Eingesperrt (Elena), Teil 1

Hallo, ihr Lieben!

Ich habe meine Schreibsperre wieder überwunden und die euch vorliegende Geschichte zuende schreiben können. Ich wünsche euch wie immer viel Spass beim Lesen! Und ich danke euch für eure Unterstützung bei meiner Suche nach dem richtigen Weg 🙂

Euer Matt

***

Matt hatte in den ersten Frühlingstagen alle Hände voll zu tun, keine Zeit, um etwas zu entspannen. Auch die Osterfeiertage waren für ihn keine Zeit für Besinnung oder gar Erholung. Die drohende Blase auf dem Börsenparkett, die zahlreichen innereuropäischen Kriege und Unsicherheiten, die aktuelle Politik, es gab viele Gründe, die ihn von der frischen Luft oder zumindest einem angenehmen Tete a Tete abhielten. Gestern Abend hatte er sich dann endlich mit Gewalt frei machen können, er hatte sie alle einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Matt war sehr geschickt darin, sich Freiräume zu Nutze zu machen, wenn sie sich ihm boten, er ging mit einem selbstbewussten Kalkül vor, das fast allen seiner Kollegen schlicht und ergreifend fehlte. Würden sie von so manchen seiner Befreiungsaktionen wissen, sie würden ihn bewundern für seine Kaltschnäuzigkeit und seinen Mut. Matt sah das wesentlich nüchterner. Er war der Sohn einer der Firmenführer und er tat seine Arbeit korrekt. Wenn ihm das besser und in einer kürzeren Zeit gelang, dann nahm er sich diese Zeit als Freizeit. Das spornte ihn an und schenkte ihm das Gefühl einer gewissen Selbstbestimmung und Zufriedenheit, die ihn dann wiederum bei der Arbeit anspornten. Und nicht zuletzt hatte er seinen Vater, der davon wusste, und eine Sekretärin, die ihn deckte. Eine wirklich aperte Sekretärin, aber er hatte sie noch niemals seinen Charme fühlen lassen, sie war ihm als Hilfe einfach unersetzlich.

Fifty Shades of Grey war im Kino angelaufen. Matt musste in sich hinein lächeln, wenn seine Kollegen und Kolleginnen sich über diesen Softporno und seine Romanvorlage stritten oder amüsierten. Vor ihnen saß schließlich ein Profi, von dem sie nichts ahnten. Matt hatte weder das Buch gelesen noch den Film gesehen. Ihm reichten die Eckpfeiler der Romangeschichte schon. Christian war von der Romanautorin ursprünglich als Fanfiction zu einem Vampirfilm geschrieben worden, das erklärte für Matt so manche seiner Eigenschaften. Dazu war der Mann stinkreich, sah blendend aus, hatte eine schwere Kindheit gehabt, die ihn zu diesen Exzessen im sexuellen Bereich trieben und er beraubte Anastasia ihrer Freiheit, und das so lange, bis sie ihn etwas besser verstehen und sich auf ihn und seine Spiele einlassen konnte. Die Wahrheit hinter diesem Hype um diesen Roman war weitaus banaler für ihn. Es gab recht viele Frauen, die sich nach einem starken Mann sehnten, keine blutjungen und unerfahrenen, sondern gerade die lebenserfahrenen Frauen taten das. Wie sehr sie auf einen plötzlichen Überfall reagierten, das konnte Matt aus eigener Erfahrung beurteilen. Aber letzten Endes zählten für ihn nicht seine Dominanz und seine Schläge, sondern das Geschenk, das eine Frau ihm machte, wenn sie ihm ihre Devotion anbot. Matt war reich und gutaussehend, aber er hatte eine wunderschöne Kindheit durchlebt und behielt keine Frau länger als einen Tag gegen ihren Willen bei sich. Er lebte seine Lust aus, aber ihm war letzten Endes die Meinung der Frau zu dem Geschehenen ebenso wichtig wie seine Befriedigung. Er spielte auch nicht mit ihnen, er besaß kein Spielzimmer und kein gut ausgerüstetes „Instrumentarium“. Er wollte wissen, was in der Frau gerade vorging oder vorgegangen war, es interessierte ihn sehr, wie sich gefühlt hatte, wenn er sie aufgefangen hatte und sie zu reden begann. Viele Dinge, die er mit den Frauen tat, hatte er selber noch niemals erlebt, und das war ihm immer bewusst. Bewusst war ihm auch, dass diese Frauen ihm ihre intimsten Sehnsüchte anvertrauten, und auch, wenn sie das oft anfangs nicht wissen konnten, so konnten sie das doch bedenkenlos tun. Matt erzog sie zu ihrer Freiheit, nicht zu einer Gefangenschaft.

Gestern dann hatte es ihm dann wieder einmal gereicht, und er hatte den Abend einfach mit Nina im Club99 verbracht. Der Club war nur Eingeweihten zugänglich und es herrschte in ihm eine gewisse Etikette, auch wenn dort überwiegend dominante Herren und devote Damen verkehrten. Das kam ihm sehr entgegen, er suchte nicht nach Vorführungen spezieller Art, seine Fantasie reichte ihm da völlig. Auch wenn es in diesem Club durchaus handfest zur Sache ging, auch wenn die Herren oder Damen des Öfteren mit Fetischbekleidung wie zum Beispiel einer Latexmaske für den Kopf kamen, wurde doch eine gewisse Diskretion nicht überschritten. Dort war er mit einem Herren ins Gespräch gekommen, der wie er seine Sklavin bei sich hatte. Nina hatte sich in Schale geworfen und neben ihm gesessen oder mit anderen Herrschaften geredet, die schöne Sklavin seines zugegebenermaßen sympathischen Gegenübers wich dagegen nicht von der Seite ihres Herren und reagierte schweigend auf jedes seiner Signale. Das Gespräch war ebenso kurz wie kurzweilig für Matt gewesen, er beachtete die anwesende Dame nur wenig, da er mit den Spielarten vertraut war. Am Ende lud ihn sein Gegenüber zu sich nach Hause ein. Matt hatte eingewilligt mit der Erwartung eines schönen Herrenabends. Seine Nina verlieh er ebenso wenig wie seine anderen Frauen, deswegen nahm er sie erst gar nicht mit. Nina war eine erwachsene Frau, die durchaus mit sich alleine klar kam. Genau deswegen erwischte es ihn an diesem Abend auch so kalt.

Er betrat das Kaminzimmer seines Gastgebers und wurde sofort mit einem Sessel in einer großen Sitzgruppe vor dem Kamin konfrontiert, in dem eine Frau nackt in einem Käfig hockte, ihren Hintern ihm zugewandt. Über dem Käfig befand sich eine braune Lederauflage, der Hocker wirkte mit seinen schwarzen Gitterstäben wie für die Sitzgruppe gemacht. Die Frau schien zu Boden zu sehen, gab weder einen Laut von sich noch machte sie eine Bewegung. Ihr Besitzer, ihr Herr oder ihr Meister, wie immer sie ihn auch bezeichnete, hatte sich ihm in dieser Hinsicht weder gestern Abend noch jetzt vorgestellt. Matt blieb kurz irritiert stehen. Die eindringlich exponierte Stellung der Frau ließ ihn keineswegs kalt, er hatte den Eindruck, als würde sie ganz kurz und scheu zur Seite sehen. Matt wusste nicht, wie er auf diese Situation reagieren sollte. Er war sich im Unklaren darüber, wie es sich für die Frau wohl anfühlen mochte, seinem Blick ausgesetzt zu sein, und wie es sich für ihn anfühlen würde, auf dem Käfig Platz zu nehmen. Es bedurfte tatsächlich der freundlichen Einladung seines Gastgebers, um ihn daran zu erinnern, dass es definitiv unhöflich gewesen wäre, nicht auf diesem Sessel Platz zu nehmen. Schließlich hatte das Paar alles so und nicht anders arrangiert, Matt hätte sowohl die Frau wie auch ihren Herren mit einer Weigerung brüskiert. Also nahm er äußerlich unbewegt Platz.

Der Sessel war trotz seines Unterbaus sehr bequem. Eine Bedienstete kam herein und servierte Getränke und kleine Köstlichkeiten aus der Küche, ohne die Frau unter ihm auch nur mit einem Blick zu bedenken. Klaus, wie er sich ihm vorgestellt hatte, hatte die Situation souverän im Griff und begann eine lockere Unterhaltung mit ihm, die sich auf alles Mögliche bezog, nur nicht auf die Frau unter ihm. Matt gab ihm etwas zerstreut Antwort, fragte sich hingegen, was die Frau unter ihm wohl gerade dachte und wohin sie in diesem Augenblick blickte. Sah sie weiter zu Boden oder hingen ihre Augen an den Lippen ihres Herren? War sie zufrieden oder liefen ihr Tränen über die Wangen?

Matt fühlte sich auf eine gewisse Weise benutzt, als Klaus auf die Frau unter ihm auch weiterhin nicht zu sprechen kam. Er schüttelte unwillig den Kopf und ging dann in die Offensive über. Alles andere lag ihm einfach nicht. „Was empfindet deine Sklavin, wenn du sie in diesen Käfig steckst?“, fragte er ihn unversehens, und da er es war, der auf dem Käfig saß, erwartete er auch eine Antwort von Klaus. Schließlich hatte der ihn ebenfalls in eine gewisse unbequeme oder exponierte Lage gebracht, Matt hatte auf diesem Sessel aus freien Stücken nicht Platz nehmen wollen.

Klaus ließ sich Zeit mit seiner Antwort und sah ihn nicht an. Er ließ seinen Blick behäbig durch den Raum schweifen, verzog keine Miene. Er musterte interessiert einen alten Globus, als hätte er ihn noch niemals hier in seinem Zimmer gesehen. Matt schwieg. Es war ihm egal, ob sein Gegenüber die Frage als zu intim empfand, und das ließ er ihn auch wissen. Klaus sah ihm schließlich in die forschenden Augen und antwortete ihm doch noch. „Sie hasst es, derart vorgeführt zu werden“, erzählte er ihm äußerlich immer noch unbewegt. „Sie schämt sich dabei im Stillen entsetzlich. Ich sage ihr nie, was sie zu erwarten hat, also hofft sie, dass niemand herein kommt. Dann wieder lade ich ein Paar ein, das sich mehr miteinander als mit ihr beschäftigt. Es kann auch ein Freund von mir kommen, der die Situation so kennt und nicht anders erwartet. Es gibt aber auch Tage, da lade ich Bekanntschaften wie dich ein, Männer, die mir zusagen und die mit der Situation völlig unvertraut sind. Sie kommen zwar aus dem Club99, aber ich kann selber nicht sagen, wie sie auf diese Situation reagieren. Männer wie dich.“

Matt hielt den Blick seines Gegenübers für eine schweigende Minute, in der er sich vorstellte, was seine Nina davon halten würde. Dann legte er den Kopf fragend leicht schräg. „Betreibst du sozio-kulturelle Studien an mir und deiner Sklavin?“, wollte er von Klaus rundheraus wissen. Als der ihm nicht antwortete, sah Matt einfach unter sich. Er nahm es in Kauf, dass er der Frau schon damit Unbehagen bereiten würde, denn er wollte genau das ergründen. Er konnte aber nur ihren Arm und ihr Bein sowie ein Teil ihrer Flanke sehen. „Sieh sie dir ruhig genauer an“, empfahl ihm Klaus plötzlich. Matt sah wieder auf und begegnete dem Blick seines Gegenübers. „Sie ist doch ein hübsches Mädchen, nimm dir gerne ein wenig Zeit für sie! Das muss sie abkönnen!“ In seiner Stimme klang ein aufmunternder Tonfall mit, den Matt als völlig unangemessen ihm gegenüber empfand. Klaus hatte ihm zwar auf seine Frage geantwortet, aber ausweichend. Die Frage nach dem Warum dieses kleinen Spielchens ließ er unbeantwortet, und das behagte Matt überhaupt nicht. War das ein zartes Spiel dieses Pärchens miteinander oder zwang Klaus seine Sklavin zu absolutem Gehorsam? Mit anderen Worten, richtete er sie gerade ab und nahm ihn dafür als Helfer? Matt gefiel es nicht, seine Rolle in dieser Situation nicht zu kennen, und er fragte sich, was sich Klaus wohl für ein Bild von ihm gemacht hatte, dass er so mit ihm verfuhr.

Er hatte nun die Wahl, seinen Gegenüber zur Rede zu stellen und auf einer klaren Antwort zu bestehen oder auf seine Empfehlung einzugehen und ihn beim Wort zu nehmen. Er entschloss sich für letzteres und stand auf. Er trat direkt hinter den Sessel, den Allerwertesten dieser Sklavin hatte er ja eben schon in Augenschein nehmen können, und der interessierte ihn in diesem Moment auch nicht. Er kniete sich nieder und sah sich der Frau direkt gegenüber. Sie sah zu Boden, ihre Wangen röteten sich zart. Ihre Brüste waren fest und hingen kaum herunter, sie waren zauberhaft, ihre Hüften rundeten sich von Matts Standpunkt her weich unter einer schmalen Taille. Die schwarzen Haare der Frau fielen ihr schwer und lang über die Schultern, sie stand auf ihren schlanken Armen. Nach diesem ersten Eindruck, den Matt sich mit seinem über ihren Körper schweifenden Blick von ihr machen konnte, musste die Frau in den Dreißigern sein.

Dann fiel sein forschender Blick auf das zu Boden gesenkte Gesicht der Sklavin. Sie schloss ergeben die Augen. Matt konnte ihre Stirn sehen, den zarten Schwung ihrer schmalen Augenbrauen und ihre zierliche Nase. Mehr ließen die Schatten nicht zu. Er nahm nur am Rande wahr, dass auch Klaus sich erhoben hatte und sich vor den Sessel, also hinter sie kniete. Die Frau wagte es anscheinend nicht, ihre Augen zu öffnen, so lange Matt ihr so nahe war. Sie atmete nur verhalten und flach, ihr ganzer Körper war so zu Stein erstarrt, als bestünde sie aus feinstem Carrara Marmor. Ihre ganze Erscheinung atmete Schönheit, er konnte sich von ihrem Anblick nicht abwenden. Dann riss sie mit einem Mal ihren Kopf nach oben und öffnete ihre Augen weit und erschrocken. Matt sah in ein wunderschönes Gesicht, ihr Herr hatte weit untertrieben. Er musste seine Einschätzung ihres Alters etwas nach oben korrigieren, denn ihre Haut war makellos bis auf kleinste, beginnende Fältchen. Matt fühlte bei ihrem Anblick keine nennenswerte Erregung in sich aufsteigen, sie reizte ihn in diesem Moment weit mehr auf einer geistigen denn einer körperlichen Ebene. Sie starrte ihn an mit Augen, die in einem unglaublich intensiven Blau leuchteten, und das so durchdringend, dass dieses Blau ihn geradezu niederzuringen schien. Ihre geschwungenen Lippen öffneten sich einen Spalt und so verharrte sie, gab keinen Ton von sich. Er erkannte, sie sah ihn nicht wirklich an, sie war in ihrer eigenen Welt gefangen. Ihre Schönheit war ehrlich und unverfälscht, und zu diesem Eindruck hatte ihm nur noch der Blick in ihre weit geöffneten Augen gefehlt.

Für eine Minute verharrte sie so, dann schloss sie ihre Lippen wieder und sah ihn nun wirklich an. Matt fehlten die Worte, die seine Gefühle in diesem Moment hätten ausdrücken können, und sie würden auch keine Bedeutung für sie haben. Noch immer wusste er nicht, woran er mit ihr und Klaus war, aber sie erschien ihm so lieblich, schien ein so liebenswertes Wesen zu besitzen, dass ihn ihr Anblick nun nicht mehr so rein gar nichts anging. Als er sich aufrichtete, fiel sein Blick direkt in das Gesicht ihres Herren. Klaus lächelte ihn an und stützte sich dabei auf die Sitzunterlage. Sein Lächeln wirkte keinesfalls verächtlich, eher etwas drängend, jede Verstellung seinerseits zu unterlassen. Matt brauchte Sekunden der Besinnung, dann aber wurde ihm klar, dass er an einer ihrer Pforten etwas getan haben musste, das in ihr diese Reaktion auslöste, und er erinnerte sich an den genauen Wortlaut, mit dem Klaus ihn eben ermutigt hatte. „Nimm dir gerne ein wenig Zeit für sie! Das muss sie abkönnen!“

Das würde er nun auch tun, sich Zeit für sie alleine nehmen. Er hatte ein Ansinnen in dieser Art keineswegs erwartet, aber um es einfach dabei zu belassen, war es für ihn zu spät. Ihre Augen hatten ihn erreicht. Er hielt noch für einen Moment inne, wie es vernünftig gewesen wäre. Konnte er sich überhaupt in das Spiel der beiden einmischen? Wie ein Spiel erschien ihm ihr Gesichtsausdruck dann aber auch wieder nicht, er brannte in ihn, er würde ihren Blick nicht vergessen können. Ob Klaus das nun beabsichtigt hatte oder nicht, er hatte ihm eben ebenfalls Schmerzen zugefügt. Dieser eindringlich erschrockene Blick der Sklavin löste in ihm eine Schutzreaktion aus, er konnte überdies auch nicht beurteilen, wie sie das Ganze wohl empfand. Er erhielt gerade das unverhoffte Angebot von ihrem Herren, seine Sklavin zu benutzen. Das war bisher für ihn eine Grenze gewesen, so etwas hatte er noch nie getan und schon gar nicht vor den Augen ihres Meisters, Herren, Sirs, oder wie er sonst nannte. Er hatte Ninas Reaktion vor Augen, sie würde wirklich entsetzt reagieren und dieses Ansinnen weit von sich weisen. Sie liebte ihn, abgöttisch und mit einer solchen Hingabe, dass ihr jeder Kontakt zu einem anderen dominanten Mann wie Verrat vorgekommen wäre.

Matt schlug derartige Angebote in der Regel aus, ihn gefiel es weit mehr, eine unvorbereitete Frau zu nehmen als eine derart von einem anderen Mann vorbereitete. Wenn er so etwas tat, dann musste die Sklavin einen Blick zeigen, der ihm zweifelsohne verriet, dass sie sich in einer gewissen Weise verloren fühlte, dass sie sich ihm hingeben wollte. In den Augen der Sklavin im Käfig hatte er lesen können, dass die Verbindung für sie zu ihrem Herren felsenfest war, es musste sie verletzen, wenn ihr Herr einem ihr fremden Mann ein derartiges Angebot machte. Klaus nickte ihm wieder bestätigend zu. „Du würdest mir damit einen Gefallen tun“, bekräftigte ihr Herr sein nonverbales Verhalten, während sie nackt und eingesperrt zwischen ihnen kniete. „Wenn du möchtest, dann wird sie dir auch ihr Einverständnis mit ihren eigenen Worten sagen!“

Er schüttelte nur den Kopf und sah wieder nach unten. Noch immer sah ihn die Frau im Käfig mit ihren flammend blauen Augen an. Matt verspürte so etwas wie einen Drang in sich, ihr Gesicht weiter sehen zu wollen. Dieses Gefühl konnte er erst nicht einordnen, dann wurde es ihm aber klar. Er hatte ihr tief in die Augen gesehen, sie war für ihn nun keine Frau mehr, die er auf das rein Körperliche reduzieren würde. Er war keineswegs gierig, aber er empfand eine sichere Bedeutung, die der Akt für ihn nun haben würde, wie immer diese Bedeutung für ihn dann auch ausfallen mochte. Er wollte nicht weg aus diesem Zimmer, er wollte ihren Anblick nicht etwa vermeiden, ganz im Gegenteil, er verspürte den Drang, sich mit ihr zu befassen. Das war ihm in dieser Art in einer solchen Situation noch niemals passiert, aber er nahm es, wie es kam. An die Bedeutung des Aktes an sich knüpfte er nur eine entsprechende Erwartung, weil er die Frau nicht mehr auf das rein körperliche reduzierte. Er kannte die Leere in seinen Empfindungen, die sich in ihm einzustellen pflegte, wenn er sich diesbezüglich geirrt hatte. Hier und jetzt irrte er sich nicht, dessen wurde er sich klarer und klarer. Diese Sklavin ging tatsächlich ein großes Wagnis ein, um ihrem Herren zu gefallen, und so, wie es im Moment für ihn aussah, hatte sie das schon häufig getan. Und er, er ging kein Wagnis ein, denn eine willige Sklavin zu ficken war für ihn wirklich einfach. Das Wagnis für ihn bestand tatsächlich darin, dass ihr Blick weiter in ihm brennen und ihn das schmerzen würde, weil er ihr so gar nicht gerecht geworden war.

Er erhob sich. Klaus schien geradezu darauf zu brennen, dass sie sich entsprechend äußerte, aber er winkte ab und klappte die Sitzfläche des Sessels nach einer kurzen Inspektion auf der Suche nach einer Lasche zum Hochziehen auf. Er wollte keine gleichmütig gesprochenen Worte des reinen Gehorsams hören, keine Versicherung, dass sie ihrem Herren gefallen wolle, dass sie die volle Benutzung durch einen ihr völlig fremden Mann verdienen würde, dass sie ihrem Meister vertrauen würde, diesen Mann gut ausgesucht zu haben, oder etwas derartiges. Solche allgemeinen und abgedroschenen Äußerungen waren ihrer nicht wert, so wie er es im Moment einschätzte. Klaus ließ sich dennoch nicht bremsen. „Ihr Einverständnis umfasst die vollständige Benutzung, ich möchte nur, dass du das weißt! Sie möchte, dass du dich an ihr bedienst, wie du es gerne möchtest!“

Matt musste lächeln, weil Klaus in seinem Gesicht nun einen gewissen Stolz angesichts seiner zu Grunde liegenden Idee zeigte. Er sah auf den nackten, schutzlosen Rücken der zierlichen Frau im Käfig herunter. Klaus verstummte, als er sie zu streicheln begann, sanft und vorsichtig. Er sah, wie sich ihre gepflegte Haut mit einer feinen Gänsehaut überzog, wie sie deutlich tiefer einatmete. Für sie war die ganze Sache wirklich kein Spiel, er konnte ihrer unwillkürlichen Reaktion entnehmen, wie viel Ernsthaftigkeit hinter ihrem ergebenen und gehorsamen Verhalten steckte. Auch wenn das Angebot kaum nach ihrem Willen sein konnte, wollte sie wirklich ihrem Herren gehorsam in allem sein.

Er legte ihr sanft die Hand in ihre schmale Achsel und bedeutete ihr mit Druck, sich zu erheben. Leicht schwankend kam sie auf die Füße, das lange und unbequeme Knien hatte die Blutzirkulation in ihren Beinen eingeschränkt. Matt hielt sie unwillkürlich fest, fühlte dabei die Wärme und die Zartheit ihrer Haut, als er sie dergestalt das erste Mal berührte. Seine erste Berührung war ein Schutz für sie, das sollte sie von ihm wissen. Er stützte sie weiter, als sie aus ihrem Käfig stieg. Scheu sah sie ihm wieder in die Augen, dieses Mal aber wirklich forschend ihm persönlich. Er lächelte sie an.

„Wie heißt du?“, wollte er von ihr als erstes wissen.

