Zufällige Begegnung (Julia), Teil 2

Die junge Frau lag immer noch so da wie eben, bewegungslos und mit hart angespannter Skelettmuskulatur, den Kopf zu ihm gewandt, aber ihre Augen starrten blicklos ins Leere. Das, was sie sah, ging wie bei einem Fotoapparat durch ihre Linsen, quer durch ihren Kopf und trat hinten völlig unbearbeitet wieder heraus. Matt blieb für vielleicht für eine Zehntelsekunde regungslos, so einem Blick war er bisher noch nicht begegnet, es schauderte ihn etwas. Ihr Blick flackerte nicht, ihre Pupillen waren starr, ihr Gesichtsausdruck bar jeglicher Emotion, völlig unbeteiligt an dem Geschehen um sie herum. Matt kannte diesen Blick von Models, die fotografiert wurden, und er hatte von ihm von Soldaten im einem Kriegsgeschehen gehört. Für gut und gerne eine Minute hielt ihn dieser Blick gefangen, er verhielt dabei unwillkürlich auch in seiner Bewegung, dann hatte er sich wieder im Griff. Er musste sie jetzt dort abholen, wo sie gerade war, in ihrem ureigenen innersten Rückzugsort, ihrem Kopfzuhause in ihr selbst, dort, wo das Geschehen von eben in ihrem Geist immer noch seinen Lauf nahm mit einer augenscheinlich verheerenden Wucht.

Er ließ seinen Blick kurz über ihren schmalen Körper gleiten. Der Kerl hatte sie mit großen Kabelbindern so fest an ihrem Bett fixiert, dass ihre zarten Hände bereits anschwollen. Er kämpfte für einen Moment seinen Ärger nieder bei diesem Bild. Das T-Shirt der Frau lag zerrissen unter ihrem Oberkörper, der kurze, schwarze Rock war weit hochgeschoben, das Höschen zerrissen und ebenfalls noch unter ihrem Gesäß. Ihre ganze Gestalt wirkte auf ihn wild entblößt, als habe sich ein wilder Bär auf sie gestürzt und ihre Kleidung einfach weggefetzt, um an ihren Bauch zu kommen, ihre Eingeweide, und irgendwie war das ja auch so.

Er löste sich aus seiner Starre und ging um das Bett herum, zog sich im Gehen den schwarzen Mantel aus und warf ihn über einen Stuhl. Er machte ruhig die Küche ausfindig und griff sich ein Messer, suchte dann im Schlafzimmer nach einem Bademantel. Zu seiner Erleichterung fand er einen, zog an dem Gürtel, er hakelte etwas, er zog noch einmal, dann war er frei. Die Frau war das nicht. Er sah ein großes, hauchdünnes, bunt gemustertes Seidentuch neben seinem Mantel achtlos über die Lehne des Sessels geworfen, er öffnete ihren Kleiderschrank und fand einen festen, schmalen Schal. Damit hatte er, was er vorerst brauchen würde. Er trat zu der Frau, legte beide Schals neben ihrem still rasenden Körper ab und schnitt mit dem Messer den Kabelbinder um ihr ihm zugewandtes Handgelenk durch. Die Fingernägel liefen schon blau an. Sie rührte sich nicht, er fesselte sie erneut, aber diesmal routiniert und geschickt etwas lockerer mit dem Gürtel des Bademantels an ihr Bett. Dann griff er über sie und verfuhr ebenso mit ihrem zweiten Handgelenk, nahm den schmalen Schal zum Fesseln. Zum Schluss breitete er das Seidentuch aus und legte es wie einen Gazeschleier über ihre blass leuchtende Haut, vom Dekolleté bis zu ihren Knien. Er fasste sie weiter nicht an, hielt einen gewissen Abstand zu ihr und setzte sich dann einfach neben sie auf das Bett. Sie starrte weiter blicklos geradeaus, hatte scheinbar von alldem nichts weiter mitbekommen.

Er schlug die Beine übereinander, setzte sich bequem zurecht und öffnete zwei Knöpfe seines Hemdes, schlug die Armel leger hoch und fuhr dann mit einer seiner warmen Handflächen unter das spinnwebenfeine Tuch, das ihren Körper wie mit einem psychedelischen Hauch bunter Farben und Formen umgab, aber quasi gar nicht vor seinen Blicken verbarg. Er legte seine Hand auf ihren Oberbauch, der sich noch immer flach und rasend schnell hob und senkte. Er verschwendete keinen Gedanken mehr an den armseligen Kerl, wichtig war für ihn nur das das Abbild, das sie von ihm in sich trug. Er sah einfach nur nieder auf ihr unbewegtes Gesicht, unvoreingenommen, er verurteilte sie ja nicht, ganz im Gegenteil, aber er konnte nichts anderes tun als es ihr zu überlassen, eine Entscheidung zu treffen und die Brücke zu ihm zu überschreiten, die er ihr mit seinem Handeln gerade baute.

Er ahnte, was wohl in ihr toben musste, wie groß ihre Wunden sein mussten, die dieser innere Kampf gerade schlug, aber erfassen konnte er es nicht. Ihr ganzer Körper erwies sich als fest angespannt, die Haut unter seiner Hand vibrierte leicht. Er ließ seine Hand leicht auf ihrem Oberbauch liegen, ließ sie mit ihrer Atmung mitschwingen, begann dabei, ihre Haut leicht und zart zu streicheln. Die Spannung wich nach ein paar endlosen Augenblicken etwas, ihre Haut wurde wärmer, ihr Kinn sackte leicht nach unten, für einige lange Augenblicke war sie hilflos gefangen. Und er musste sich eingestehen, dass er sie in dieser Hilflosigkeit besonders reizend fand, wie ein Rehkitz, das sich schockstarr unter seinem streichenden Griff in seinem Grasnest duckte. Eine schwarzhaare Schönheit, die ihn an ein Rehkitz erinnerte und die gerade von einem Mann schwer verletzt worden war, das war einfach zu viel. Kein Wunder, dass er nicht hatte gehen können.

Er nahm seine Hand nicht von ihrer Haut, wie er es schon lange hätte tun müssen, wenn er sich gesellschaftskonform verhalten wollte, er ließ sie liegen und erweiterte vorsichtig streichelnd den Radius seiner kreisenden, leichten Bewegungen auf ihrer Haut. Kein Druck, kein Zwang. Er hatte noch keine Absichten, aber er war offen für alles, was sich nun ergeben würde. Er ließ seine Finger höher gleiten, streichelte nun ebenso leicht und achtsam ihre flachen, kleinen Brüste, fixierte sich aber auf keine ihrer Formen, ließ sie nur seine Nähe, seine warme Hand und seine leichte Massage fühlen, ruhige, aber sehr zielgerichtete Bewegungen, die für sie aber keineswegs bedrohlich waren, trotz der Intimität, die sie beinhalteten.

Er fragte sich gerade, wie er sie aus ihrer inneren Starre reißen konnte, als ihre Handgelenke sich plötzlich sachte regten. Die Hände der jungen Frau drehten sich als erstes leicht in seinen Stofffesseln, ihr Nacken spannte sich an, ihr Gesicht rötete sich leicht, ihre Wangen flammten leicht auf, als würden sie brennen, und sie wandte ihm etwas ihr Gesicht zu, schloss halb die Augen, als würden sie ihre Handgelenke schmerzen und ihr ganzes Gesicht brennen. Vielleicht hatte sie ja auch ein paar harte Ohrfeigen von ihrem Peiniger erhalten. Ein Grund mehr, diesen Kerl in den Erdboden zu stampfen, knurrte er bei sich.

Er sah ihre halbgeschlossenen Augenlider, ihre Augäpfel rollten schnell hin und her, als würde sie träumen. Er versuchte, sich in sie hinein zu versetzen, nachzuvollziehen, wie sie ihren Angreifer erlebt haben musste. Der Mann hatte sie völlig überraschend und wahrscheinlich von hinten kommend mit seinen gut und gerne 90 Kilo zu Boden gerissen, sie wog vielleicht etwas mehr als die Hälfte davon. Zu einer Gegenwehr anzusetzen war völlig sinnlos für sie gewesen, er war ausgewildert und bewegungsfrei, ihre hatte er ihr durch seinen entschlossenen Angriff genommen. Sie konnte ihn riechen, seine Aggression, sie konnte seine Halsschlagader pochen sehen, so kam er über sie. Das machte er definitiv nicht zum ersten Mal so, das war ihr wohl sofort klar gewesen, zu entschlossen und zielgerichtet war sein Handeln, zu schnell und gewandt brachte er sie zu Fall, machte sie mit ein paar harten Schlägen bewegungsunfähig vor Entsetzen. Vielleicht regte sie sich einen Moment nicht, wollte auf einen Moment warten, in dem er vielleicht unachtsam wurde, auf den einen Moment, den, der ihr eventuell eine Chance geben würde. Doch er griff ihr in die langen Haare dicht über ihrer Kopfhaut, zerrte ihren leichten Körper daran brutal über den Boden zum Bett. Vorbei war es mit dem ersten und einzigen Ansatz in ihr zu einer Gegenwehr, sie konnte seinen festen Entschluss in seiner kräftigen Hand fühlen, sie schrie auf, schmerzgepeinigt, zappelte hilflos mit ihren Beinen über den Boden, das hatte Matt durch die Tür gehört, sowohl das Zappeln wie auch das Schleifen. Er hob sie mit geübten Griffen an, warf sie auf ihr eigenes Bett, sie sah von ihm vielleicht nur seine kräftigen Unterarme und die dicke Adern darauf, als er ihre Handgelenke viel zu schnell für sie mit Kabelbindern an ihren eigenen Bettpfosten festmachte. Schwer fixierte er sie dabei mit seinem Körpergewicht, sie lag beschwert durch ihr eigenes Gewicht dazu in Rückenlage, wie tot konnte sie sich stellen, bevor sie tot war? Ihr Herz musste zum Zerspringen geklopft haben in ihren Ohren, zum Schreien war sie gar nicht gekommen, denn die Schnelligkeit seiner Handlungen hatte ihre eigene Vergegenwärtigung des gerade Geschehenden überholt, aber in diesem Moment begann die Wirkzeit der Auswirkungen seiner Handlungen an ihr. Wie ein routinierter Handwerker war er wohl mit ihrem Körper umgegangen, kein Moment des Zögerns oder Abrutschens, des Zitterns oder der Nervosität, und sie fand mit Sicherheit keine Position, in der sie die ganze Situation und ihr eigenes Gewicht an ihren viel zu fest gezurrten Handgelenken ertragen konnte. Sie wand sich schreiend, sie wusste vielleicht auch, dass sie ihm damit die Bühne bot, die er brauchte, um fortzufahren, aber sie konnte auch nicht anders, ein uraltes Programm hatte ihr Handeln und Denken übernommen, so wie auch seines, ein archaisches, eines, das so alt war wie die Menschheit selber. Wahrscheinlich hatte ihr Angreifer sich an dieser Stelle einen Moment Zeit gelassen und ihr in die Augen gesehen, lange genug, dass sie erkennen konnte, wie albern ihre hilflosen Abwehrversuche waren, er hatte sie zu Boden gerissen wie ein Raubtier und auf diesen Ort hier geworfen, auf dem er sie genau auch haben wollte. Dann hatte er ihr das T-Shirt brutal mit zwei Fäusten aufgerissen, den Rock weit über ihre Hüften geschoben, und als sie in genauer Erwartung des nun Kommenden schrie und schrie, hatte er ihr irgendetwas in den Mund gestopft. Auch das hatte Matt durch die Tür hören können. Kurz war er dann für sie wohl aus dem Bild gekippt, sie hörte das charakteristische Schnarren seines Reißverschlusses, mit dem er seine Hose öffnete, dann musste er sofort wieder über sie gekommen sein, ohne weitere Verzögerung. Wäre das anders gewesen, hätte Matt ihn noch von seinem Vorhaben abhalten können, so war er nicht schnell genug gewesen. Dann mussten seine Augen direkt vor ihren gewesen sein, Zentimeter von ihren panisch aufgerissenen entfernt, nicht mehr als eine Handbreit, sie musste das als ein erstes Eindringen in sie empfunden haben. Sein Geruch nach Schweiß und Gier musste sie wie ein Schlag getroffen haben, ein zweites Eindringen in ihren von reiner Panik erfüllten Geist. Er hatte ihr nicht die geringste Möglichkeit gelassen, ihm irgendwie zu trotzen, geistig eine Schranke zwischen dem, was er dann tat, und ihr selbst zu errichten, einen Verteidigungswall, irgendetwas. Ganz sicher wollte sie ihm keine Bühne bieten, keinen Genuss bieten, keinen Erfolg gönnen, sein Szenario nicht auch noch unterstützen, aber so hatte er ihr keine Chance dazu gelassen. Und dann war dieser erwartete, zerreißende Schmerz durch ihren Unterleib gefahren, als er brutal und ohne Hemmungen hart in sie eindrang, dieser Schmerz musste für sie wie ein Vernichtungsschmerz gewesen sein, überwältigend, in ihrem aufgepeitschten Zustand unerträglich, nicht vorhersehbar, nicht vorstellbar und damit auch nicht irgendwie beherrschbar. Vielleicht hatte sie noch einen Blick direkt in sein verzerrtes Gesicht vor ihrem geworfen, bevor sie dann in einer Agonie aus Schmerzen versunken war und er begonnen hatte, sich in ihr zu bewegen, sie hart zu stoßen. Sie konnte ihm nicht mehr standhalten, jeder Versuch einer Gegenwehr von ihr war kläglich gescheitert, als er das begann, und seine von Lust getränkten, unbarmherzig harten Bewegungen mussten ihr die Luft aus ihren ohnehin schon nur noch unzureichend mit Atemluft gefüllten Lungen getrieben haben. Seine harten Stöße, die unerträglichen Schmerzen und sein lautes Keuchen dabei musste ihr gezeigt haben, dass er sie für seine Bühne reif unter sich liegen hatte. Er wusste das und sie wusste das, und zu diesem Zeitpunkt wusste auch Matt das. Und mit der kalt in ihr entfesselten Panik, die brennend in ihrem Kopf endete und dort verheerend wütete, musste sie sich in ihr letztes Refugium zurückgezogen haben, das ihr noch blieb, ihr Kopfzuhause. Sie war dabei gewesen, mit der letzten ihr verbliebenen Energie zu haushalten, als Matt ihn von ihr reißen konnte, die Luft wurde ihr zu wenig und zu dünn, aber sie war noch nicht weich geworden.

Sie war noch immer nicht weich geworden, dachte Matt mit einem Schaudern, der finale Akt hatte ihre endgültige Zerstörung nicht erreichen können, noch nicht, dank seines Eingreifens und nur deswegen. Aber die brutale Gewalt, die über ihren zarten Geist mit einer verheerenden Wucht hereingebrochen war, die teilte sich auch ihm mit, egal, ob Mann oder Frau, jeder Mensch fühlte in einer solchen Situation das gleiche. Matt besaß die geistige Standhaftigkeit und die Lebenserfahrung, sich solchen Eindrücken zu stellen, die auch ihn heimsuchten, wenn er ihre Körpersignale so neben ihr sitzend deutete. Er besaß nur ein wesentlich besseres Rüstzeug als die junge Frau, mit einer solchen Gewalt gegen seinen Geist umzugehen, er hatte sich seine Kompetenz im Umgang mit ihr redlich erworben durch eine ganze Reihe von eigenen Lebenserfahrungen. Wer nachgab, führte?, dachte er höhnisch. Eine Frau, die sich nur im Spiel unterordnete, aber nicht im Leben? Eine Frau, die Lust auf so etwas hatte? Matt konnte mit solchen Sprüchen nicht sehr viel anfangen, und der Grund lag vor ihm in Gestalt der jungen Frau. Das Leben ging andere Wege, das war offensichtlich für ihn, ob komplizierter oder auch einfacher, das wusste er nicht so genau, aber so war es ganz sicher nicht. Auch die Frauen, die er sich nahm, hatten sich diese Situation ganz sicher nicht so ausgesucht, dafür sorgte er ja selber, deswegen wusste er das auch nur allzu gut.

Sie versuchte noch immer, ihre Seele selber zu retten mit dem letzten Mittel, das ihr noch blieb, die innere Distanzierung von dem Geschehen. Und er würde ihr jetzt nur helfen können, wenn es ihm gelang, dass sie die Konfrontation mit ebendiesem Geschehen in seiner Gegenwart und mit seiner Unterstützung zuließ und zu verarbeiten suchte. Er war dabei, den losen Faden aufzugreifen, den der Angreifer in ihr hinterlassen hatte. Sie musste die Kraft in sich finden, dem Geschehen bewusst entgegen zu treten und es dann mit seiner Hilfe zu relativieren, dann würde sich die zerstörerische Kraft in ihrem Geist auflösen. Er wusste einfach, dass das so war. Aber was er nicht wusste, war, ob sie dazu noch die innere Kraft aufbringen konnte. Es waren nur Minuten gewesen, wenige Minuten, bis er die Situation für sie entschärft hatte, aber das waren Herzschlagminuten gewesen, Minuten wie Schläge auf einer alten Turmuhr, jeder Schlag konnte der letzte sein, der Schlag Zwölf auf der alten Turmuhr, die die letzten Minuten herunter zählte.

Er sah auf ihren zarten Hals, sah das schnelle, flache Pulsieren ihrer Halsschlagader, und auf sich langsam abzeichnende rote Würgemale auf ihrer blassen Haut. Dieser Kerl hatte ihren Kopf hochgezogen mit seiner kräftigen Hand um ihren Hals, hatte sie damit auf Spannung gehalten. Das musste sie noch immer in sich fühlen, wie sich seine Finger um ihren Hals zuzogen. Immer weiter zuzogen. Und sie hatte sich ebenfalls ganz zurückgezogen. Er hoffte, sie nun auffangen zu können, wo sie langsam wieder hervor kam, und das, bevor sie ganz unter dieser Last einbrechen würde. Bevor sie in diese Haltung fiel, in der sie nur noch hoffte, dass es bald vorbei sein würde. Denn genau das würde nicht geschehen, diese Bilder in ihrem Kopf würden nicht vorbei sein, nicht bald und auch nicht in absehbarer Zeit, ihr würde Kälte im Herzen bleiben, eine Kälte, die ihr Herz betäuben würde, Kälte und Einsamkeit, die des missbrauchten Opfers.

