei einer Vergewaltigung die verständlichste Reaktion, aber in diesem Fall sitze jetzt ich hier bei dir und du hast keinen Grund dafür. Der Typ von eben musste froh sein, dass er ohne fremde Hilfe überhaupt noch seine Hose wieder zumachen konnte. Geschafft hat er das erst auf der Straße, Liebes, so schnell ist er geflüchtet eben. Er wollte nicht in den sicheren Selbstmord rennen, geschlossen mit all den anderen Idioten, die so etwas tun und dabei von einem Kerl wie mir aufgerieben werden. Und um seine herunter gelassene Hose konnte er sich erst wieder kümmern, als die Doppelbilder vor seinen Augen wieder verschwunden waren, deswegen hat er mit seinem Schwanz ein paar Passanten gut unterhalten.“

Sie sah ihm etwas verblüfft direkt in die Augen und er wusste, er hatte ihre volle Aufmerksamkeit, der wilde Tränenausbruch war erst einmal abgewendet. Damit hatten seine etwas unkoordiniert gewählten Worte ihr Ziel erreicht. Und so ganz nebenbei musste er seine Liste an Beobachtungen ergänzen. Er erlebte nun eine fast niedergeschmetterte Seite an ihr, in der sie aber richtig süß auf den Zug seiner Augen reagierte, sich von ihm weich leiten ließ und vor allem ihren wilden Schmerz beherrschte. Und diese Seite war fast schon zum Verlieben. Entsprechend freundlich hielt er weiter ihren angespannt in seinen Augen ruhenden Blick.

Die Schöne gehörte zu den wenigen Menschen, bei denen das ganze Gesicht auf ihre Emotionen reagierte. Jeder Teil ihres ebenmäßigen, ovalen Gesichtes und seiner Mimik hatte seine eigene Rolle. Dieser angespannte Zug um ihre Augen wurde etwas weicher, machte einem intensiv in seinem Blick ruhenden Paar wirklich wunderschöner, großer rehbrauner Augen Platz, die durch die unermüdlich laufenden Tränen glänzten. Ihre zarten Nasenflügel bebten leicht, ihr Kinn zog sich etwas zusammen. Dieser ganze Gesichtsausdruck war offen und ungehemmt, nicht aufbegehrend, effekthaschend oder verhalten, wie er es bei sehr vielen Damen erlebte und nicht mochte. Das Wichtigste war aber, dass seine Ruhe ihre Augen erreichte und zum Funkeln brachte. Er konnte das Feuer in ihr neu entfachen, und ganz offensichtlich besaß sie Feuer. Und das gefiel ihm an ihr so gut, dass er nicht mehr versuchte, seinen Gesichtsausdruck so eisern zu beherrschen, sondern sie ein wirklich ehrlich gemeintes, liebevolles Lächeln sehen ließ. Er signalisierte ihr damit ganz offen, dass sie von einem fremden Mann überfallen worden war, dass sie aber jetzt zu seinem Stamm gehörte und damit unter seinem Schutz stand, und dass er diese Situation für sie schon bereinigt hatte, dass es deswegen keinen Grund mehr für Panik oder einen Ausbruch unbeherrschbarer Schmerzen in ihr gab. Das war so archaisch wie das, was ihr eben passiert war, und deswegen verstand sie es auch sofort. Ihr Gesichtsausdruck wurde gelöster, ganz offensichtlich konnte sie den Druck in sich etwas abbauen und auch eine Entscheidung treffen, nämlich die, ihm jetzt und hier zu vertrauen. Sie warf einen Blick an sich hinunter auf seine streichelnde Hand, die inzwischen über ihren ganzen Brustkorb fuhr, dann sah sie wieder auf und studierte sein Gesicht genauer.

Sie stellte dabei ruhig eines ihrer schlanken Beine auf. Sein Kalkül schien aufzugehen, der feine, gazeartige Stoff gab ihr eine intime Sicherheit in ausreichendem Maße, sie entschied sich bewusst dazu, zu bleiben, in der Lage, die er für sie vorgesehen hatte. Sie wandte sich ihm zu und nahm ihn etwas genauer in Augenschein.

„Du hast ihn vertrieben, nicht wahr?“, fragte sie ihn das Offensichtliche und befreite sich dabei ganz offensichtlich immer mehr von ihrer beklemmend beängstigenden Situation. Er lächelte und nickte nur. Ihr Blick wechselte noch einmal zwischen seiner streichelnden Hand und seinem Gesicht hin und her und fragte ihn dann mit großen, offenen Augen. Er stellte sein Streicheln nicht ein, und sonst tat er weiter auch nichts, als ihren suchenden Blick lächelnd ruhig und freundlich zurück zu geben. Überraschung zeichnete sich in ihrem Gesicht ab, dann kämpfte sie wieder erfolgreich mit den Tränen. Sie sah die Art, wie er sie ansah, und das gab ihr den Rest. Ihre Augen liefen über. Er verurteilte sie nicht für das, was ihr eben zugestoßen war, ganz im Gegenteil, er fand sie immer bezaubernder. Das ließ er sie deutlich sehen und fühlen, und auch, dass er auf eine Entscheidung von ihr wartete.