***

©Matt

Aus der Dunkelheit ins Licht (Carmen), Teil 2

 Hi there!

Da bin ich wieder! Ich habe mich etwas rar gemacht, ich hatte Hardwareprobleme sowohl mit meinem Laptop wie auch mit mir selbst :). Dafür entschuldige ich mich. Ich bin wohl einer der wenigen Menschen, der erst ein einziges Endgerät besitzt, nämlich ein Laptop. So langsam wird mir aber auch klar, dass ein zweites zumindest für solche Fälle nicht unangebracht wäre…

Ich kann auch nicht die ganze Zeit in diesem Bereich schreiben. In der Zwischenzeit war ich also geistig in einer ganz anderen geistigen Landschaft. Aber ihr wisst ja, ihr könnt euch auf mich verlassen, ich komme zuverlässig immer wieder! 😀

So, dann wünsche ich euch viel Spass bei der Fortsetzung der Geschichte. Ich würde euch aber empfehlen, wenn ihr die Zeit dazu habt, dann nehmt sie euch, zieht euch zurück und lest die Geschichte noch einmal von Anfang an. Dann kann der Zauber sich richtig entfalten…

Liebe Grüße, euer Matt

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„Na ja“, antwortete sie, „ich bin doch nicht gerade eine Schönheit!“

Matt hob ihr Gesicht zu seinem an. Er hätte mit ganz anderen Zweifeln gerechnet, schließlich waren sie einander eigentlich noch immer völlig fremd. „Carmen, das wirst du mir überlassen müssen, welchen Eindruck du auf mich machst!“ Er lächelte in ihre großen nussbraunen Augen, die wieder die seinen suchten. „Aber glaubst du denn, ich würde dir ein solches Angebot machen, wenn ich dich nicht bezaubernd finden würde?“

Sie lächelte ihn an, schüchtern und leicht ungläubig, aber sie nickte. Der Wind griff ihr ins Haar und ließ es in der Sonne aufleuchten. „OK“, gab sie ihm leise ihr Einverständnis. Sie fragte nicht weiter und Matt war sich ziemlich sicher, dass auf seiner inneren Uhr schon an die vierzig Minuten seiner Mittagspause vergangen sein mussten. Er würde zu spät kommen, er musste gleich wieder los, dachte er bedauernd. Aber für das, was er ihr zeigen wollte, nahm er sich Zeit, die er eigentlich nicht hatte. Und bevor ihr noch weitere Bedenken kommen konnten, die ihn weitere Zeit kosten würde, entließ er sie auf einmal aus seinen Armen und nahm sie bei der Hand. „Dann komm mit mir. Nur ein Stückchen, damit uns nicht gleich jeder zusehen kann.“

Er kannte ein paar Schritte weiter eine kleine Treppe aus Beton, die in einen unterirdischen Raum führte, wahrscheinlich eine Pumpstation. Einen abgeschiedeneren Ort konnte er ihr auf die Schnelle nicht bieten, aber für diese paar Minuten würde schon niemand auf die Idee kommen, einen Blick in den unauffällig im Gebüsch liegenden Schacht in die Tiefe zu werfen. Er zog Carmen mit sich und durch das noch unbelaubte Gebüsch, dann die hinab führenden Treppe hinunter bis zu der Tür, die abgeschlossen war. Dort hatten sie genügend Platz, um eng aneinander gekuschelt beisammen zu stehen. Matt hatte im Gehen eine lange, gebogene und noch elastische Weidenrute abgebrochen, und er musste ein Grinsen unterdrücken, was Carmen die Weide gleich erzählen würde…

Er nahm sie wieder in beide Arme, öffnete seinen Mantel und ihre Jacke, um sie endlich besser in Augenschein nehmen und ihr danach eine wesentlich intimere Zärtlichkeit schenken zu können. Er begann, sie mit festen, warmen Händen zu streicheln, schob ihr dabei die Jacke ganz von den Schultern und ließ ihr ebenfalls den Schutz seines offen stehenden Mantels zukommen. Dieses Bild eines zärtlichen Pärchens war ja noch „sittsam“ und wohl auch Carmen gut bekannt, aber Matt wollte gleich wesentlich „unsittsamer“ werden…

Carmen trug unter ihrer Jacke eine feine Bluse, die Matt sofort aus dem Bund ihres Rockes zog, um sie seine warmen, glatten Hände auf ihrer seidig warmen Haut spüren zu lassen. Er umfasste ihre Brüste, die in einem BH steckten, der auch störte und da schleunigst weg musste. Es war alles etwas eng und ungemütlich, aber Matt war sich sicher, dass Carmen das gleich nicht mehr so wahrnehmen würde wie jetzt.

Ihr Atem ging jetzt schon deutlich schneller. Sie ließ ihre Jacke von selbst ihre weichen Arme herunter rutschen, damit sie ihn besser umfassen und an sich pressen konnte. Ihre Augen waren geschlossen und ihre Mund leicht geöffnet. Aber bevor sie sich fest an ihn schmiegen konnte, ihrer Hingabe einen entsprechenden Ausdruck verleihen konnte, drehte Matt sie in seinen Armen etwas zur Seite, so dass er ihren runden Po streicheln konnte.

„Komm her zu mir, Kleines“, flüsterte er ihr ins Ohr und schob ihren Rock bis zu ihrer Taille hoch, streichelte ihre sensible Haut unter der Unterhose mit festen, zärtlichen Strichen. Mit seinen Lippen begann er sie zu küssen, fuhr zunächst vorsichtig und zart über ihren Hals und ihr Dekolleté. Carmen erschauderte. Dabei holte er aus und gab ihr in der nächsten Minute einen festen Schlag auf den Hintern. Carmen quiekte unterdrückt auf und sah ihn schockiert an. Matt fuhr mit seiner Hand ihre seidenweiche Oberschenkelinnenseite hinauf, zärtlich fuhr er mit seinen Fingerspitzen über den Stoff ihrer schwarzen Unterhose und drückte gegen ihre Schamlippen, die sich unter ihr abzeichneten. Carmen seufzte tief auf. Matts Finger fanden keinen Widerstand vor, also schob er seine tastenden Finger in ihre Scham, durchfuhr ihre Schamlippen und fand sie bereits feucht vor, nach einem Schlag erst. Er behielt Recht, Carmen erregte es definitiv, geschlagen zu werden.

Matt musste leicht lächeln. Das hier war beileibe nicht seine normale Vorgehensweise mit Frauen, aber Carmen kannte er nicht und er musste sie zudem fast sofort schon wieder verlassen, er konnte sie nicht mehr auffangen. Also testete er ihre devote Bereitschaft nur an, gab ihr ein wenig von dem, wonach sie sich so sehr sehnte. Er holte aus und gab ihr einen schon wesentlich härteren Schlag auf die andere Pobacke. Carmen stöhnte tief auf, schloss ihre Augen und schmolz in seine Arme. Er musste sie nicht fragen, ob und wie ihr das gefiel, was er da gerade mit ihr tat, er konnte es sehen.

„Sieh mich an!“, befahl er ihr leise, und Carmen öffnete sofort ihre Augen wieder und suchte die seinen, während er einen dritten Schlag ebenso hart auf die andere Pobacke setzte, auf seinen ersten Schlag dort. Carmens Pupillen erweiterten sich, ihre ganzen Augen weiteten sich und strahlten in seine, als sie leise „oooh“ machte, weil sie plötzlich verstand, wie ihre geheimsten Träume und Matts Handeln zusammen passten. Ihre Haut brannte bereits.

„Und?“, fragte Matt. „Noch mehr?“

„Ja!“, hauchte sie und wollte ihr Gesicht verschämt auf seine Haut drücken. Matt verhinderte dies mit einer blitzschnellen Bewegung seines sie haltenden Armes und gab ihr direkt darauf einen noch härteren Schlag, wechselte regelmäßig die Backen, so dass Carmen wusste, was auf sie zukommen würde.

„Ja, und?“, harkte er sofort nach. „Du ergibst dich mir, also wie willst du mich nennen?“ Carmen sah ihn verwirrt an, stöhnte dabei wieder auf, als Matt ihr den nächsten Schlag austeilte. „Na, komm schon!“, half er nach. „Du weißt doch sicher, wie eine Sklavin der männlichen Lust ihren Mann bezeichnet, der ihr diese Lust zu schenken bereit ist?“ Er musste schon nach Worten suchen, den gesuchten Begriff zu umschreiben, so sehr legte er ihn ihr in dem Mund, schmunzelte er in sich hinein.

Carmen nickte plötzlich, während sie ein weiterer Schlag traf und ihren zarten Körper erschütterte, ihren Unterleib erwärmte und kribbeln ließ. „Ja, Herr!“, hauchte sie und errötete fein, einmal wegen ihrer Anrede und dann auch wegen der Lust, die in ihr aufkam. Sie wollte Matt in sich spüren, das kribbelnde Gefühl in ihrer Scheide wurde immer stärker.

„Du erblühst wie eine wunderschöne Rose, meine Schöne!“, flüsterte er ihr ins Ohr, und ein nächster Schlag traf ihre Backen mit voller Kraft. Matt küsste ihre empfindliche Haut hinter ihrem Ohr dabei, und sie wandte ihm ihr Gesicht zu. Matt legte leine Lippen auf ihre, küsste sie mit vielen kleinen Küssen über das ganze Gesicht, während ein neuer Schlag sie traf, und noch einer. Dann trafen sich ihrer beider Lippen zu einem innigen Kuss, einem Kuss voller Ergebung und Hingabe von ihrer Seite aus und voller Kraft und Eroberungswillen von der seinen. Er erforschte ihren Mund, während noch ein paar Schläge ihre Backen trafen. Nun stöhnte sie aber doch auch aus Schmerzen immer lauter auf, obwohl sie sich alle Mühe gab, tapfer zu sein. Das konnte Matt gut sehen, und deswegen löste er auch den innigen Kuss und sah nach hinten, zog ihr vorsichtig die Unterhose herunter auf die runden Oberschenkel. Der Blick, der sich ihm nun bot, erregte ihn auf einmal auf das Schärfste, ihre Backen glühten hellrot. Er fuhr mit zwei Fingern durch ihre Schamlippen, fand sie nun nass vor und bespielte geschickt den Eingang zu ihrer Scheide, weitete ihn und verwöhnte ihre Perle. Und er ließ sie ohne Umschweife seine bereits steinharte Erregung an ihrer Hüfte fühlen, die nach Erlösung drängte.

Carmen begann, sich vor Erregung in seinem fest um sie geschlungenen Arm zu winden, versuchte, auch ihre Lust unter Kontrolle zu halten, aber das gelang ihr ebenso wenig wie es ihr eben gelungen war, ihren Schmerz zu unterdrücken.

Noch war Matt nicht zufrieden. Er griff sich die Weidenrute und schlug sie Carmen über die Außenseite ihres Oberschenkels. Wieder quietschte Carmen erschrocken und schmerzgepeinigt auf. Matt sah ihr in die Augen. „Und, Kleines? Noch mehr?“, fragte er sie erneut.

Carmen nickte, nun mit schwimmenden Augen, aber sie drückte sich so fest in ihn hinein, dass er an ihrem „ja“ keinen Zweifel haben konnte. Sofort fuhr die Rute beißend über die Außenseite ihres anderen Oberschenkels. Carmen keuchte vor Schmerz und sah ihn an, zitternd vor Schmerz und Lust.

„Ich habe dich jetzt gesehen, Carmen“, machte Matt ihr ernst klar. „Und ich finde dich schön. Jedes Mal, wenn du von dir in meiner Gegenwart etwas anderes sagen solltest, verstößt du gegen das, was ich dir eben gesagt habe, und dafür musst du eine weitere Strafe erwarten. Hast du mich verstanden?“

„Ja, Harr!“, hauchte sie. Und sie setzte noch einen drauf. „Ich danke dir für deine Schläge, Herr!“ Und das meinte sie völlig spontan und damit ehrlich von Herzen kommend.

Matt presste sie mit einem Mal mit ihrer Vorderseite an die raue Betonwand, als sie das sagte, fest. Ihm war in diesem Moment egal, ob sie Schrammen davon trug, ob sich die steinharte, rissige Wand als Muster von Kratzern in ihre Oberschenkel oder ihre zarte Gesichtshaut graben würde. Ob es ihr weh tat, weil sein Körper den ihren so fest presste, dass sie kaum noch Luft bekam. Er fing ihre beiden Handgelenke ein und hob sie neben ihren Kopf, hielt sie dort so fest. Und er ließ seine Erregung unmissverständlich gegen ihren so geschundenen Po drücken.

„Und?“, fragte er sie mit jetzt rauer Stimme. „Willst du alles, was jetzt noch kommen wird?“

Carmen ließ sich flach an die kalte Wand pressen, atmete keuchend, ihr brach der feine Schweiß aus, ihr Herz schlug ihr den Hals hoch. Von Schlägen hatte sie geträumt, und jetzt wünschte sie sich nichts mehr als ihn in sich zu fühlen. Matt in sich zu fühlen mit dem Körperteil, das er sie überdeutlich spüren ließ.

Matt hob ihre Arme an, schloss seine Hand um beide ihrer schmalen Handgelenke, mit der anderen machte er sich frei. Dann glitt er mit seinen Fingern durch ihre jetzt nassen Schamlippen, teilte ihre geschwollene, warme Weichheit, fuhr ein klein wenig in ihre Scheide vor, nicht viel, nur ein wenig. Carmen begann, zu zittern und stöhnte leise, drängte ihr Becken gegen seine Hand, versuchte, seine Finger noch weiter aufzunehmen. In ihr brannte es wie Feuer, sie wollte ihn so sehr, so wie sie noch niemals einen Mann begehrt hatte. Er hatte die vollkommene Macht über sie, und das machte sie schier rasend. Matt entzog sich ihr biss sie zart in den Nacken, so dass ihr die Beide unter ihrem Körper nachzugeben drohten.

„Carmen, ich will dich“, hauchte er ihr zu. Sie stöhnte unmerklich, versuchte, ihre Hände zu befreien aus seinem stählernen Griff, aber er ließ es nicht zu. „Hast du Angst?“

„Ich…ich weiß nicht…“ Alles andere, was sie noch hätte sagen wollen, ging in einem Stöhnen unter, als er ihre Perle gefunden hatte und massierte.

„Angst solltest du auch haben…“, raunte er, mit dunklerer Stimme jetzt. „Vor meiner Lust. Du hast dich noch niemals so nehmen lassen, nicht wahr? Wirst du mich gewähren lassen?“

Er wartete ihre Antwort nicht ab, ihr Körper war ein einziges Ja. Er drückte langsam mit seiner geschwollenen Eichel gegen ihren Eingang. Sie war zunehmend in ihrer Lust gefangen, sie spürte, dass etwas nahte in ihrem Körper und ihrer Seele, das sie so noch nicht kannte, etwas Unglaubliches. Jede Faser ihres Körpers schrie ihr das zu. Sie wehrte ihn nicht ab, im Gegenteil, sie ließ ihr Becken leicht gegen seines rotieren, schob so seine Eichel selber ein Stückchen in ihren Eingang hinein.

Seine Eichel weitete langsam, durch einen vorsichtigen Beckenvorschub seinerseits, ihre Pforte. Langsam öffnete er sie, und als ihre Pforte von seiner Eichel maximal weit gedehnt wurde, hielt er inne. Eine Verheißung und gleichzeitig Vorsicht mit ihr, als wäre sie zu zerbrechlich für ihn, für ein gewaltsameres Spiel mit ihr. Carmens Handbewegungen wurden in ihrer Fessel immer hektischer, immer fahriger. Er hatte den Eingang in ihr Innerstes erobert, also griff er in ihre Haare und zog ihren Kopf hart in den Nacken. Sie stöhnte lauter auf, fast, als hätte er sie erneut geschlagen, aber dieses Mal klang Erregung, Lust und Drängen durch.

Es war ihr intimster Ort, und nun gewährte er ihrer Bitte Zuspruch, drang Stoß für Stoß tiefer in ihre enge Scheide ein. Sie schrie auf, der Schmerz und die Lust verschmolzen in ihr, und er musste blitzschnell umgreifen und ihr den Mund zu halten. Auch seine Erregung steuerte ihrem Höhepunkt entgegen, als er wahrnahm, wie sehr sie die Erlösung durch ihn begehrte, wie sehr sie reines Glück durchflutete. Er war nun bis zum Anschlag in ihr, stieß tief in ihr an. Sie schmolz in seinen festen Griff, ließ ihm alle Handlungsfreiheit, ergab sich seinem Drängen. Ihre immer fahriger werdenden Bewegungen wurden langsamer, sie starrte in den Himmel, als würde gleich ein Blitz in sie einschlagen, und auch Matt empfand das so.

Plötzlich stemmte sie sich mit aller Kraft gegen ihn, bäumte sich auf, als er seiner Lust freien Lauf ließ und sie mit aller Kraft und immer schneller nahm. Seine Stöße wurden jetzt nur noch von seiner Lust gesteuert, und die steuerte mit aller Macht ihrem Höhepunkt zu. In Ekstase vereinigten sie sich in diesem stillen Ort. Stoß für Stoß kam r seinem Höhepunkt entgegen, und Stoß für Stoß hatte sie mehr Mühe, sich auf den Beinen zu halten, brannte ihr ganzer Unterleib, schlugen Flammen in ihrem Blut hoch.

Matt hatte seinen Rhythmus gefunden, einen sehr schnellen nun, und Carmen erwiderte ihn mit ihrem Becken, ihrem ganzen Körper. Er presste sich gegen sie, roch ihre schweißnasse Haut, dazu ihr erfrischendes, leichtes Parfüm, und da stieg es brennend aus seinen Hoden in ihm auf. Sein Schwanz begann zu zucken, er unterdrückte mit allergrößter Mühe einen lauten Aufschrei und ergoss sich in drei sehr harten Stößen in ihr tiefstes Inneres. Gleichzeitig spürte er, wie sich ihre Scheide um ihn herum zusammenzog, ebenso hart, und schloss den Griff um ihren Mund noch härter, um ihren lauten Aufschrei zu dämpfen.

Sie sackte entkräftet gegen ihn, er konnte sie loslassen und stützen, mit beiden Armen fest an sich ziehen, während er noch ein paar wundervolle Momente in der Enge dieses geheimsten Ortes ihres Körpers verharrte. Ihrer beider tiefer, keuchender Atem vereinigte sich in der Winterluft, genauso wie ihre Seelen das gerade taten.

Schließlich glitt er langsam aus ihr heraus, kleidete sich wieder an. Ihr schien immer noch schwindelig zu sein, denn sie stützte sich mit beiden Armen gegen die Wand und senkte den Kopf, blieb so stehen, wie sie war, die Augen geschlossen. Matt griff zu einem Taschentuch und säuberte sie wieder, dann kleidete er auch sie wieder an, drehte sie um und zog sie in eine bärenstärke Umarmung. Sanft, voller Vertrauen sahen sie sich in die glänzenden Augen. Matt ließ sie auf eine Stufe nieder sinken

Er kniete vor ihr nieder und nahm ihre Hände vertraut in seine. „Nahe genug für dich, meine Schöne?“, fragte er sanft, und ihre glänzenden Augen waren ihm Antwort genug. Reden konnte sie nicht. Er sah auf seine Uhr und erschrak. Schon eine halbe Stunde überfällig und er musste den Weg noch zurückgehen. Er würde sich etwas einfallen lassen müssen.

„Ich muss los“, sagte er. Er ließ das Bedauern in seiner Stimme ehrlich durchkommen, damit sie ja nicht auf den Gedanken kam, sie könnte sich das Vergangene alles nur eingebildet haben, weil sie ja selbst seine Nähe so suchte. „Die Arbeit wartet.“ Er hob ihre an die Wand gelehnte Handtasche mit den darin abgelegten Steinchen und dem Buch mit den gepressten Blättern auf und lächelte ihr zu.

Sie löste ihren Blick von ihm und sah hinauf in die mittägliche Sonne, die genau in den Schacht hinein schien und beide wärmte. Was tat er wohl, wohin musste er jetzt zurück? Sie wagte es nicht, ihm diese Frage zu stellen, die für sie dann aber doch so wichtig war, dass sie sich überwand. Trocken kam ihr der Hals vor, als sie ihn ein letztes Mal ansprach. „Was arbeitest du denn, Matt?“

Sein liebevolles, herzliches Lächeln wurde kurz zu einem fröhlichen Grinsen, während er bereits aufgestanden war. Er hielt eines ihrer kleinen Steinchen in ihre Richtung und ließ es zu ihr hinab springen. Es klackte und sie verstand das zunächst nicht. Das Steinchen blieb auf ihrem Rock liegen.

„Es gibt Menschen, die zahlen dafür, Geld bekommen zu können. In Form von Geschäften, nicht in Form von kleinen Steinchen. Von mir.“ Er lächelte sie an, zwinkerte ihr zu und rieb sich die Hand, mit der er das Steinchen gehalten hatte, beiläufig am Mantel. Seine Augenbrauen senkten sich, einen Moment lang erschien ihr sein Gesicht ernst, zum ersten Mal.

„Werden wir uns wieder sehen?“ Die Angst davor, eine abschlägige Antwort von ihm bekommen zu können, ließ ihre Stimme rau und leicht piepsig erscheinen.

Matt lächelte. „Ich dachte schon, du fragst das überhaupt nicht mehr. Natürlich sehen wir uns wieder, Liebes. Mal sehen“, sie sah, wie er im Geist seinen Terminkalender durchging. „Am kommenden Wochenende bin ich beschäftigt, jedenfalls abends. Aber gegen Mittag hätte ich Zeit. Wie wäre es, wenn ich dich am Samstagmittag gegen 13:00 bei dir zuhause abholen lassen würde?“

Derweil stieg er die Treppe schon wieder hinauf. Er drehte sich zu ihr um und ging dabei langsam rückwärts schreitend die Treppe weiter hinauf Carmen war völlig durcheinander. Er wollte sie wieder sehen, er hatte nicht mit ihr gespielt!! Und er wollte ihr sogar ein Auto schicken. Sollte sie sich darauf einlassen? Sie nickte nur, brachte kein Wort heraus. Ihr Herz sagte ja und siegte über ihren zweifelnden Verstand, jagte aber regelrecht dahin. Sie war so konfus, dass Matt nachhaken musste.

„Deine Adresse, Liebes?“

„Oh!“, murmelte sie. „Entschuldige bitte. Aber mir ist, als würden wir uns schon gut kennen! Goethestraße 56. Carmen Wunderlich.“

Matt nickte nur. „Siehst du?“, fragte er sie lächelnd. „So ist das mit der Nähe, sie kann sofort entstehen.“ Er sah ihr von oben noch einmal prüfend in die Augen. „Dann also um 13:00 am Samstag“, bekräftigte er dann. „Genau zu dieser Minute wird ein Fahrzeug vor der Goethestraße 56 stehen. Hast du es dir anders überlegt in der Zwischenzeit, brauchst du es nur dem Fahrer zu sagen, dann ist das Auto wieder weg und er sagt mir Bescheid. Ansonsten mache dich ein wenig schick und steige einfach ein, ohne zu fragen. Der Fahrer weiß, wo er hin muss.“

Matt nickte ihr zu, drehte sich um und entfernte sich rasch von ihr, ohne noch einen Blick zurück zu werfen. Sie sah ihm noch eine Weile nach, auch als er schon lange von da unten nicht mehr zu sehen war. Ihr ganzer Körper war warm und kribbelte, mit ihrem Kopf schwebte sie in den Wolken. Es dauerte eine Zeit, bis sie wieder herunter kam. Schließlich erhob sie sich und verließ den Treppenabstieg. Es war schon Nachmittag geworden, die Sonne stand deutlich tiefer.