Er sah ihr ins Gesicht, als sie dann endlich wieder ihre Augen öffnete. Er streichelte sie sanft weiter, raumgreifender und zärtlich, und fing mit Autorität ihren herumirrenden Blick ein. Er wusste, dass ein intensiver Blickkontakt mit ihm auf die Frauen eindringlich wirkte, und er bewahrte die junge Frau bewusst nicht vor diesem Effekt. Er mochte es überhaupt nicht, wenn Männer diese Eigenschaft besaßen und mit ihr prahlten, aber jetzt und hier warf er alles in eine Waagschale und ließ es darauf ankommen. Entweder er fing sie jetzt ein oder eben nicht.

Sie stöhnte leise und atmete ein paar Mal tief durch. Dann traten Tränen in ihre goldbraunen Augen, langsam liefen ihre wunderschönen Augen über. Um ihr Kinn legte sich ein gespannter Zug, ihre Stirn kräuselte sich leicht und ihre vollen Lippen begannen, leicht zu zittern. Sie bog unwillkürlich ihren Oberkörper in einer abwehrenden Haltung leicht nach oben durch, er dachte nicht nach und drückte ihn bestimmt mit seiner Hand, die gerade zwischen ihren Brüsten lag, wieder herunter.

„Kennst du das Paarungsritual einer australischen Spezies von Unterwasserschnecken, meine Schöne?“, fragte er sie mit sanfter Stimme und ohne nachzudenken. „Das Männchen hat neben seinem ersten Saugrüssel am Kopf einen zweiten, baugleichen, den es für die Paarung mit dem Weibchen ausfährt. Er bohrt ihn in den Kopf des Weibchens. Das Weibchen nimmt dabei keinen Schaden. Aber dennoch gehört dieses Ritual in die Gruppe der traumatisierenden Paarungen im Tierreich.“ Er sah ihr in die Augen, er lachte nicht, denn die Botschaft, die er ihr damit übermittelte, war schnell, hart und glasklar, und er ließ auch seine Augen und seinen Gesichtsausdruck dabei sprechen. Die Information, die er ihr so übermittelte, war die, dass er sehr gut verstand, wie schmerzhaft das eben Geschehene in ihr jetzt wütete, und dass er das sehr ernst nahm und an ihrer Seite stand.

Sie begann, leicht hin und her zu rutschen auf dem zerwühlten Laken, stellte dabei durch leichten Zug sofort und sehr scharfsinnig fest, dass sie noch immer an ihr Bett gefesselt war, aber auch sofort durch die Art ihres Zuges, dass die Fesselung nun leichter und angenehmer war und sie nicht mehr mit ihrem vollen Körpergewicht an ihren Fesseln hing. Sie ballte ihre kleinen Hände probeweise zu Fäusten, öffnete und schloss sie immer wieder, um die Blutzirkulation in ihren angeschwollenen Fingern wieder anzuregen. Matt war einen Moment wie gefangen, das erwischte ihn recht unerwartet, und er starrte sie für einen Moment daher recht überrascht an. Sie musste ihre Lage sofort und sehr scharfsinnig abgeschätzt haben, und ihr Blick musste trotz der unzweifelhaft in ihr tobenden Eindrücke wirklich scharf sein. Langsam wurde sie für Matt wirklich, ehrlich interessant. Sie hob ihren Oberkörper probehalber wieder leicht an, und Matt machte diese Bewegung diesmal mit seiner Hand mit, zeigte ihr so, dass es nicht er war, der sie festgebunden hatte, und dass er auch nicht vorhatte, sie hier festzuhalten, zumindest nicht länger, als er es für nötig hielt. Sie zögerte noch eine lange Sekunde lang und sackte dann wieder zurück in das Kissen, ließ auch die Spannung in ihren Armen fahren. Sie sah ihm jetzt offen und hilflos gerade in die Augen, und um ihre ganze Augenpartie erschien ein sehr angespannter Zug, als würde sie sich erst jetzt ihrer Notlage so richtig bewusst werden und gleich anfangen, laut zu weinen. Ihre Tränen rannen nun lautlos, aber in einem ungebrochenen Rinnsal.

„Schhhht, schhhht, schhhht“, machte Matt leise und wieder voller Autorität, „ja, meistens ist das bei einer Vergewaltigung die verständlichste Reaktion, aber in diesem Fall sitze jetzt ich hier bei dir und du hast keinen Grund dafür. Der Typ von eben musste froh sein, dass er ohne fremde Hilfe überhaupt noch seine Hose wieder zumachen konnte. Geschafft hat er das erst auf der Straße, Liebes, so schnell ist er geflüchtet eben. Er wollte nicht in den sicheren Selbstmord rennen, geschlossen mit all den anderen Idioten, die so etwas tun und dabei von einem Kerl wie mir aufgerieben werden. Und um seine herunter gelassene Hose konnte er sich erst wieder kümmern, als die Doppelbilder vor seinen Augen wieder verschwunden waren, deswegen hat er mit seinem Schwanz ein paar Passanten gut unterhalten.“

Sie sah ihm etwas verblüfft direkt in die Augen und er wusste, er hatte ihre volle Aufmerksamkeit, der wilde Tränenausbruch war erst einmal abgewendet. Damit hatten seine etwas unkoordiniert gewählten Worte ihr Ziel erreicht. Und so ganz nebenbei musste er seine Liste an Beobachtungen ergänzen. Er erlebte nun eine fast niedergeschmetterte Seite an ihr, in der sie aber richtig süß auf den Zug seiner Augen reagierte, sich von ihm weich leiten ließ und vor allem ihren wilden Schmerz beherrschte. Und diese Seite war fast schon zum Verlieben. Entsprechend freundlich hielt er weiter ihren angespannt in seinen Augen ruhenden Blick.

Die Schöne gehörte zu den wenigen Menschen, bei denen das ganze Gesicht auf ihre Emotionen reagierte. Jeder Teil ihres ebenmäßigen, ovalen Gesichtes und seiner Mimik hatte seine eigene Rolle. Dieser angespannte Zug um ihre Augen wurde etwas weicher, machte einem intensiv in seinem Blick ruhenden Paar wirklich wunderschöner, großer rehbrauner Augen Platz, die durch die unermüdlich laufenden Tränen glänzten. Ihre zarten Nasenflügel bebten leicht, ihr Kinn zog sich etwas zusammen. Dieser ganze Gesichtsausdruck war offen und ungehemmt, nicht aufbegehrend, effekthaschend oder verhalten, wie er es bei sehr vielen Damen erlebte und nicht mochte. Das Wichtigste war aber, dass seine Ruhe ihre Augen erreichte und zum Funkeln brachte. Er konnte das Feuer in ihr neu entfachen, und ganz offensichtlich besaß sie Feuer. Und das gefiel ihm an ihr so gut, dass er nicht mehr versuchte, seinen Gesichtsausdruck so eisern zu beherrschen, sondern sie ein wirklich ehrlich gemeintes, liebevolles Lächeln sehen ließ. Er signalisierte ihr damit ganz offen, dass sie von einem fremden Mann überfallen worden war, dass sie aber jetzt zu seinem Stamm gehörte und damit unter seinem Schutz stand, und dass er diese Situation für sie schon bereinigt hatte, dass es deswegen keinen Grund mehr für Panik oder einen Ausbruch unbeherrschbarer Schmerzen in ihr gab. Das war so archaisch wie das, was ihr eben passiert war, und deswegen verstand sie es auch sofort. Ihr Gesichtsausdruck wurde gelöster, ganz offensichtlich konnte sie den Druck in sich etwas abbauen und auch eine Entscheidung treffen, nämlich die, ihm jetzt und hier zu vertrauen. Sie warf einen Blick an sich hinunter auf seine streichelnde Hand, die inzwischen über ihren ganzen Brustkorb fuhr, dann sah sie wieder auf und studierte sein Gesicht genauer.

Sie stellte dabei ruhig eines ihrer schlanken Beine auf. Sein Kalkül schien aufzugehen, der feine, gazeartige Stoff gab ihr eine intime Sicherheit in ausreichendem Maße, sie entschied sich bewusst dazu, zu bleiben, in der Lage, die er für sie vorgesehen hatte. Sie wandte sich ihm zu und nahm ihn etwas genauer in Augenschein.

„Du hast ihn vertrieben, nicht wahr?“, fragte sie ihn das Offensichtliche und befreite sich dabei ganz offensichtlich immer mehr von ihrer beklemmend beängstigenden Situation. Er lächelte und nickte nur. Ihr Blick wechselte noch einmal zwischen seiner streichelnden Hand und seinem Gesicht hin und her und fragte ihn dann mit großen, offenen Augen. Er stellte sein Streicheln nicht ein, und sonst tat er weiter auch nichts, als ihren suchenden Blick lächelnd ruhig und freundlich zurück zu geben. Überraschung zeichnete sich in ihrem Gesicht ab, dann kämpfte sie wieder erfolgreich mit den Tränen. Sie sah die Art, wie er sie ansah, und das gab ihr den Rest. Ihre Augen liefen über. Er verurteilte sie nicht für das, was ihr eben zugestoßen war, ganz im Gegenteil, er fand sie immer bezaubernder. Das ließ er sie deutlich sehen und fühlen, und auch, dass er auf eine Entscheidung von ihr wartete.

Sie schlug ihre langen Augenwimpern kurz verschämt nieder, atmete zwei, drei Male tief durch und hob den Blick dann wieder, bis sie seinem begegnete. Dabei hob sie nun auch ihr anderes Bein an und legte beide Beine mit den angewinkelten Knien aneinander gelegt schräg erst auf die eine, dann auf die andere Seite, als würde sie ihr Unterleib schmerzen. Er löste kurz seinen Blick und ließ seine warme Hand an ihrer Flanke herab wandern bis auf ihren Bauch, sah dabei zur Seite auf ihren schlanken Körper. Er legte seine Hand bewusst zärtlich auf ihren warmen Bauch und streichelte ihn sanft, massierte ihn leicht. Er atmete tief und etwas unschlüssig durch. Er musste sich langsam auch entscheiden, und zwar rechtzeitig, bevor sie für ihn nicht mehr zugänglich war. Noch hielt sie sich an ihm fest, begann, Vertrauen aufzubauen. Aber er war ihr völlig fremd, lange konnte er diese Hilfestellung an ihr nicht mehr leisten, wenn er nicht einen Schritt weiter ging jetzt. Und ihre reizende, offene Art traf ihn in Form einer unerwarteten Wendung, mit allem hatte er gerechnet, aber nicht wirklich damit, dass sie bereit war, sich von ihm tatsächlich helfen zu lassen, ohne Wenn und Aber.

„Ich bin Julia“, sagte sie inzwischen, und sie sprach ihren Namen unversehens überaus reizend mit einem weichen italienischen Akzent aus. Das gab für ihn den Ausschlag, so eigenartig ihm das selber auch vorkam, aber das gefiel ihm einfach zu gut.

„Freut mich sehr, Julia“, erwiderte er und brachte seine Hand deutlicher in ihr Bewusstsein, indem er einen ihrer aufgestellten Oberschenkel hinauf strich bis kurz unter das Knie, dann wieder hinunter an ihre Hüfte, ihre Hüfte dann leicht und zärtlich mit seiner Hand umspannte, wie er es bei einer Geliebten tun wurde. Ihr Blick huschte kurz herunter zu der Stelle, wo er ihren Körper mit einer warmen Hand umfasst hielt und leicht zudrückte, dann wieder prüfend in seine Augen. Sie suchte nach einem Hinweis für seine Absichten, und gerade die waren ihm nun selber nicht mehr so klar. Ihm war bewusst, dass sie ihn nicht lesen konnte, was sie in seinem Gesicht nun fand, war gleichzeitig alles und nichts.

„Er hat mir eben sehr weh getan“, bekannte sie ihm mit schwankender Stimme, suchte nach einer nicht allzu gefühlsschwangeren Form, ihn in ihr Fühlen mit einzubeziehen. Diese süße Scheu und fast schon anrührende Unschuld in ihrer Stimme gaben ihm den Rest, zeigten sie von einer so reizvollen Seite, dass er sich fühlte, als könne er sich in sie verlieben. Und er erfasste auch sofort, dass sie ihn nicht von seinem Handeln abzuhalten versuchte, ganz im Gegenteil, sie wies ihn mit keinem Wort zurück, wie sie es ganz unzweifelhaft getan hätte, wenn sie ihn mehr auf Distanz hätte halten wollten oder gar Angst vor ihm gehabt hätte. Auch hätte sie dann versucht, ihm ihren Oberschenkel zu entziehen, weil er sehr dicht an ihrem Schoß vorbei streichelte, aber auch das passierte nicht. Ganz offensichtlich machte er ihr keine Angst, er machte ihr alles andere als Angst, er hatte den Eindruck, dass er ihr eher Sicherheit geben konnte.

Er sah ihr direkt in die Augen, wich ihrem Blick bewusst nicht aus, wie es die meisten Idioten in der Normalbevölkerung wohl an dieser Stelle getan hätten, an der sie bereit schien, über ihr Empfinden aus ihrer rein weiblichen Sicht der Dinge heraus zu sprechen und ihn ganz intim mit einzubeziehen. Er atmete nur einmal tief durch, dann hatte er sich entschieden.

„Das ist mir klar, Kleines. Ich habe gesehen, wie dieser Vollidiot in dir extrem hart gewühlt hat“, bestätigte er sie nickend und rief damit eine leicht verunsicherte Reaktion bei ihr hervor. Das waren klare Worte, und er setzte noch einen drauf. „Das war eben nicht die übliche geile Mischung aus Gewalt, Sex, Lust und Unterwerfung, Liebes. Er hätte dich eben verdammt übel zugerichtet, wenn ich nicht eingeschritten wäre. Dazu muss er aber noch ein wenig früher aufstehen, in meiner Gegenwart zieht er diese Nummer nicht durch. Und bei mir würdest du auch ganz anders empfinden, Liebes, und das hat rein gar nichts mehr mit meinem guten Aussehen zu tun.“

Es dauerte einen kleinen Moment, bevor sie diese offene Avance von ihm verarbeitet hatte, und er bestätigte sie noch. Er wusste, wie ungewöhnlich sein Vorschlag an dieser Stelle war. „Und das würde ich dich nach dieser schrecklichen Erfahrung nur zu gerne auch fühlen lassen dürfen, Kleines. Alleine dafür hätte es sich heute schon gelohnt, hierher zu kommen, nur um zu sehen zu können, wie dieser entsetzte und gepeinigte Ausdruck in deinen wunderschönen Augen sich wieder ändert und nie zurück kehrt. “

©Matt

Geschichten, die immer gut ausgehen, Teil 2

Ooooops, da hab ich meine Gedanken noch gar nicht wieder richtig beisammen, da ist schon die erste Rückmeldung da! Vielen Dank, jetzt muss ich mal sehen, ob ich das überhaupt schon formuliert bekomme, was ich mir gestern beim Einschlafen noch dazu gedacht habe….

Also, die Analogie, die ich da zwischen Horror und Erotik gezogen habe, hinkt etwas. Horrorgeschichten lese und sehe ich gerne, weil ich eben weiß, dass die Realität die wirklich gruseligsten und blutrünstigsten Geschichten schreibt. 🙂 Erotikgeschichten lese und sehe ich aus demselben Grund eben nicht gerne mit einem wirklich realistischen Ende, ich werde nicht gerne daran erinnert, was da in der Realität so alles wirklich passiert, mir ist da mein eigener Kontext lieber, in dem ich mir sicher sein kann, dass alles einen Sinn hat, auch, wenn ich mit der in der letzten Geschichte aufgegriffenen Thematik durchaus das Risiko eingehe, dass mancher Leser, der vielleicht auch selber betroffen ist, gar nicht gerne lesen wird, wie ich diese Thematik verarbeite. Das ist mir sehr bewusst, und ich möchte damit auch niemandem zu nahe treten. Ich würde an dieser Stelle in einem solchen Falle übrigens Vorsicht empfehlen und vielleicht auch, dass der betreffende Leser die Geschichte nicht weiter liest! Und Grundsatzdiskussionen über dieses Thema werde ich hier nicht unterstützen, es ist völlig klar, dass eine Vergewaltigung eine sehr ernste Sache ist. Jeder, der das hier posten möchte, möge das doch bitte an einem geeigneteren Ort tun, für Eigenprojektionen und Selbstdarstellungen biete ich hier nicht wirklich das geeignete Forum, so wichtig solche Statements auch sind, aber hier geht es um Geschichten und eben nicht um die Realität völlig außerhalb meiner Geschichte (was immer das jetzt auch genau heißen mag! 🙂 ). Ich betone es noch einmal, hier geht es nur nur um Geschichten und die konstruktive Auseinandersetzung mit ihnen, und das sehr gerne besonders dann, wenn das Thema an sich schon kontrovers diskutiert wird und Sprengstoff bietet! Aber das war jetzt nur als Einschub gedacht.

Ich habe aber überhaupt keine Lust dazu, selber Horrorgeschichten zu schreiben, auch keine mit einem bösen Ende, obwohl mir das da leicht fallen würde. Tatsächlich hab ich, seitdem ich mit dem Schreiben angefangen habe, auch noch keine geschrieben, wie ich festgestellt habe, und das, obwohl mich Horror mein ganzes Leben lang schon begleitet. Eine ernsthafte Horrorgeschichte würde ich im Moment als langweilig empfinden, und wenn ich dann eine erotische Komponente hineinbringen würde, dann wäre sie für mich zwar nicht mehr langweilig, aber eben auch keine Horrorgeschichte mehr! 🙂 Erotikgeschichten sind Geschichten, mit denen ich mich ernsthaft auseinander setze, und das Ergebnis ist für mich in diesem Kontext bisher, dass ich mich gegen einen realitätsnahen bösen Ausgang sperre, obwohl ich die beiden Aussagen mit derselben Ruhe betrachte: Es gibt keine schlimmeren Horrorgeschichten als die, die das Leben schreibt, und es gibt auch keine schlimmeren Sexgeschichten als die, die das Leben schreibt.