Sie schlug ihre langen Augenwimpern kurz verschämt nieder, atmete zwei, drei Male tief durch und hob den Blick dann wieder, bis sie seinem begegnete. Dabei hob sie nun auch ihr anderes Bein an und legte beide Beine mit den angewinkelten Knien aneinander gelegt schräg erst auf die eine, dann auf die andere Seite, als würde sie ihr Unterleib schmerzen. Er löste kurz seinen Blick und ließ seine warme Hand an ihrer Flanke herab wandern bis auf ihren Bauch, sah dabei zur Seite auf ihren schlanken Körper. Er legte seine Hand bewusst zärtlich auf ihren warmen Bauch und streichelte ihn sanft, massierte ihn leicht. Er atmete tief und etwas unschlüssig durch. Er musste sich langsam auch entscheiden, und zwar rechtzeitig, bevor sie für ihn nicht mehr zugänglich war. Noch hielt sie sich an ihm fest, begann, Vertrauen aufzubauen. Aber er war ihr völlig fremd, lange konnte er diese Hilfestellung an ihr nicht mehr leisten, wenn er nicht einen Schritt weiter ging jetzt. Und ihre reizende, offene Art traf ihn in Form einer unerwarteten Wendung, mit allem hatte er gerechnet, aber nicht wirklich damit, dass sie bereit war, sich von ihm tatsächlich helfen zu lassen, ohne Wenn und Aber.

„Ich bin Julia“, sagte sie inzwischen, und sie sprach ihren Namen unversehens überaus reizend mit einem weichen italienischen Akzent aus. Das gab für ihn den Ausschlag, so eigenartig ihm das selber auch vorkam, aber das gefiel ihm einfach zu gut.

„Freut mich sehr, Julia“, erwiderte er und brachte seine Hand deutlicher in ihr Bewusstsein, indem er einen ihrer aufgestellten Oberschenkel hinauf strich bis kurz unter das Knie, dann wieder hinunter an ihre Hüfte, ihre Hüfte dann leicht und zärtlich mit seiner Hand umspannte, wie er es bei einer Geliebten tun wurde. Ihr Blick huschte kurz herunter zu der Stelle, wo er ihren Körper mit einer warmen Hand umfasst hielt und leicht zudrückte, dann wieder prüfend in seine Augen. Sie suchte nach einem Hinweis für seine Absichten, und gerade die waren ihm nun selber nicht mehr so klar. Ihm war bewusst, dass sie ihn nicht lesen konnte, was sie in seinem Gesicht nun fand, war gleichzeitig alles und nichts.

„Er hat mir eben sehr weh getan“, bekannte sie ihm mit schwankender Stimme, suchte nach einer nicht allzu gefühlsschwangeren Form, ihn in ihr Fühlen mit einzubeziehen. Diese süße Scheu und fast schon anrührende Unschuld in ihrer Stimme gaben ihm den Rest, zeigten sie von einer so reizvollen Seite, dass er sich fühlte, als könne er sich in sie verlieben. Und er erfasste auch sofort, dass sie ihn nicht von seinem Handeln abzuhalten versuchte, ganz im Gegenteil, sie wies ihn mit keinem Wort zurück, wie sie es ganz unzweifelhaft getan hätte, wenn sie ihn mehr auf Distanz hätte halten wollten oder gar Angst vor ihm gehabt hätte. Auch hätte sie dann versucht, ihm ihren Oberschenkel zu entziehen, weil er sehr dicht an ihrem Schoß vorbei streichelte, aber auch das passierte nicht. Ganz offensichtlich machte er ihr keine Angst, er machte ihr alles andere als Angst, er hatte den Eindruck, dass er ihr eher Sicherheit geben konnte.

Er sah ihr direkt in die Augen, wich ihrem Blick bewusst nicht aus, wie es die meisten Idioten in der Normalbevölkerung wohl an dieser Stelle getan hätten, an der sie bereit schien, über ihr Empfinden aus ihrer rein weiblichen Sicht der Dinge heraus zu sprechen und ihn ganz intim mit einzubeziehen. Er atmete nur einmal tief durch, dann hatte er sich entschieden.

„Das ist mir klar, Kleines. Ich habe gesehen, wie dieser Vollidiot in dir extrem hart gewühlt hat“, bestätigte er sie nickend und rief damit eine leicht verunsicherte Reaktion bei ihr hervor. Das waren klare Worte, und er setzte noch einen drauf. „Das war eben nicht die übliche geile Mischung aus Gewalt, Sex, Lust und Unterwerfung, Liebes. Er hätte dich eben verdammt übel zugerichtet, wenn ich nicht eingeschritten wäre. Dazu muss er aber noch ein wenig früher aufstehen, in meiner Gegenwart zieht er diese Nummer nicht durch. Und bei mir würdest du auch ganz anders empfinden, Liebes, und das hat rein gar nichts mehr mit meinem guten Aussehen zu tun.“

Es dauerte einen kleinen Moment, bevor sie diese offene Avance von ihm verarbeitet hatte, und er bestätigte sie noch. Er wusste, wie ungewöhnlich sein Vorschlag an dieser Stelle war. „Und das würde ich dich nach dieser schrecklichen Erfahrung nur zu gerne auch fühlen lassen dürfen, Kleines. Alleine dafür hätte es sich heute schon gelohnt, hierher zu kommen, nur um zu sehen zu können, wie dieser entsetzte und gepeinigte Ausdruck in deinen wunderschönen Augen sich wieder ändert und nie zurück kehrt. “

©Matt