***

 ©Matt

Nina, Teil 9

So, wie im letzten Kommentar versprochen, geht es mit dem letzten Teil der Geschichte um Nina weiter. Dazu habe ich im letzten Kommentar auch schon alles geschrieben. Der einzige Unterschied ist halt der, dass diejenigen, die sich die Geschichte als Ganzes herunter laden konnten in der kurzen Zeit ihrer Veröffentlichung, jetzt die ganze Geschichte in ihrer überarbeiteten Form besitzen :). Etwas für das Geld muss es schon geben! Ich wünsche euch also viel Spaß beim Lesen 🙂 !

Kapitel 9: Gute Pflege, Herr Doktor

Matt zog sich die Boxershorts wieder an, darüber T-Shirt und Hose von vorhin, ging in aller Ruhe zunächst in sein luxuriöses Bad, um ihr eine Badewanne einzulassen, und dann zum Kühlschrank. Er trank den Caipirinha leer, spürte dabei seinen Gefühlen in sich nach, er war tief befriedigt, so zufrieden wie schon lange nicht mehr. Er sah seine neue, durchgewalkte und butterzart gefickte Sklavin lächelnd mit glänzenden Augen an. Jetzt musste er sich etwas erholen, und in dieser Zeit würde er sie säubern, pflegen und in sein Bett legen. Und dann würde er sie zärtlicher nehmen, bis er dann endlich für heute von ihr genug haben würde und sie gefesselt an ihn gedrückt einschlafen würde. Was für ein prachtvoller, durch und durch zufriedenstellender, erfolgreicher Tag mit ihr!

Er bediente ruhig die Kaffeemaschine neben dem Kühlschrank, setzte sich und trank seine erste Tasse Kaffee heute. Er ließ Nina diesmal die Zeit, um von selber wieder zu erwachen, versank dabei in schöne Gedanken an die verstrichene Zeit mit ihr. Ihr Körper nahm sich nun die Auszeit, die er nach den durchgestanden Stunden brauchte, genauso wie ihr Geist.

Dann erhob er sich lächelnd, aß und trank eine Kleinigkeit und ging dann wieder zu ihr.

***

Sie hatte den Kopf zur Seite fallen lassen, ihre Lider waren leicht geöffnet, ihre Pupillen nach oben verdreht. Sie dämmerte vor sich hin. So, wie sie sich jetzt fühlen musste, nach diesen fürchterlichen Stunden mit ihm, konnte er sie aufstehen lassen, sie konnte auf die Toilette gehen und duschen sollte sie auch. Danach würde er sie noch eingehender säubern und pflegen, dabei auch kurz untersuchen, und dann konnte er mit ihr weitermachen. Vielleicht würde er ihr auch noch etwas Zeit lassen. Nachdem sie sich unter der Dusche nachhaltig erfrischt hatte, würde eine Wartezeit ihr sicherlich sehr gut tun, sie hatte sehr viel zu verarbeiten. Und er würde sie jetzt auffangen, ihre Gefühle, die sie ihm jetzt ungefiltert offenbaren würde, ernst nehmen und sich auch die Zeit lassen, genau zu antworten und ihr damit gerecht zu werden. Jetzt war er für sie da und würde ihr beweisen, dass er keineswegs ein Ungeheuer war, sondern planvoll mit ihr vorgegangen war. Und er würde ihr die Nähe schenken, die sie nun brauchen würde, um sich an ihm, seiner Stärke und Kraft, wieder aufrichten zu können.

„Nina, mein Kleines“, sprach er sie mit sanfter Stimme an. Sie sah richtig süß aus, als sie die Augen sofort aufschlug und seinen Blick suchte. Er lächelte ihr in die Augen und holte sich dabei zwei bereit liegende, ungefähr einen Meter lange, feingliedrige Ketten heran, eine etwas länger als die andere. Er rechnete nicht mehr mit Widerstand oder gar einem Fluchtversuch seiner neuen Sklavin, aber er wollte es ihr einprägen, dass sie weiter in seinen Fesseln lag und zu seiner persönlichen Verfügung stand, jederzeit und für alles. Also bückte er sich kurz und verband die Ledermanschetten um ihre Fußgelenke mit der längeren Kette. Das würde sie befähigen, auf ihren High Heels einigermaßen stöckeln zu können, wenn auch nur in kurzen Schritten. Währenddessen war sie wach geworden und schaute ihn mit ängstlichen Augen an, als er sich wieder aufrichtete und zurück in ihr Sichtfeld kam.

Jetzt war nichts mehr von Trotz zu spüren, ihr Widerstand war gebrochen. Er streichelte sanft ihre Wange, lächelte sie zärtlich an und gab ihr Zeit, zu begreifen, dass es jetzt mit ihm anders für sie werden würde. Dass er nun für sie da war und sie sich ihm bedingungslos anvertrauen konnte. Ihre aufgerissenen Augen erinnerten ihn an die eines Rehkitzes. Er hatte ihren Willen brutal gebrochen und sie unter sich gezwungen, nun interessierten ihn ihre Gefühle, die sie dabei gehabt hatte, tatsächlich genauso sehr, wie sie bei ihr an die Oberfläche ihres Bewusstseins gespült werden würden.

Er half ihr umsichtig, sich aufzusetzen. Sie konnte sich kaum bewegen, Arme und Beine gehorchten ihr nicht mehr. Zitternd blieb sie auf der Tischkante sitzen, er setzte sich neben sie und umarmte in einer fürsorglichen Geste ihre Schultern, zog sie leicht an sich und streichelte ihr feines Gesicht, ihre Haare. Sie sah ihn ergeben und schüchtern an.

„Hör mir gut zu, mein Liebes!“ Er lächelte sie an. „Du kannst jetzt auf die Toilette gehen und danach wirst du duschen. Ich werde dir helfen, dich ordentlich zu waschen, auch in der Scheide, ich will dich duftend wie ein Rosenstrauch bei mir haben. Dann sehen wir weiter. Sei freundlich und höflich, ich werde so nett sein und dir alle Fragen beantworten, so weit es geht. Fliehen kannst du nicht, alle Außentüren sind verschlossen. Im Bad einschließen kannst du dich auch nicht, das Schloss ist abmontiert. Also, benimm dich anständig und stimme mich mild.”

Er klinkte die kleineren Karabinerhaken der zweiten Kette dabei in die Ringer ihrer Ledermanschetten ein, so dass sie eingeschränkt ihre Bewegungsfreiheit wieder erlangte. Sie lehnte sich schutzsuchend an ihn, bewegte zögerlich ihre Arme, rieb sie sich in dem unbewussten Versuch, sich ihre Handgelenke zu reiben, die sie ja wegen der Fesseln nicht erreichen konnte.

Er löste sich von ihr. Sie versuchte, sich vom Tisch gleiten zu lassen, aber ihre langen, schlanken Beine wollten ihr immer noch nicht gehorchen, sie rutschte auf den High Heels weg und fiel. Er fing sie gedankenschnell ab, bevor sie schmerzhaft aufschlagen konnte, ließ sie dann aber auf den Boden. Er lachte nur. Mühsam rappelte sie sich auf Knie und Ellenbogen, dann auf ihre Hände auf und kroch auf die Badezimmertür zu.

„Voran, voran, sonst gibt es die Peitsche, dein Hintern ist gerade so schön ausgestreckt!” Er beobachtete sie lächelnd, wie sie gehorsam vor ihm kroch. Es brauchte eindringliche Stellungen und Situationen jetzt, um ihr klar zu machen, wie sehr sich ihr Leben heute geändert hatte.

Sie versuchte sofort, schneller zu kriechen, kam dann mühsam auf halber Strecke mit dem Oberkörper hoch und stand auf ihren Knien. Matt war ihr freundlich behilflich und entsprach damit ihrer wortlosen Bitte, ihr wieder auf die schlanken Füße zu helfen. Und tatsächlich, sie schaffte es nun, von ihm gestützt und schwankend, auf ihren eigenen Füßen bis in das Badezimmer. Wiederum musste Matt ihr innerlich Respekt zollen, sie hatte einen wirklich starken Willen und war auch jetzt noch nicht gebrochen, mit seiner Hilfe konnte sie diese völlig entwürdigende Situation selber beenden. Diese Selbstständigkeit in ihrem Handeln war ihm jetzt wichtig, sie sollte keine Marionette an seiner Seite werden, sondern eine stolze, devote Frau.

Dort im Bad musste er sie aber dann führen, er hätte sie gar nicht allein lassen können. „Setze dich erst einmal hier hin”, sagte er milde und half ihr, sich auf der Brille nieder zu lassen. Er verließ kurz das Bad, ließ sie in Ruhe ihr Geschäft verrichten. Dabei hörte er aber scharf hin, ob sie sich erbrechen musste. Dann wäre er zu hart mit ihr vorgegangen. Aber er vernahm nichts dergleichen und lächelte wieder. Er hatte sie richtig eingeschätzt. Als sie sich gesäubert hatte, ging er wieder zu ihr hinein.

Langsam und unsicher kam sie auf die Füße, als er ihr mit einem kräftigen Griff unter ihre Achsel half.

„Lässt du … lässt du mich jetzt gehen, Herr?”

 „Ich fürchte, nein”, sagte er und schüttelte den Kopf über diese Frage, doch er hatte ihr versprochen, ihr auf alles eine Antwort zu geben. „Du bist jetzt eine meiner Sklavinnen. Am besten gewöhnst du dich schnell daran.” Sie fiel fast gegen ihn und kam nicht umhin, festzustellen, wie schützend er sie an sich zog, wie behutsam er mit ihr jetzt umging.

„Was meinst du mit ‘Sklavin’, Herr?”, fragte sie zaghaft, ermutigt durch seine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

„Du bist meine Sklavin”, antwortete er ihr geduldig und lächelte sie wieder in seinem Arm an. „Meine Frau, die erste Frau direkt an meiner Seite.” Er verschwieg ihr damit nicht, dass er sie für mehr als nur für eine seiner Sklavinnen hielt, er wollte, dass sie sich ihm auch geistig völlig fügte und sich von ihm führen und lehren ließ. Und dass sie akzeptierte, dass er ihr keinerlei Rechenschaft schuldig war, dass er jederzeit mit ihr tat, wonach ihm gerade war. Das war brutal klar und einfach.

„S … S-Sklavin?” Nina gab ein erschrockenes Stöhnen von sich.

„Ja, genau.” Er schenkte ihr einen freundlichen Blick, setzte sich dann mit ihr fest in seinem Arm auf eine Bank. Das musste auf sie verheerend wirken nach dem, was er sie hatte durchleiden lassen. Er wollte sie nicht brechen, deswegen half er ihr jetzt, mit dieser brutal einfachen Tatsache umgehen zu lernen. „Hab keine Angst. Es ist nicht halb so schlimm, wie es sich anhört. Naja, anfangs ist es schon ziemlich gewöhnungsbedürftig für deine Art, dich zu sehen, aber nach einer Weile wirst du dich nicht nur daran gewöhnen, sondern diese Haltung auch mit Stolz einnehmen. Glaube mir, ich weiß das.”

„Aber … ich will keine Sklavin sein!” protestierte Nina schwach. „Kannst du mich denn so einfach aus meinem Leben reißen, Herr? Ich habe einen Mann, einen Job….“ Ihre Stimme erstarb.

„Tja, aber du bist es jetzt und du kannst nichts dagegen tun”, entgegnete er ihr geduldig. „Du gehörst jetzt mir. Deutlicher kann ich es dir wirklich nicht mehr sagen, Kleines.“ Er war wirklich geduldig mit so schwer von ihm durchgenommenen Frauen. Er wusste, Ninas Geist war jetzt sehr aufnahmebereit für seine Worte, aber sie war auch völlig verwirrt, weil er ihr alles vorhin ausgeprügelt hatte. „Und aus deinem Leben reißen kann ich dich sehr wohl, ich habe es heute schon getan, schon, als ich dich an mich genommen habe!“ Er streichelte mit kräftiger Hand sanft ihren Rücken.

„Und ich bin jetzt sehr nett zu dir!” Sie sah zu ihm auf, sah ihm in die Augen. Sie schwammen in Tränen, er streichelte sanft ihre Wange.

„Aber das wird für mich die Hölle werden, Herr!“, flüsterte sie fast tonlos. Er verstand sie und fühlte mit ihrem schwer gebeutelten Geist. So eine Aussage kannte sie nur theoretisch, nicht aus ihrem Erleben, und es war für sie nur mit Negativem verbunden, ausschließlich. Er hielt ihr bebendes Gesicht in seiner Hand zu sich angehoben.

„Es tut mir leid, Nina”, antwortete er ihr mit einem ehrlichen Unterton echter Zuneigung, die er nun auch immer stärker für sie fühlte und die sich von seiner Lust in den Stunden vorher völlig unterschied. „Ich habe nicht vergessen, dass du an solche Dinge noch nie herangeführt worden bist. Ich werde es dir erklären, immer und immer wieder, bis du verstanden hast, was ich dir eigentlich genau anbiete. Dann wird es dir auch gefallen!“ Er wusste, wie sehr sich diese eigentlich sehr harten Worte jetzt in ihren sensiblen Geist gruben. Für Jahre…

„Wenn du dein Schicksal akzeptiert hast, dann wird es für dich einfacher werden, Nina. Das gibt mir aber nicht das Recht, zu meinem neuen Mädchen gemein zu sein!” Er lächelte sie wieder an. „Du wirst nur mit mir Schwierigkeiten bekommen, wenn du mir nicht brav auf das kleinste Wort gehorchst, Kleines.”

„Was willst du denn mit mir tun?” fragte Nina hilflos. Wieder musste er lächeln. Eigentlich wusste sie das sehr gut, schließlich hatte sie gerade eine sehr einprägsame erste Sitzung hinter sich.

„Nun, jetzt zum Beispiel dusche und bade ich dich. Du wirst doch sicher ein Bad wollen nach einigen solchen Stunden in diesem Zimmer.”

 „Oh ja!”, gab sie mit zitternder Stimme zurück. Er zog ihr nun die High Heels aus, bevor er sich mit ihr im Arm wieder erhob. Er führte sie zu der großen Dusche und schob sie darunter, wartete wortlos, bis sie sich an der Stange selber aufrecht halten konnte. Dann machte er die wohltemperierte Regenfalldusche auf, was Nina ein wohliges, wenn auch schmerzgepeinigtes Stöhnen entlockte. Er wusch sie rasch und gründlich, ließ sie warme, kräftige Hände fühlen, die sanft massierend über ihre Haut glitten. Hände, die wussten, wie man eine Frau berühren musste, damit sie sich wohl fühlte. Sie hatte vor ihm jede Scheu verloren, schämte sich überhaupt nicht mehr wegen ihrer Nacktheit vor seinen Augen, ein deutliches Zeichen, wie groß der Wandel schon war, der sich in ihrem Geist vollzogen hatte. Erst, als Matt zu dem stabförmigen, metallischen Spezialkopf für ihre Scheidenreinigung griff, wurde sie unsicher und sah ihn mit großen Augen wortlos an. Aber er lächelte sie wieder beruhigend an und führte den Duschkopf so vorsichtig in ihre Scheide ein, dass seine leichte Kühle sie erleichterte. Die Strahlen des Wassers waren so dosiert, dass sie ihre empfindlich angeschwollene Schleimhaut dort nur reinigten, nicht weiter reizten. Genauso umsichtig reinigte er danach mit sanften Händen ihre Rosette, bereitete ihr keine Schmerzen. Vertrauensbildende Maßnahmen, er wollte, dass sie jetzt wirklich vertrauen zu ihm fasste. Deswegen behandelte er sie nun und überließ sie nicht einfach sich selbst. Das tat er eigentlich nie nach so einer Sitzung, egal, was er mit der Frau auch gerade vorhatte.

„Das Bad ist bereits für dich eingelassen, Sklavin. Dann entspanne dich langsam mal und mache es dir gemütlich. Was fällt dir als erstes auf?“ Er half Nina währenddessen in das leicht dampfende Wasser und gab ihr etwas Zeit, um ihm zu antworten.

Sie sah mit großen, feucht glänzenden Augen zu ihm auf. „Du- du bist so fürsorglich, Herr“, antwortete sie ihm dann leise.

„Und das mit gutem Grund! Du  hast dich fabelhaft geschlagen, meine Schöne. Du hast dir dieses Bad verdient. Heute und jetzt ist der Erziehungsteil, zumindest der handgreifliche, für dich beendet! Du hast nichts Schmerzhaftes mehr von mir zu befürchten.“ Er sah ihr tief in die Augen dabei und beobachtete, wie in die ihren wieder Tränen stiegen, aber diesmal Tränen der Erleichterung. Der Schock, der sie bis eben noch fest im Griff gehabt hatte, löste sich langsam.

Die Badewanne war riesengroß, und nach ein paar Minuten stöhnte Nina schon vor Schmerzen leise auf.

Matt nickte und verließ sie kurz, öffnete einen Wandschrank und holte ein Päckchen heraus. Er drückte sich eine Tablette in die Hand aus. Nina hatte mit ziemlicher Sicherheit noch nie ein starkes Opiat genommen und heute war sie wohl auch noch nüchtern, hatte auch wenig getrunken und viel geschwitzt. Deswegen gab er ihr nur eine kleine Dosis eines starken Opiates. Er schätzte, dass das ausreichte, um ihr ihre Schmerzen deutlich zu nehmen, sie auch etwas schweben zu lassen, etwas high, leichter im Kopf. Aber nicht zu sehr, sie sollte noch gut ansprechbar bleiben und er hatte ja auch noch so einiges mit ihr vor. Er gab ihr die Tablette mit einem großen Glas Wasser. Sie sah ihn mit Tränen in den Augen unsicher an, er nickte ihr nur befehlend zu, erläuterte ihr sein Handeln nicht. Sie hatte sofort zu gehorchen. Sie nahm sofort die Tablette und trank das Glas Wasser leer. Er nahm es ihr ab und drückte sie dann zurück, so dass sie in dem angenehm temperierten Wasser lag.

Mit einer gewissen Nervosität und Unsicherheit ließ Nina es zu, dass er ihren Körper erneut von oben bis unten mit sanften, erfahrenen Händen säuberte. Sie wurde rot, als er so selbstverständlich und erfahren ihre Vulva wusch. Und es brachte sie noch viel mehr in Verlegenheit, als er sich noch einmal mit der Reinigung ihres Anus beschäftigte. Er lächelte über ihre schamrot brennenden Wangen schließlich hatte er sie heute schon ausgiebig betrachtet und genommen. Aber sie sollte seine erfahrene Hand auch mit Ruhe überall auf ihrem Körper fühlen können, ganz besonders auf ihren intimsten Stellen.

Eine weitere Frage brannte Nina auf der Seele.

„Warum muss ich eine Sklavin sein, Herr?”

Er schloss seine Säuberung gerade ab, wandte sich kurz zu einer bereitstehenden breiten, gut gepolsterten Liege und breitete ein Handtuch aus. Dann umarmte er sie kraftvoll und hob sie wie ein Fliegengewicht aus dem Wasser, was sie für ihn ja auch war. Er setzte sie auf die Trage und wickelte sie in das Handtuch ein, nahm sie wieder auf und setzte sich mit ihr so eingewickelt kurz auf die Bank. Er zog dabei geschickt mit einer kurzen, routinierten Handbewegung einen Stopfen, und das Wasser floss gurgelnd durch zwei Abflüsse ab. Er entlastete ihr schmerzendes Gesäß, sah aber an ihren glänzenden Augen, dass das Opiat schon seine Wirkung tat.

„Nun, weil ich es sehr mag, dich derart an mich zu binden, Nina”, sagte er dann zu ihr und rieb sie dabei ab. „Und es wird sich zwischen uns eine sehr enge Bindung entwickeln, die auf sehr viel Vertrauen basiert, auf beiden Seiten, nicht nur auf deiner, mein Liebes. Ich habe es dir vorhin schon versprochen, sollte das nicht der Fall sein, werde ich dich gehen lassen. Ich bin weder ein Sklavenhändler noch ein Entführer. Ich behalte dich nur, wenn du es selber auch willst. Aber um das herausfinden zu können, musst du eine Zeitlang bei mir gewesen sein und erkennen, was ich damit genau meine.“

„Aber das ist doch pervers”, warf Nina vorsichtig ein. Er ging davon aus, dass das Opiat ihre Zunge jetzt derart lockerte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das jemals gutheißen werde, was du getan hast heute!“

„Nun, ich würde es nicht als pervers bezeichnen”, stellte er das für sie klar. „Nur als eine sehr direkte, konsequente Umgehensweise mit Frauen. Du wirst von mir hart und konsequent unterworfen, Liebes, so, wie es im Grunde ihres Wesens viele Frauen gerne haben würden. Natürlich bist du jetzt davon erschrocken und abgestoßen. Aber ich kenne dich gut, du wirst es noch verstehen und annehmen lernen. Das ist ein Lernprozess, Liebes, aber ich habe viel Erfahrung mit so schwer verwirrten Frauen wie dir, ich werde dir helfen dabei. Du wirst eines Tages für jeden deiner bisher gemachten Fehler bezahlt haben. Aber du musst unbedingt tun, was ich dir befehle. Wenn du gehorchst und tust, was ich von dir will, dann wird es nicht so schlimm, Nina.”

„Und wie soll es mir jemals gefallen, wenn du mir den Hintern auspeitschst, Herr?”, fragte sie ihn mit einem Beben in ihrer Stimme. „Das ist doch unmenschlich! Und wer weiß, was dir noch so alles einfällt.” Sie sah ihn mit bebenden Lippen an. Er sah ihr nur aufmerksam in die Augen und schwieg für einen bedeutsamen Augenblick.

„Für dich bin ich dein Meister, Nina!” Seine ruhige Antwort auf ihre Befürchtungen war einfach und hart formuliert, aber seine Augen funkelten die junge Sklavin belustigt an. „Du gehörst mir. Und für gewöhnlich kümmere ich mich um mein Eigentum sehr gut. Du würdest von mir niemals ernsthaft ausgepeitscht werden, wie es zum Beispiel damals auf Schiffen der Fall war. Ich werde erkennen, wo deine Belastungsgrenzen liegen, und deine Grenzen bezüglich des Ertragens von Schmerzen nach und nach erweitern. Aber ich werde dich niemals stärker belasten, als du es ertragen und verpacken kannst. Ich möchte, dass du eines Tages mit Stolz an meiner Seite stehst, Nina, Stolz darüber, meine Sklavin sein zu dürfen. Du bist eine kluge Frau, und ich würde dir nicht gerecht werden, wenn es anders kommen würde. Und das würde es, wenn ich dich so auspeitschen würde, wie du das gerade befürchtest. Verstehst du den Unterschied?“

„Wirst du mich wirklich peitschen, Herr?” fragte sie weiter, und ihr Gesicht zeigte deutlich ihre Angst. Die Peitsche war tatsächlich das zentrale Thema ihrer Angst, ihre Gedanken kreisten ruhelos um sie, obwohl er sie bei ihr gar nicht eingesetzt hatte. Das schwerste Züchtigungsmittel heute für sie war der Kochlöffel gewesen, und mit dessen dosierter Anwendung war er mehr als zufrieden gewesen. Sie zeigte deutlich weniger Angst bei seiner stereotyp sich wiederholenden Erklärung, dass er sie bei sich behalten würde, als seine persönliche Sklavin. Das empfand er als sehr positiv, Nina schien anzufangen, ihm in einem gewissen Maße zu vertrauen, trotz dem, was er sie heute hatte erleiden lassen.