Und da tritt bereits der nächste Punkt zu Tage: Ist eine Erotikgeschichte überhaupt für ein schlechtes Ende gedacht? Ist es so, dass Erotik die Lust im positiven Sinne meint und damit kein schlechtes Ende? Oder ist ein schlechtes Ende dann als ein gutes für den Autor zu verstehen? (Au, das führt auf Glatteis…) Gibt es da einen grundsätzlichen Unterschied zu einer Sexgeschichte oder gar einer Pornogeschichte, in der das Ende böse sein kann und auch oft mal ist? Ich lasse das hier mal als Frage offen stehen, ich bin mir da im Moment wirklich nicht sicher.

Jetzt zitiere ich mal zwei gegensätzliche Aussagen zweier Autoren. Sebastian Fitzek hat geschrieben, er müsse seine Thriller immer gut ausgehen lassen, das sei er seinen Lesern schuldig, Das Leben ist ja auch manchmal schon scheiße genug. (Ob er das jetzt wirklich genau so geschrieben hat, liebe Nadja, weiß ich nicht, tut aber auch nicht wirklich etwas zur Sache im Moment.) Stephen King hat sich übrigens auch so geäußert. Krystan schreibt, eine Geschichte sollte in erster Linie auch dem Autor gefallen.

Hmmm. Ich möchte mal fast wetten, da könnte man jetzt eine riesige Diskussion vom Zaun brechen unter Autoren. Welche Zielsetzung ist die Wichtigere, meine oder die des Lesers? Meine, weil ich die Geschichte schreibe, oder die des Lesers, weil er sie eventuell so durchlebt hat und einschlägig davon berichten kann? Bin ich als Autor gezwungen dazu, eine Geschichte gut enden zu lassen? Oder, anders herum, habe ich als Autor das Recht, dem Leser eine eventuell sehr schmerzhafte Wahrheit vor Augen zu führen? Eine, die ihn vielleicht in einen schweren Flashback treibt?

Okay, wenn ich das so provokativ formuliere, würde ich sagen, dass ich als Autor, wenn ich so eine Geschichte schreibe, eine Warnung vorweg setzen muss (was ich oben damit im Übrigen ja auch getan habe). Dann schließt meine Geschichte einen bestimmten Leserkreis aus. Und das ist gerade eine Sache, die Jane Austin ganz sicher kritisch anmerken würde. Ihre Geschichten waren für die Frauen der damaligen Zeit geschrieben, und zwar für alle, und das war ihr äußerst wichtig. Die Probleme der Frauen waren damals ebenso vielfältig wie heute, vielleicht noch größer, und Jane hat ihre Geschichten ganz sicher im vorrangigen Sinne für ihre Leserinnen geschrieben. Auch wenn man an der Tatsache nicht vorbei kommt, dass sie sich selbst ein solches Ende auch für ihre eigene Lebensgeschichte gewünscht hätte, Jane Austins Motor für ihre Geschichten war ihre persönliche kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, und heraus gekommen sind Geschichten für die (gehobenen) Frauen der Gesellschaft. Und diese Geschichten waren dann auch ein wirklicher Sprengstoff in der damaligen Gesellschaft und damit konstruktiv in ihrer Wirkung.

Hmmm. Soll das jetzt heißen, Literatur ist dem Zeitgeist unterworfen? Die Aussage schmeckt mir nicht. Wie sieht es bei mir im Moment aus? Ich habe persönlich primär für mich persönlich geschrieben, diese Geschichten waren erst nicht für eine Veröffentlichung gedacht. Deswegen hab ich sie ganz unverholen auch für mich geschrieben. Und ich habe schon häufiger Toleranz gefordert beim Lesen einer Geschichte. Dennoch, ich kann diese Frage für mich im Moment nicht endgültig beantworten, ich muss das offen stehen lassen. Mir ist die Meinung meiner Leser tatsächlich ebenso viel wert wie meine eigene beim Schreiben. Das muss ich erst mal einfach so stehen lassen.

Nur eines müsste ich noch einmal betonen: Ich unterscheide zwischen einer Geschichte, die eine gemischt fiktiv/realitätsnahe Anlage hat und einer, die eine streng realitätsnahe hat, gewaltig. Bei der ersteren habe ich da persönlich viel weniger Probleme.

Liebe Grüße!

Zufällige Begegnung (Julia), Teil 1

Es war alles an diesem Tag reiner Zufall, wenn man denn an Zufälle glaubte. Matt hatte seinen schwarzen Mercedes zwei Straßen weiter abgestellt und befand sich auf raschem Weg zu einer seiner devot ihm zugehörigen Frauen. Die Ärztin kannte er schon eine ganze Weile und besuchte sie regelmäßig oder bestellte sie seinerseits an ihm genehme Orte, auch in die Waldhütte hatte er sie schon kommen lassen. Er wusste, die hart arbeitende Frau liebte ihn, man konnte getrost sagen, sie war ihm im Spiel um Macht, Dominanz und Ergebung verfallen. Er hatte ihr befohlen, alles zu besorgen und bereitzuhalten, was er für sie benötigen würde, er hatte also selber nichts als seine Schlinge dabei, die er immer bei sich trug. Er ging nicht leichtfertig mit den Gefühlen der Frauen um, die er in seiner weiteren Peripherie hatte, auch Charlene besuchte er regelmäßig, er wusste, sie würde sonst wirklich leiden. Er hatte seine Frauen gezähmt und an sich gewöhnt, nun war er auch für sie verantwortlich, und dieser Verantwortung stellte er sich gerne. Er war nicht verheiratet, er fühlte sich frei und damit mächtig, denn er war es nicht nur geschäftlich, sondern damit auch privat. Keine Frau auf diesem Planeten hatte Macht über ihn, aber das hieß nicht, dass er für diese Frauen nicht eine starke Zuneigung hegte, die manchmal sogar er als Liebe bezeichnete. Die Frauen wiederum hatten ihre Selbstkontrolle an ihn abgegeben, zwei bisher völlig und ein paar wenige weitere in Teilbereichen, sie hatten sich ihm in Liebe ergeben, ein Gefühl, dass noch wesentlich stärker werden konnte als in einer normalen Liebesbeziehung, das war Matt klar, und das war auch sein Ziel bei manchen Frauen. Er konnte es in ihren Augen lesen, manchmal bettelten sie ihn um Schläge geradezu an, auch wenn sie sich gegen ihn heftig wehrten. Die Psychologie der menschlichen Lust war komplex, ein ausgewogenes Maß an sadistischem Zwang und liebevollem Umgang war für manche der Frauen ein einzigartiges Erlebnis. Matt wusste nicht, wie er das bezeichnen sollte, auch vor sich selber nicht. Aber dann war es, als würde er nicht nur in seinem Bewusstsein, sondern auch in dem der Frau weilen und genau fühlen können, was sie wirklich brauchte, wonach sie sich wirklich sehnte unter all den Schichten der gesellschaftlichen Anpassung und Erziehung. Wenn er selber eine devote Seite in sich besaß, dann war sie so gering ausgeprägt, dass er sie nicht als solche wahrnehmen konnte, und er stieß seinerseits auch in aller Regel auf Frauen, die sehr devot veranlagt waren, die er in dieser Hinsicht nur noch befreien musste. Aber er besaß auch eine sehr liebevolle Seite, er konnte seine Frauen wirklich gut auffangen nach einer Sitzung mit ihm. Vielleicht war das das Devote in ihm selbst, das wusste er nicht. Manche Frauen hatte er nur für einige Monate, dann führten ihre Lebenswege wieder auseinander. Manche Frauen führte er als sein Eigen für Jahre, Jahre, in denen sie noch nicht einmal seinen wahren Namen kannten. Er wusste nicht, wie er das bezeichnen sollte, aber bei manchen Frauen handelte er, als wären er und sie ein gemeinsames Bewusstsein, dann konnte er auch erfühlen, wie sehr die Frau noch wirklich an ihm hing. Er mochte diese ihm eigene Fähigkeit nicht einfach benennen als Empathie, er beließ es lieber bei dieser selbst für ihn vagen Umschreibung.

Matt wechselte in Gedanken versunken mit raschen, weit ausgreifenden Schritten die schmale Wohnstraße in Düsseldorfs vornehmer Stadtwohngegend direkt am Rhein, in Oberkassel. Mit leicht vorgebeugten Schultern und gesenktem Gesicht wirkte er, als würde er sich gegen einen Sturm stellen, aber er war nur in seine eigenen Gedanken und Reflexionen versunken. Er hatte ein gutes Geschäft abgeschlossen, im Finanzbereich war er geschickt und risikobereit, ein Raubfisch ganz sicher. Er wusste, sein Testosteron versetzte ihn in die Bereitschaft, ein Risiko über alle Vernunft hinweg anzunehmen. Gerade im Finanzwesen, das nach wie vor von Männern dominiert wurde, war Testosteron eine überaus wichtige Triebfeder, und das männliche Sexualhormon war dafür im Bewusstsein der Gesellschaft noch nicht einmal so bekannt. Ein Erfolg einer Aktie motivierte die Börsianer, es dem Glücklichen gleich zu tun und es mit dieser Aktie ebenfalls zu versuchen. Diese Risikobereitschaft bei der einzelnen Transaktion war die Auswirkung des Testosterons, diese Aktie stieg und stieg, sie weckte die Begehrlichkeiten der beteiligten Börsianer wie eine schöne Frau. Die Männer in Anzug und Krawatte, die so kühl geschäftsmäßig wirkten, verhielten sich in Wahrheit nach demselben Beuteschema, mit dem sie eine schöne Frau ansahen. Oft ersetzte der risikoreiche Handel mit dem An- und Verkauf von Aktien sogar den entsprechenden Umgang dieser Männer mit den von ihnen begehrten Frauen, den sie sich vielleicht nur erträumen konnten. Oft waren diese Männer in der Wirklichkeit nicht in der Lage, sich eine begehrenswerte Frau auch zu greifen. Die gesellschaftliche Normierung, private Kompromisse und Verpflichtungen und sehr häufig auch einfach mangelnder Mut oder grundsätzlicher, tief sitzender Zweifel an der eigenen Manneskraft, das alles waren Gründe für so ein Verhalten der Überzahl der Männer auf diesem Parkett. Das tiefsitzende Schönheitsideal, das fest im kollektiven Empfinden der Gesellschaft verankert war, tat sein Übriges. Matt kannte viele der Börsianer persönlich, er wusste das aus eigener Anschauung. Der Handel mit Aktien ersetzte ihnen den Fick mit einer begehrenswerten Frau. Fand so etwas in großem Stil statt, dann nannte man das eine Blase, der Wert der Aktie auf dem Börsenparkett überstieg dann manchmal weit ihren realen Wert. Untersuchungen nach dem Börsencrash 2008 hatten genau diesen Mechanismus frei gelegt, und daraus hatte auch Matt gelernt. Er musste lächeln. Frauen besaßen wenig Testosteron, das war manchmal ihre Stärke und manchmal auch ihre Schwäche.

Matt besaß unter anderem auch einen Börsenschein, er war also berechtigt, direkt an der Frankfurter Aktienbörse zu spekulieren. Er hatte von einem seiner Geschäftspartner einen Wink bekommen und gehandelt, mit Erfolg. Der Erfolg, so sinnierte er, bestand darin, diesen eigentlich fiktiven Wert einer Aktie zu mehren und ihn in klingende Münze umzuwandeln, bevor die Aktie abstürzen konnte. Das war ihm wieder einmal gelungen, aber das war bei weitem nicht immer so. Matt empfand sich als nicht den Regeln der Gesellschaft unterworfen, auch in diesem Bereich bedeutete das für ihn eine gewisse Überlegenheit. Er handelte gewiss risikobereit, aber er musste seine Triebe nicht unterdrücken. Das befähigte ihn dazu, auch im hitzigsten Handel auf dem Börsenparkett einen kühlen Kopf zu bewahren. Seine Fähigkeit, komplexe logische und nichtlineare Muster zu erkennen, tat ihr Übriges, genauso wie seine blitzschnelle Auffassungsgabe dabei. Er hatte die Aktien rechtzeitig abstoßen können heute Vormittag, er roch es quasi, sie würden heute Nachmittag schon fallen. Dieser Handel bedeutete auch für einen wie ihn den Erwerb von Geld in einem Maße, wie er dafür vielleicht einen Monat harter Arbeit hätte ansetzen müssen. Er war also bester Laune und hatte beschlossen, sich nach Düsseldorf zu begeben und seiner Chilly einen Besuch abzustatten.

Matt musste unvermutet einer alten Dame mit Hündchen an der Leine ausweichen und sah stirnrunzelnd auf. Er stand noch immer unter Strom, der erfolgreich abgeschlossene Handel versetzte ihn quasi in einen Testosteronrausch. Er hätte die alte Dame fast überrannt.

Dabei fiel ihm etwas weiter vor ihm eine junge Frau auf. Sie sprang gerade elastisch von ihrem Fahrrad ab und führte es geschickt bis an die Eingangstür in eines der alten, stuckverzierten Reihenhäuser aus der Barockzeit. Ihre geschmeidigen Schritte und der Sprung hatten ihren sehr kurzen Rock leicht verschoben, Matts Augen fanden ruckartig ins Hier und Jetzt zurück. Sie setzte ihre schlanken, ansehnlichen Beine so mit einer unabsichtlich wirkenden, natürlichen Grazie in Szene, sie warf die langen, schwarzen Haare energisch zurück, ihren ganzen schlanken Körper erfüllte eine gespannte, fröhliche Energie. Matt sah ihr lächelnd hinterher. Sie war alles in allem einfach interessant, leuchtend, eine junge, lebensfrohe Persönlichkeit strahlte aus ihren dunklen Augen, er brauchte das Lächeln auf ihren Lippen nicht zu sehen, ihr ganzer Körper strahlte diese unverbrauchte Frische aus.

Sie verschwand in dem Gebäude, und die schwere Holztür hatte sich noch nicht ganz wieder geschlossen, da hielt ein Mann sie fest. Ein unauffällig in schwarz gekleideter Mann, der genauso schnell, wie er in Matts Gesichtsfeld aufgetaucht war, auch schon fast verstohlen wirkend ebenfalls im Haus verschwand. Matts Sinne registrierten diese Handlung blitzschnell, er wusste es sofort und sicher, da stimmte etwas nicht. Und seine Reaktion war ebenso unvermittelt und sicher, er handelte rein aus dem Bauch heraus, intuitiv, er spürte die Gefahr förmlich dräunend um sich selbst herum. Vielleicht hatte die junge Frau ihn mit ihrem natürlichen Charme bezaubert, vielleicht war es ein Schutzreflex, wie er ihn gehabt hätte, wenn er ein Rehkitz im hohen Gras versteckt gefunden hätte. Später wusste er das selber nicht mehr, aber er handelte sofort.

Matt war nur wenige Sekunden später an dem Haus angelangt. Normalerweise steckte er seine Nase nicht in fremde Angelegenheiten, aber irgendetwas ließ ihn hier und jetzt anders handeln. Er besah sich kurz und scharf das Schloss der Haustür und fand, dass es ein altmodisches Türschloss war. Dabei angelte er schon in seiner Manteltasche nach seinem Schlüssel, an dem er einen kleinen Dietrich hängen hatte. Er brauchte ein paar Minuten konzentrierter und unauffälliger Arbeit, dann sprang die Zarge zurück und die Tür war offen. Er schlüpfte rasch in die Dunkelheit des Treppenhauses.

Noch während er die schwere Tür leise hinter sich zu fallen ließ, hörte er Geräusche aus dem ersten Stock. Leises Schreien, schwere Schritte, dann ein Poltern. Eine Tür fiel zu. Diese Geräuschkulisse genügte seinen angespannten Sinnen, er sah förmlich vor sich, was da passierte, wenn es auch in schwarz-weißen Bildern vor seinem inneren Auge vorbei raste. Blitzschnell spurtete er die Treppe übers Eck nach oben und verhielt vor der jetzt gerade geschlossenen Eingangstür in eine Wohnung. Er neigte sein Ohr gegen die Tür, und was er hörte, war eindeutig, eindeutiger konnte es nicht mehr werden. Ein Fahrrad fiel klappernd auf einen Holzboden und rutschte ein ganzes Stück. Eine Frau schrie auf, eine helle, junge Frauenstimme, er hörte die schweren Schritte eines anderen, eindeutig eines Mannes. Er hörte, wie er die Frau anfuhr, wie er sie hochzureißen schien, ihren Schreien nach an ihren Haaren. Er schleifte sie über den Boden und warf sie auf etwas Nachgiebiges, ein Bett oder ein Sofa. Matt hatte die Situation vor seinem inneren Auge, als wäre er in der Wohnung, immer noch in schwarz-weiß, als wäre seine Phantasie eine Kamera mit einem entsprechend eingelegten Filmmaterial. Während er seinen Dietrich erneut einsetzte, hörte er das gepeinigte Schluchzen der Frau, jetzt an derselben Stelle bleibend, ihr leises Zappeln durch die Tür. Er hörte, wie ihr ihre Kleidung mit einem lauten Knirschen vom Leib gerissen wurde. Sie schrie auf, oder zumindest versuchte sie es, denn dann war ihr Schreien nur noch sehr gedämpft zu hören, der Mann musste sie sofort geknebelt haben. Dann wurde ihr Schreien lauter durch den Knebel, panischer, und sie schrie einmal so gepeinigt auf, dass es Matt kalt überlief, der Mann tat dieser jungen Frau gerade eine entsetzliche Gewalt an, und in diesem Moment sprang vor Matt die Tür mit einem leisen Klicken auf.

Er öffnete die Tür und konnte sofort die Lage übersehen. Die Frau war grob und hastig mit ausgebreiteten Armen an ihrem Bett fixiert worden, auf das er durch einen Wohnraum mit dem umgeworfenen Fahrrad und eine geöffnete Tür hindurch in einem Schlafzimmer sehen konnte. Der Mann hatte sie mit Drähten um die schmalen Handgelenke an ihr eigenes Bett gefesselt und sich massig über ihren nackten, nur halb entkleideten, schmalen Leib geworfen. Er war bereits in sie eingedrungen, wie ihr Schrei es Matt bereits hatte wissen lassen, und stieß sie nun rhythmisch hart nach oben.

Matt war für einen Moment nicht in der Lage, sich zu bewegen. Sie hatte ihren Kopf zur Seite gedreht, starrte blicklos ins Leere, sie erschien ihm nicht mehr von Leben erfüllt zu sein als eine Puppe. Matt hatte niemals in einem Krieg gekämpft, aber ihm war auf der Stelle klar, dass die Frau sich in ihr ureigenes Innerstes zurückgezogen hatte, in ihr letztes Zuhause, dass diese Form der Gewalt gegen ihren Leib und ihre Seele in ihr verwüstetes Land schuf. Als er die Geräusche gehört hatte, hatte er den Schrecken kognitiv schon begriffen, aber erst jetzt, da er es auch mit eigenen Augen sehen konnte, erfasste er das wirkliche, reale Grauen, das die junge Frau fest gepackt hielt. Er musste nicht in ihre Gesichtszüge sehen, die leblos erstarrt und bar jedes Ausdrucks waren, er sah es an ihren fest angespannten Gliedmaßen, ihrer ungeheuer flachen und schnellen Atmung. Von Verstandesseite her wusste er sehr wohl, dass er an ihrem jetzigen Schicksal keine Schuld trug, aber sein Bauch sagte ihm etwas völlig anderes. Sein Bauchgefühl schaltete die Logik aus. Er verstand etwas von Lust und Angst, von Gewalt und Zwang, aber er würde dennoch niemals verstehen, wie ein Mann an einer so unter ihm liegenden Frau Gefallen finden konnte und darüber hinaus sogar eine triebhafte Befriedigung seiner sexuellen Gelüste. Die Angst war ein starkes Stimulans, sie bewirkte, dass jede Menge Hormone ausgeschüttet wurden, aber eine derartige Panik war wie ein verheerender flächiger Großbrand aller ihrer lebenserhaltenden Systeme, angefangen bei ihrem Geist und ihrer Seele. Der Mann hatte zugegriffen, bediente sich brutal an ihrer Mitte, am Mittelpunkt seines Interesses an ihr, hielt ihren panikstarren Leib auf Spannung, genoss diese Art ihrer Spannung sogar. Und die Frau unter ihm haushaltete sichtbar mit ihrer noch verbliebenen Energie, aber lange würde sie ihm und seinem Wüten in ihr nicht mehr standhalten können. Gleich würde ihr Leib brechen, weich werden, und damit auch ihr Geist. Gleich würde er zu ihrem innersten Kern durchdringen, den sie noch beschützte, und dann würde die Gewalt ihre weiche Seele verschlingen.

So eigenartig es sich bei Matts Vorlieben und Ansichten, bei seinem Tun, seinem Handeln an Frauen  auch anhörte, Matt war noch niemals Zeuge einer solchen Szene geworden. Wenn er eine Frau in seinen Händen hielt, in seiner Gewalt hatte, dann war er sich ihrer Schönheit, sowohl ihrer inneren wie ihrer äußeren, ständig bewusst, bei allem, was er mit ihr auch tat. Er schonte sie keineswegs, und die Grenze, an der er sich zusammen mit der Frau entlang bewegte, war haarfein, aber er kannte sie genau, und es würde ihm wirklich niemals in den Sinn kommen, diese Schönheit zu brechen. Es war für ihn schwer, es einem anderen zu erklären, aber er trat in eine Art Synergie, Koexistenz mit der unverwechselbaren Schönheit der Frau, die er nahm. Er war gemeinsam mit ihr dort, wo er sie hin brachte, er lebte und atmete in diesen Momenten dort genauso wie sie. Es war wirklich niemals sein Ziel gewesen, die Frau, mit der er sich befasste, zu zerstören. Soviel war völlig sicher.

Der Mann war so vertieft in sein Handeln, dass er Matt hinter sich völlig überhörte. Matt zögerte aufgrund der Überflutung mit Reizen und Gedanken dazu einige wertvolle Sekunden lang. Er hörte den Mann keuchen, immer lauter stöhnen, hörte, wie er ihr Schimpfworte ins Ohr raunte und sie dabei noch härter stieß, er hörte das Reiben Haut über Haut, das Klatschen Haut auf Haut, wenn er gegen ihr Becken stieß. Sein unartikuliertes Grunzen wurde zunehmend vollends enthemmt. Das riss Matt dann endlich aus seiner Erstarrung. Wie lang hatten sich diese wenigen Sekunden nun für ihn hingezogen? Und wie lang waren diese wenigen Momente wohl für die Frau, jetzt, da sie jeder Mut verlassen haben musste und ihre Kraft nicht mehr ausreichen würde, weil der Wunsch, sich endgültig aufzugeben, in ihr übermächtig wurde? Wie lang kam ihr diese kurze Zeit wohl vor, wo sie, in ihrer vertrauten Umgebung überwältigt, trotz dieses Umstandes nicht mehr stark genug sein konnte?

Matt schloss rasch die Tür und ging leise wie ein Raubtier und ebenso angespannt bis an die Schlafzimmertür. Entsetzte, angstgeweitete Augen, in Tränen schwimmend, und ihr starrer, leerer Blick, im übermächtigen Griff der Panik fest erstarrt, so sah sie in seine ruhigen Augen, ohne dabei irgendetwas zu sehen. Ihr zierlicher Leib wurde hart gestoßen, er nahm die Panik und den Schmerz der Frau so überdeutlich wahr, als würde er das tun. Als würde er sie auf dem Bett vor sich vergewaltigen. Aber so etwas tat er keine Frau an, so wie der Vergewaltiger vor ihm tat er keiner Frau Gewalt an. Er wusste, dieses Erlebnis würde das weiche Gemüt der jungen Frau brechen, sie hatte dem nichts entgegen zu setzen, keine Lebenserfahrung, keine innere Härte, keinen geschulten Verstand oder sichere Emotionen, gar nichts. Er musste nicht lange überlegen.

Er war mit zwei Schritten am Bett und riss den Mann am Kragen mit einem harten Ruck hoch. Der Mann gab ein überraschtes Keuchen von sich. Er war ebenfalls jung und gut trainiert, aber Matts schnelles, entschlossenes Handeln gab ihm den entscheidenden Überraschungsvorteil. Er riss den Körper des fremden Angreifers ganz hoch. Der Kopf fuhr zu ihm herum, der Mann richtete sich unwillkürlich auf seine Knie im Bett auf, riss sein Geschlecht aus der Frau dabei, unwillkürlich in einer für einen Mann typisch aussehenden Stellung über ihrem Körper ein neues Gleichgewicht suchend, halb über sie gebeugt.

„Was, zum Teufel…“, begann er, zu sprechen, und wurde von einem harten Boxhieb von Matt einfach aus dem Bett geworfen. Matt schlug sofort zu, auch da musste er nicht denken. Schnelles Handeln entschied über den Erfolg seines Eingreifens. Am Unterkiefer getroffen fiel der Kerl auf der anderen Seite des Bettes herunter und schlug schwer auf dem Boden auf. Sofort war Matt bei ihm, der überraschte Mann bot ihm ein leichtes Ziel. Matt konnte beileibe nicht überragend gut boxen, für so ein Training hatte er weder Zeit noch Muße genug, aber er war trainiert im Abwehrkampf Mann gegen Mann. Er riss den benommenen Mann wieder am Pullover hoch und versetzte ihm einen weiteren Hieb, der ebenso mühelos sein Ziel an seinem Unterkiefer fand, so hart, dass er seinen Kiefer knacken hören konnte. Der Mann sackte halb zusammen, wurde von Matt aber sofort auf die schwankenden Füße gerissen. Matt konnte sehen, wie der Mann mit der Zunge unwillkürlich prüfte, ob seine Zähne noch alle fest saßen.

„Raus hier, du mieses, feiges Stück Dreck“, zischte er ihn an, „bevor ich es mir doch noch anders überlege und die Polizei rufe. Mach, dass du Land gewinnst, und sollte ich dein Gesicht noch ein einziges Mal wieder sehen, dann gnade dir Gott!“ Der Mann blutete aus einer Platzwunde auf seiner Unterlippe, er rappelte sich mühsam auf und stierte Matt mit umflorten, erschrockenen Augen an. Dann drehte er sich wortlos um und taumelte aus dem Raum, verließ mehr schwankend als wirklich rennend den Tatort seines Verbrechens. Matt ging ihm ruhig hinterher und sah ihm nach, wie er die Treppen herunter hastete, ihm noch einen panikerfüllten Blick zuwarf und dann verschwand. Er schloss ruhig die Tür und wandte sich der vergewaltigten Frau zu.

Matt wusste nicht recht, was er jetzt tun sollte, in einer solchen Lage hatte er sich noch nie befunden. Die Frau lag reglos auf dem Bett, atmete noch immer flach und sehr hochfrequent, die Beine auseinander gezwungen, den Kopf auf die Seite gedreht, ihre Augen starrten blicklos geradeaus.  Er sah sie unschlüssig an und ging ruhig an dem Bett vorbei, sah aus dem Fenster zur Straße hinaus. Er sah den Mann leicht taumelnd die Straße überqueren und dabei noch seine Hose richten. Scheinbar hatte er jetzt erst bemerkt, dass sie noch auf Halbmast gehangen hatte, genauso wie sein Schwanz, als er die Wohnung so überhastet verlassen hatte. Er schüttelte leicht den Kopf und sah ihm nachdenklich nach.

Der Unterschied zwischen dem, was er mit seinen Frauen machte und dem, was sich hier gerade abgespielt hatte, war für ihn mehr als offensichtlich. Er fügte seinen Frauen Schmerzen zu, gewiss, und er jagte ihnen auch bewusst Angst ein, aber er nahm ihnen niemals jegliche Hoffnung. Angst war ein starkes Stimulans für den ganzen Körper, sie bereitete jedes Lebewesen auf diesem Planeten mit einem komplexen Bewusstsein auf eine Kampf- oder eine Fluchtsituation vor. Stresshormone versetzten den ganzen Körper in einen gespannten Erregungszustand, und der Mensch als soziales Lebewesen war darauf konditioniert, diese Angst auch zu kommunizieren, entweder durch seine Reaktionen, seinen Gesichtsausdruck oder durch die Sprache. Er war darauf ausgelegt, im sozialen Sinn um Schutz zu bitten. Matt hatte sich viel mit diesen Dingen beschäftigt, und das aus gutem Grund. Er wollte das Denken der Frauen verändern, und das konnte er nur, wenn ihr Angstniveau so steuern konnte, dass die Frauen zwar ein starkes nervöses Erregungsniveau erreichten, aber in ihrer Handlungsfähigkeit, der Abrufbarkeit ihrer Leistungsfähigkeit, noch nicht zu sehr eingeschränkt waren. Wenn er sich einigermaßen darüber im Klaren war, welche Risiken die betreffende Frau wohl in ihrem Leben schon bewältigt hatte, und darüber hinaus in seiner Einschätzung ihrer Kompetenz, dieser Situation standhalten zu können, nicht ganz daneben lag, dann wurde die Angst produktiv, sowohl für die betroffene Frau wie auch für ihn. Diese Erfahrung der Frau, dass sie sich in einer akuten Gefahrensituation befand, die sie aber bewältigen konnte, wenn sie sich ihm völlig unterwarf, führte dann zu einer von ihm erwünschten Steigerung ihres Lebensgefühls und damit auch seines Lebensgefühls. Der Kick, der Moment, in dem diese starke Stressphase, diese starke Anspannung in ihr umschlug in eine Befreiung von dieser Angstphase, der ließ die Frauen dann fliegen und ihn mit ihr. Matt hatte es gelernt, zu erkennen, wann dieser Punkt bei der Frau eintrat, und er war die ganze Zeit bei ihr und richtete sich nach ihren Reaktionen. Deswegen redete er mit ihnen, machte ihnen ihre Situation kognitiv klar, und deswegen duldete er keinerlei Abschweifung, die Aufmerksamkeit der Frau musste sich immer auf ihn und sein Tun richten. Trotz aller Gewalt und trotz seiner übermächtigen Dominanz verschmolz er mit der Frau.

Hier hatte er nun völlig unverhofft vor Augen, was passierte, wenn ein Mann sich nach diesen Gesichtspunkten nicht richtete und sich einfach von der Frau nahm, was er haben wollte. Die Angst der jungen Frau hatte sich zur Panik ausgewachsen, sie war zu der Überzeugung gelangt, dass sie sich selbst nicht mehr erhalten konnte, und alles, was ihr geblieben war, war, sich in ihr ureigenes Innerstes zurück zu ziehen und diesen letzten Bereich so lange wie möglich vor der überwältigend bedrohlichen Außenwelt zu verteidigen. Der Mann hatte dieser jungen Frau ein schweres psychisches Trauma zugefügt, er hatte ihren ureigenen Intimbereich in mehreren Formen schwerstens verletzt, einmal, indem er sie in ihrem persönlichen Rückzugsort, ihrem Sicherheitsbereich angegriffen hatte, dann, indem er ihren Körper instrumentalisiert hatte und zuletzt, indem er das, was dabei in ihr vorging, völlig ignoriert hatte. Diese Angststarre, die rasende Panik, in der sie sich befand, erlebte sie als unüberwindbar, und das würde sie für immer verändern.

Matt seufzte leise auf. Vielleicht lag es daran, dass er seine eigenen Wertmaßstäbe besaß, dass er sie nicht von der Gesellschaft bestimmen ließ. Vielleicht lag es auch daran, dass er schon viele Frauen an einem Punkt kurz vor diesem erlebt hatte. Vielleicht mochte er die junge Frau auch ganz einfach, er wusste es selber nicht. Aber die Art der Gesellschaft, mit derart traumatisierten Frauen umzugehen, verstärkte ihr Trauma gewissermaßen noch, und auch das war ihm sehr bewusst. Frauen verstärkten mit ihrer mitleidigen oder mitfühlenden Reaktion auf diesen Vorgang das eigene Erleben der Frau, sie sagten ihr damit, dass sie richtig fühlte. Und Männer wandten sich in aller Regel von derart traumatisierten Frauen zumindest innerlich ab, sie distanzierten sich von diesem Vorgang und suggerierten der betroffenen Frau damit, dass die sie umgebenden Männer an diesem Vorgang keine Schuld trugen, dass sie selber so niemals gehandelt hätten. Damit lief die Frau, wenn sie nicht wirklich stark war, Gefahr, sich selbst zumindest als hilfloses Opfer eines einzelnen gewaltbereiten Mannes zu sehen, oder sie gewann sogar unbewusst den Eindruck, dass sie durch eigenes Fehlverhalten die Gewaltbereitschaft des Mannes erst ausgelöst hatte. Die gesellschaftliche Normierung hatte die Männer unfähig dazu gemacht, sich als Vertreter desselben Geschlechtes aktiv und bewusst um die Frau zu kümmern. Es ging sie einfach nichts an, eine fremde Frau ging sie nichts an, das war eine erschütternde Wahrheit.

Die eigentliche Wahrheit dahinter war die, dass alle Männer den Keim für ein solches Handeln in sich trugen, manche mehr, manche weniger, aber es war im Mann als Verhaltensmuster angelegt. Der jungen Frau würde es nicht wirklich helfen, in Schutz, in Gewahrsam genommen zu werden. Wenn er sie jetzt einfach losbinden und trösten würde, die Polizei rufen würde, würde erst einmal eine Institution sie vereinnahmen. In der Zeit, in der sie sich beruhigen konnte, das Ganze sich in ihr legen und sie Abstand gewinnen konnte, würden sich auch diese unbewussten Vorgänge in ihr festigen. Sie würde schwer an diesem Trauma leiden, vielleicht würde sie unfähig werden, jemals wieder ein echtes Vertrauensverhältnis zu einem Mann aufzubauen. Diesen einen Vorfall, auch, wenn er ihn jetzt vorzeitig abgebrochen hatte, würde sie ihr ganzes weiteres Leben lang mit sich und in sich tragen, tief in sich versteckt, ohne dass man sie dort so ohne weiteres erreichen konnte.

Aber jetzt lag sie noch völlig offen vor ihm, beziehungsweise im Moment hinter ihm. Jetzt konnte er ihr als ein Mann, der zu einer solchen Tat ebenso fähig war und der sich dessen auch bewusst war, beweisen, dass er sich im gegebenen Falle anders entscheiden würde. Er konnte einen Kontrapunkt zu dem Handeln seines Vorgängers vorhin setzen, wenn er sich jetzt eben nicht abwandte und weg sah.  Wenn er es jetzt schaffen würde, in ihr Vertrauen zu ihm zu wecken, dann würde sie es vielleicht auch wieder in alle Männer haben können und das eben Vorgefallene als einmaligen, wenn auch schmerzhaften Vorgang ablegen können. Er seufzte leise auf. So etwas hatte er für heute wirklich nicht geplant, er hatte vorgesehen, sich ablenken und ausleben zu können. Aber er war an dem Schicksal dieser Frau nicht mehr unbeteiligt, als Zuschauer und als Eingreifender, als ihr Retter, war er nicht mehr unbeteiligt, hatte er ihr gegenüber auch eine Verantwortung. Und auch, wenn ihm das gerade gar nicht in den Kram passen wollte, wollte er sich dieser Verantwortung auch nicht entziehen. Er würde auf seine Weise versuchen, ihr zu helfen, und vielleicht würde er damit Erfolg haben. Das hoffte er zumindest.

Er senkte seufzend den Blick und zog sein kleines Smartphone hervor. Dabei verzogen sich seine Mundwinkel kurz und leicht nach oben, ein angedeutetes Lächeln, als er daran denken musste, dass so ziemlich jeder Zeuge dieser Szene, ob Mann oder Frau, empört aufschreien würde bei dem, was er nun zu tun gedachte. So etwas sollte man doch nun wirklich nicht tun, man könnte ja über vieles reden, aber bei so etwas… Ja, bei so etwas?, würde er dann ungerührt nachhaken. Er war eben nicht ‚man‘. Seine Bereitschaft zu ‚gesellschaftlich richtigem Verhalten‘ war ohnehin nur sehr schwach ausgeprägt. Doch jetzt einfach zu gehen war keine Option für ihn. Die Frage, die sich für ihn aus dieser unerwarteten Wendung der Ereignisse ergab, war für ihn eigentlich keine. Er drückte eine Kurzwahl. Am anderen Ende meldete sich sofort seine Charlene.