„Oh ja, das werde ich“, ging er auf ihre Frage dann ein. „Aber nur, wenn deine Ausbildung es erforderlich macht, Ich bin kein Freund der Peitsche, ich bevorzuge meine Hand. Das heißt, wenn du dich gut benimmst und tust, was ich dir sage.”

Nina schüttelte sich.

„Ich habe Angst, Herr”

Er öffnete das Badetuch und streichelte ihr über die nun zart warmen Brüste, nahm sie nacheinander in die Hand, abwiegend, aber nicht grob oder schmerzhaft. „Ja, ich weiß. Am Anfang haben alle Frauen Angst. Aber so wird es immer für dich sein. Es gibt für dich keine Sicherheit vor mir, vor gar nichts, was ich mir für dich so ausdenke. Du wirst alles, was ich von dir erwarte und dir befehle, sofort tun und über dich ergehen lassen müssen. Das ist dein neues Leben, das sind die Regeln dafür unter mir. Du bist meine persönliche Sklavin. Du stehst aber auch unter meinem persönlichen Schutz. Ich bin dein Beschützer, vor dem du dich nicht schützen kannst, aber du wirst immer zu mir kommen können, und wer etwas von dir will, der muss erst einmal an mir vorbei. ” Er streichelte ihr sanft über den Kopf. „Okay, und jetzt setz dich dort hin!” Er zeigte auf eine kleine Bank, die in die jetzt leere Wanne eingelassen war.

Nina gehorchte, stand mit seiner Hilfe mühsam auf wackeligen Beinen und ging die paar Schritte zurück zu der großen Wanne, gestützt von ihm. Er wusste nur zu gut, dass es nach der Tortur, die hinter ihr lag, schon sehr gut war, dass sie überhaupt noch gehen konnte. Ihr Arsch und ihre Oberschenkel waren hinten schön düsterrot und nur leicht angeschwollen. Striemen zeichneten sich wie ein komplexes Muster auf ihrer zarten Haut ab, wie Körperschmuck, und er empfand sie auch als schmückend für seine Sklavin. Gute Pflege, Herr Doktor, sagte er bei diesem erfreulichen Anblick lächelnd zu sich selber und half Nina in die Wanne zurück. Auf der breiten Bank sitzend war sie bereit für ihre erneute Spülung. Auf seine ruhige Anweisung hin spreizte sie zaghaft und nervös ihre Beine.

„Was tust du da, Herr?”

„Ich werde deine Scheide noch einmal kurz spülen, Kleines, wie in der Dusche schon. Als meine Sklavin mag ich dich immer schön sauber. Später wirst du das selber tun können”, erklärte er. „Du hast Glück, dass du nicht so viele und vor allem kurze Haare hast. Da werde ich gleich nur ein wenig Hand anlegen müssen. Du wirst dich eine ganze Weile lang nicht rasieren müssen.” Was er ihr nicht sagte, war, dass er beide Male das Spülwasser auf Blutspuren untersucht hatte, sehr scharf hingesehen hatte, und froh war, auch beim zweiten Mal keine finden zu können. Er war ja auch nicht so hart zu Werke gegangen, dass so etwas zu befürchten war. Dennoch, es konnte passieren, und deswegen würde er sich ihre Scheide gleich noch kurz ansehen, das war nicht nur eine Eingewöhnungsmaßnahme. Er hatte keine Lust, seine neue Sklavin heute Nacht irgendwann ins Krankenhaus bringen zu müssen.

Er hatte die Spülung währenddessen wie eben unter der Dusche schon beendet, hob sie in das Handtuch gewickelt wieder hoch und legte sie diesmal auf die Liege. Er ließ das dicke, weich duftende Handtuch auf ihrem Körper noch für einen wärmenden Moment geschlossen, während er eine scharfe Rasierklinge, ein Metallschüsselchen mit Wasser und einen Rasierpinsel mit Rasierschaum heran holte. Er setzte sich neben ihre Beine. „Bitte öffnete mir deine Beine und stelle das an der Wand hoch“, befahl er ihr mit einer ruhigen, sanften Stimme. Nina gehorchte ihm sofort, zeigte erste Zeichen der Ergebung und des Gehorsams, die er an ihr sehen wollte. So etwas musste er natürlich sofort belohnen. Tatsächlich belohnte er es schon dadurch, dass er diese Verrichtungen niemals bei einer Frau, die ihm etwas bedeuten könnte, einem anderen Menschen, sei es Mann oder Frau, überlassen würde, aber das konnte sie ja nicht wissen. Und er hielt es auch für ausgesprochen wichtig, dass sie jetzt ihre Fragen alle in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stellen konnte.

„Obacht, ich werde deine Scheide mit einem abschwellenden und entzündungshemmenden Gel behandeln, Liebes“, warnte er sie. „Es wird also noch einmal kühl, aber das Therapeutikum wirkt wirklich gut und du bist mir ja nun wahrhaftig auch nicht mehr fremd, so dass Scham jetzt völlig unangebracht ist!“ Er sah ihr bei seinen Worten wieder tief in die Augen, sie nickte nur mit großen, glänzenden Augen. Er trug das Gel reichlich auf seinen Finger auf und führte ihn dann so in ihre offene Scheide ein, verrieb das Gel in ihr sorgfältig und so tief, wie er kam, holte noch zwei Mal nach. Blut sah er auch jetzt überhaupt keines, sie fühlte sich nur weiterhin sehr geschwollen an. Er war jetzt doch deutlich beruhigter.

„So, dann kommt jetzt nur noch die Rasur!“ Nina blieb weiter so entspannt liegen, als er ihre Vulva mithilfe des Rasierpinsels überall einschäumte. Er schob vorsichtig und sanft zwei Finger in ihre vordere Scheide, um sie bei der Intimrasur nicht zu verletzen. Sie fühlte sich durch die Schwellung samtig warm und weich dort an. Die Rasur hatte er blitzschnell verrichtet, er zog seine Finger wieder heraus und sah Nina dabei tief in die Augen. Abscheu vor ihm und seinen Fingern konnte er keinen mehr lesen in ihrem Gesicht, stattdessen sah sie ihn deutlich verunsichert an. Er lächelte ihr in die Augen, bevor er den Blick kurz senkte. Wieder kein Blut auf seinen Fingern. Er beschloss, es bei diesen Vorsichtsmaßnahmen zu belassen und ihr den Entenschnabel jetzt nicht mehr zuzumuten. Er rasierte genauso schnell ihre Achselhöhlen, mit ihren Beinen hatte er keine Arbeit.

„Dann drehe dich bitte einmal, meine Schöne“, bat er sie mit sanfter Stimme. Wieder gehorchte sie sofort, drehte sich auf den Bauch. Er behandelte wortlos ihr hochrotes Gesäß und ihre Oberschenkel ausgiebig mit der abschwellenden Salbe, die er schon vorher genommen hatte. Dann nahm er sich aus einem Spender, der vorgewärmte Öle enthielt, warmes Öl und massierte ihre Rückenmuskulatur damit kräftig auf, bis er spürte, dass Nina sich unter seinen kräftigen Händen zu entspannen begann. Sie schloss die Augen und begann tief und regelmäßig zu atmen. So ließ er sie wortlos für einen Moment liegen, in dem er sich umkleidete für die Nacht und das Bad wieder reinigte. Er war doch nasser geworden, als er es vorgehabt hatte, eigentlich hätte er gleich mit ihr zusammen duschen können, dachte er erheitert. Aber es war ihm wichtig, dass Nina ihn als ihren neuen Herren nicht direkt so intim sah.

Als er mit diesen Verrichtungen fertig war, waren die Salbe und das Öl eingezogen und ließen ihre Haut sanft schimmern.

„Dann mal wieder auf mit dir!“, weckte er sie aus einem leichten Dämmerschlaf. Schon deutlich agiler kam sie wieder hoch und setzte sich aufrecht hin. Er zog ihr ein schlichtes, weißes Nachthemd über, das so gerade eben ihre Blößen bedeckte. Dann hob er ihr Gesicht zu sich empor. „Das ist die Belohnung für dein Verhalten jetzt“, machte er ihr klar. „Wenn du dich mir ergibst, kann ich dich sehr glücklich machen! Vielleicht kannst du dir das jetzt schon ein wenig besser vorstellen.“

Er ließ ihr leicht umfasstes Kinn wieder los und hob sie in seine Arme. Sie duftete nun wirklich wie ein Rosenstrauch, zart und blumig. „Mach die Augen zu, Kleines!“, bat er sie. Sie legte den Kopf an seine Schulter und gehorchte ihm wieder unverzüglich, eine schlichte Geste, die ihn anrührte. Er trug sie mit raschen Schritten durch das Zimmer, in dem er sie sich eben vorgenommen hatte, und betrat mit ihr das angrenzende Schlafzimmer. Er legte sie ins Bett, deckte sie gut zu. Ihr fielen dabei schon die Augen zu.

Er nahm noch einmal ihr Kinn. Sie öffnete ihre großen, grünen, jetzt ruhigen Augen wieder und sah ihn ohne Angst an. „Ich werde dich nicht an das Bett fesseln, Kleines! Wir werden deinen Gehorsam mir gegenüber jetzt schon einmal austesten. Normalerweise würde eine so behandelte Frau mit allen Mitteln zu fliehen versuchen. Ich räume jetzt das Nebenzimmer auf und lege mich dann zu dir. Vertrauen muss man sich erst verdienen, und das gilt für beide Seiten, für dich wie für mich. Also enttäusche mich bitte nicht und entspreche dem Vertrauen, das ich jetzt in dich setzte. Ich bin gleich wieder bei dir!“ Er küsste sie sanft auf die Nasenspitze und lächelte ihr aus dieser Nähe in die Augen. Dann stand er auf und ließ sie ungefesselt im Bett zurück. Er drohte ihr mit keinem Wort, er sagte ihr nicht, wie schnell er sie wieder eingefangen haben würde, weil ihr Nachthemd einen Peilsender trug und sie es wohl kaum auf einer Flucht ausziehen würde. Er drehte sich an der Tür nur noch einmal lächelnd zu ihr um. Sie folgte seinen Schritten mit schläfrigen grünen Augen, irgendwie verträumt. Er lächelte sie noch einmal liebevoll und anerkennend an, dann verschwand er für ungefähr zehn Minuten und brachte das Nebenzimmer wieder in Schuss.

***

Als er zurückkehrte, war seine Nina nicht geflohen. Sie hatte die Augen geschlossen und lag noch so da, wie er sie hingelegt hatte. Ihr Atem ging ruhig und regelmäßig, aber er wusste, sie schlief noch nicht. Er zog sich bis auf seine Boxershorts wieder aus und legte sich aufatmend zu ihr. Auch für ihn war das ein anstrengender, wenn auch überaus schöner Tag gewesen. Er nahm sie warm unter der Decke in die Arme und küsste ihr zierliches Gesicht mit vielen kleinen, zärtlichen Küssen.

„Erst dachte ich, ich würde unmöglich hier liegen bleiben können und nicht versuchen, zu fliehen, Herr“, bekannte sie ihm dabei leise.

„Und warum hast du es dann nicht getan?“, fragte er sie neugierig.

„Ich weiß es selber nicht“, antwortete sie ihm schläfrig und kuschelte sich vertrauensvoll an ihn. „Vielleicht, weil du mich mehr beeindruckt hast, als ich es vorhin geahnt habe, Herr? Ich möchte es versuchen, ich möchte versuchen, deine Sklavin zu werden, wenn du das Versprechen, was du mir eben gegeben hast, auch einhältst.“

„Meine Frau, Nina!“, entgegnete er ihr leise lächelnd. „Du wirst nicht immer als Sklavin angesprochen werden. Das tun wir nur in intimen Momenten, so wie in diesen jetzt. Du bist eine starke, kluge und bewundernswerte Frau, ich habe mich in dir nicht geirrt und werde dich nicht entwerten. Für alle Fremden wirst du meine Frau sein!“ Sie kuschelte sich stärker in ihn hinein, und das löste in ihm ganz besondere Gefühle aus, solche von liebevoller Fürsorge und Beschützen-Wollen, die sich so völlig von denen unterschieden, die er bisher gehabt hatte, seitdem Nina in seiner Gewalt war. Er merkte es jetzt schon, das hier machte auch etwas mit ihm, nicht nur mit ihr. Er hatte bisher noch nie so ausgeprägt den Wunsch verspürt, eine Frau zu beschützen, und was sollte er dazu sagen? Es gefiel ihm sehr, so erstaunt er darüber auch war.

Sie atmete tief durch, atmete den Duft seiner Haut tief ein, die Augen geschlossen. „Das ist gut“, murmelte sie schläfrig. Sie war zu Tode erschöpft und ihr Körper verlangte nun energisch Ruhe. Sie schlief übergangslos in seinen Armen ein, während er noch einige Zeit wach blieb, sie sanft streichelte und nachdachte. Sie hatte ihn beeindruckt heute. Sehr beeindruckt. Und darüber war er sehr froh.

***

 ©Matt

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, Teil 3 (Josephine)

Ich habe wohl einige von euch wirklich ein wenig erschreckt oder nachdenklich gemacht. Aber auch diese Dinge gehören zum Leben, es ist immer nur die Frage, wie man damit umgeht. Genau deswegen hat dieser Stoff für mich so gut in eine Weihnachtsgeschichte gepasst. Ich hoffe, eure Weihnachtsstimmung ist noch nicht so ganz dahin und ihr könnt diese Gefühle noch abrufen. Macht es euch bequem beim Lesen und viel Spass dabei! lg, euer Matt

***

Matt blieb minutenlang schwer atmend auf Josie liegen, war mehr oder weniger völlig außer Atem, genauso wie Josie unter ihm. Er hatte ihr wirklich alles von sich gegeben, das eben hatte sowohl Josie wie auch ihm alles abverlangt, wenn diese besondere Intention bei beiden wohl auch nur zu verständlich war. Schließlich erhob sich Matt wieder, schloss seine Hose und wischte Josies Schritt mit einem dicken, flauschig nassen Tusch sauber, das diesmal Charlene ihm anreichte. Dann hob er sie hoch, an seine Brust, und setzte sich so mit ihr in den Sessel, drückte ihr Gesicht fest und liebevoll an seine Haut. Und nun brachen bei ihr schließlich die Schleusen, endlich ließ sie ihre Mauern einstürzen. Sie fing an, hemmungslos zu weinen, krallte sich in sein Hemd und weinte an seinem Hals, völlig aufgelöst und todtraurig, dass das alles so gekommen war, dass man ihr so weh getan hatte, dass sie dabei so alleine gewesen war, und dass sie es nun nicht mehr war. Sicherlich zwanzig Minuten konnte sie sich überhaupt nicht mehr fassen, bis es ihr dann nach allem, was heute vorgefallen war, doch gelang und ihr Schluchzen leiser wurde.

Sein Vater kam und nahm ihm Josie so, wie sie war, aus seinen Armen, brachte sie ins Badezimmer zwecks Dusche und Pflege. Matt konnte noch hören, wie Josie an seiner Brust wieder in heiße Tränen ausbrach und von ihm leise und ruhig getröstet wurde, mit so viel Liebe in seiner Stimme. Er kannte seinen Vater, er war wie ein Baum, wenn jemand bei ihm Hilfe und Trost suchte. Und zu ihm setzte sich nun seine wunderschöne Frau Nina und nahm sein Gesicht an ihre Brust. Er atmete tief durch und presste ihren schlanken, durchtrainierten Körper in den feinsten Tüchern fest an sich. Dann brach auch er lautlos in Tränen aus. Nina tröstete ihn wie ein Kind, sie war ihm gleichzeitig Mutter und seine devote Frau in diesen Minuten. Sein Vater blieb auffällig lange weg, so dass Matt die Zeit bekam, sich endlich selber wieder fassen zu können. Als sein Vater zurückkam, war Josie deutlich ruhiger und erlöster, und Matt war wieder im Stande, zu agieren und nicht mehr nur zu reagieren.

***

Sein Vater breitete eine dicke, dunkelrote Decke zwischen den Sesseln aus, nachdem er den Tisch dafür beiseitegeschoben hatte. Er nahm Josie wieder aus Matts Armen und legte sie so nackt und schutzlos, wie sie war, auf diese Decke. Matt stand wortlos auf und holte seine Geige. In der Zwischenzeit nach Constanzes Aufgreifen hatte er sie wieder gespielt und das sehr häufig, aber trotzdem erschien es ihm wie ein Déjà-vu. Vor einem Jahr hatte eine schöne Frau sich in einen eiskalten Fluss stürzen wollen, und jetzt rang eine andere wunderschöne Frau mit einem finsteren Feind, der ihr den Tod bringen konnte. Und beides Mal hatte seine Geige mit ihrer samtenen, dunklen Stimme und den auf ihr gespielten, getragenen Melodien Linderung des Schmerzes gebracht. Matt setzte sich auf die Lehne eines der schweren Ledersessel und begann, zu spielen. Und was sich vor seinen Augen dabei abspielte, hätte er sich wirklich niemals träumen lassen, aber es zeigte ihm auch, dass alle Anwesenden hier zu einer Familie zusammen gewachsen waren, seiner Familie. Als er sie anrief und dazu holte, hatte er wohl so etwas gehofft, daran bewusst gedacht hatte er aber nicht. Er hatte wohl auch unterbewusst schon da gewusst, dass nur seine ganze Familie mit diesem Schmerz jetzt und in der Zukunft klar kommen würde, dass er ihre Hilfe dabei unbedingt brauchen würde, aber auch das würde ihm erst jetzt klar, wo er sie alle so überblickte. Er hatte rein aus seinem Bauchgefühl heraus gehandelt, wie so oft schon, und es hatte ihm gute Dienste geleistet, wie immer.

Richard und die drei Frauen setzten sich um Josie herum. Das schwere Glas mit dem kostbaren Öl wanderte von Hand zu Hand und alle bedienten sich davon. Es war ein wirklich ergreifender Augenblick, wie die drei Frauen in ihren wunderschönen, raschelnden Kleidern Josies Blöße immer irgendwo anders ein wenig bedeckten, sie brachten damit sehr eindringlich zum Ausdruck, dass ihnen ihre Kleider in einem solchen Augenblick komplett egal waren. Auch Richard mit seinem schwarzen Smoking saß bei ihr, seine Smokingjacke trug schon deutliche Öl- und Puderpulver.

Niemand sagte etwas, alle lächelten Josie nur an. Zärtlich. Liebevoll und empathisch. Das flackende Licht der Flammenzungen aus dem Kamin leckte über ihre Haut, ihren so fürchterlich malträtierten Körper. Während Matt seine Geige erklingen ließ, ölten sie alle gemeinsam Josies Vorderseite so ein, wie er es eben mit ihrer Rückseite gemacht hatte, massierten ihre Haut und fuhren mit ihren vielen Händen Josies Körperproportionen nach. Nichts auf der Welt hätte eindringlich weihnachtlicher sein können als diese Reaktion, mit der seine Familie kollektiv und ohne ein Wort Josie Halt schenkte und ihr ihre Zuwendung versicherte. Matt schämte sich seiner feuchten Augen und seiner Ergriffenheit nicht.

Nina und Charlene, beide schon an die drei Jahre bei ihm (Nina hatte er ein halbes Jahr vor dem Zusammentreffen mit Charlene entführt) gingen sogar noch weiter. Mit ihren eingeölten Fingern schenkten sie Josie überdies noch Lust. Immer war eine ihrer zarten Fingerspitzen in ihrem Allerheiligsten oder auf ihren zarten, aber fein modellierten Honigbrüsten. Josie legte ihre Befangenheit schnell ab und begann, vertieft zu atmen und dann leise und unterdrückt zu stöhnen. Derart im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen hatte sie vorhin noch als entwürdigend empfunden, jetzt liebte sie es. Und die Frauen erregte das auch, sie fühlten Josies Säfte und rieben über ihre immer stärker anschwellenden, samtweichen Schamlippen. Sowohl Nina wie Charlene begannen, vertieft zu atmen, ihre Haut rötete sich, ihre inzwischen auf Händen und Knien ruhenden Körper bewegten sich leicht mit Josies Massage mit. Richard warf ein paar aufmerksame, erfahrene Blicke in die Runde, dann stand er auf und kniete sich hinter Nina. Er hob die vielen Röcke hoch, griff ihr Becken mit zärtlichen, warmen Händen, und drang dann mit einem harten Stoß in sie ein, schenkte ihr Erlösung. Nina schrie leise auf und brach dann doch in Tränen aus. Matt selber hatte ihr Bedürfnis wohl gesehen, aber nicht mehr befriedigen können. Ebenso verfuhr Richard dann mit Charlene.

Matt betrachtete dieses Bild, das sich ihm da bot. Für jeden Außenstehenden musste es nach einer saftigen Orgie aussehen, und das ausgerechnet am Heiligen Abend. Er konnte nur Liebe sehen, ausgeübte, gebende Liebe. Er wusste es wirklich ganz genau, keine seiner Frauen war lesbisch, was sie taten war einfach menschlich, es war eine einfach herzensgute, zärtliche Zuneigung und Ermutigung, da war das Geschlecht vollkommen egal. Und Josies weiches, rundes Fleisch war für die Frauen ebenso anziehend wie für ihn. Matt musterte Josies Halskragen und seine goldene Kette darunter. Sie sah, nur mit diesen Dingen bekleidet, aus wie eine Pharaonin, er konnte sich nicht helfen, zumal ihre Augen jetzt so übergroß wirkten.

Er selbst hatte diverse Vorlieben und Abneigungen im sexuell-dominaten Bereich. Eine davon betraf die vielgestaltigen äußerlichen Attribute, die dominante Männer ihren Frauen anlegten, Hundehalsbänder. Latexmasken, Piercings und was es da alles sonst so noch gab. Matt hätte selbst einem Hund kein Halsband angelegt, um ihn als seinen Besitz zu kennzeichnen, sondern nur aus der Notwendigkeit heraus. Als Zeichen der Übereinkunft, die er mit einer seiner Frauen getroffen hatte, schenkte er ihr eine goldene Kette. Damit zeigte er ihr, wie viel sie ihm wert war, was sie ihm bedeutete, und natürlich auch, dass er sie als seinen Besitz betrachtete, in guten wie in schlechten Zeiten.