„Herr, wie schön, deine Stimme zu hören“, begrüßte sie ihn mit diesem leicht rauchigen Timbre in ihrer feinen Stimme, eine Frauenstimme mit einer individuellen Klasse, die ihn immer wieder neu anzog. Er schloss leicht die Augen. Er war auf dem Weg zu ihr, weil sie ihn immer wieder neu faszinieren konnte, er hatte ihr Bild vor seinem inneren Auge wie das einer Rose, die in einem Park blühte, für alle Augen sichtbar, aber sie war seine Rose. Das würde morgen immer noch so sein, und es war schon immer so gewesen, seitdem er ihr in die Augen gesehen hatte.

„Liebes, ich werde aufgehalten“, informierte er sie trotz seiner Gedanken sachlich und zügig. „Du solltest bitte deinen Dienst morgen absagen, kannst du das?“

„Ja, Herr, natürlich“, kam ihre Antwort prompt und freundlich. Sie reagierte nie eilfertig, aber fast immer so, wie er es sehen wollte an ihr. Das schmückte sie in seinen Augen ungemein. Er liebte diese ruhige innere Geschlossenheit, die sie ausstrahlte.

„Bleibe bitte am Handy“, fuhr er mit leiser Stimme fort. „es kann sein, dass du mir helfen kommen musst, dann bringe bitte deine Tasche mit, sei so lieb. Ich bin dir ganz nahe, spätestens heute Nacht bin ich bei dir, Liebes.“ Er ballte dabei unwillkürlich seine Faust, mit der er eben zugeschlagen hatte, unwillkürlich mit voller Schlagkraft aus der Schulter. Er hatte es nicht auf einen Kampf ankommen lassen wollen, deswegen war unter seinen präzisen Hieben die Haut auf seiner Hand aufgeschürft und seine Handwurzelknochen schmerzten. Aber andererseits war er auch wieder gottfroh, dass er diesen blöden, verdammten Kerl jetzt nicht bewusstlos hier liegen hatte, hier hätte er ihn nun gar nicht mehr brauchen können, er hätte jetzt nur Umstände mit ihm gehabt. Nach seinem Empfinden hatte er das für die Frau nach Männerart geregelt, der Kerl hatte sie überfallen und trug sich jetzt mit einer Gehirnerschütterung und lockeren Zähnen durch seine Schläge herum. Das, so fand er, war ausreichend als Strafe und auch als Denkzettel.

„Gut, Herr“, hörte er derweil Chillys Stimme durch das Handy kommen. Sie war eine erfahrene, patente Ärztin, sie hatte sehr schnell erfasst, was er wie von ihr erwartet hatte und verhielt sich danach, wie auch jetzt. Er hätte sich jederzeit bei ihr unter das Messer gelegt…. Aber seine Gedanken schweiften schon wieder ab, hin zu ihr. Hinter ihm lag die junge Frau, er konnte ihren schnellen, leisen Atem hören, er musste sich um sie kümmern, und zwar sofort.

„Bis gleich, Liebes“, verabschiedete er seine frei lebende Frau und ließ auch jetzt sein Bedauern, nicht bei ihr sein zu können, nicht durch seine Stimme durchklingen. Sie wusste das, sie brauchte keine Bestätigung von ihm. Er legte auf und drehte sich zurück ins Zimmer.

Nina, Tag der Gefangennahme, Teil 8: Ein geiler Fick

 

Aber dieser erste Fick war ja auch nur die Vorbereitung für den zweiten, eigentlichen. Er glitt wieder leise stöhnend wie geschmiert in ihren Arsch, bis die Wellen der Erregung in ihm wieder abgeflaut waren, weg gingen sie bei seinem Vorhaben jetzt nicht mehr. Er holte  wortlos vom Tischchen einen Elektrodildo. Sie wusste kaum, was und wie ihr geschah, als er ihr diesen in den jetzt wieder klaffenden After bohrte, zu groß war noch der Schock. Er schaltete den Wandler ein.

Der noch schwache Stromstoß jagte durch ihren After, ihre rotglühenden Backen, die sich schon fast wieder kalt anfühlten. Ihr Körper wurde in den Fesseln zusammengezogen und streckte sich, als er abschaltete. Erst dann gellte ihr Schrei auf.

„Neeeiiiiin!”

Als sie losschrie, stopfte er ihr den Knebel wieder so weit wie möglich in den Mund und befestigte ihn. Jetzt war von ihr nur noch ein unterdrücktes Stöhnen zu hören.

Nicht, dass er Befürchtungen hegte, dass man sie hier hören könnte. Es machte ihm einfach Spaß, sie zu knebeln. Was konnte schon schöner sein, als eine gequälte Frau unter den Händen zu haben, die in einen Knebel stöhnt? Außerdem hatte er ihr auf diese Weise die Erleichterung des Schreiens für eine Weile genommen

Sie musste jetzt wahnsinnige Schmerzen haben.

Wieder kämpfte sie unter den Schmerzen gegen ihre Fesseln an, versuchte sich zu drehen und seinen Händen zu entkommen. Schließlich gab sie auf und lag wieder ruhig in Ihren Fesseln.

Dann spreizte er mit einer Hand ihre Schamlippen weit auf und schob sein Glied langsam, aber stetig so tief wie möglich in sie hinein. Er fühlte, was ihm seine Finger schon bestätigt hatten. Ihre Scheide war sehr eng, bereits durch seine Brutalität erregt, er dehnte sie mit seinem Geschlecht recht deutlich auf. Nicht, dass es ihn wirklich Kraft kostete, in sie einzudringen, aber er musste schon eine dosierte Kraft einsetzen. Unter normalen Umständen wäre er wohl für sie zu groß gewesen, wenn sie nicht wirklich erregt gewesen wäre, hätte sie ihn abgewehrt. Jetzt aber blieb sie ruhig und schwer atmend liegen, jetzt war diese Handlung fast schon mit einem zärtlichen Gefühl für sie verbunden. Er seufzte tief auf vor Wohlbehagen, das war ein durch und durch erregendes Gefühl voller Macht, dass seine Sklavin nun seinen Schwanz endlich in ihrem engen Kanal hatte. Genau dort gehörte er auch hin.

Durch die dünne Haut zwischen Vagina und After konnte er den Dildo fühlen und schaltete seine Vibration ein. Als er diesen jetzt bewegte, reizte er sich in ihr drin, ohne sich selbst zu bewegen. Dadurch konnte er es sehr lange aushalten, für sie war es nur eine weitere unangenehme Folter.

Er drehte den Stromregler an dem Dildo zurück und schaltete den Strom erneut ein. Die Stromstärke hatte er so gewählt, dass er den Strom länger fließen lassen konnte, er kribbelte eigentlich nur noch. Aber Ninas ganzer Körper verfiel trotzdem in Zuckungen und Vibrationen, die sich natürlich auch auf ihre Scheide übertrugen und damit seinen Schwanz reizten und massierten.

Als seine Erregung kurz vor dem Höhepunkt stand, stieß er mit dem Dildo ein paar Mal zu und drückte mit der freien Hand die Finger um ihre Brustwarze fest zusammen. Er fühlte, wie sie erneut kurz ohnmächtig wurde, doch ihr Körper zuckte immer noch, als er sich in einer gewaltigen Explosion in sie entlud. Er konnte gerade noch den Strom abschalten, ehe er sich auf sie sinken ließ, um sich keuchend zu erholen. Er schloss kurz die Augen, da sie passenderweise bewusstlos war, durfte er sich diesem Gefühl voll hingeben und sich auf ihrem keuchenden, zierlichen Körper liegend ausruhen und ein wenig entspannen.

Er war wieder vor ihr fit und zog sein Glied aus ihrer Scheide. Es war immer noch steif, er war immer noch heiß auf die durchgezogene, phantastisch zugerittene Frau auf dem Tisch vor sich. Er zog der bewusstlosen Frau den Ballknebel aus dem Mund. Wieder rieb er ihren ebenso phantastisch durchgeprügelten Arsch mit der Pflege aus dem Spender ein. Dann ging er zufrieden zum Kühlschrank und trank seinen Tequila sunrise leer, mixte sich einen Caipirinha und trank auch von ihm entspannt. Das Eis erfrischte ihn nachhaltig, und der Alkohol machte ihn noch bereiter für einen tollen ersten richtigen Fick mit seiner neuen Sklavin. Nun war sie wirklich bereit für ihn, nun würde sie ihm nur Freude machen, wenn er mit ihr dabei auch sprach.

Dann hielt er ihr das Riechfläschchen unter die Nase. Sie schüttelte sich und schien das Bewusstsein wiederzuerlangen. Kurz darauf stöhnte sie. Ihr Körper musste in dieser Stellung höllisch schmerzen. Er musste sie nun hochnehmen und ihr langsam auch ein Schmerzmittel geben. Sie hatte tapfer alles durchgestanden. Aber vor dem ersten Opiat und einem weiteren, weicheren Durchficken stand noch ein letzter harter Fick mit ihm auf dem Programm für sie.

„Ich werde jetzt deinen Po mit einer speziellen Salbe einreiben“, sagte er ruhig zu ihr und sah ihr in die Augen. „Es wird weh tun, wenn ich dich berühre, aber die Salbe wird die Schmerzen lindern und deine Striemen heilen.” Er wollte, dass sie seine Behandlung jetzt sofort hinnahm und keine Mätzchen mehr machte, und das tat Nina auch nicht mehr.

„Danke, Herr”, murmelte sie nur unsicher und schrie dann aber auf, als er den ersten Klecks der Salbe auf ihre gemarterte Haut auftrug.

Er versuchte jetzt, so sanft vorzugehen, wie er nur konnte, denn ein gewisser Druck seiner Finger war ja notwendig und damit einkalkuliert, um die Salbe zu verteilen.

„Ganz ruhig, Nina. In einer Minute ist es vorbei.”

Nina schluchzte leise zum Gotterbarmen, als die Salbe in ihre pochenden, geschwollenen Pobacken einmassiert wurde. Nach ein paar Minuten war es tatsächlich vorbei und sie spürte die angenehm kühlende Wirkung der Creme. Sie hörte auf, zu weinen. Er streichelte ihr über die Haare und küsste sie sanft auf die Wange.

„Ich will dich jetzt einmal noch normal durchficken, bevor ich deine Schmerzen behandle, mein Schatz“, sagte er leise dabei zu ihr. „Willst du mir wieder zu Willen sein?“ Wieder setzte er keinen Druck mehr hinter seine Frage, denn er war sich sicher, sie endgültig gebrochen zu haben.

„Ja, Herr“, schluchzte sie.

„Jetzt wirst du von mir heute nur noch ganz langsam gevögelt, gefickt und durchgezogen, mein Schatz“, führte er leise aus. „Dann komm mal in meine Arme.“ Er spürte, wie sie langsam und mühevoll versuchte, ihren immer noch gefesselten Oberkörper auf dem Tisch anzuheben. Er öffnete ihre Handschellen wieder mit einem kurzen Griff.

„Die Angst, die du jetzt ausstehst, ist Stimulanz für mich. Ich werde wieder leicht anfangen und dann die Durchnahme steigern, und dann werde ich dich auf deinen Höhepunkt hinvögeln. Dies wird immer die abschließende Behandlung für dich nach jeder Sitzung sein.“

Zaghaft sah sie zu ihm auf, sah in seine Augen und versuchte, zu ergründen, welche Antwort ihn zufriedenstellen würde, womit sie ihn vorerst von weiteren Foltern abhalten konnte. Als er das spürte, half er ihr hoch und setzte sie auf seinen Schoß. Sie zuckte zusammen, als ihr geschundener Po seine Hose und Haut berührte, doch er öffnete seine Beine, damit ihr Hinterteil zwischen seinen Knien in der Luft hängen konnte, und drückte sie kurz warm an sich. So verharrte er mit ihr für eine erste ruhige Augenblicke.

Dann nahm er sie auf die Arme, hob die nackte Frau erneut hoch und setzte sie auf den Tisch. Ein qualvoller kleiner Schrei kam über die Lippen der jungen Sklavin, als ihr durchgewalkter, schmerzender Hintern mit dem harten Holz des Tisches in Berührung kam.

Er beugte sich über sie, legte sie in seine haltende Hand zwischen ihren Schulterblättern und damit halb zurück in die Schwebe. Er nahm einen ihrer kleinen Nippel in seinen Mund und saugte daran, während er mit der Hand Ninas andere Brust massierte. Er hielt sie dabei wieder schräg nach hinten gelegt. Beide Nippel wurden schnell hart, und nur eine Minute später legte er die Frau ihm völlig ergeben auf den Rücken. Er schob zufrieden seine Hose hinunter und sah die Angst in Ninas Augen, als sein zugegebenermaßen recht großer, breiter Schwanz herausschnellte.

„Keine Panik, ich nehme dich nicht sofort ganz tief”, beruhigte er sie, sah ihr in die panisch aufgerissenen, unwahrscheinlich blauen Augen, musterte ihr weinendes Gesicht. Ja, ihre Angst vor ihm machte sie jetzt und hier zur Jungfrau für ihn, so war es definitiv ihr erstes Mal.

Er stellte sich zwischen ihre Beine, drängte sie weit auseinander. Er hob sie wieder in seine Arme, legte ihre Arme um seinen Nacken, sie hielt sich sofort gehorsam fest. Er sah ihr tief in die Augen, als er ihre Beine noch weiter spreizte, seine Hände unter ihre glühenden und heiß nachbrennenden Backen schob und sie sanft etwas anhob. Er stützte sie dabei mit seinen kräftigen Armen und seinem Oberkörper.

Als er in Position ging, um in sie einzudringen, hörte er sie leise aufkeuchen. Er konnte nicht ausmachen, ob sie sich noch einmal auflehnen wollte, und sah ihr nur in die Augen.

„Willst du mir etwas sagen, meine Sklavin?“, fragte er sie sanft. Ihr kamen die Tränen, sie schluchzte leise zum Gotterbarmen.

„Nein … bitte, ähmmm, bitte! Nein!” Er verstand nicht, was sie genau sagen wollte mit ihrem Nein, ob er sie nicht ficken sollte oder ob sie nichts hatte sagen wollen, aber er lächelte und überging das einfach. Jetzt wollte er sie durch eine Vergewaltigung richtig sexuell foltern, und dazu wären nun Schläge kontraproduktiv.

Er drückte ihre Beine noch weiter auseinander, fast bis 180 Grad, und schlug ein paar Male seinen Schwanz gegen ihre Vulva.

„Ich will, dass du mich anschaust, wenn ich dich ficke. Lass die Augen offen, und schau mir in die Augen, Kleines. Schau nicht weg!”

Die Frau in seinen Armen weinte noch mehr als zuvor. Er lächelte nur, die drängende Gier in ihm war schon etwas gewichen. Er platzierte seine Eichel zwischen ihren Schamlippen am Eingang ihrer erst einmal von ihm gefickten Scheide. Er mochte es ja grundsätzlich, wenn sie weinte und sich wehren wollte. Jetzt wagte sie das nicht mehr, das hatte er ihr also wirklich ausgetrieben.

„Du bist jetzt meine Sklavin, Nina”, sagte er. „Also ficke ich dich jetzt offiziell als meine Sklavin ein!” Er sah sie ernst an, und sie nickte ergeben.

„Ja, Herr, nimm mich als dein Eigentum“, stöhnte sie leise und erbebte. Er lächelte und nickte. Jetzt hatte seine kluge Sklavin von selber die richtigen Worte gewählt.

„Hebe deine Beine hoch an, die Knie bis über deine Hüften!“, befahl er ihr streng. Sie tat es, angestrengt, und ihre High Heels kamen in sein Blickfeld. Er sah auf dieses prachtvolle Bild, ihre weit gespreizten Schamlippen, ihre offene Scheide, ihre hoch angehobenen Knie bei ihrem weit aufgespreizten Schritt. Jetzt machte es sich bezahlt, dass er sie dort nicht gefoltert hatte, denn es sah wunderschön aus. Er wusste, einer der Kameramänner würde das in einer langen Nahaufnahme einfangen, und auch, wie seine Eichel nun langsam ihre zarten Schamlippen teilte und nur mit der Spitze ihre weit klaffende Scheide berührte und dann langsam mit ihr eindrang und sie bis auf die Weite seiner Eichel dehnte. So verharrte er einen langen, schweigenden Moment, Augenblicke, die sich für alle dehnten, für die zitternde Frau, für ihn selber und auch für alle Zuschauer.

Er ignorierte das Beben und Zittern der gemarterten jungen Frau, packte ihre Backen und schob seinen großen Riemen in ihre jungfräulich enge Scheide hinein, kippte dabei leicht ihr Becken und schob es sich energisch entgegen. Er keuchte auf. Das war phantastisch! Ihr gleichzeitiges schweres Aufstöhnen war dabei wie Musik in seinen Ohren. Er stoppte, als er im Inneren der bebenden Frau anstieß, sein Pfahl sah noch für zwei, drei Zentimeter heraus.

„Aaaaaaauuuuuaaaaaaaaahhhhhh!”, keuchte sie nur leise und schon filmreif. Sie bog vor Schmerz den Rücken durch, hob ihm ihre großen Brüste entgegen und nahm ihre Schultern zurück. Das war eine vorbildliche Haltung, die sie da einnahm.

Obwohl sie ja nicht die Jungfrau war, die sie bei ihm zu sein schien, hätte sie es doch sein können. Nina war so eng und führte sich so unschuldig auf, dass nur das Fehlen ihres Jungfernhäutchens darauf schließen ließ, dass sie schon vorher Schwänze in sich gehabt hatte. Was, so betrachtet, wirklich eine Schande war. Er würde sie noch für jeden einzelnen Schwanz bestrafen, den sie vor seinem in sich hinein gelassen hatte.

„Oh Gott, das ist gut”, stieß er hervor. „Du bist verdammt eng!”

Er hielt seinen Schwanz in der Scheide eine Zeit lang still und genoss es, wie ihre Scheidenwände seinen Schwanz massierten, ihr Becken ganz an seinem und ihre Beine hilflos fast waagerecht auseinander gedrückt. Er sah ihr nur tief in die Augen. Er sah, diese Haltung wurde für sie zu anstrengend, ihre Knie begannen, zu zittern. Er drehte sich einfach mit ihr in seinen Armen um, so dass er mit dem Rücken zum Tisch stand und sie auf den Tisch sehen konnte.

„Stell deine Füße auf der Tischkante ab, Liebes“, befahl er ihr leise. Sie tat es sofort und blind, fand die Tischkante und stützte ihre Beine nun weit gespreizt mit hoch angezogenen Knien hinter ihm ab.

Dann begann er, sie sehr langsam, Stoß für Stoß, zu ficken. Nina war so eng, dass er sich jedes Mal, wenn er seinen Schwanz ein Stück zurückgezogen hatte, etwas anstrengen musste, um ihn wieder hinein zu schieben. Doch wie er versprochen hatte, fickte er die schwerstens verprügelte Frau jetzt sehr sanft.

Nina stöhnte zum Gotterbarmen. Fast so, als fühle sich sein harter Riemen in ihr unangenehm für sie an, trotz seiner momentanen Vorsicht und Einfühlsamkeit. Das Stöhnen vermischte sich mit Schluchzern. Wunderbar machte sie das in dieser grazilen Haltung. Sie erwies sich als ein wahres Naturtalent, das war schon Körperkunst und eine fast artistische Körperbeherrschung von ihr.

Er drang immer wieder sehr sanft in sie vor und schob seinen Schwanz ganz langsam, aber jetzt in voller Länge in sie hinein, schob sie dabei jedes Mal auch mit seinen kräftigen Händen um ihre brennenden Backen auf seinen enorm prall angeschwollenen Pfahl und sah gut dabei hin. Das war ein prachtvoller Anblick, wie sein breiter Pfahl wie ein Schwert in ihr verschwand, wie er in ihr steckte, ihre Schamlippen rund beiseite presste und ihre Perle nach oben aus den Schamlippen heraus. Ihre Scheide war prall gespannt durch seinen Schwanz, und genau so musste es auch sein. Er hielt wieder einen Augenblick inne und genoss die Wärme und Enge ihres zarten Lustkanals. Dann fing er erst an, sie langsam, aber rhythmisch zu ficken. Geschmiert war sie wunderbar. Er machte lange, langsame und sanfte Stöße, wollte den Fick mit der gebrochenen Frau offenbar voll auskosten und so lange wie möglich hinauszögern. Mehrere Minuten lang vögelte er sie still und langsam.

Bei jedem Stoß seufzte und stöhnte Nina unbehaglich, doch ihr Blick war gehorsam auf die Augen ihres Herrn gerichtet. Tränen strömten über ihr Gesicht und tropften auf ihre wackelnden Brüste. Ihr heißgeprügelter Arsch brannte in seinen Händen. Außerdem tat ihr es jedes Mal weh, wenn er seinen Schwanz in sie hinein stieß und sein Körper dabei den ihren mit dem geschundenen, wunden Hintern in seine haltenden Hände presste. Und um das Maß ihrer Qual vollkommen zu machen, nahm er ihren Arsch ab und zu in eine Hand oder knetete ihre schmerzenden Arschbacken. Und immer, wenn sie nicht völlig gefügig war oder den Griff um seinen breiten Nacken in ihrer Qual lockerte, klatschte er ihr dabei einmal hart auf den Po. Sie schrie vor Schmerz auf und beherrschte sich, nicht erneut die Hände von seinem Nacken zu lösen.

Mit langsamen Stößen begann er, die schöne, schwer verprügelte und ihm jetzt völlig gefügige Frau etwas schneller zu ficken. Nach ein paar Minuten des Einfickens griff er nach ihren großen Brüsten, zwickte sanft ihre Nippel und drehte sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Er machte damit zwischendurch immer weiter, bis es ihm so schien, als würde ihr Körper zittern. Doch ihr Gesicht blieb angstvoll und angespannt, tränenüberströmt. Kein Orgasmus, aber das hier war ja auch eine weitere Vergewaltigung. Diese Stellung hatte er mit den Frauen vorher üben müssen, damit er jetzt so geschickt mit ihrem Körper hantieren konnte, und es war auch von einer ausschlaggebenden Bedeutung, dass sie sich gut um seinen Nacken dabei klammerte  und einen wirklich griffigen Arsch besaß. Dann reichten zwei Hände aus, um sie in der Luft schwebend durchzuficken und dabei zu schlagen oder zu reizen. Und wenn er sie nur mit einer Hand trug, dann musste er fest in ihren Arsch greifen, was für sie mehr als nur ein wenig schmerzhaft war und ihn noch mehr anstachelte.

„Du bist sehr hübsch, Nina”, sagte er schließlich.

„Da … Danke …, Herr”, flüsterte sie.

Der Herr des Hauses fickte seine junge Sklavin nun langsam und gleichmäßig. Es war schmerzhaft für Nina, als er mit seinem breiten Riemen ganz tief in sie vorstieß und tief innen anstieß, und es war sehr unangenehm, als ihre engen Scheidenwände von seinem dicken Schwanz gedehnt wurden. Aber er wollte sie nicht ernsthaft verletzen. Also nahm er sie nicht mit voller Gewalt. Trotzdem wollte er, dass sie wusste, dass sie vergewaltigt wurde.

„Wie gefällt es dir, mein Schatz?“, keuchte er. „Magst du meinen Schwanz so tief in dir drin?”

Er erhöhte die Geschwindigkeit seiner Fickstöße und redete weiter, als sei es das Normalste der Welt.

„Bitte“, keuchte sie nur, „ … tu mir nicht weh …Herr… tu mir das nicht an. Bitte…Herr!”

Ninas Schreie kamen in abgehackten, atemlosen Schluchzern über ihre Lippen.

„Keine Angst, es wird dir schon bald sehr gefallen, Kleines!”

Er fickte die Frau nun härter und schneller, holte mit dem Becken leicht aus. Sie japste unter seinen Stößen. Verdammt, sie war richtig eng!

„Wenn du nicht anfängst, es jetzt zu genießen, wenn ich dich ficke, wird es schwer für dich werden, Liebes. Ich sorge dafür, dass es dir gefällt, das verspreche ich dir, du kannst mir vertrauen. Klingt das gut, mein Kleines? Einer schönen Frau wie dir sollte das gefallen. Vielleicht hast du das ja verstanden, wenn ich erst einmal mit dir fertig bin!”

Nina konnte nicht antworten. Sie weinte zu sehr. Offensichtlich konnte sie weder glauben noch begreifen, dass dies tatsächlich alles mit ihr passierte. Doch sie glaubten es anfangs nie. Es war immer zu viel für die Frauen, zu unwirklich. Aber es war die Realität.

Er blickte hinunter auf die Brüste von Nina.

„Ich habe immer gewusst, dass du Potential hast, Nina. Jetzt schau dir nur deine herrlichen Titten an!”

Er fickte die junge Frau weiter und beobachtete, wie ihre großen Glocken bei jedem seiner Stöße hüpften. Bald hatte seine Geilheit den Punkt erreicht, an dem er sich nicht mehr zurück halten konnte. Er zog seinen Schwanz halb aus ihr heraus und rammte ihn dann das erste Mal hart ganz wieder in sie hinein, so dass sie Sterne sah.

Es war keine Übertreibung, wenn er sagte, dass er in all den Jahren mit seinen Schwanz in ungezählte Mädchen und junge Frauen eingedrungen war, aber Ninas Scheide war enger und muskulöser als jede andere. Dies in Verbindung mit ihrem fabelhaften Körper und ihrem schönen Gesicht versprach, dass sie womöglich wirklich die begehrenswerteste Sklavin werden konnte, die er je erzogen hatte.

Er genoss diese erste relativ sanfte Vergewaltigung von Nina so sehr, wie sie es durcheinander brachte und schmerzte. Er rammte seinen Schwanz nun heftiger in ihren engen, schlüpfrig-feuchten Fickkanal hinein und ließ die hilflose junge Frau vor Schmerz, Erniedrigung und Unbehagen keuchen und stöhnen. Ihr Weinen vermischte sich mit zusammenhanglosem Gestammel, und das war die schönste Musik in seinen Ohren. Da wurde es auch hörbar, dass er ihr nun alles ausfickte. Sie war so eng gebaut, dass es ihm verdammt schnell gekommen wäre, hätte er sich nicht vorher schon so gut ausgetobt. Dank dieser Vorarbeit aber fickte er die Frau mehr als zehn Minuten lang, bevor er seinen nahenden Höhepunkt überhaupt spürte.

„Du hast eine ganz schön enge Fotze, Sklavin!”, raunte er ihr grinsend zu. „Eine der engsten, die ich seit langem gefickt habe. Aber ich will ja nicht selbstsüchtig sein. So eine enge Fotze sollte man mit anderen teilen, also lasse ich vielleicht auch mal andere Herrschaften an dich ran. Ich hoffe mal für dich, du wirst es jetzt so sehr genießen, wie ich es genieße, dich durchzuvögeln. Und bitte, du darfst gerne einen Orgasmus haben, wenn du kannst. Du hast so schön mitgemacht, dass du jetzt auch ein bisschen Spaß verdient hast.“

Er war ja sehr begehrt von den Frauen, obwohl Nina das in ihrem augenblicklichen Zustand nicht wahrnahm. In seiner Position warfen sich ihm die jungen Dinger nur so an den Hals, und er konnte jede von ihnen haben, die er wollte. Seine weiblichen Fans hätten alles getan, was er ihnen sagte. Aber ihm machte es viel mehr Spaß, eine Frau gewaltsam und gegen ihren Willen zu nehmen. Und genau deshalb war er ein Mitglied des Clubs und hatte Nina entführt. Durch die Anonymität unter den Mitgliedern blieb sein Name aus den Schlagzeilen heraus. Das letzte, was er hätte brauchen können, wäre eine Anklage wegen Vergewaltigung gewesen. Schon alleine wegen seiner Prominenz, er war ein etwas bekannterer bekannter Rocksänger. Nina kannte ihn nur nicht, und das war auch sehr gut so.

Er nahm sie jetzt hart und schnell und schob seinen Pfahl bei jedem Stoß bis zum Anschlag in sie hinein. Seine Ausdauer war beeindruckend. Er fickte sie länger als eine Viertelstunde so hart und schnell, fast brutal. Die Vergewaltigung dauerte jetzt schon mehr als eine Stunde, seitdem sie wieder zu sich gekommen war. In Nina regte sich nicht einmal mehr die Spur von Widerstand.

Er verstärkte seine Anstrengung und stieß noch fester in Ninas Lustloch hinein. Aber noch immer zeigte die schöne Frau kein Zeichen von Erregung, und er wusste, dass er sich nicht mehr lange zurück halten konnte. Schließlich kam es ihm gewaltig und erschütternd, er stieß sie ein paar Mal ungeheuer hart und tief und pumpte sein Gold dabei tief in sie, sah, wie sich sein Penis unter ihrer Bauchdecke abzeichnete.

Er stöhnte dabei tief auf und nahm sie weiter langsam durch, damit es für sie weiter ging. Sie weinte jetzt leise und haltlos. Er schloss die Augen und genoss das ruhige Durchficken seiner weinend bebenden Sklavin und die Entspannung, die ihn wieder ziehend durchzog, die Wärme, die seine Adern schwer durchrollte. Dann sah er ihr in die Augen.

„Na, mein Schatz, das ist das pralle Leben, nicht wahr? So muss eine Frau durchgefickt werden, hab ich da Recht?“ Sie konnte nicht reden, nickte aber brav und schluchzte auf.

Nach einer Weile hatte er sich wieder in ihr erregt, sein Pfahl wurde wieder dicker und stand stramm. Sie spürte es auch mit Schrecken und keuchte auf, panische Angst schlich sich wieder in ihre Augen.

„Ja, mein Liebes“, sagte er süffisant, „bei mir braucht es keine neun Männer, ich nehme dich auch alleine so hart durch. Nun gut, dann will ich dir mal etwas zum Heulen geben!

Er hob seinen Ellbogen. „Schiebe dein Knie in meine Achsel!“ Sie zog ihr Bein aufstöhnend beim Durchgefickt-Werden an ihren Leib und streckte ihren Unterschenkel dann unter seiner Achsel durch. Er klemmte ihn am Knie gut ein. Sie keuchte auf, als sie verstand, was er damit bezweckte, und er lächelte sie an.

„Und jetzt dein anderes Bein, mein kleiner wundgefickter Schatz“, befahl er es ihr, und sie tat es genauso. Jetzt hielt er ihren ganzen Unterleib fest in seinen Händen, aber für sie war diese Position Schwerstarbeit. Er lächelte und fickte sie weiter so hart und schnell, drehte sich aber wieder um, so dass er wieder auf die Tischplatte hinter Nina sah. Sie begann, zu heulen, er fickte ihr dabei schon mit seinen harten Stößen die Luft aus den Lungen und wusste, jetzt spätestens tat er ihr weh, weil er so tief in sie stieß und sie dort dehnte. Er erhöhte seine Kraft und holte mit dem Becken etwas aus, stieß sie sichtbar und erschütterte dabei ihren Körper. Sie heulte leise auf. Er liebte es, wenn man seinen Pfahl in ihr arbeiten sah.

Dabei beobachtete er ihr verzerrtes Gesicht. Und sah, dass sie es auch wusste, dass sie ihren sich anbahnenden Höhepunkt nun unmöglich vermeiden konnte.

„Du wirst jetzt kommen, Sklavin! Ich will dich zucken fühlen!“, befahl er es ihr hart und stieß sie noch härter dabei.

Sie gab es sofort auf, dagegen anzukämpfen. Sie ließ sich stattdessen gehorsam gehen und gab sich den lustvollen Gefühlen hin, die er in ihr hervorrief. Ihr Verstand sagte ihr nun auch, sie könne ruhig so viel Lust wie nur möglich empfinden, wenn ihr Herr sie fickte und ihr das dabei befahl.

Sie schrie plötzlich auf. Wie besessen stieß er sie jetzt mit voller Kraft in ihre nachgebende, zuckende Scheide, rammte ihn tief hinein, zog ihn fast ganz heraus, um ihn dann wieder tief hinein zu stoßen. Sie kam heftig und wild und schrie fast schon in Verzückung auf, bevor sie sich erschöpft und mit bebender Brust auf ihren Rücken zurück fallen ließ. Sie schluchzte, als sie nach Luft rang. Ihr ganzer Körper glühte von der Hitze dieses intensiven Orgasmus, den sie gerade erlebt hatte, rötete sich kräftig. Und sie wusste, dass ihr Körper schon bald vor Schmerz glühen würde, weil sie ihm dann in die Augen sah. Da kam dann er wieder, und während es ihn noch brennend durchrollte, stieß er sie unbarmherzig weiter, so sehr erregte sie ihn nun.

Er krallte seine Finger fest in ihre glühenden Backen. „Na, hab ich dir denn erlaubt, loszulassen?“, fragte er sie kalt freundlich und lauernd. Sie schluchzte auf. „Was für ein ungezogenes Mädchen!“, tadelte er sie kalt lächelnd. „Dafür gibt es gleich noch eine schöne Runde, mit dem Paddle, denke ich mal!“ Natürlich hatte er genau diese Haltung von ihr so gewollt und auch gewusst, dass sie sich bei einem weiteren Orgasmus nicht mehr festhalten konnte, diese Haltung war für sie eh zu viel, so viel Kraft besaß sie nicht, um sich so lange so zusammengeklappt an ihm festzuklammern.

Sie lag jetzt nur noch mit ihren Schultern auf dem Tisch auf, ihre Taille bog sich unglaublich schmal durch und ihre Brüste hüpften bei jedem seiner Stöße auf, wackelten unaufhörlich. Jetzt würde er sie so zu Ende ficken.

Aufknurrend rammte er seinen Schwanz in Ninas Scheide hinein. Die Frau kreischte auf, als er anfing, sie so hart weiter zu ficken, und obwohl er dabei jetzt richtig brutal vorging, hörte er aus ihren verzweifelten Schreien jetzt auch Lust heraus. Er hämmerte seinen Schwanz bei jedem Stoß bis zum Anschlag geradezu in sie hinein. Ninas Scheide war unglaublich eng, und sie spürte diesen Männerriemen mit jeder Faser ihres Unterleibs.

Die wilden Gefühle, die die junge Sklavin zu überwältigen drohten, wurden noch verstärkt, als er sie dabei durch einen noch festeren Griff in ihre Arschbacken zum Kreischen brachte. Die Kombination aus Schmerz und Lust bescherte Nina einen weiteren, gewaltigen Orgasmus.

„Bitte, Herr, hör auf …, bitte, nein … Herr. Es tut weh … Bitte!” schrie sie dabei, doch der Unterton in ihrer Stimme zeigte deutlich, dass ihr Flehen nicht nur durch die Schmerzen bei ihrer Durchnahme ausgelöst wurde. Sie litt grausame Schmerzen, doch diese verstärkten nur die Wucht des Orgasmus, der ihren jungen Körper durchschüttelte. Sie wurde gerade gut erzogen und als Sklavin bestens trainiert, und sie würde diese Art der Behandlung lieben lernen, wenngleich sie auch immer Angst davor haben würde.

Ohne Vorwarnung trieb er seinen Schwanz in die extrem enge Scheide seiner Frau hinein. Sie schrie vor Qual und Lust.