Eine zweite Sache, in der Matt bisher nicht so recht mit sich einig war, war das Zurschaustellen zweier Frauen im sexuellen Akt. Natürlich war das so natürlich wie eine Zurschaustellung eines heterogenen Pärchens, aber er hätte sich bei seinem Handeln eben selber nicht zur Schau gestellt, er mochte das nicht, es brachte ihm keinen besonderen Kick. Hier und jetzt hatte Josies Offenbarung genau das erforderlich gemacht, und nun konnte er gut betrachten, wie seine Frauen dazu standen. Sie handelten mit einer so natürlichen Selbstverständlichkeit, wie sie auch die ganze Beziehung zu Matt und seinen anderen Frauen ansahen. Sie hatten es gelernt, zu teilen, und darüber hinaus, dass die Liebe viel größer war, wenn man gab statt nur nahm. Das war großartig. Sie dachten darüber auch nicht nach, sie handelten.

Und noch etwas ging ihm durch den Sinn. Er hätte seinen anderen Frauen heute Nacht nicht mehr auf diese Art Erleichterung verschaffen können. Sein Vater war eingesprungen, und das auf eine so selbstverständliche Art, dass es ihn tief berührte. Seine Frauen hatten auf Richard fast so reagiert wie auf ihn, mehr brauchte es wirklich nicht, um Matt zu zeigen, wie nahe sie sich alle standen.

Während er diese Gedanken so durch sich durch fließen ließ, spielte er auf seiner Geige. Er spielte, was ihm in den Sinn kam, angefangen von eigenen Variationen über wunderschöne klassische Motive bis hin zu Popmusik, er ließ die Stücke einfach ineinander überfließen, sanft und harmonisch, wie es ihm in den Sinn kam. Er ließ sich in seine Musik wie in einen weichen Ledersessel fallen und die Musik drang langsam zu ihm vor, erleichterte sein Herz weiter.

Schließlich hatte sich dieser Sachverhalt, der Josie betraf, in allen Anwesenden gefestigt, und das, ohne dass dazu ein einziges Wort gefallen wäre. Es gab ganz einfach Dinge, da reichten Worte nicht mehr aus, wenn man jemandem wirklich beistehen wollte. Manchmal hieß Anteilnahme, schweigend mit zu leiden. Wie vielen Menschen fehlte genau das! Die drei Frauen halfen Josie auf und dann zurück in ihr sagenhaft schönes, schwarzes Abendkleid. Auch ihre Perücke verklebten sie wieder sorgfältig auf ihrem Kopf, immer wieder kamen Charlene oder Nina unaufgefordert mit irgendeinem benötigten Teil zurück in den Raum. Als Josie wieder so zauberhaft engelsgleich wie vorhin aussah, kam Nina zu ihm und legte ihren Kopf auf seinen Schoß.

„Es ist jetzt im Lesezimmer für fünf Personen aufgetragen, mein Herr!“, flüsterte sie. Matt streichelte ihr über den Kopf, ihre seidigen schwarzen Haare, er hatte mit seiner Wahl sie betreffend so Recht behalten, so überaus Recht. Sie sah zu ihm auf, er lächelte sie liebevoll an und nickte nur. Nina erhob sich wieder mit diesem verschleierten Blick, den sie immer hatte, wenn sie sich ihm hingab. Niemandem außer ihm schenkte sie diesen Blick, es hatten schon genügend dominante Männer bei ihr versucht. Umso lieblicher war es dann, wenn sie nach einer solchen Ablehnung eines ihr offerierten Angebotes stolz und mit einem leicht wiegenden, verführerischen Gang auf ihn zu kam, sich an sein Knie presste, und dann schlagartig mit diesen Augen zu ihm auf sah. Nicht nur ein Mann hatte ihn schon nach seinem Geheimrezept dafür gefragt, aber es gab keines. Es waren nicht mehr als ehrliche Gefühle, die man einfach nur zulassen musste und die man nicht erzwingen konnte.

Auch Josie kam zu ihm und setzte sich an sein Knie, umarmte es und sah mit Tränen in den Augen zu ihm auf. „Ich dachte, ich würde alleine damit fertig werden, Herr“, hauchte sie ihm mit ihrer erotisch dunklen Stimme zu, die jetzt noch ein wenig rauer vor geweinten Tränen war, „und nun bin ich so froh, dass ich das nicht mehr tun muss.“

Matt nickte ihr zu, streichelte ihr ebenfalls über die Haare, die künstlichen. „Es ist alles in Ordnung, mein Engel“, antwortete er ihr leise und gab ihr damit sein rückwirkendes Einverständnis. Er erwiderte ihr zärtliches Lächeln ebenso mit einer tiefen Liebe in sich, dachte dabei daran, was wohl noch kommen mochte. Im Moment war sie scheinbar wieder schmerzfrei, aber die Schmerzen würden wieder kommen.  Schmerzen, die nicht er verursacht hatte, sondern ein übermächtiger, heimtückischer Feind, ein überaus bösartiger, vernichtender Feind. Er oder eine seiner Frauen würden Josie vor dem warmen Kamin festhalten, sie trösten, mit ihr weinen und mit ihr schreien, wenn ihre Schmerzen wieder übermächtig werden würden. Josie brauchte den Schutz von allen von ihnen.  Und Matt würde sie weiter züchtigen, weil sie genau das brauchte, weil sie sich danach in seine Arme fallen lassen und für kostbare Stunden alles hinter sich lassen konnte. Er würde sie niemals anschreien oder anflehen, bei ihm zu bleiben, ihn nicht zu verlassen, er würde vor Mitgefühl niemals wie von Sinnen sein, denn er hatte Hilfe.

Er beugte sich zu ihr nieder und küsste sie lange und inbrünstig. Er sah ihr eindringlich in die dunkeln Augen. „Was immer auch geschieht, kleiner Engel, wir werden für dich da sein, wir alle und insbesondere auch ich. Wir werden für dich stark sein, wenn es dir nicht mehr gelingen sollte.“ Er half ihr auf und legte seine geliebte Geige sorgfältig zurück in den Koffer. Dabei streifte sein Blick die Uhr, die Heilige Nacht war schon lange angebrochen.

***

Er ließ seinen wunderschönen Frauen den Vortritt. Sie begaben sich geschlossen in Richtung Lesezimmer, lachten und scherzten leise dabei, als wäre nichts gewesen. Sein Vater wartete auf ihn an der Flügeltür.

„Du hast es geahnt, Vater, nicht wahr?“ Matt bleib bei ihm stehen. Richard nickte.

„Ja, aber nicht nur ich, auch Nina und Charlene. Wir wussten alle, dass da etwas wirklich im Argen lag und dass du dabei Unterstützung brauchen wirst, mein Junge.“

Matt nickte nur. „Ja, das ist wohl wahr“, antwortete er seinem Vater und stellte sich so nahe neben ihn, dass er sich leise an ihn lehnte. Richard legte ihm einen Arm um die Schulter.

„Schäme dich niemals deiner Gefühle“, gab er ihm einen guten Rat. „Du siehst es jetzt mit eigenen Augen, wenn jemand von uns in ein Gefängnis eingesperrt wird, dann gibt es noch andere, die einen guten Grund haben, sich mit einsperren zu lassen.“

Matt sah seinem Vater in die hellblauen Augen, heller als seine es waren. Er hatte den Blick seines Vaters wegen ebendieser Augen immer mit dem eines Seemannes verglichen, der am Horizont nach einem Schiff Ausschau hielt. „Vater, hast du vorhin mit ihr gesprochen?“

Richard nickte. „Ja, mein Junge. Josephine hat ein Mamma-CA, Brustkrebs, aber es hat die Lymphknoten in der Axilla wohl noch nicht erreicht, jedenfalls gehen die behandelnden Ärzte davon aus. Nichts desto trotz wird ihr die Brust amputiert werden müssen. Ich habe ihr versprochen, ich kümmere mich um eine entsprechend gute Klinik, man wird ihr das Implantat kaum ansehen.“

Matt musterte ihn bei seinen Worten, dann durchfuhr es ihn. Richard benutzte nicht umsonst so selbstverständlich diese ärztlichen Fachbegriffe. „Mutter ist in einem ähnlichen Alter an diesem Karzinom gestorben“, erinnerte er sich. Sein Vater hatte darüber mit ihm so gut wie niemals gesprochen, aber nun nickte er. „Ja, und deswegen wirst du mich brauchen, mein Junge. Ich kann dich aber etwas ermutigen. Frauen in diesem Alter haben eine gute Chance, den Krebs zu besiegen, wenn er früh genug diagnostiziert wurde. Es wird nicht leicht werden, Josie hat ihre erste Chemotherapie-Behandlung hinter sich, zwei weitere folgen noch und danach die Operation. Aber diese Diagnose ist kein Todesurteil. Das musst du unbedingt wissen, wenn du mit ihr umgehst!“

Wieder nickte Matt nachdenklich. „Ich danke dir für deinen sexuellen Beistand“, öffnete er ihm dann zögernd, nach einer kleinen Pause und mit etwas Mühe sein Herz noch mehr. „Ich selber hätte nichts dergleichen mehr tun können.“ Wieder nickte Richard nur. „Ich habe eben einfach mehr Erfahrung mit solchen Dingen, mein Sohn!“, begütigte er seinen aufgewühlten Geist. „Und ich habe eher dir zu danken, sie sind alle wirklich reizend!“

Matt schüttelte nachdenklich den Kopf und sah zu Boden. „Wie konntest du so etwas nur erahnen? Mich hätte es bald aus dem Sessel gehauen, und es gibt nicht vieles, wo das der Fall ist!“

Richard lächelte ihn an. „Als ich meinen Eltern, also deinen Großeltern, meine Neigung gestanden hatte, stellte ich ihnen damals meine neue Freundin vor“, erzählte er Matt langsam und versonnen. „Als sie dann einmal für kleine Königstiger musste, schaute mein Vater mich mit großen Augen an und meinte: „Diese Frau ist doch niemals devot!“ Ich musste lachen, denn Angelika war im Alltag tatsächlich alles andere als devot. Sie war eine sehr selbstbewusste und zielstrebige junge Frau, die ganz sicher weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen war. Sobald ich sie mir aber als Dom schnappte, war sie ein ganz anderer Mensch. Unsere Affäre hielt nicht allzu lange, aber wir blieben Freunde. Und so konnte ich miterleben, wie sie sich einen Dom nach dem anderen gefügig machte, und das gegen ihren eigentlichen Willen. Es lag einfach in ihr, sie konnte es nicht ändern und sie war ziemlich verzweifelt deswegen.“ Er sah sich sinnierend um, als wäre diese Frau jetzt hier, würde sich an die Tischkante lehnen und ihm ebenfalls zuhören.

„Angelikas devote Neigung war ein Problem für sie, sie konnte sie nicht recht annehmen. Dadurch verschoben sich auch ihre eigene Fremd- und Selbstwahrnehmung nicht gerade unerheblich von der Wirklichkeit. Sehnte sich der eine Teil von ihr nach der Unterordnung unter einen Mann, so versuchte der andere Teil, dagegen zu steuern. Als Ausgleich musste dann natürlich der Alltag herhalten, und dort versuchte sie alles, um ihren dominanten Mann losgelöst vom ihrem eigentlich dominant-subversiven Verhältnis zu dominieren. Das konnte nicht gut gehen, sie wollte unterbewusst für jede Machtposition, die ihr Partner im dominanten Bereich hatte, ein Äquivalent im Alltag finden, verstehst du mich?“ Matt nickte nur.

„Ich kenne dieses Verhalten von devoten Powerfreuen. Josie wollte es ebenso angehen, alleine und selbstständig, deswegen ihr kompletter Rückzug. Dann, als sie gewahr wurde, dass sie es ohne dich nicht schaffen würde, hatte sie ein riesiges Problem damit, zurück in ihre devote Rolle zu schlüpfen, ohne vor dir ihr Gesicht zu verlieren. Manchmal ist es sehr schwer, diese Wiedersprüche in sich selbst aufzulösen, manche Menschen brauchen Jahre dafür. Josie hat es so gelöst, dass sie zu dir kam, so wie sie war, und sich deiner Entscheidung völlig unterwerfen wollte. Sie rechnete nach ihrem Verhalten durchaus auch mit einer negativ für sie ausfallenden, verstehst du? Aber du hast es erspürt und ihr den nötigen Rückhalt gegeben, sich selbst wieder unter dich einordnen zu können.“

„Keine meiner Frauen wollte bisher in ihrem Leben eine schwere Entscheidung wieder alleine angehen“, antwortete Matt nachdenklich, „aber du hast völlig Recht, Josie ist ja noch nicht so lange bei mir.“ Richard nickte nur.

***

Dann warf Matt einen Blich zurück auf die Uhr. „Ach du je!“, entfuhr es ihm, „wir haben es schon weit zwei Uhr durch, und du hast mit deinen Frauen noch nicht einmal diniert. Du wirst in dieser Heiligen Nacht keinen Schlaf bekommen!“

Der Blick, mit dem Richard ihn musterte, war eindringlich. „Kannst du dich erinnern, wie Jesus im Garten Gethsemane mit seiner Angst vor dem Tod am Kreuz rang und seine Jünger bat, mit ihm zu wachen, bis die römischen Soldaten eintreffen würden? Eine einzige Stunde lang, in der er seinen Gefühlen freien Lauf lassen wollte?“ Matt nickte nur. „Nun, was immer dran ist an dieser Überlieferung, ich habe mit dir gewacht, und es stört mich nicht im Mindesten, dass wir heute Vormittag erst zum Schlafen kommen werden, wir alle. Heute Abend, am ersten Weihnachtstag, gibt es dann einen großen Tisch mit allen Frauen, auch mit meinen. Wir rücken zusammen, mein Junge. Und ist genau das nicht der Geist von Weihnachten?“

„Ein Glück“, erwiderte Matt erschüttert. „Welch ein Glück!“ Und er wusste in diesem Moment ganz genau, dass er in dieser Nacht trotz allem, was vorgefallen war, tief und fest schlafen würde. Er lauschte dem Wintersturm, der draußen um das alte Gemäuer tobte. Trotz allem wünschte er sich nicht, der Schnee würde sie abschneiden von der grausamen Welt da draußen, damit er alles so belassen könnte, wie es jetzt war. Er nahm die Herausforderung an.

‘Welch ein Glück‘, dachte er noch einmal, diesmal einfach überglücklich, ‘welch ein unfassbares Glück!

***

©Matt

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, Teil 2 (Josephine)

Hallo zusammen! Ich hoffe, ihr sitzt alle gut? 🙂

***

Sein Vater knuffte ihn leicht und liebevoll in die Seite. Matt fuhr erschrocken zusammen und sah ihn an, in seinen Augen immer noch Sterne. „Ich verstehe dich gut, mein Junge“, sagte er zu ihm, und ihm wurde mit einem Mal klar, dass er einen Moment geträumt hatte von diesem Augenblick mit Josephine, fast weggetreten gewesen war. „Alle deine Damen sind bezaubernd, die du da mit in unser Haus bringst, jede von ihnen leuchtet wie ein Stern heute Nacht! Das kann unmöglich nur am heutigen Datum liegen!“ Er lächelte ihm verschmitzt an und zwinkerte ihm verschwörerisch zu.

Richard trat zu Nina, gab ihr einen langen, innigen Kuss und nahm sie fest in seine Arme dabei, ließ ihr eine wundervolle Zärtlichkeit in seinen Armen zukommen. Matt sah, wie Nina in seine Umarmung schmolz. Dann streichelte sein Vater Charlene über die Haare und gab ihr einen sanfteren, zurückhaltenderen Kuss. Julia war die jüngste von ihnen hier, sie bedachte Richard mit einem sanften Streicheln und einem Kuss auf ihrer Wange.

Matt wurde schlagartig klar, was er damit ausdrücken wollte. Julia war von einer bezaubernden, strahlenden und unschuldigen Schönheit, sie hätte ein Kleid wie das, welches sie gerade trug, eigentlich gar nicht gebraucht. Dennoch ließ dieses Kleid sie richtig erstrahlen, er hatte sie noch niemals so strahlend schön gesehen. Nina war eine schöne Frau, immer gewesen, und sie hatte Zeit ihres Lebens Wert auf ihre Schönheit gelegt. Aber auch sie war heute Nacht wie lichtdurchflutet, auch sie hatte er niemals schöner gesehen. Charlene war gleichen Alters wie Nina und Josephine, aber Charlene war auch eine schwer arbeitende Ärztin. Für sie wäre es tatsächlich unmöglich gewesen, in dieser Schönheit zu leuchten, bis Matt in ihr Leben getreten war. Sie hatte viel zu viel Arbeit und keine Zeit gehabt für solche Gedanken gehabt. Erst Matts Erziehung, eine manchmal recht schmerzhafte, hatte sie zu der wunderschönen Frau gemacht, die jetzt vor ihm stand. Und mit Josephine war es ähnlich wie mit Charlene. In Grunde hatte Matt das Ergebnis seiner Erziehung in Form von vier seiner wunderschönen Frauen vor sich stehen, er hatte sie beschenkt und sie beschenkten nun ihn mit ihrer Gegenwart. Mehr brauchte er nicht, um sich in dieser Nacht überreich beschenkt zu fühlen.

Nina nickte Richard vertraut zu und nahm Charlene und Julia mit sich. Die drei Frauen verschwanden wieder in Richtung Lesezimmer, jede von ihnen warf ihm und Josephine ein strahlend verliebtes, glückliches Lächeln zu. Richard stand schon wieder auf der Freitreppe nach oben. Er schien auf Matts Blick gewartet zu haben, denn er nickte ihm wortlos und leise lächelnd zu und verschwand dann ebenfalls wieder nach oben. Matt schüttelte all diese berückend schönen Gedanken etwas ab, nahm Josephine in den Arm und führte sie in den Salon. Heute war der 24., heute war Heiligabend, da waren solche Gedanken nicht nur erlaubt, sondern natürlich auch erwünscht. Heute fühlte Matt sich ein wenig wie beschenkt von all diesen schönen Momenten, nichts im Leben ließ sich so wenig erzwingen oder kaufen wie solche Momente. Aber Josephine war bei ihm, und sie brauchte nun seine Aufmerksamkeit.

Josephine lehnte sich beim Gehen wie ein Vögelchen leicht gegen ihn, sie fühlte sich irgendwie noch zarter als sonst an, noch zierlicher. Matt ging ein wenig wie auf Wolken, seine Sinne spielten bald verrückt. Wahrscheinlich hatte er einen gewissen Weihnachts – Overkill, dachte er leicht selbst ironisch bei sich, aber wenn nicht heute Nacht, wann dann? Heute Nacht war der erlaubt und sehr willkommen. Wann hatte das alte Herrenhaus jemals so viele prächtige Tannenbäume beherbergt?, vier an der Zahl?, sinnierte er beim Gehen. Wahrscheinlich noch niemals, er konnte sich nicht daran erinnern, dass es jemals so viele verschiedene Weihnachtsfeiern in diesen Räumen gegeben hatte. Er schloss hinter Josie die Flügeltüren zum Salon und wandte sich ihr dann zu. Hinter ihr sah er das Feuer in dem großen Kamin hell prasseln, den Tannenbaum in einer Ecke hell strahlen, und die Kerzen auf dem für zwei gedeckten Tisch funkelten um die Wette. Er nahm sie zärtlich und beschützend in die Arme.

„Du bist strahlend schön wie ein Stern, meine Liebste!“, sagte er zärtlich zu ihr. Ihr ungewöhnliches Verhalten fiel ihm wieder ein. Erst drei Monate weg und nun war sie auf eigenen Wunsch wieder hier, ohne sich deswegen bisher erklärt zu haben, mit keinem einzigen Wort. Sie hatte ihm Sorgen und Kopfzerbrechen bereitet. Aber Josie war auch noch nicht lange in seiner Erziehung, er sah ihr das nach. Das musste sie einfach noch lernen, dass sie mit allem zuerst zu ihm zu kommen hatte, bevor sie ihn vor vollendete Tatsachen stellte. So, wie sie es angegangen war, erlaubte er es eigentlich nicht. „Möchtest du erst einmal etwas essen und trinken? Es ist alles vorbereitet!“, offerierte er ihr dann das Weihnachtsdinner.

„Nein, mein Herr!“, antwortete sie ihm mit ihrer rauchigen Stimme leise und entschieden. „Ich habe in der letzten Zeit eh sehr wenig gegessen. Ich brauche heute und hier deine Hilfe, Herr, viel mehr als jede Mahlzeit.“

Matt sah ihr erstaunt zwingend in die Augen, tief. Er fand nur Liebe zu ihm in ihnen, und einen verdächtig feuchten Film, der auf unterdrückte Tränen schließen ließ. Je länger er ihr in die Augen sah, desto weicher wurde ihr Blick, desto mehr Liebe strahlte aus ihm, so als hätte sie ihn so sehr vermisst. Sie schien alleine von diesem Blick zwischen ihnen nicht genug bekommen zu können, die Liebe war nicht mehr mit Worten zu beschreiben, die er in ihren Augen las, aber da war noch viel mehr. Sie wirkten zunehmend verwundet, zunehmend Schutz suchend. Matt konnte sich so ohne weiteres, ohne Josies Hilfe, keinen Reim aus ihrem Verhalten machen, sie stellte ihn vor ein Rätsel. Sie hatte eh so wenig gegessen, hatte sie eben gesagt? Dann war sein Unterbewusstsein schneller als sein Verstand gewesen, als er sie als so überaus zierlich empfunden hatte. Sie hatte weiter abgenommen, sie war zierlicher als noch vor drei Monaten.

Er fasste sie bei beiden Schultern, zog sie fest in seine Arme zurück und küsste ihr feines Gesicht mit kleinen Küssen über und über, ließ sie seine Kraft fühlen. Sie gab sich ihm und seinen Zärtlichkeiten wortlos hin, wurde weich und anschmiegsam in seinen Armen. Dann ließ er sie wieder ein wenig frei, umarmte sie noch, aber so, dass sie sich wieder rühren konnte.

„Was kann ich für dich tun, meine Liebste?“, fragte er sie geradeheraus.

An alles hätte er gedacht, an einen Tanz vor dem Tannenbaum, an eine Mondlichtnacht, an eine Party der High Society, selbst an den Weihnachtsmann mit einem echten Rentiergespann, mit dem sie durch die Nacht rollen würden, aber auf das, was sie dann tat, kam er nicht. In tausend Jahren wäre er darauf nicht gekommen, nicht jetzt und hier. Sie löste sich von ihm, schön wie scheues, kleines Rehkitz, ging geradewegs auf den Schrank mit den dort bereitliegenden Utensilien zu und holte eine Peitsche heraus. Matt sah ihr mit einem ungläubigen Blick zu, als sie sich wieder umwandte und zu ihm zurückkam. Sie kniete demütig und mit gesenktem Gesicht vor ihm nieder, so wie damals.

Er schluckte einmal trocken, unentschlossen, dann hob er sie wieder auf und führte sie zu einem der Ledersessel. Er setzte sich hinein und sah sie von unten herauf fragend an. Erneut kniete sie demütig vor ihm nieder und reichte ihm wortlos bittend die Peitsche an.

Matt war mehr als irritiert. Er hatte noch niemals einer seiner Frauen gerade am Heiligen Abend den Hintern versohlt. Das war eigentlich völlig ausgeschlossen. Dennoch nahm er die Peitsche entgegen und sah sie weiter fragend an. Bevor er das tun würde, etwas, das ihm so gegen den Strich ging, wollte er wissen, warum sie ihn darum bat. Und nichts auf der Welt konnte ihn auf das vorbereiten, was sie ihm dann zur Antwort gab.