„Was soll das heißen, dieses Nein? Du magst es doch so richtig hart, oder?” spottete er, während er sie kräftig durchnagelte. Obwohl es ihm schon drei Mal gekommen war, war seine Ausdauer  beeindruckend, wie es ihn jetzt selber schon erstaunte. Doch die Enge ihrer Scheide, seine lange Vorarbeit auf den heutigen Tag hin und sein Umgang mit ihr heute nach ihrer gelungenen Entführung hatten ihre Wirkung auf ihn. Lange würde er es nicht mehr zurückhalten können. Er fickte sie eine weitere Minute lang und rammte dann seinen Schwanz so hart und tief in sie hinein, dass sie aufbrüllte und ihre Knie geschlossen hätte, wenn es das denn gekonnt hätte. Aber er spürte es an seinem Leib, die Kraft, mit der sie ihm ihre Knie in die Achseln drückte, und das ließ ihn gewaltig erbeben, machte ihm fast die Knie schwach. Es brach aus ihm heraus, wie kochende Lava eruptierte, mit einer schüttelnden Gewalt kam sein letzter, wilder Stoß. Ihm war, als müsse es ihn zerreißen. Dabei spürte er, wie tief in ihr seine Eichel ihren Muttermund weitere, wie sich ihr Muttermund kurz massierend über seine Spitze schob. Er ergoss sich wieder gewaltig in sie, zuckte ausdauernd und pulsierend. Ein wildes Schütteln und er ließ sich über sie sinken.

Wieder verdrehte sie die Augen nach oben und erschlaffte. Sie sank auf den Tisch, er ließ sie so liegen und fickte ihren bewusstlosen Körper noch eine Weile weiter, bis sein Schwanz endlich erschlaffte, das erste Mal, seit er sie heute die Straße entlanggehen gesehen hatte. Er lächelte und zog ihn aus ihrer dick angeschwollenen Scheide heraus. Er würde sie nachher noch gynäkologisch untersuchen müssen, ob er ihren zarten Muttermund vielleicht verletzt hatte bei der Dehnung, ansonsten konnte er sie heute Nacht noch einmal tief penetrieren.

„Ich hab’s doch gewusst”, sagte er zu der bewusstlos daliegenden Frau. „Eine Wahnsinnsfrau, der Hammer!” Und jetzt lächelte er zufrieden.

Nina, Tag der Gefangennahme, Teil 6: Der Augenblick der Wahrheit

(So, es geht weiter! Mir kommen beim Stöbern im Netz immer wieder schöne Geschichten unter, von denen ich denke: Wow, was für eine gute Idee, was für ein Handlungsansatz, was für tolle Charaktere! Aber meistens kommt dann nichts mehr nach, und das ist enttäuschend. Jedenfalls für jemanden wie mich, ich gewöhne mich an die Charaktere und möchte gerne wissen, wie es weiter geht. Ich werde also versuchen, diese Geschichte entsprechend fort zu führen. Das kann aber zwischendurch immer auch ein Weilchen dauern, weil man gerade so eine Geschichte nicht „produzieren“ kann, ich kann das jedenfalls nicht. Ich bin auch für Anregungen und Wünsche von euch offen. Diese Geschichte habe ich schon bis in die Nacht hinein geschrieben und muss sie nur noch für euch umformulieren. Jetzt werden aber auch andere dazukommen, die kürzer sind. Und auch ein Register, wenn es erforderlich wird, zur besseren Orientierung. Lasst euch einfach überraschen! 😀 Das ist ja sowieso das Schönste am Lesen! Liebe Grüße, euer Matt)

„Hallo, meine Schöne!“, sagte er sanft zu ihr und beugte sich zu ihr herab. „Kann es weiter gehen? Wir beide haben noch so einiges miteinander vor heute Nacht!“ Er lächelte, als sie ihre blauen Augen erschrocken aufriss und er die Erkenntnis in ihren Augen heraufdämmern sah. Er legte eine Hand gewichtig auf einen ihrer Globen und drückte leicht zu. Das alleine machte sie schon wieder ganz wach. „Schön ruhig, meine Schöne“, wies er sie sanft an. „Dann wollen wir doch mal sehen, ob du etwas gelernt hast aus deiner Prügelstrafe. Du bewegst dich nur, wenn ich es dir erlaube. Ansonsten hast du still liegen zu bleiben. Hast du das verstanden, mein Schatz?“

Nina sah ihn mit weit aufgerissenen blauen Augen an und nickte nur. Sie begann, wieder leise zu schluchzen. Er hatte Mühe, ein zufriedenes Lächeln zu unterlassen, als er ihr ernst in die Augen sah.

„Also, Nina, deine Bestrafung ist zwar vorerst beendet, aber ich sehe die Notwendigkeit, deinen exhibitionistischen Neigungen Einhalt zu gebieten.” Er machte eine kleine Pause und wartete auf die Reaktion der schluchzenden Frau. Sie schaute ihn angstvoll an.

„Nein … bitte … schlag mich nicht mehr!”, bat sie ihn leise und verzweifelt heulend. Er drückte ihren brennenden Globus, was ihr ein erstes schmerzgepeinigtes Keuchen entlockte.

„Willst du deine Wortwahl bitte korrigieren und sie demnächst genau beachten, Nina, meine kleine Lady?“, fragte er dabei sanft. Sofort schluchzte sie auf und antwortete ihm schon fast übereifrig.

„Bitte, schlage mich nicht mehr, Herr“, bat sie ihn demütig. Er lächelte.

„Gut, Liebes! Das lässt sich vorerst machen, wenn du dir nichts weiter zuschulden kommen lässt!“ Sie atmete erleichtert auf, und er verschwand hinter ihrem Popo. Jetzt grinste er breit und voller Vorfreude. Jetzt konnte er sich endlich gehen lassen und erleichtern. Sein Verlangen nach ihr wuchs wirklich ins Bodenlose.

„Ich löse deine Fußfesseln, Nina“, informierte er sie von hinten. „Lass dich nicht dabei erwischen, mit den Beinen zu strampeln, versuche nicht, nach mir zu treten, das kann ich dir nur raten!“ Wieder war seine Stimme freundlich bei dieser eiskalten Drohung, die er auch gleich in die Tat umzusetzen dachte. Eigentlich hätte er sie für das, was er jetzt beabsichtigte, mit den Fesseln an den Tischbeinen gespreizt festmachen müssen, aber das wusste sie ja nicht. Sie würde gleich strampeln, und er wollte das so. Dann konnte er sie noch ein wenig weiter versohlen. Nicht, dass er dafür ihr gegenüber immer einen Grund brauchte, aber für diesen ersten Tag war es ihm sehr wichtig, dass sie seine eindringlichen Maßnahmen an ihr mit den richtigen Dingen verband.

Er bückte sich also und löste mit einem schnellen Handgriff den Karabinerhaken zwischen ihren Fesseln. Nina erriet sein Vorhaben natürlich jetzt schon, aber sie wusste nicht, wo und wie er sie jetzt nehmen würde. Das war sein Überraschungseffekt, und den würde er verderben, wenn sie die breite Spitze seines breiten, prall gespannten Penis fühlen würde. Er entledigte sich rasch der Hüftjeans und zog das T-Shirt auch aus. Nichts war lächerlicher als ein Mann in einem T-Shirt, der unten herum nackt war. Er trug unter dem T-Shirt ein schwarzes Trägerhemd mit einem Designeraufdruck, und dazu schwarze Boxershorts. Die ließen seine muskulösen Beine zur Geltung kommen, und das sah dann auch keineswegs lächerlich aus.

Nina hörte, dass er seine Sachen sorgfältig beiseitelegte, und schluchzte lauter auf.

„Was … was machst du da, Herr?” keuchte sie ängstlich. Er musterte sie einen Moment schweigend, sie konnte von ihm nur wissen, dass er hinter ihr stand. Er sah ihr an, welche Angst ihr das machte, die Tatsache, dass er ihre Führung komplett übernommen hatte und dass er ihr auch nicht sagte, was er nun mit ihr vor hatte, obwohl das mehr als offenkundig war. Noch immer wusste sie nicht, was sie nun tun sollte, nun, da sie eines ganz genau wusste: Sie befand sich völlig in seiner Gewalt, in seinem Besitz, und er tat mit ihr, wonach ihm war, er richtete sich nicht nach ihr. Das hatte er sie bereits mehr als deutlich fühlen lassen. Sie war gefesselt und bereits schwer von ihm diszipliniert worden, durch eine direkte Strafe, die er sehr genossen hatte und die ihr große Schmerzen bereitet hatte. Er hatte auch keineswegs verholen, dass ihm selber das große Lust bereitet hatte. Aber das schien ihr immer noch nicht die notwendigen Informationen zu geben.

Er holte sich ruhig das Öl heran und trat vor ihre Beine, drückte sie schon leicht auseinander. Dabei antwortete er ihr, unterbrach aber seine Vorbereitungen nicht mehr.

„Mein Liebling, ich habe dich nach umfangreichen Vorbereitungen eingefangen, gefesselt und in meinen Besitz genommen. Die Zeit, in der du höflich nach deiner Meinung gefragt wurdest und eine ebenso höfliche Antwort gabst, nach der man sich gerichtet hat, ist vorbei. Ich fordere dich als meine Sklavin ein, und alles, was du zu tun hast, ist, dich danach zu richten, mir völlig selbstverständlich zu vertrauen und zu folgen. Du bist eine erwachsene Frau, du solltest das verstehen können. Für dich scheint das Wagnis, das dieser Schritt bedeutet, so unmöglich zu vollziehen zu sein, dass deine Angst jeden Sinneswandel in dir im Moment blockiert. Du musst dich in meine Hände fallen lassen, alle Bedenken ablegen und ebenfalls deine Selbstbestimmung. Ich lasse dir gar keine andere Wahl. Jetzt, wo ich dir ganz direkt sage, was du zu tun hast, macht dir das eine Todesangst. Du bist angekommen, bei mir und nur bei mir.“

Er nahm sich Öl, fasste genüsslich zwischen Ninas Beine und berührte streichelnd ihre Vulva. Er legte seine Handfläche darauf, drückte ihr Intimstes sensibel mit allen Fingern und stimulierte sie.

„Du wirst dich fallen lassen müssen, mein Kleines“, fuhr er dabei fort, „du wirst nur mich wahrnehmen dürfen, sonst nichts mehr, nur mich und das, was ich mit dir gerade tue. Tust du das nicht, machst du es dir nur umso schwerer. Körperlich habe ich das schon vollzogen, aber dein Geist muss jetzt folgen.“

Er verteilte das Öl nun breitflächig auf ihren Backen und ihrem Anus dabei, durch sein Streicheln überall nahm sie das nicht gesondert wahr. Das merkte er an der Art, wie sie ihre Scheide anspannte und ihren Anus entspannt liegen ließ. Sie ahnte nichts. Er grinste zufrieden auf ihre kleine, jungfräuliche Rosette herunter, während er ihre ganze Vulva und ihre zarten Schamlippen damit dick einrieb. Er strich durch ihre feinen Schamlippen, teilte sie mit öligen, geschmeidigen Fingern. Das tat ihr nicht weh, verletzte nur weiter ihren Stolz.

„Du musst versuchen, mir wirklich zuzuhören, Nina. Für dich wird nur noch wichtig sein, was ich dir befehle, du bist gefangen. Ich habe dir bereits erklärt, wie ich dein Verhalten vor meinem Eingreifen beurteile. Du hast zu viel Haut gezeigt, und so behandele ich dich jetzt. Du hast niemals zu spüren bekommen, wie ein Mann darauf direkt reagiert. Hättest du dich anders verhalten, würde ich mit dir jetzt auch anders umgehen. Du hast dich zu einer billigen, verfügbaren Frau gemacht, zu einer billigen Schlampe, und ich erwarte von dir, dass du jetzt hinnimmst, was du dann zu erwarten hast.“

Mit den geölten Fingern streichelte er ihr weiter über die Vulva und die inneren Schamlippen und entlockte der ängstlichen Frau vor sich dabei sogar ein unwillig klingendes Stöhnen. Er lächelte. Ihr Unterleib kribbelte von der zärtlichen Berührung, auch wenn er sie dazu zwang. Trotzdem sah er mit Wohlgefallen, wie still sie hielt.

„Bitte, tu mir nicht weh, Herr“, bat sie ihn schüchtern und leise weinend. Diese durchgewalkte Frau vor ihm bat ihn wie ein kleines Mädchen. Er lächelte und streichelte sie nur weiter. Dabei nahm er sich mehr Öl, verteilte es auf beide Handflächen und rieb damit ihren versohlten Arsch gut ein, und noch besser dabei wieder ihren Anus. Er wollte sie nicht wirklich verletzen gleich, und sein strammer, breiter und großer Pfahl würde in ihre kleine Rosette einschlagen wie eine Ramme. Er achtete darauf, dass er ihre Hüften dabei frei ließ, damit sie für ihn griffig blieb. Zufrieden hörte er dabei, dass sie jetzt von alleine in der richtigen Anrede blieb vor Angst, „du“ und „Herr“. Er überließ sie einige wenige Sekunden noch dieser Situation mit ihm, ihrer Ungewissheit, sie versuchte, nach ihm zu greifen, aber sie griff ins Leere. Er sagte ihr nicht mehr, dass Schmerzen das wirklich wichtigste Erziehungsmittel waren, und dass er es überdies genoss, sie ihr zuzufügen. Sie fühlte, was er mit ihr gerade tat, nicht mehr, und so würde es für sie von nun an immer mit ihm sein.

Nina war nur von Angst erfüllt, nicht von Ruhe. Dafür hatte er selber schließlich gesorgt. Ihr Geist war ein einziges Chaos, ausschließlich bestimmt von Angst und Schmerzen, an Selbstverantwortung gewöhnt, schwankte er völlig überlastet von einem Extrem ins andere. Sie suchte rastlos nach einer Lösung, die es nicht gab. Noch konnte sie nicht anders. Wenn er heute Nacht mit ihr fertig war, würde sich das geändert haben. Je härter und schmerzhafter er mit ihr umsprang, desto eher zwang er sie dazu, eine andere Geisteshaltung einzunehmen. Sie hatte keine andere Wahl heute Nacht. Sie musste sich ihm unterwerfen, ohne zu fragen, das war die einzige Lösung, die es für sie gab. Und damit würde sie heute Nacht beginnen.

Mit seiner harten Disziplinierung, seinem lustvollen Versohlen, hatte er ihr schließlich selber alle Gedanken vorerst ausgetrieben. Sie war zu weitergehenden Analysen ihrer jetzigen neuen Lebenslage gar nicht im Stande, dazu war er schon bis jetzt viel zu hart mit ihr umgesprungen. Aber die Erkenntnisse, die sie gewinnen sollte, waren sehr tiefgreifende und dementsprechend einfache Wahrheiten. Wahrheiten, die sich geradezu aufdrängten und leicht zu erfassen waren.

Die Lösung, nach der sie gerade suchte, war jetzt furchtbar simpel. Er würde sich voller brennender Lust in sich von ihr schmerzhaft nehmen, was er haben wollte. Sie konnte sich trotzdem nur noch zu ihm flüchten, und dann war er auch für sie da, um sie aufzufangen. Er stand sozusagen schon mit offenen Armen für sie da und wartete auf sie. Das würde er immer tun, wenn er ihr Schmerzen zufügen würde. Das würde sie heute noch verstehen. Sie war eine der Frauen, die er überaus hart und konsequent disziplinierte, der er lustvoll diese entsetzlichen Schmerzen zufügte. Genau das aber band sie an ihn und ihn auch an sie. Sie würde zunächst einmal nichts anderes mehr völlig klar sehen als das. Ihm war das alles sehr klar, darüber musste er auch nicht nachdenken, und ihr musste er auch jetzt nichts mehr dazu erklären. Sein Handeln würde jetzt in ihr Tatsachen schaffen, genau dafür hatte er bis gerade eben noch gesorgt. Die Angst, die sie jetzt noch hatte, würde er ihr mit genau dem, was er jetzt tun würde, austreiben. Das Schlimmste, was ihr mit ihm passieren konnte, würde ihr jetzt gleich passieren. Danach hätte sie das ausgestanden. Und alles darüber hinausgehende, was er mit ihr noch so veranstalten konnte, konnte sie sich gar nicht vorstellen, davor hatte sie erst gar keine Angst. Ihr Zeitgefühl war mit absoluter Sicherheit für ihn schon lange geschwunden, sie war auf ihre eigenen Gedanken, ihr eigenes Sein zurück geworfen, fühlte die Fremdbestimmung und Beengung durch seine Fesseln. Sie konnte damit beginnen, auf das Wesentliche zu achten. Und heute Nacht würde sie in sich Frieden finden und bereit sein, sich fallen zu lassen, würde alles durch diesen sanften Schleier wahrnehmen.

Seine Finger wanderten immer wieder bis hinauf zu ihrer Rosette, was das elektrisierende Kribbeln noch verstärkte. Er merkte es an ihrer Reaktion, ihre Scheide wurde weiter und noch nasser, zuckte schon leicht. Er wusste, wie man einer Frau Lust bereitete und das dann auch sah, und er sah gut hin. Trotzdem konnte sich  die Frau unter seinen streichelnden Fingern nicht ausmalen, was dann kam. Er ließ mit seiner anderen Hand reichlich Öl auf seinen fast unmöglich breit und lang geschwollenen, schon steinhart zuckenden Schaft rinnen. Dann war es mit seiner Beherrschung endgültig vorbei.

Plötzlich, ohne Vorwarnung, setzte er sein steifes Glied direkt an ihrer bis dahin noch jungfräulichen Rosette an. Mit eine einzigen fließenden Bewegung, einem richtig harten Ruck seines Beckens durchstieß er ihren entspannten Schließmuskel und fuhr von hinten in ihren Arsch vor, wobei sie einen Urschrei ausstieß. Der Schmerz war so gewaltig, als würde man sie in zwei Teile reißen. Sie wollte sich aufbäumen, wollte kämpfen, doch er zwängte sich gleichzeitig voll zwischen ihre herunter hängenden Beine, drängte sie weit auseinander und stieß sein breites Glied gnadenlos in sie vor, nagelte sie mit dem ungeheuerlichen Schmerz quasi auf dem Formkissen fest. Er hörte sie brüllen, und dann überkam es ihn wirklich.