***

Sie stand auf und trat zwei Schritte zurück, so dass ihre Gestalt voll in sein Blickfeld kam. Sie versenkte ihren Blick in seinen, öffnete sich dabei erst etwas unter der einen Seite dieser wunderschönen, schwarzen Halskrause am Kleidträger, dann am anderen. Dann öffnete sie, weiter intensiv seinen forschenden Blick haltend, einen unsichtbaren Seitenreißverschluss an ihrem Kleid. Sie ruckte einmal an ihn. Und so eng und gut es auch ihren Körper reizvoll zur Geltung gebracht hatte, es fiel mit einem Mal zu Boden. Und unter dem Kleid trug sie nichts. Gar nichts. Keine Dessous, wie er es liebte, keine Unterwäsche, sie war vollkommen nackt.

Matt saß wie von Donner gerührt vor ihr. Sie stand überaus reizvoll vor ihm, wunderschön, wunderschön zierlich und völlig nackt, so, wie er es eigentlich liebte. Nur diesen prachtvoll gearbeiteten Kragen des Kleides hatte sie noch um den Hals liegen, sie trug noch immer ihre verboten hohe High Heels und darunter lugte ihre goldene Kette hervor. Die Nacktheit machte sie in seinen Augen noch schutzbedürftiger. Eigentlich hätte ihn das auch scharf auf sie gemacht, aber nicht unbedingt heute Abend und in einer so rätselhaften Situation mit ihr schon gar nicht. Und dann war er froh, dass er saß. Denn sie griff an ihren Haaransatz, hob sorgfältig erst eine Ecke an, zog dabei ein Klebeband besonnen von der Haut ihres Schädels, dann wiederholte sie das Ganze auf der anderen Seite und hielt auf einmal ihre Haare in der Hand, ließ sie im Ganzen zu Boden auf ihr Kleid fallen. Zwei angeklebte Streifen Augenbrauen folgten. Matt sah bis ins Mark erschüttert auf ihren kahlen Schädel. Er musterte ihre Achselhöhlen mit einem scharfen Blick, kein einziges Härchen wuchs dort vorwitzig wieder nach, nicht eines. Sein Blick fuhr ihre Arme und Beine entlang auf der Suche nach einem Haar, einem Härchen, einem einzigen, aber er fand nicht den geringsten Flaum. Er wusste in dieser Sekunde sofort, was das bedeuteten musste, aber er wollte es einfach noch nicht wahr haben. Josephine trat so nackt und völlig entblößt, wie sie war, aus dem Kleid heraus und kniete sich wieder demütig vor ihm nieder.

Sie sah ihn diesmal an, mit Tränen in den Augen. Sie lachte ein kleines, scheues Lachen, während er sie ansah, als hätte er sie noch nie gesehen. Er musste nicht auf diese Stelle über ihrer rechten Brust schauen, er wusste, dass er dort eine kleine, runde Erhebung finden würde, einen Port. Einen Eingang in ihr Gefäßsystem, in das in ihren Körper regelmäßig das abscheuliche Gift infundiert wurde. Er sah sich einem Feind in ihrem Körper gegenüber, gegen den er völlig machtlos war. Krebs. Ein Karzinom, aus dem Englischen übersetzt CA wie Cancer. Wahrscheinlich Brustkrebs. Josie sah ihm nun befangen in die Augen, die ihren liefen nun über. Die Therapie war schlimmer als die Krankheit, die Chemotherapie hatte ihren Leib entsetzlich verletzt, von innen heraus. Und der gemeinsame Feind, ihrer und damit auch seiner, verletzte ihrer beider Seelen hinterhältig und voller Heimtücke, aber gnadenlos. So gnadenlos, wie er selbst es niemals hätte sein können, niemals, niemals. Dieser schwarze Mann namens CA war vor drei Monaten in ihr Leben eingedrungen, hatte sie überfallen, und Josie hatte es alleine mit ihm aufgenommen, zumindest während der Diagnostik und in dieser ersten Behandlungsphase.

Josie bedurfte seines Schutzes tatsächlich mehr als alle seine anderen Frauen hier, so verwundet und gezeichnet, wie sie schon war. Ihr Körper konnte kein einziges Haar mehr wachsen lassen, so lange die Chemotherapie in ihr wütete, sie war so entsetzlich nackt. Kein weiches, blondes Haar mehr, das blond und füllig über ihre Schultern und ihren schmalen Rücken floss. Deswegen waren ihre blonden Haare so lang gewesen, bis zu ihrer Taille. Josie wusste, er liebte das, und sie hatte eine sündhaft teure Echthaarperücke von seinem  ihr überschriebenen Geld anfertigen lassen. Ihr schmaler, kahler Kopf schien ihre Augen wachsen zu lassen, die fehlenden Augenbrauen unterstrichen das noch. Sie sah ihn aus plötzlich riesigen Augen an. Das alles schien ihr ihre Persönlichkeitsrechte als Mensch und als Frau zu nehmen, und irgendwie auch gleich ihre Persönlichkeit dazu. Sie sah so fremd aus wie eine Außerirdische und gleichzeitig so vertraut, so überaus schmerzlich vertraut.

Matt war kein Sadist, jedenfalls nicht bei verwundeten oder hilfesuchenden Frauen. Bei einer seiner Frauen konnte ihm schon einmal die Kontrolle entgleiten, seine berühmten fünf Minuten auf der Uhr, wenn es ihn wirklich überkam. Aber Josies weicher, eckiger nackter Körper weckte in ihm nichts als seinen Beschützerinstinkt, den aber so richtig. Er wollte sie nicht demütigen, nicht erniedrigen, nicht einmal irgendwie verletzen, er wollte sie nicht wehrlos sehen oder machen. Er wollte sie auch nicht benutzen, nicht schlagen. Alles, was er wollte, war, ihr den Rücken zu stärken und sie zu beschützen, so gut er es konnte. Nachdem er den ersten Schock ihres Aussehens verarbeitet hatte, wusste er das glasklar und auf der Stelle. Er wollte sich nicht abwenden, er wollte ihr Schutz spenden so lange und so gut er es irgend konnte. Er musste sehr oft schnelle und sichere Entscheidungen treffen, und das hier war auch so eine.

Er war für einen schweigenden Moment wie von Sinnen. Dann nickte er ihr weiter schweigend zu, hob ihren kahlen Kopf, ihr nacktes Gesicht zu sich empor und küsste sie weich und unglaublich innig und lange. Er holte sein kleines Handy aus der Anzugtasche und bat sie alle dazu, Nina, Charlene, Julia und seinen Vater. Und als wenn die vier hinter der Tür auf diesen Anruf nur gewartet hätten, öffnete sich die große, weiße Flügeltür fast sofort nach seinem Anruf. Alle kamen geschlossen herein. Sein Vater ging schnurstracks auf sie zu, hob sie teilnahmsvoll hoch und in seine Arme, umarmte sie brennend zärtlich und sehr innig, küsste sie weich und lange. Nina übernahm sie, sobald er sie freigegeben hatte, sie tat dasselbe, sie küsste sie weich und drängend zärtlich. Dann übernahm sie Charlene und auch sie küsste sie genauso weich und zärtlich, hielt ihren schmalen Leib fest an sich gedrückt. Als letzte nahm Julia in ihrer Unerfahrenheit mit dem Leben sie beherzt in ihre Arme, und auch sie küsste sie. Keine seiner Frauen war lesbisch, das wusste er ganz genau. Und genau deswegen hatten diese Küsse eine unglaubliche Überzeugungskraft, die auch Matt wieder aufrichtete. Dann kniete Josie wieder vor ihm nieder, die drei Frauen und sein Vater setzen sich miteinander sehr vertraut zusammen auf das Sofa, kuschelten sich ineinander.

Nichts, wirklich nichts hätte Matt mehr von der Kraft ihrer aller Unterstützung überzeugen können. Er sah Josie in ihr nun von Tränen überströmtes Gesicht. Ihre Augen wirkten nun verletzt, bis in ihre tiefsten Tiefen, und gleichzeitig strahlten sie vor Glück.

„Bitte, mein Herr…“, bat sie ihn dann nur, bevor ihr die Stimme wegbrach.

Matt sah auf die Peitsche in seiner Hand und verstand ihr Verhalten auf einmal. Sie wollte bestraft werden, sie wollte, dass er sie für ihre Niederlage gegen ihren Feind bestrafen und danach auffangen würde, sie wünschte sich nichts sehnlicher als das, nachdem sie durch ihre ganz persönliche Hölle gegangen war. Er nickte ihr wieder zu. Die warmen, braunen Ledersessel quietschten leise, wenn sich jemand bewegte, das Feuer im Kamin knackte behaglich und erwärmte ihrer aller Körper. Für ihrer aller Seelen würde Matt gleich etwas tun. Ansonsten war es still im Raum, man konnte den Atem der Anwesenden hören. Er war plötzlich sehr froh, dass er noch keinen Alkohol zu sich genommen hatte, der seine Seele vernebeln konnte.

„Dann komm zu mir, meine Liebliche“, sprach er die weinend vor ihm kniende Frau an. Sofort erhob sie sich, trat neben seine Oberschenkel und legte sich mit seiner Hilfe über seinen Schoß. Er streichelte sie erst einmal lange und mit festen, massierenden Händen. Nina reichte ihm ein Massageöl an. Er nahm sich reichlich aus der viele tausend Euro teuren Flasche mit echtem  Jasmin- und Rosenöl, ölte ihre Haut gut ein, wärmte sie auf mit seiner festen Massage. Dabei kam er nicht umhin, festzustellen, dass Josie sich den ganzen Tag auf diesen Abend vorbereitet haben musste. Irgendein Künstler im Bereich Körperkunst oder Schminkbereich hatte ihren ganzen Körper so gut und dabei so unauffällig geschminkt, dass ihre Haut nicht blass und ausgelaugt wirkte, sondern frisch rosig. Matts Massage vor allen Augen verstärkten ihre Hautfarbe noch. Matt lief eine Träne über die Wange, niemand kommentierte das und Josie konnte es nicht sehen. Seine warmen Hände erforschen unerschrocken ihre Körperproportionen und Kurven, ließen sich von keinem Bereich abschrecken, schon gar nicht von dem, der Josie Lust bereitete.

Sein erster Schlag kam mit der Hand und für Josie völlig überraschend. Sie keuchte leise auf. Sie gab sich ihm völlig hin mit der ihr eigenen Fügsamkeit, und er nahm sie als sein Eigentum, ganz normal und wie schon so viele Male zuvor. Sie trug nichts als ihren Kragen, ihre Kette und ihre High Heels, auch das war wie immer. Die Hitze des Feuers und das Flackern der Flammen verliehen ihrer nun gut eingeölten Haut einen ganz besonderen Glanz, den er aus vielen solcher Situationen kannte.

Sein nächster Schlag war schon wesentlich kräftiger, denn Matt spürte, wie sie auf den ersten reagierte, sie gierte geradezu nach mehr. Und der nächste noch härter. Sie wollte es fühlen, wollte seinen Besitz über ihren so entehrten Körper spüren können, ihr konnten seine Schläge gar nicht fest genug sein. Sie wollte ihm gerade mit ihrem geschändeten Körper unbedingt ganz und gar gehören. Matt griff mit einem Arm unter ihrem herabhängenden Oberkörper durch, unter ihren recht kleinen Honigbrüsten, hob sie in seinen Arm, während er sie hart und methodisch vor allen Augen  versohlte. Das hatte hier und jetzt etwas Feierliches, fast Rituelles an sich, was er da tat. Ihre wunderschön errötenden runden Backen wackelten bald vor Schmerzen, sie begann, sich zu winden und mit den Beinen leicht zu strampeln, und immer wollte sie noch mehr. Auch, weil sie ihn spürte an ihrer Hüfte, wie er an ihr wuchs, wie sie ihm gefiel. Auf der Insel noch hatte diese Maßnahme der Disziplinierung für sie die Vorhölle bedeutet, jetzt tropften ihre Tränen auf den Teppich und seine Schläge trugen sie in den Himmel. Wie unterschiedlich Frauentränen und Maßnahmen wie einen weiblichen Hintern versohlen doch sein konnten!

Schließlich musste Matt seine Josie richtig gut festhalten, inzwischen keuchte sie bei jedem Schlag. Matt überlegte, es gut sein zu lassen, aber wieder tauchte Nina neben ihm auf und reichte ihm ein breites Paddle. Es war also immer noch nicht genug für sie. Er nahm daher das Paddle, und beim ersten Schlag schrie Josie leicht auf. Das Paddle war sehr breit und federte so die Wucht seiner Schläge ab, aber es traf eben auch immer fast eine ganze ihrer Porzellanbacken. Josie heulte und jaulte unartikuliert. Beim ersten diesbezüglichen Wort hätte Matt ja sofort Schluss damit gemacht, aber dieses Wort kam einfach nicht von ihr. So bearbeitete er ihre prallen Backen weiter, methodisch, ließ keine Stelle aus und konzentrierte sich auf ihre Sitzfläche, wie eigentlich immer. Und obwohl er sich nicht danach fühlte, war sein Schwanz steinhart an ihrer Hüfte geworden. Als Josie schließlich mit einem erlösenden Schrei ihren Höhepunkt herausschrie, legte er sie rasch auf seine Sitzfläche und nahm sie sofort, gab ihr die ganze Länge seines Schwanzes zu schmecken. Nahm sie brutal und rücksichtslos, ließ den Tiger heraus. Er fickte ihr buchstäblich vor allen Augen das Hirn aus dem Schädel, so hart und so lange, bis es in seinen Hoden heraufzog wie Feuer und er sich ruckhaltlos in sie ergoss.

***

©Matt

Novemberblues oder: Ausgenutzt (Madeleine)

Hallo, Ihr Lieben! Weiter geht es mit einer der Jahreszeit angemessenen Geschichte. Ihr seid auch so ruhig, keiner schreibt mehr, euch geht es scheints ebenso. Ich hoffe, ich kann euch mit meiner nächsten Geschichte etwas aufmuntern. Die beiden Geschichten von Clarice haben mir persönlich gut gefallen, sonst hätte ich sie hier ja auch nicht eingestellt. Ihr seht also, wenn ihr Lust habt, auch mal eine Geschichte zu schreiben, aber keinen eigenen Blog mit all den Verpflichtungen aufzumachen, dann schickt sie mir gerne! Ihr müsst nur damit klar kommen, dass ich euch dann auch meine wahre Meinung sage. Ich habe festgestellt, dass es mir unglaublich schwer fallen würde, eine Geschichte hier einzustellen, die mir persönlich nicht gefällt… Nun aber zu dieser hier. Soll sie ein Einteiler bleiben? Im Moment ist sie perfekt so, und ihr wisst, das gelingt mir selten! lg, euer Matt

***

Matt saß in einer Ratssitzung. Er sah fast konzentriert zum Fenster hinaus, seine Unaufmerksamkeit hatte schon beinahe so etwas wie eine verbissene Methodik. Heute erschien ihm die Welt grau, farblos und ohne Glanz. Es regnete draußen, schon seit Stunden. Menschenmassen schoben sich unten durch die Straßen, wie sie das immer taten. Unterscheiden taten sich die Menschen heute nur durch die bunten Regenschirme, die von oben hübsch aussahen, aber auch das konnte ihn nicht aufheitern. Der Gedanke, draußen auf die Jagd unter ihnen zu gehen, hatte etwas Fades an sich, heute mochte er daran nicht einmal denken.

Ein Mitglied des Rates hielt einen Vortrag. Der Mann fasste sich nach Matts Empfinden viel zu lang, seine Worte drückten sich ungewollt und viel zu intensiv in seinen sowieso schon überreizten Geist. Ihn interessierte nicht, was dieser angepasste Bürohengst da von sich gab, dachte Matt aufsässig, ganz im Gegenteil. Er musste heute hier sitzen und an der Besprechung teilnehmen, aber heute war es fast die Hölle für ihn, wenn es eine gab. Er wollte nicht belästigt werden, er wollte keine Worte hören, die ihn eh nicht interessierten, keine Sachverhalte, die andere interessierten, sogar sehr, aber ihn nicht. Er sah in die Runde. Engagiert blickende Augen streiften ihn, die Männer am Tisch schienen alle aufmerksam und vor allem mit Freude der Sitzung zu folgen und auch aktiv an ihr teilzunehmen. Pah! Er verspüre nicht die geringste Lust, in die Köpfe dieser Männer schauen zu wollen, aber das nahm er ihnen nicht ab. Dieses Interesse war mit ziemlicher Sicherheit vorgeheuchelt. Und heute hatte Matt auf Heucheleien erst recht so gar keine Lust.

Es ging um Immobilienverkäufe in ihrer Stadt. Der Kollege rief große Bilder auf, Visionen, was man mit einzelnen Gebäuden tun könne. Hier mit ihm am Tisch saßen die wahren Psychopathen, dachte er rebellisch. Menschen, die mit einer Handbewegung, mit einer ruhigen Entscheidung Tausende von Arbeitnehmern über die Klinge springen lassen konnten. Die Entlassungen, die bei einem derartigen geplanten Projekt unvermeidlich waren, sahen so etwas vor und niemand kommentierte das. Das waren doch die Menschen, die sich behandeln lassen mussten, dachte Matt respektlos, war so eine Lebenseinstellung nicht gleich bedrohlich für die Gesellschaft wie die eines Triebtäters? Es war wie mit dem Alkohol, gingen seine Gedanken in diesen Bahnen weiter. Um sich überhaupt noch entspannen zu können, tranken viele der hier Anwesenden jeden Abend beziehungsweise jede Nacht ihr Quantum an Alkohol. Ein Piccolöchen, ein Bierchen, ein Schnäpschen, ein Fläschchen Rotwein, der Alkohol wurde in einer verniedlichten Form dargestellt, das war schon ein fester Brauch unter ihnen wie allgemein in der Gesellschaft. Matt wusste das ganz genau, er hatte sie ja schließlich immer um sich herum.

Hardy neben ihm hatte heute leicht tränende, glasige Augen und ein gerötetes Gesicht. Niemand sah ihn genau an, niemand sprach ihn darauf an, aber die Folgen seines gestrigen Alkoholkonsums standen ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Hardy schwieg wie er. Hardy musste seine Alkoholvergiftung, denn als nichts anderes war der übermäßige Gebrauch von Alkohol anzusehen, erst einmal wieder auskurieren, er hatte mit Sicherheit noch Promille im Blut. Er selber hingegen schwieg, weil ihm die trommelnden Worte schwer auf die Nerven gingen. Normalerweise konnte er so etwas an sich abprallen lassen, aber heute gelang ihm das nicht. Es war Winteranfang, schon bald Weihnachten, und es regnete… Matt dachte an seine Privaträume, an seine gehorteten Schätze darin, Dinge, die ihm sonst immer wichtig waren, über deren Anblick und Besitz er sich freuen konnte, aber heute hatten sie in seinen Gedanken so gar keinen Glanz. Und dieses Trommelfeuer von Worten, von Gedanken Fremder, die ihn jetzt so gar nicht interessierten, ging unaufhaltsam fort. Er hielt einfach still, ließ diesen Wortschwall über sich ergehen, eine Stunde ging das jetzt schon so, und eine zweite würde wohl noch folgen.

Erbärmlich war das eigentlich, was er hier tat. Er war ein armer Wicht, nicht mehr und nicht weniger. Er ließ sich hier und jetzt führen, er ließ sich etwas aufzwingen. Im Moment hielt er nichts mehr in den Händen, er hatte keine Führungshände mehr, sondern eher Mitmachfinger. Die eilfertig etwas auf den Block schrieben, nur um ‘dabei‘ zu sein. Am Ende würden es nur noch Streichelfinger heute sein! Himmelherrgottsakra, nicht mit ihm und nicht heute!

Die Tiraden nahmen kein Ende, und die Spannung, unter der Matt stand, wuchs in demselben Maß, in dem sein Zorn auf sich selber wuchs. Das hatte er doch schon tausend Mal gehört, und heute war es mindestens das tausendunderste Mal! Immer wieder die gleichen Gedanken, immer wieder die gleichen Ausführungen, es drehte sich alles im Kreis, das kannte er schon auswendig, was da vorgetragen wurde! Das war eine schier endlose Litanei, und es war vorhersehbar, dass diese Litanei fortgesetzt werden würde, auf Kosten seiner Nerven! Und er saß still und äußerlich ruhig und entspannt in Anzug und Krawatte hier mit am runden Tisch und machte gute Miene zum bösen Spiel! Seine Nerven fühlten sich zunehmend zum Zerreißen gespannt an, die Worte waren wie Hämmer, die auf Klaviersaiten niedergingen und sie anschlugen, sie in Resonanz und zum Klingen brachten. Und das in einem tiefen Tonbereich, es waren dicke Saiten, die erklangen, und der tiefe Tonbereich entsprach seinem Fühlen. So, in dieser inneren Verfassung, war er heute niemandem eine Hilfe, er musste rasch hier weg.

Dem Himmel sei Dank, eine Pause wurde anberaumt. Ein kleiner Lichtblick, vor allem, wenn er bedachte, dass dieser Moment ein guter zum Entschlüpfen war, zum Wegschleichen. Er hatte eine Anwesenheitspflicht, doch heute pfiff er darauf. Und, wie es nicht anders zu erwarten war, zog sich die Zeit bis zum Beginn dieser Pause noch einmal unerträglich lang hin. Es war, als wolle der Redner alle seine unnützen Worte und Vorstellungen noch in den winzigen, verbleibenden Zeitabschnitt stecken, er schien es zu riechen, dass ihm nach dieser Pause niemand mehr zuhören würde. Tatsächlich war sein Vortrag mit Einsetzen der Pause beendet. Einer wie dieser Kollege schien wie dazu geboren, in so einem System aufzugehen, was für ein hundserbärmliches Leben war das! Der Mann hatte keine Klasse und füllte diesen fehlenden Raum mit Eilfertigkeit und Gehorsam aus. Gehorsam gegenüber der Dienstordnung der Firma, Gehorsam gegenüber dem Aufsichtsrat, der hier tagte. Damit würde er in der freien Wirtschaft nicht weit kommen, das wusste Matt nur zu gut. Das hier war nicht der öffentliche Dienst, und Matt war nicht das einzige Raubtier in diesem Raum. Auch das war klar, die Raubtiere würden allesamt immer Raubtiere bleiben und respektierten einander, gingen einander vorsichtig aus dem Weg, wie es in der Wildnis auch war.

Und er musste jetzt schleunigst hier weg! Der Vorsitzende beraumte die von Matt heißersehnte Pause endlich an. Gut, dass er den Vorsitz abgegeben hatte, sonst hätte er jetzt bleiben müssen! Ein fast jungenhaftes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, das erste Lächeln überhaupt heute. Die Herren in den Anzügen erhoben sich aus den bequemen Lederstühlen und streckten sich diskret, verteilten sich. Ein paar begannen vor dem atemberaubenden Weitblick-Panorama, die dieses Besprechungszimmer über die Stadt bot, ein Gespräch, an dem Matt sich aber mit absoluter Sicherheit nicht beteiligen würde. Nicht heute! Ein paar andere suchten den Kaffeeautomaten auf und verließen den Raum ganz. Diesen Männern schloss Matt sich an, er nickte dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden unauffällig dabei zu. Er konnte gut mit ihm, und der Vorsitzende wiederum wusste, dass Matts Stärken nicht unbedingt in der Kommunikation lagen. Seine Kernkompetenzen lagen im Handlungsbereich, sonst wäre er wohl auch nicht hier. Er verließ den Raum ebenso und machte sich dann unauffällig in eine andere Richtung auf den Weg, den zu den Aufzügen. Mitnehmen musste er heute nichts und seinen Chauffeur würde er auch nicht brauchen. Er brauchte nur Freiheit. Freiheit!! Einem Tiger konnte man die Streifen auch nicht abwaschen, dachte er grimmig bei sich, er würde einer bleiben, da konnte man waschen, so viel man wollte. Und, mal ehrlich, wer wollte schon einen Schmusetiger, wenn ein richtiger vonnöten war?

Die Aufzüge, drei an der Zahl nebeneinander, waren chromblinkend und verwaist um diese Zeit. Die normale Arbeitszeit war schon lange vorüber, die Angestellten alle schon aus dem Haus. Das war seine kostbare Lebenszeit, die er hier vergeudete! Jeden einzelnen Tag aufs Neue! Verdammt noch mal!

Mit diesem Fluch trat er in den Aufzug. Und er wusste auch schon ganz genau, was er nun brauchte: Ein williges Opfer, die Betonung lag auf willig. Also keine Jagd heute. Während er im Aufzug unter nervtötender Kaufhausmusik direkt in die Tiefgarage fuhr, dachte er darüber nach, welche seiner Damen sich über seinen Besuch zu diesem einen Zweck freuen würden. Es war nach 18:00 Uhr, die Zeit war gut gewählt, jetzt würden viele zu Hause sein.

Er dachte an Madeleine. Sie war wunderbar gewesen das letzte Mal im Hotel. Er gab sich seinen Erinnerungen an sie hin, die wie Kaskaden an seinem inneren Auge vorbei rauschten. Madeleine auf dem Hotelbett, versunken in weiche Kissen. Feinste Seide auf ihrer erotisch weichen, sinnlichen Haut, er hatte sie gestreichelt nach dem Akt, ihre Haut und ihre Seele. Den Arm um ihre Schultern, ihr Kopf auf seiner Schulter, so hatte er sie gehalten, sie hatten geredet und sich geküsst, immer wieder, weich und zärtlich. Ihre ‘Ausbildung‘ hatten sie scherzhaft auf den neuesten Stand gebracht, sogar ihm war zusammen mit ihr nach Herumalbern gewesen.

Er stand über diesen vielen dominanten Mätzchen, er ließ Nähe zu und er ließ sich auch drücken, wenn ihm danach war. Sein Schwanz war nicht richtig hart geworden vor lauter Gefühlsüberschwang, aber es war trotzdem schön gewesen. Für eine Führung, so wie er sie verstand, war es auf jeden Fall zu weich gewesen. Heute war ihm definitiv nicht nach so etwas, nach etwas zu Weichem. Heute war ihm nach Ausbildung ohne Mundwund-Küssen. Frauen verstanden schnell ‘ich liebe dich‘, wenn er von Sex sprach, aber er liebte Madeleine nicht und er wollte nicht mehr als eine lockere Spielbeziehung mit ihr. Das war heute eine gute Gelegenheit, mit diesem potentiellen Missverständnis ein für alle Male aufzuräumen. Es musste an den Hormonen der Frauen liegen, dass sie das, was er sagte, so gründlich missverstehen wollten. Und das Aufräumen mit diesen Missverständnissen war ein wichtiger Bestandteil seiner Ausbildung. Er lächelte, als er sein Smartphone anwählen ließ, das zweite Mal an diesem Tag.

Madeleine war sofort am Handy und klang hocherfreut. Gut so. Sie fühlte noch rückwärts, aber sie war seine Sub. Ein Gefühl einer ersten Erregung überkam ihn, als er ihre Stimme hörte.

„Ich will einen filmreifen Begrüßungskuss, kleine Lady, wenn ich gleich bei dir bin!“, begrüßte er sie ohne Umschweife. Madeleine wusste noch nicht, was er im Sinn hatte, wenn er eine seiner Frauen so begrüßte, aber sie würde es schnell lernen heute.

„Oh“, hauchte sie überrascht. „Das wird sich wohl machen lassen, Herr! Und was dann? Wie kann ich dir dann gefallen?“

Matt lächelte. „Zieh dir etwas Hübsches an, Häschen“, befahl er ihr mit sanfter Stimme und wog sie mit dieser Anrede in eine falsche Sicherheit. „Ich bin gleich bei dir! Sei so lieb und räume dein Wohnzimmer auf für eine kleine Session.“

„Gut! Ich freue mich, Herr!“, antwortete sie, er konnte hören, wie sehr sie sich freute. Er grinste. So langsam fand er wieder in sein inneres Gleichgewicht, bei diesen Aussichten.

Er war tatsächlich relativ zügig vor ihrer Wohnung. Zeit für eine andere Location oder einfach ein schönes Luxushotel hatte er keine mehr gefunden, dazu war sein Drang heute viel zu heiß, sein Entschluss viel zu spontan. Aber es würde auch so gehen. Er stellte seinen Sportwagen im Parkhaus ab und ging die leider zu wenigen Meter bis zu ihrer Tür. Die frische Luft nach dem Regen tat ihm gut, er hätte vor seinem Besuch bei Madeleine etwas länger spazieren gehen sollen. Die bunten Regenschirme waren immer noch offen, die Menschen sahen erleichtert in den tiefgrauen Himmel. Mal sehen, dafür würde er nachher noch ein wenig Zeit aufbringen, beschloss er bei sich. Ein Aufzug führte ihn direkt in den kleinen Flur und vor Madeleines Tür. Er klopfte drei Mal, das verabredete Signal zwischen ihnen beiden.

***

Madeleine öffnete ihm. Sie trug eine schwarze Lederkorsage und ein enges, schwarzes Röckchen, das ihr Becken nur schmal bedeckte. Er lächelte sie an, das war doch etwas gegen diesen schwer auf seine Schultern drückenden Novemberblues, der ihn eben noch fest im Griff gehabt hatte. Sie roch nach Seide und ihrem Lieblingsparfüm. Sein Blick glitt an ihrer Erscheinung hinauf und herunter, er machte sich gar nicht erst die Mühe, ihr Gesicht genauer zu studieren.

„Ich glaube, du hast mir heute etwas zu beichten, Liebes!“ Jetzt nahm er Augenkontakt mit ihr auf  und lächelte sie schmal an. Zu mehr als einem Begrüßungslächeln ließ er es bei ihr diesmal gar nicht kommen. „Wir gehen ins Wohnzimmer und du nimmst sofort die dir vorgegebene Stellung dafür ein! Und die Tatsache, dass du sie nicht jetzt an der Tür eingenommen hast, wird auch noch  Konsequenzen für dich nach sich ziehen. Ich habe dich doch gelehrt, wie du mich zu begrüßen hast!“

Madeleine schwieg und machte auf dem Absatz kehrt. Er sah ihr hinterher, wie sie wie ein Fohlen auf ihren High Heels in ihr Wohnzimmer ging, dieser Gang war ihr angeboren, er liebte diesen Gang an einer Frau, liebte es, wie sie selbstvergessen die Hüften dabei schwenkte. Er genoss es in diesem Moment wie ein Kind, sie in den nächsten zwei oder drei Stunden nur für sich haben zu dürfen. Er genoss das Spiel mit der Zeit, das Warten auf das jetzt schon Unvermeidliche. Das Spiel mit den Augen als Appetizer. Wie er so selbstverständlich den Mantel ablegte und ihr dabei nachsah, spürte er, wie alles, was ihn eben noch bedrängt hatte,  von ihm abfiel. Er fühlte sich wacher denn je, diese schläfrige und abwehrende Aufmerksamkeit war völlig gewichen, jetzt war er bereit und hellwach.  Ja – sie war schön. Und gleich würde sie noch schöner sein.

Er trat in ihr kleines Wohnzimmer ein. Sie hatte sich über die breite Lehne ihres Sessels gelegt und ihm eine ihrer Schranktüren geöffnet, in dem alles stand und hing, was er wohl brauchen konnte. Ihre Knie waren leicht auf dem Polster versunken, ihre High Heels standen in die Höhe, wie er es liebte. Die Arme stützte sie auf ein Tischchen daneben auf. Ihr Hintern reckte sich so, zwar noch bekleidet, nach oben, ihm entgegen, und das Auspacken übernahm er gerne selbst. Sie sah ihn nicht an.

„Mit wem hast du es gestern Nacht getrieben, schöne Frau?“, fragte er sie mit strenger Stimme und trat an sie heran. Er sah, wie eine Gänsehaut ihren Körper überzog und zog ihr das Miniröcklein und den String nach unten. Unmissverständlich streichelte er über ihre entblößten Backen, die sich wie feinstes Porzellan unter seinen tastenden Fingerkuppen anfühlten. Nun lag sie nackt über der Sessellehne vor ihm, nur das schwarze Korsett trug sie noch, das ihre Brüste reizvoll hochhob.

Sie senkte ihren Kopf und sah verlegen zur Seite, wagte es aber nicht, mit ihm Blickkontakt aufzunehmen. Das von selbst zu tun war ihr streng verboten.

„Na, wer war es?“, fragte er streng nach. „Und ich rate dir jetzt, mir zu antworten, ich wiederhole meine Frage nicht noch einmal!“

„Jan war es, mein Mann, Herr“, antwortete sie ihm jetzt eilfertig.

„So, ist das so? Und was hast du empfunden?“ Er schlug unvermittelt hart zu, platzierte ein paar gut sitzende Schläge auf ihrem prallen Apfelarsch, auf jede Backe ein halbes Dutzend, rasch nacheinander. Sie wimmerte bei den letzten beiden Schlägen leise auf, zog ihre High Heels unvermittelt an den Körper. Auch diese Reaktion liebte er an ihr, auch die war natürlich und nicht gekünstelt. Genauso wenig wie die elegante Bewegung, mit der sie jetzt ihren Kopf jetzt wieder anhob und die kastanienbraunen Locken nach hinten fliegen ließ.

„Wie – wie meinst du das, Herr?“, fragte sie leise und erschrocken in die Luft vor ihr, sah mit riesengroß aufgerissenen Augen zum Fenster hin, nur um etwas fixieren zu können, sich festzuhalten an dem Anblick ihrer Orchideen auf der Fensterbank.

„Wie hast du seinen Schwanz in dir gefühlt, als er dich gestoßen hat?“ Seine Stimme war immer noch sanft, aber jetzt mit einem stählernen Unterton. Er sah, wie sich ihre Backen aus Angst vor weiteren Schlägen zusammen zogen, es bildeten sich zwei reizende Grübchen direkt über ihren Backen, und sie bog ihren Rücken reflexiv elegant weiter durch, so dass ihr Arsch immer schöner und runder für ihn wurde.

Madeleine schüttelte den Kopf, warf ihre langen Haare nach hinten.

„Herr, du weißt, ich denke nur an dich!“, war ihre verlegene Antwort.

„Wie tief hat er dich genommen und wie hart hat er dich gefickt?“ Seine Stimme wurde bestimmender dabei. Er schlug erneut zu, setzte ein paar Hiebe mit voller Kraft auf ihre wackelnden, strammen Backen, die sich jetzt rasch röteten.

„Ich will die Wahrheit von dir hören, Sklavin“, herrschte er sie danach an.

„Wir haben gar nicht gefickt, Herr!“, beeilte sie sich nun, ihm zu sagen. „Wir haben nur gekuschelt, vor dem Fernseher bei einem Film! Zu mehr ist es gar nicht gekommen, er war zu müde dafür!“

Matt griff lautlos hinter sich in den Schrank und holte eine Gerte hervor. Unvermittelt ließ er sie über Madeleines Porzellanarsch knallen. Sie schluchzte leise auf. Wieder schüttelte sie ihre Locken. Sie war verwirrt von seiner harten Befragung, sie spielte ihm nichts vor, das konnte er gut sehen. Ihre Verunsicherung war echt und genau die wollte er an ihr auch sehen. Nach ein paar Hieben hielt er wieder inne. Die Striemen röteten sich rasch.

„Lüge mich nicht an, Häschen“, war seine Antwort, jetzt mit einem drohenden Unterton. „Sonst wird es dir wirklich leid tun! Hast du geschrien, als er tief in dir angestoßen ist? Hast du gewimmert: ‘Mach es mir noch härter? Vögel mir den Verstand aus dem Hirn?‘  Hast du gerufen: ‘Ja, ich will! Ja, nimm mich?‘ Und sage die Wahrheit jetzt!“

„Er konnte nicht!“, beteuerte Madeleine jetzt mit echter Not in der Stimme. „Er war zu müde! Ein zu langer Arbeitstag!“

Jetzt ließ er die Gerte auf ihrem Arsch tanzen, bedeckte die strammen Halbkugeln mit einem sich schnell rötenden Mustern aus Striemen. Madeleines schnelles, hektisches Atmen lag in der Luft, das Zischen der Gerte und ihr Klatschen, wenn sie traf, ebenso.

„Lüge nicht! Hat er dir den Mund zugehalten und deinen Kopf nach hinten gerissen, als es ihm kam? Waren deine Brustwarzen steif? Hat er seine Zähne in deine Brüste vergraben, als er in dich eindrang?“

Matt ließ ihr jetzt keine Zeit für eine Antwort mehr. Er öffnete seine Hose und holte seinen steifen Riemen heraus, versetzte ihr dabei noch ein paar laut knallende Schläge auf ihre Backen. Glut stieg in ihm auf bei diesen heraufbeschworenen Vorstellungen, er wollte sie jetzt ficken, und zwar hart und schnell.

„Hat er dich im Nacken gepackt? Hat dein Schoß geglüht, als er sich in dir gerieben hat? Wie dick war sein Schwanz? Warst du begierig auf ihn?“

„Nein“, schluchzt Madeleine. „Er …“

Sie bäumte sich auf, als Matts Gerte ihre Fußsohlen traf.

„Keine Lügen, hab ich gesagt! Ich will hören, wie erregt du warst, und zwar sofort!“

Tränen schossen aus Madeleines Augen, kullern still ihre Wangen hinunter. „Es ging doch nicht …“, flüstert sie kaum hörbar, als Matt sich hinter sie stellte und mit einem einzigen Stoß seinen Schwanz voll erregt in ihre auslaufende Scheide stieß. Ihre warme Enge machte ihn verrückt,  er packte ihr Becken und begann, sie hart zu stoßen. „Er konnte … nicht“, stammelte sie aufstöhnend. „Vor lauter  … vor lauter Müdigkeit…“

Diesmal setzte er für sie eine Landmarke, als er sie so hart stieß. Er kümmerte sich nicht um ihre flehentlichen Erklärungsversuche. Kein Hin und Her mehr, kein weiches Abfedern ihrer Unsicherheiten im Umgang mit ihm. Diesmal ließ er sie spüren, wie das war, wenn man sie wie ein Buch aufschlug, aufs Geratewohl ein paar Seiten in diesem Buch umblätterte und es dann nicht gelesen wieder abstellte. Ein Mensch war ein Erdteil und kein Glas Wasser, heute trank er nur sein Wasser, der Erdteil interessierte ihn nicht. Er keuchte leise, als es ihn endgültig übermannte und seine Hoden sich hart zusammen zogen. Mit einem Keuchen der Erlösung kam er, spritzte ihr seine aufgestaute Ladung seines Goldes in ihre warme Enge, die nun ebenfalls zu zucken begann. Sie keuchte nun im Rhythmus seiner Stöße, warf ihre braunen Haare weit in den Nacken und den Kopf nach oben, als es sie dann ebenfalls überrannte und sich ihr Unterleib schwer um sein Glied herum zusammen zog, immer und immer wieder.

Er verharrte einen glücklichen und schwerelosen Moment mit Sternen vor den Augen, zusammen mit ihr. Weg war der Novemberregen, weg die Wut und die Depression. Bunte Farben explodierten ihm vor Augen und sein Blutdruck stieg auf gefühlte 200. So war alles gut, so wollte er es haben heute.

Nach einer kleinen Weile zog er sich aus Madeleine zurück.

„So, mein Liebes“, sagte dann lächelnd. Sie hielt ihren Kopf immer noch nach vorne, sah immer noch ihre Orchideen an. „Wir zwei sind heute noch lange nicht fertig miteinander! Mir ist so, als hättest du mich bei meiner Ankunft nicht vorschriftsmäßig begrüßt, und habe ich dir eben überhaupt erlaubt, zu kommen?“

***

(Ende!?)

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Die Jagd – Eine Sommernachtsgeschichte, Teil 4

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, es ist zu kalt und zu nass für die Jahreszeit dieses Jahr. Eigentlich schade, so hatte ich mir das nicht vorgestellt für euch. Aber es sind ja auch immer schöne Tage dazwischen, die ihr nutzen könnt, um die Geschichte weiter zu lesen 🙂 Es folgen noch 2 weitere Teile, dann ist dieser Sommer und auch die Geschichte zu Ende und damit – Geschichte :).

***

Jetzt wurde er wirklich blitzschnell, es waren höchstens noch sieben bis zehn Meter zwischen ihm und Josephine, und er gab seine ganze Kraft in einen enormen Spurt mit einem kräftigen Absprung von der Kante schräg über das kleine Boot. Erst, als er sich in der Luft und direkt über dem Boot befand, erkannte Josephine die Gefahr von oben. Er sah blitzartig in ihre weit aufgerissenen Augen, und für genau diese Bruchteile von Sekunden erstarrte ihr Blick, unfähig zu reagieren. Er tauchte mit einem Kopfsprung hinter ihr ins Wasser ein und wendete unter Wasser schon rasch wieder. Er versuchte, noch einen ihrer Knöchel zu packen, denn dann wäre die Jagd beendet gewesen.

Josephine hatte sich aber ebenso schnell wieder von ihrer Überraschung erholt, wie er wenden konnte, und sein kräftiger Sprung kostete ihn einige wertvolle Sekunden des Wendens unter Wasser mehr. Sie war nicht so weit vom Ufer entfernt wie er. Er suchte nach ihren zappelnden Beinen, griff sogar einen ihrer Schuhe und hatte ihn dann aber unversehens in der Hand. Als er die Wasseroberfläche wieder durchbrach, sah er, wie sie sich in Richtung Ufer bewegte. Ehe er ihr folgen konnte, hatte sie bereits wieder trockenen Boden unter den Füßen und hastete nach rechts am Ufer entlang. Er wurde richtig heiß wütend und gierig nach ihr und bewegte sich nun laufend und springend ohne Rücksicht auf Verluste zum Land hin. Das musste in ihren Ohren klingen, als würde eines dieser Monster sie verfolgen, die er als Kind so geliebt hatte, und sie wurde auch prompt noch schneller.

Jetzt begann eine wilde Verfolgung. Sie hatte einen Vorsprung von vielleicht dreißig Metern und er sah, dass ihr Lauf eine heillose Flucht war. Einige Male stürzte sie in ihrer Übereilung fast, fing sich so gerade noch ab. Einmal rutschte sie aus und verlor auch ihren zweiten, nassen Schuh bei ihrem verzweifelten Abfangmanöver. Matt fühlte sich, als würde er vor wilder Energie explodieren, stieß nun Laute aus, die wie ein Brüllen, dann wieder wie ein böses Fauchen klangen.

Nach einem erneuten Beinahe-Sturz, den Josephine nur mit wilden rudernden Bewegungen ihrer Arme verhindern konnte, war er bereits bis auf wenige Meter an sie heran gekommen. Sie schlug nun einen Haken hinauf in den Waldstreifen zwischen dem Ufer und dem Weg, der zu der Ruine führte. Hier konnte sie kaum frei laufen und brach in das Unterholz ein. Das Unterholz war sehr dicht und die Bäume teilweise bis zum Boden beastet. Mehrfach brach sie durch dürres und abgestorbenes Geäst in vollem Lauf ein und wurde so allmählich gebremst.

Auch Matt gestattete das unwegsame Gelände keinen freien Lauf mehr, aber er hatte hinter Josephine freie Bahn und wurde durch sie vor den schwierigsten Stellen gewarnt. Mehrfach schien es ihm, sie sich nun einfach greifen zu können. Vor ihnen kam Sonnenlicht in Sicht, eine Blumenwiese, durch die sie beide nur noch durch einen dünner Streifen Unterholzes getrennt waren. Ein Ort wie geschaffen  für den nächsten Angriff, den Sprung von hinten auf die Beute. Josephine hielt in ihrer Not darauf zu, um endlich sehen zu können, wohin sie eigentlich trat.

Matt reizten sowohl ihr vor ihm hin und her fliegendes blondes Haar wie ihre schnellen Bewegungen ihrer schlanken, weiblich-rundlichen Arme fast bis zur Weißglut. Sein Blut war in heftiger Bewegung, er war nur noch von einem einzigen Gedanken beherrscht: Sich seine Beute zu sichern. Diese Klarheit in seinem Geist war berauschend. Voller Zuversicht stieß er einen lauten Knurrlaut aus, der fast an ein Gebrüll erinnerte. Dann traf ihm ein heftiger Schlag mitten ins Gesicht. Er kam von den Beinen und rutschte nun mit unverminderter Geschwindigkeit durch das dichte Geäst am Boden, bis er schließlich am Fuße eines Baumes die Schuhe erfolgreich ins Erdreich stemmen und so seine schnelle Bewegung abstoppen konnte. Seine Augen waren geschlossen und seine Sehnerven ließen ihn grell zuckende Blitze sehen. Das war ein recht dicker Ast mit vielen Blättern gewesen. Josephine hatte ihn unabsichtlich beim Durchlauf gebogen, und er war ihm mit voller Wucht direkt in sein Gesicht zurück geschnellt. An seinen Lippen schmeckte er nun Blut und auf seiner linken Wange fühlte er einen brennend heißen Striemen.

Er rappelte sich nichts desto trotz sofort wieder auf und sortierte sich. Jetzt gesellte sich zu seinem fiebrigen Jagdeifer und seiner Lust auf Josephine auch noch ein wütender Schmerz. Nun wollte er es sofort zu Ende bringen, er wollte vor allem seine Beute ficken, wollte seine Hände um ihre doch recht großen Brüste schließen und in ihre weit aufgerissenen, rehbraunen Augen sehen, wollte die Macht über sie spüren, nichts anderes hatte mehr in seinem Hirn Platz.

Fast nichts, denn er musste sie erst einmal wieder finden beziehungsweise ihre Spur aufnehmen. Sein Zeitgefühl war ihm wieder abhandengekommen, was hatte ihn sein Sturz an Zeit gekostet? Minuten? Oder waren es doch nur Sekunden gewesen? Er hatte nicht mehr die geringste Ahnung, aber wenn es nur Sekunden gewesen waren, bestand für ihn die Hoffnung, sie noch hören zu können. Blitzartig schoss ein Eindruck durch seinen Sinn, wie sie seinen Sturz hinter sich wahrgenommen haben musste, sie musste den Eindruck gehabt haben, als wäre ein Nashorn hinter ihr her. Sie musste eine Todesangst ausstehen im Moment. Und seine geografischen Kenntnisse dieser kleinen Felsinsel, seiner Insel, kamen ihm jetzt zu Gute, Josephine rannte in blinder Panik und ohne zu überlegen direkt auf den Schuppen zu. Der Schuppen. Den hatte er überprüft bei seinem ersten Besuch hier. Der schien völlig marode zu sein, aber er war aus gutem Holz gebaut und hatte kein einziges Fenster. Der Schuppen stand gut und sicher und hatte zwei starke Mittelbalken, die er sich schon ausersehen hatte für eine eventuelle Benutzung. Der Schuppen war eine Falle. Wenn Josephine dachte, sich dort verstecken zu können und er sie dort hinein trieb, hatte er sie. Dann war sie verloren, dort kam sie nur noch mit ihm wieder heraus. Er musste nur schnell sein jetzt, denn ein Blick in die Runde würde ihr höchstwahrscheinlich dasselbe sagen.

Er lief wieder. Erst langsam. Nachdem er die kleine Wiese überquert hatte, wurde er schneller. Irgendwo vor sich hörte er Josephine, deren Fluchtlauf nun vom hörbaren Keuchen und Ringen nach Luft begleitet wurde. Sie wollte zu dem Schuppen, dachte er mit einem fiebrigen Hochgefühl, sie wagte es tatsächlich, in eine mögliche Falle zu laufen. So groß war ihre Angst nun vor ihm. Er erreichte und überquerte den Weg zu der Ruine und stürmte hinter ihrem Keuchen her über die alte Apfelbaumwiese. Apfelbäume, so weit er sehen konnte, geduckt und niedrig, die Äste mit Äpfeln fast bis zum Boden durchgebogen. Eine überreiche Ernte würde das werden. Eine überreiche Ernte, ein überreicher Jagderfolg.

Matt sah sie dann tatsächlich eben noch hinter der halb offen stehenden Tür dieses kleinen, verfallenen Gebäudes verschwinden. Er fühlte seine Kraft wie eine Explosion in seine Glieder schießen, fiel in einen rasend schnellen Spurt auf diese Tür zu, kam mit der Schulter an und warf sich halb gegen die Tür, so dass sie zuknallte. Er hörte einen erstickten Laut von innen. Und wusste, dass er sie im Sack hatte, seine Beute. Er hatte sie erjagt und soeben gerissen.

Für einen Moment musste er zu Atem kommen, stützte sich mit beiden ausgestreckten Armen schwer gegen die Tür und senkte den Kopf, sah zu Boden. Dieses Hochgefühl, das er empfand, als er seine Beute in seiner Falle wusste, war einfach unbeschreiblich. Er sah die Farben um sich herum leuchten, er fühlte sein Blut, wie es ihm leuchtend durch die Adern schoss, er hatte keine anderen Worte mehr dafür. So fühlte sich also ein echter Jagderfolg an, es war ein absolut fantastisches Gefühl. Durch nichts anderes zu ersetzen! Er lauschte nur auf das laute Ringen nach Luft, das laute Keuchen seiner Beute, das fast wie ein Schluchzen klang. Auf die rumpelnden, hektischen Versuche im Inneren des Schuppens, die ihm verrieten, dass sie verzweifelt einen Ausgang suchte. Die Jagd war beendet und seine Beute war ihm jetzt gewiss. Und er kannte in diesem Moment nicht die geringste Gnade mit ihr.

***

Er betrat das Innere des Schuppens. Josephine sah ihn mit riesig aufgerissenen Augen an wie ein Kaninchen den Hund. Ihre golden glänzenden Haare hingen ihr verwuselt wie gesponnenes Gold um ihr süßes Gesicht, ihre großen Augen flehten ihn stumm um Gnade an, waren tief wie ein Bergsee. Sie kauerte schockstarr an einen uralten offenen Trecker gelehnt wie ein Pinup-Girl  in einem dieser Kalender. Nur war dieses Bild für ihn alleine und echt, sehr real. Sie hatte hier drinnen noch nicht einmal ein Versteck für sich gefunden. Matt schloss die Tür hinter sich und schob mit einem Handgriff den schweren Riegel vor, schloss die Tür zusätzlich ab und ließ den Schlüssel in seine Hosentasche gleiten. Dann wandte er sich wieder seiner Beute zu. Und wusste auf einmal ganz genau, warum er gerade hier ein paar kräftige Seile gelagert hatte.

Josephines lautes, hektisches Keuchen erfüllte die Luft. Das Sonnenlicht fiel durch Ritzen in dem schweren Holz überall gefiltert in breiten goldenen Strahlen hier herein und malte goldene, absurd schöne Kringel aus Staub in die Luft. Das überall herumliegende trockene Heu ließ den ganzen Raum wild romantisch erscheinen, und sie beide hätten gerade auch in einer Kathedrale stehen können, so ruhig war es, und so laut schienen selbst die leisen Geräusche, die Josephines Füße im Stroh machen, in Matts überreizten Sinnen wieder zu hallen. Matt sah die Todesangst in Josephines Augen stehen. Todesangst vor ihm. Er fühlte Josephines Gegenwart, ihre Angst fast greifbar mit allen seinen Sinnen, er fühlte sich so lebendig wie noch nie, und durch seine Lenden rann es wie Feuer. Ihre leisen menschlichen Laute waren Musik in seinen Ohren, die schönste, die er sich nur denken konnte.

Dieser Augenblick, in der Beute und Jäger sich ansahen, dehnte sich, einige wenige Sekunden wurden zu Minuten. Schweigend genoss Matt diesen Anblick, genoss das Rauschen des Blutes in seinen Adern dabei und seinen ruhiger werdenden Atem, das gute Gefühl, das sein trainierter Körper ihm nun vermittelte. Und genau dieser sein Körper übernahm nun auch die weitere Regie, so wie er es vorher auch schon erwartet hatte. Er – wollte – Josie – ficken –, und zwar SOFORT.

Sie sah seinen starr auf sich gerichteten Blick, seine schmaler werdenden Augen. Sie schloss kurz ergeben ihre Augen, riss sie dann aber wieder auf, denn er sah zu bedrohlich aus in seiner gespannten Gier nach ihr. Sie betrachtete sein angespanntes Gesicht. Seine Kiefer bissen aufeinander, Schweiß stand ihm auf der Stirn, seine Muskeln und Sehnen traten hervor, als er die Hände unwillkürlich zu Fäusten ballte, Adern pulsieren deutlich unter seiner Haut. Er sah aus, als würde er sie verschlingen wollen, mit Haut und Haaren, wirklich wie ein Raubtier, gespannt zum Sprung, so stand er vor ihr.

Sie begann, leise zu wimmern. Das hätte sie nicht tun dürfen, das löste in Matt einen Bewegungsimpuls aus, riss ihn aus seiner fast meditativen, angespannten Ruhe, mit der er Josephine betrachtet hatte. Er sprang mit einem Satz auf sie zu und griff sich dabei ein wie zufällig über den Mittelbalken des Schuppens hängendes Seil. Er packte ihre Unterarme mit festen Griffen, zog sie mit einem Ruck hoch und drehte sie mit dem Rücken zu sich in seine Arme, hielt sie mit seinem ganzen Körper fest. In Windeseile knüpfte er von hinten ihre beiden Handgelenke nebeneinander zusammen, ihre beiden Handflächen nach vorne gerichtet, mit einem so festen Knoten, dass er selbst Mühe haben würde, den hinterher wieder auf zu bekommen.

Er roch ihre Haut, ging mit der Nase tief in ihre Haare und roch tief hinein, dann leckte er ihr den Angstschweiß vom Hals, in langen, gleichmäßigen Zungenschlägen, trank quasi ihre Angst. Er spürte, wie er sie mit seinem Körper stützen musste, wie ihre Beine unter ihr nachzugeben drohten.

„Weißt du noch?“, flüsterte er ihr mit rauer, belegter Stimme dicht an ihrem Ohr zu, „ab jetzt gehörst du mir alleine, und du tust gut daran, verdammt gut daran, mich jetzt zufrieden zu stellen!“ Er ließ sie ruckartig los, sie wäre hingefallen, weil ihr die Beine unter dem Körper nun wirklich nachgaben, aber er hatte sofort ein anderes Seil in der Hand und zog sie an ihren mit dem Seil gefesselten Armen hoch und höher, bis sie nur noch auf ihren Zehenspitzen stand.

Sie wimmerte lauter, als sie hilflos auf ihren Zehenspitzen tänzeln musste, und er kam mit einem Schritt wieder zurück zu ihr, strich mit zarten Fingerspitzen über ihre gespannten Gelenke, ihre angespannte Muskulatur, wie ein Klavierspieler. Er raunte ihr fast unhörbar ins Ohr: „Keine Sorge, kleine Lady, mit meinem Schwanz werde ich gleich für absolute Klarheit bei dir sorgen, du wirst jetzt von mir windelweich gefickt, und wenn dir das nicht gefällt, dann habe ich Mittel, dich dazu zu bewegen, dich für alles zu begeistern, was ich mit dir tun werde….“ Seine so leise Stimme drang tief in ihren Geist ein, sie konnte sich ihrer nicht erwehren trotz ihrer völlig ausgelieferten Situation, während seine Finger weiter ihren Körper ganz leicht, wie eine Feder, berührten, das T-Shirt sanft hochschoben, auf und ab glitten.

Seine Stimme drang tief in sie ein, um sie zu dirigieren, sie atmen und  fühlen zu lassen. Es war einzig nur diese seine Stimme und diese hauchfeinen Berührungen seiner Fingerspitzen in diesen wenigen, ruhigen Momenten, die sie gegen ihren Willen und trotz seiner Worte mehr und mehr in Brand setzten. Und obwohl seine Worte ihr so gar nichts Gutes verhießen, begannen sie, ein Eigenleben in ihrem Kopf zu entwickeln, sie anders fühlen zu lassen, lustvoller, es war wie verhext. Sie schloss die Augen.

Er brach abrupt ab mit seinem Flüstern und ging zur gegenüber liegenden Wand, holte ein elastisches, relativ großes Holzpaddle hervor. Er klopfte damit in seine Handfläche, trat direkt vor sie. „Dann werde ich dir damit den blanken Arsch versohlen, kleine Lady…“ Er trat wieder ganz zu ihr, dann griff er ihr mit einem Arm besitzergreifend vorne um die Hüfte, hob ihren Unterleib etwas von unten in seinen Arm, so dass sie gerade noch mit den Zehenspitzen den Boden berührte, aber nicht mehr stehen konnte. Er streichelte ihre Pobacken durch die dünne Sporthose, sah von ihrem Rücken her auf ihren Arsch herunter, auf ihre elegant durchgebogene Rückenlinie, wie der Hals eines Schwanes.

Er streichelte ihre runden, elastisch prallen Backen, griff mit harten Fingern hinein, ging mit den Fingern zwischen ihre Beine und rieb ihr Allerheiligstes zart durch den Stoff. Sie stöhnte nur auf, fand in sich jetzt nur noch fast blinde Panik vor, schwankte so entsetzlich hilflos und ausgeliefert zwischen blanker Panik und aufkommender Lust hin und her. Sie drehte den Kopf und sah ihm in die Augen, wirkte fast wie erblindet vor Angst, Er erwiderte ihren Blick, ihre jetzige Position mit ihrem zusätzlich elegant zu ihm gedrehten Kopf erinnerte ihn an eine Ballettpose, eine Pose, die sie jedoch nur mit seiner Hilfe imstande war, so einzunehmen. „Ungefähr so!“, sagte er dabei schräg hinter ihr, und ohne Vorwarnung holte er aus und gab diesem saftigen Arsch in seinem Arm einen harten Schlag mit dem Holzpaddle. Josephine schrie einmal laut auf, er hatte mit voller Härte zugeschlagen, wenn in ihrem Schrei auch noch mehr Überraschung als wirklich peinigender Schmerz mitschwang. Er wartete und sah sich genüsslich ihre wackelnde Kehrseite und deren heftige Unruhe an.

„Du bist sehr hübsch, Josie”, sagte er schließlich, den Blick auf ihren Arsch geheftet.

„Da … Danke …”, flüsterte Josephine.

Josephine biss sich auf die Lippen, und schon kam der nächste Schlag. Und wieder hob sich sein Arm, und wieder traf das beißende Paddle ihre zappelnde Kehrseite auf derselben Backe, derselben Stelle, und dies mit einer Kraft, wie sie sie nie zuvor in diesem Ausmaß an ihrem eigenen Leib zu spüren bekommen hatte. Tränen rannen ihr übers Gesicht, mittlerweile bebte ihr ganzer Körper, ihre Augen bettelten um Gnade und signalisierten eine panische Angst, die er mehr und mehr in sich aufsog. Immer tiefer grub sich sein Blick in ihre Seele ein, es war, als wenn ihn ihre Angst nährte. Eiskalt war dieser Blick, kalt und unberechenbar. Und er wanderte hin und her, zwischen ihren Augen und ihren wackelnden Backen.

Diese Schläge war die reine Qual! Die Knie sackten unter Josephine weg, und sie hing nur noch an ihren Handgelenken. Das Versohlen ging weiter und ihr Schreien ging weiter. Matt nahm sich ihren Arsch gnadenlos vor. Josephine heulte, jaulte und trat verzweifelt mit den Füßen um sich, trat hilflos in die Luft.

„Bitte aufhören … bitteeeeeeee!”

Aber Matt hörte nicht auf. Als es ihm zu eintönig wurde, ihr den Arsch zu versohlen, zielte er tiefer und ließ das Paddle auf die Rückseiten ihrer Schenkel knallen. Dorthin war sie bislang noch nie geschlagen worden, und dieser plötzliche Angriff auf das jungfräuliche Fleisch ihrer Schenkel ließ sie noch lauter aufkreischen. Ihre Beine tanzten wie verrückt, um den Hieben auszuweichen.

„Und? Schön so?“, fragte er sie wieder leise an ihrem Ohr. Dieses Flüstern machte ihn noch bedrohlicher für sie, sickerte tief in ihren Geist ein, sagte ihr, was sie zu fühlen und zu tun hatte. Und schon sauste der nächste Schlag laut klatschend diesmal wieder auf ihrer Pobacken, wieder schrie sie auf. Er lachte leise. „So, du kannst schlecht stehen?“, fragte er sie nur. „Dem kann ich abhelfen!“ Und dann griff er mit seiner anderen Hand vorne in ihre Hose und fuhr ihren flachen, angespannten Bauch herunter, streichelte sanft ihren weichen Venushügel, dann fuhren seine Finger zwischen ihre Beine, teilten ihre Schamlippen.

Eine warme, weiche, zähflüssige  Nässe empfing seine Finger, es fühlte sich ohne Wiederstand an, wie seine Finger hineinglitten, unglaublich weich, eine warme, zähe Nässe, die ihre Schamlippen für ihn unwiderstehlich machten. Er streichelten sie, spielten mit ihrer Feuchtigkeit, ihrer Perle, und dann drang er mit zwei Fingern widerstandslos in sie ein. Josephine war jetzt schon bereit für ihn.

Währenddessen fuhr er mit seiner anderen Hand oben in ihre Hose, streichelte ihre inzwischen stechend heiß brennende Kehrseite, deren Haut sich weich wie die eines Pfirsichs anfühlte nach den ersten Schlägen. Er begann, sie mit zwei Fingern so zu nehmen, genoss sowohl ihre warme, nasse, gleitende Enge um seine Finger herum wie ihre samtweiche Haut. Das alles, was er jetzt in seinen Händen hielt, das gehörte nun ihm, und dieser Gedanke machte ihn wahrhaft so richtig brennend geil auf sie. Er stützte sie dabei mit seiner kräftigen Hand, seinem kräftigen Arm ab, entlastete ihre belasteten Schultergelenke etwas. Mit dem Paddle versetzte er ihr dann weiter einen Schlag nach dem anderen, hart und regelmäßig. Die Schläge waren so unnachgiebig hart geführt, dass sie laut aufklatschten, aber Josephine wurde bald noch lauter, schrie bei jedem Schlag auf.

Er hielt nach genau fünfunddreißig solcher hart geführten Hiebe inne. Josephine heulte nun laut und unbeherrscht, ihre Gesicht hochrot und tränenüberströmt. Ihre Wangen waren tränennass, mittlerweile bebte ihr ganzer Körper kräftig, ihre Augen bettelten um Gnade. Wieder grub sich sein Blick in ihre Seele ein. Ein erstickender Laut kam über ihre Lippen, und die undeutlich gestammelten Worte: „Bitte nicht!“

„Ja, hier stimmt doch etwas nicht, nicht wahr, meine kleine Schönheit?“, reagierte er auf diese fast stumme, flehendliche Bitte. „Solche Schläge müssen auf den Nackten, nur dann sind sie richtig. Warum sagst du mir das nicht? Ich bedaure, aber wir müssen diese Schläge leider wiederholen….“ Und mit einem Ruck riss er ihr die Hose vom Hintern herunter bis weit auf ihre Oberschenkel. Josephine heulte auf, heulte nun noch lauter weiter, was Musik in Matts aufgepeitschten Sinnen war. Alles an ihr, ihr pralles Fleisch, der dünne Überzug an Feuchtigkeit auf ihrer blassen Haut, ihr kräftiges Zittern und die Bewegungen ihres Unterleibes, die er durch sein Ficken mit seinen Fingern hervorrief. Sie machte ihn geradezu rattenscharf so, sein Unterleib begann, zu kribbeln, sich zusammen zu ziehen.

Wieder holte er aus und versetzte ihr methodisch und laut aufklatschend zwanzig weitere solcher Hiebe, und sie schrie lauter und lauter, heulte, flehte, alleine er hörte gar nicht hin, hörte ihr gar nicht zu, er sah nur auf ihre wackelnden Backen, ihre strampelnden Beine, so dass sie des Öfteren ganz auf seiner Hand saß, hörte nur auf das laute Klatschen, wenn das Paddle breitflächig ihre Haut traf, rhythmisch und bald ohrenbetäubend, alleine ihr Schreien wurde sehr schnell noch sehr viel lauter, sie heulte zum Gotterbarmen. Er deckte die unteren Seiten ihrer Pobacken besonders gut ein mit Schlägen, sorgfältig setzte er einen Schlag dort neben den anderen, dann auf den anderen, damit seine kleine Lady in den nächsten Tagen auch ganz sicher nicht mehr sitzen können würde.

„So, jetzt wirst du gleich eingeritten, Liebes, für mich bist du noch eine Jungfrau, was das angeht. So wie ich dich jetzt einficken werde, hat dich bisher noch kein Mann genommen. So richtig rangenommen. Ich sage dir nur, Frauen brauchen so einen Ritt dringend, danach wissen sie dann ganz genau, wo Gott wohnt und wo ihr Platz bei dem Mann ist, der sie an sich genommen hat. Ein Mann muss eine Frau reißen wie ein Beutetier, erst dann sind die richtigen Verhältnisse hergestellt. Und danach haben sie auch keine Frage mehr.“

Er ließ sie dabei wieder los, riss ihr mit einem weiteren Ruck die Sporthose ganz von den nackten Füßen. Dabei hob er eine ihrer Fußsohlen hoch und sah, dass sie blutig zerschrammt war von ihrer wilden Flucht. Er rieb ein, zwei Mal fest darüber, dann nahm er das Paddle wieder und gab ihr ohne jede Vorwarnung einen festen Schlag auf die sowieso schon angeschwollene, empfindliche Fußsohle. Josephine brüllte hoch und gepeinigt auf, er wiederholte den Schlag sofort. Die zwei Schläge rasten ihr Bein hinaus wie Elektroschocks, lösten in ihrem Schoß aber eine völlig andere Reaktion aus als in ihrem übrigen Körper. Seine Augen schienen sich an ihrer jetzt feuerroten Kehrseite, ihren langen, zappelnden Beinen fest zu saugen, als er erneut zuschlug. Josephine durchfuhr ein Schmerz, so, als hätte sie in glühende Kohlen gefasst, ein beißender und zugleich ziehender Schmerz. Sie heulte laut auf.

Sie versuchte, zu zappeln, und er hielt ihre Fußsohle eisern so fest, gab ihr einen weiteren Schlag und sah dabei auf ihre stramm wackelnden, roten Backen.

„Du solltest das lassen, kleine Lady, ich bin sowieso schon rattenscharf, mach es nicht noch schlimmer“, sagte er wieder leise, aber er sagte ihr natürlich nicht dazu, was sie denn genau lassen sollte, denn genau das Strampeln sollte sie ja nicht lassen, das wollte er weiter sehen. Und so laut, wie sie gerade schrie, hörte sie ihn eh nicht hinter und unter sich. Aber das würde er ändern, er würde sie schnell lehren, auf jedes einzelne seiner Worte zu hören, und nur auf seine Worte.

Nach insgesamt vier solcher Schläge ließ er ihren Fuß dann fahren, zog die Hose auch vom anderen Bein weg und nahm ihre andere Fußsohle in die Hand. Wieder rieb er sie fest einmal, dann ein zweites Mal, entfernte dabei ein paar Stacheln, die sie sich in ihr empfindliches Fleisch getrieben hatten. Dann traf das Paddle ihre andere Fußsohle ebenso hart, wieder heulte Josephine auf wie ein verwundetes Tier. Wieder setzte er sofort auf diesen Aufheuler mit dem Paddle erbarmungslos nach, ein zweites, drittes und auch ein viertes Mal. Sie schrie und heulte nun ununterbrochen, wehrte sich verzweifelt gegen ihre Fesselung, indem sie ihren Oberkörper drehte, ihre Arme anzuziehen suchte.

Er ließ ihre nackten Beine nun fahren und griff sich eine Schere, hier an diesem Ort lag nichts nur rein zufällig. Er schnitt ihr geschickt das T-Shirt herunter, stand dabei hinter ihr und genoss den Anblick ihres sich jetzt schnell und kräftig rötenden Hinterns dabei. Und wieder fand er seinen Befehl von vorhin befolgt, kein BH, und daran hatte sie auch wirklich gut getan, seine kleine Maus, sie hatte ja keine Ahnung, was er noch so für sie parat gehabt hätte. So trat er dicht hinter sie und schob seinen prall stehenden Schwanz zwischen ihre Beine, so dass ihre feuchten Schamlippen weich über ihn rieben.

Nach dieser harten Behandlung griff er unerwartet zärtlich um sie, nahm sie in beide Arme. Er liebkoste ihr Dekolleté mit weichen Fingerspitzen, legte dabei die Lippen auf ihre zarte Haut am Halsansatz und spielte mit der Zunge über sie. Josephine erschauderte, als er sanft saugte, eine völlig unerwartete Welle der Erregung durchrann ihren Körper. Matt griff sanft um ihre beiden Brüste, streichelte sie, knetete sie durch, ihre Brustwarzen rieben sich an seinen weichen Handflächen und machten sie mit einem Mal schlagartig fast süchtig nach mehr von diesen intimen Berührungen. Sie rieb ihre höllisch brennende Kehrseite an seinem Unterleib, der ihr einen harten Widerstand bot, empfand ein schlagartig einsetzendes Verlangen nach seinem langen Pfahl in ihr, so unerwartet traf sie diese Begierde, wie sie vorher noch die Schläge getroffen hatten.

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©Matt