Er stieß seinen Pfahl tief in sie hinein, bis zum Anschlag in ihren engen Darm vor, klatschte mit der Haut seines Beckens auf ihre malträtierte, verprügelte Haut und entlockte ihr damit ein fast schon unmenschliches Gebrüll. Er zog sich brennend vor Lust halb zurück und In den zweiten Stoß setzte er seine ganze Wucht. Sie kreischte auf. Ganz tief war er jetzt in ihr drin. Er versuchte, noch tiefer in sie einzudringen und steigerte die Kraft der nächsten Stöße. Er wusste, wie lang sein Pfahl war, und er genoss es, dass er so weit in ihrem warmen, engen Körper war, dem Körper seiner Sklavin.

Dann hielt er kurz still und griff mit beiden Händen um ihre Brüste, hob ihren Oberkörper zu sich an. Zwischen Daumen und Zeigefinger nahm er je einen Nippel und begann, erst zu drehen und dann zu ziehen, immer wieder und geschickt wie ein professioneller Kartenspieler. Unter dieser Folter verfiel ihr Körper in krampfhafte Zuckungen und der über sein Glied gestülpte empfindliche Darm zuckte eng wie ein Handschuh um ihn herum. Er keuchte auf, aber das konnte sie nicht hören, da sie so brüllte. Sie wand sich unter ihm im Rahmen ihrer geringen Bewegungsfreiheit, trat hilflos mit den Beinen, und das ließ ihn erst recht in Raserei fallen.

Die siebenundzwanzigjährige Frau schrie wie ein junges Mädchen. Verzweifelt kämpfte sie gegen den brutalen Griff um ihre Brüste. Er quetschte sie richtig hart, drehte ihre Nippel immer härter, um ihr Schreien zu hören, ihr Winden zu fühlen, als er laut stöhnend sein breites, glänzendes Glied fast unmöglich dick für ihren schmalen Arsch immer wieder bis zum Anschlag in sie hineinrammte und dabei hart gegen ihre versohlte Haut klatschte, dass es sich wie eine schnelle Prügel anhörte. Sein Blick war auf ihre Rosette und seinen in sie hineinstoßenden Pfahl wie angetackert gerichtet, und er ritt sie immer schneller und härter. Er schonte sie nicht, ließ sie seine volle Kraft fühlen und die volle Beherrschung ihres zierlichen Körpers, denn das war ein einmaliger Moment, sowohl für sie wie auch für ihn.

Die heiße Enge ihrer Darmwand massierte seinen Schwanz mit unglaublicher Geilheit. Er konnte kaum noch den aufziehenden Orgasmus unterdrücken und so fickte er sie nun langsamer, wobei die Massage seines Gliedes immer noch ausreichte, um ihm ein unkontrolliertes Stöhnen zu entlocken.

Wow, das war gut!

Nina unter ihm verfiel in eine vollkommene, blinde Panik. Sie strampelte mit Armen und Beinen, schrie wie am Spieß. Lautes Keuchen entkam ihren Lungen, bei jedem Stoß, denn für sie war es, als würde er ihr dabei die Luft aus dem Körper ficken. Ohne Gnade für sie zog er das Tempo wieder an, rammte ihr sein hochsensibles Glied bis zum Anschlag und immer schneller in den Arsch.

Ihr Wimmern, Flehen und verzweifeltes Schreien stachelte ihn weiter an. Immer stärker folterte er sie mit dem Drehen ihrer Nippel, immer unkontrollierter wurden ihre Bewegungen. Dann ließ er sie fallen und griff um ihre Hüften. Jetzt kam der finale Akt, der Höllenritt für sie. Bis zum Anschlag drang er in sie ein und nahm den heftigen Rhythmus seiner Stöße auf. Ihre Scheide würde eng sein, doch ihr Arsch war noch sehr viel enger. Er vergewaltigte ihren Hintern auf brutalst mögliche Weise und legte so viel Kraft wie möglich in jeden einzelnen seiner Stöße. Und bei jedem Stoß heulte Nina auf, was ihren Peiniger nur dazu anstachelte, sie noch härter zu nehmen. Er schlug weiter mit seinem kräftigen Unterleib auf ihren Arsch ein, während er ihn durchfickte, und er schwelgte selig in den winselnden Lauten, die sie in ihrer Qual von sich gab. Ihre Beine strampelten neben ihm und trieben ihn an, es immer härter zu machen. Er fickte sie sozusagen gerade aus ihren Schuhen.

Dann kündigte sich sein Orgasmus in einem Brennen an, das durch seinen ganzen Körper zog. Ihr Körper wurde von Wellen durchlaufen und geschüttelt, ihr Kopf schlug wild hin und her. Sie versuchte zu schreien und zu betteln, doch sie hatte gelernt, dass er für Bitten und Betteln kein Ohr besaß. Während seine Hände ihre Hüften mit aller Kraft zusammenpressten, sich darin festkrallten, kam sein letzter, wilder Stoß. Er hatte das Bild ihres davonfliegenden Schuhs vor Augen. Ihm war, als müsse es ihn zerreißen. Dann, mit einem lauten Aufstöhnen, kam es ihm. Ein wildes Schütteln und er ließ sich über sie sinken, ergoss  sich letztendlich in einer ihn schüttelnden Explosion in mehreren ganz harten Schüben in sie. Er fühlte, wie sein aufgestautes Sperma ihren Darm füllte, ganz tief in ihr. Ihre Augen verdrehten sich nach oben, ihre Lider flatterten.

Er blieb kurz auf ihr liegen, die Entspannung, die durch jede seiner Fasern zog, war saugend und fast noch schöner, fast schon überirdisch. Alle Gedanken in ihm ruhten, jetzt hatte auch er die Zeit vergessen. Aber diesen Augenblick, in dem er schwelgte, den würde er nicht mehr vergessen. Er atmete schnell und tief, war heiß. Nina hatte alle seine Erwartungen übertroffen.

Er erholte sich schneller als sie. Er richtete sich wieder auf, nahm seine Stöße wieder auf. Nachdenklich betrachtete er sie nach diesem sensationellen Orgasmus, nahm ihren erschlafften, zierlichen Körper langsam weiter durch. Sein Riemen erschlaffte nur unwesentlich. Das kannte er von sich, wenn er so lange hatte warten müssen, dann kam es ihm dreimal nacheinander, wenn die Frau Glück hatte. Nina hatte kein Glück, das merkte er schon jetzt. Er stieß sie langsam und genüsslich weiter, betrachtete ihren immer wieder nach vorne gestoßenen Körper vor ihm genüsslich. Er wollte jetzt eine kurze Pause machen und sie für ihr Strampeln bestrafen. Nach einer Ejakulation hatte er nicht mehr den ausgeprägten Drang, direkt weiter zu ficken. Das änderte sich aber schnell, nach etwas Ruhe konnte er mit ihr weitermachen. Er hatte noch so viele Ideen, was er alles mit ihr anstellen wollte.

Nina brauchte einige Zeit, bevor sie sich wieder regte. Er wusste, ihr Körper fühlte sich jetzt leer an. Losgelöst von ihrer Seele. Seine brutale Vergewaltigung hatte die Verbindung kurz gekappt und sie in ein Meer aus seelischen Qualen, aus Feuerstürmen geworfen. Aber mit ihrem zurückkehrenden Bewusstsein fühlte sie natürlich auch sofort, dass ihr Herr sie weiter fickte, und blieb weich und ergeben liegen. Und er ließ sie natürlich nicht in diesem Zustand, er war jetzt für sie da, wenn auch auf seine eigene Art. Er wollte ihre weiche körperliche Leere nutzen. Er hatte ihr die Seele aus dem Leib gevögelt, und nun wollte er ihren Leib benutzen. Er löste rasch den Karabinerhaken zwischen ihren Handgelenken, ihre Arme fielen schlaff auf ihre Seiten.

Er hob sie mit einem Arm unter ihren Brüsten und einer Hand auf ihrem Venushügel ganz an und trat einen Schritt vom Tisch zurück. Er nahm sie weiter durch, sein Penis war jetzt etwas schmaler und glitt wie geschmiert. Er fasste mit zwei seiner haltenden Finger in ihre Scham und reizte sensibel ihre Perle. Sie ließ ihre langen, schlanken Beine schlaff herab hängen, er spreizte sie selber mit seiner Hand, jetzt beherrschte er ihren Unterleib und ihr rasantes Fahrgestell, ihren ganzen Körper völlig. Und die andere Hand ließ er zwischen ihre Brüste gleiten und trug sie auf ihrem Brustbein, fühlte, wie die zwei prachtvollen Glocken an seiner Hand herabbaumelten. Prächtig. Er trat vor einen Spiegel und betrachtete dieses Bild. Phantastisch. Er sah sogar seinen Penis durch ihre fast eingezogene Bauchdecke vorreiben. Er hatte immer gedacht, das wäre ein Märchen notgeiler, orgiastisch fickender, nicht ganz richtig tickender Typen. War es scheinbar nicht.

„Wunderbar lässt du dich durchvögeln, Liebes“, raunte er leise an ihrem Ohr. „Kopf hoch jetzt und Augen auf, wenn dein Herr dich rannimmt!“, wies er sie dann plötzlich scharf an. Ihr Kopf hob sich sofort und sie öffnete ihre Augen. Er legte die Lippen an ihr Ohr, knabberte an ihrem Ohrläppchen, zärtlich, und leckte ihr über diese sensible erogene Zone.

„Ich will dich jetzt zucken sehen, meine Kleine“, flüsterte er drohend in ihr Ohr. „Ich will, dass du einen schönen Orgasmus durchreitest auf meinen Fingern in dir, während ich dich weiter ficke. Gleich gibt es eine weitere Runde für einen wie Feuer brennenden Hintern für dich, weil du eben gestrampelt hast. Du weißt, was das heißt. Wenn du nichts spürst, dann macht es mir keinen Spaß und du profitierst nicht davon. Also, wenn du schön brav zuckst, dann stimmst du mich damit milde!“ Er wusste, seine Härte würde sie jetzt kommen lassen.

Vor dem Spiegel stand der niedrige, breite Tisch, auf dem er sie eben bereits kurz abgelegt hatte. „Winkele deine Unterschenkel an“, befahl er ihr kurz angebunden, und sie gehorchte sofort. Der Tisch hatte die Höhe für ebensolche Aktionen, er setzte Nina mit den Knien vor sich auf der Tischkante ab, konnte sie so weiter ficken und gleichzeitig im Spiegel betrachten, und er hatte seine Hände wieder freier. Er betrachtete sie und sich selber im Spiegel, sie waren aneinander und ineinander geschmiegt wie ein Liebespärchen. Er stimulierte sie weiter, sah ihre in seinem Rhythmus wippenden Brüste im Spiegel, ihre schmale Taille und seine Hände, die kräftig und besitzergreifend auf ihrem Körper lagen und ihn in dieser Position hielten. „Genieße es, mein Täubchen, na los!“, knurrte er. Er sah es selber im Spiegel, er ließ sich lange nicht immer so gehen, warf den Mantel der Zivilisation so ab, aber jetzt und hier hatte etwas Dunkles, Wildes sein Verhalten übernommen und bestimmte auch sein ganzes Denken. Er sah es seinen eigenen Augen an, die kalt glitzernd in Ninas weit aufgerissenen ruhten.

Nina schloss gehorsam ihre Augen. Sie weinte nicht und zeigte kaum eine Mimik, sie war scheinbar in einem körperlichen Schockzustand. Ihr Atem wurde schwerer, als sich ihre Perle unter seinen sensiblen Fingerkuppen aufrichtete und prall wurde. Er rieb sie vorsichtig weiter, holte sich immer wieder ihre Nässe nach, stieß dabei drängender in ihr Innerstes, sein Schaft war schon wieder prall gespannt durch seine Wahrnehmung ihres körperlichen Gehorsams und steigenden Wohlbefindens. Er war so heiß auf sie, dass sie gut daran tat, ihm jetzt zu Willen zu sein.

„Los, du kannst das am besten, Liebling“,  raunte er ihr befehlend zu. „Mach es dir selber, während ich dich nehme!“

Gehorsam fuhr ihre Hand nach unten, und ohne nachzudenken erregte sie sich selber weiter. Er beobachtete es im Spiegel, und er fühlte mit den zwei Fingern, mit denen er sie jetzt vorne ebenfalls nahm, wie ihre Scheide anschwoll, sich ihr Körper immer weiter verspannte. Sie stöhnte leise und gehemmt auf.

„Schön laut stöhnen, Prinzessin“, raunte er ihr befehlend zu, „wenn dein Arsch nicht gleich wieder brennen soll! Ich will laut und deutlich hören, wie es dir gefällt!“ Er lächelte, als sie sofort lauter stöhnte, schwer atmete und sich ungeniert und immer schneller vor seinen Augen rieb. Er nahm sie mit zwei Fingern tief in ihrer Scheide, fuhr immer wieder mit ihnen in ihr geschwollenes Allerheiligstes, das er mit seinem Penis bisher noch selber gar nicht erkundet hatte. Er nahm sie auch immer schneller und härter von hinten, fickte sie dabei schon wieder hart durch.

Und dann fühlte, er, wie sich ihre Scheide um seine Finger herum zusammen zog, immer wieder. Ihr ganzer Körper zuckte, und er ergoss sich diesmal ohne Rammstöße in sie, nur angeregt durch ihre warme Massage seines Gliedes in ihrem Inneren, durch ihren warmen, seinem Glied übergestülpten, pulsierenden Darm. Noch einmal pumpte er seinen Saft aufstöhnend in sie. Sie stöhnte selber schwer auf. Er legte seinen Finger auf ihren, und dann leckte er ihr wieder über das Ohr und küsste sanft ihren Hals herunter.

„Öffne deine Augen, Zuckermaus“, befahl er ihr leise, als ihre zarten Zuckungen abgeklungen waren, „und sieh dir gut an, wie ich hier mit dir stehe!“ Das Gefühl, dass sein Sperma jetzt gleich von zwei Ejakulationen in ihr war und blieb, war phantastisch für ihn, als er im Spiegel in ihre gehorsam auf seine gerichteten Augen sah. Wirklich phantastisch.

Sie gehorchte ihm auch jetzt sofort. Sie sah in den Spiegel und sah sie beide an, sah, wie er sie weiter nahm und dabei zusammen mit ihr selber an ihrem intimsten Punkt streichelte. Wie er sie völlig alleine auf sich und an sich gepresst dabei hielt, ihre schlanken Beine von seiner breiten Hand auseinander gedrückt, ihre Knie auf der Tischkante angewinkelt. Er lächelte sie herrisch, aber liebevoll an und ließ ihr einen sehr langen Blick auf sich selber.

„Na, hat es dir eben denn gefallen, Liebes?“, fragte er sie sanft.

„Ja, Herr“, antwortete sie ihm leise und ehrlich ergeben. „Sehr.“

„Und habe ich dir eben so richtig weh getan?“

„Ja, Herr, das hast du!“, flüsterte sie wieder.

„Genauso wird es mit mir immer sein, Liebes, ich tue dir so richtig weh, und dann führe ich dich in den Himmel. Hast du das jetzt verstanden?“

„Ja, Herr“, flüsterte sie wieder weich. Er sah aber ihre blauen Augen in seinen ruhen, er kontrollierte ihre Wachheit und war zufrieden.

„Du hast immer zu kommen, wenn ich es dir befehle“, wies er sie leise an.

„Ja, Herr“, flüsterte sie.

„Egal, wer uns zusieht, wenn ich dich wundficke, will ich, dass du kommst! Wenn ich beschlossen habe, dich zu ficken, dann hast du nicht weiter zu denken als an meinen und deinen Höhepunkt!“

„Ja, Herr.“

Er lächelte sie wieder an. Er war so zufrieden mit ihr, dass er noch einen längeren Moment so mit ihr vor dem Spiegel verharrte. Dann aber spürte er ihren prallen Globus an seinem flachen Unterbauch und wusste, dass es wieder an der Zeit war, ihn ein wenig zu schlagen, nur mit seiner eigenen Hand diesmal, reine Handarbeit sozusagen. Er lächelte sie wieder an.

„Und, mein Liebling? Worum bittest du mich nun?“, fragte er sanft nach dieser Pause. Sie zögerte. Er stieß bedeutsam ein paar Mal härter gegen ihre Backen und sie verstand auf einmal, senkte den Blick. Dann hob sie ihn wieder.

„Herr, ich bitte dich um Schläge auf meinen Hintern“, sagte sie ergeben.

„Hintern?“, harkte er sofort nach. „Wie nenne ich deinen Hintern lieber?“

„Arsch, Herr. Meinen Arsch!“ Er nickte und lächelte. Sie war eine kluge Frau.

„Und was genau tue ich jetzt mit ihm?“

„Du versohlst ihn mir, Herr“, antwortete sie gehorsam nach einer Pause.

„Und warum tue ich das jetzt, mein Kleines?“

„Damit ich gehorsam bin, Herr“, erwiderte sie leise keuchend. „Eben war ich es nicht vollkommen. Ich habe mich bewegt, obwohl du es mir verboten hast.“ Er lächelte sie an.

„Und warum, mein Schatz, ist Gehorsam für dich so wichtig?“, harkte er erneut nach. Bei dem Gedanken an ihre Antwort wurde sein Schwanz schon wieder härter.

„Weil ich nur glücklich werden kann, wenn ich dir völlig ergeben und gehorsam bin, Herr.“  Er lächelte sie wieder an, nickte und küsste ihren elegant zurückgebogenen Hals. Ihr Kopf war weich an seine stützende Schulter gesunken. Er war zufrieden mit ihr, ja, sogar stolz auf sie. Er hatte sie an ihre absolute Grenze geführt, hatte ihr den Verstand ausgetrieben, ausgefickt, und sie war immer noch aufmerksam genug und bei ihm. Das machte ihn direkt schon wieder an. Er ließ sie aber noch kurz verschnaufen. Die Macht, die er über ihren Körper hatte, die Gewalt, mit der er sie immer noch fickte, wollte er so selber noch einen Moment auskosten. Er betrachtete sie im Spiegel, wie sie gehorsam vor ihm kniete, obwohl oder gerade weil er sie mit sadistischer Freude an ihren Schmerzen endgültig für sich in Besitz genommen hatte. „Mein Kätzchen“, murmelte er wesentlich sanfter. So, wie er sie jetzt vor sich sah, war sie wunderschön für ihn, und das nicht wegen ihrer körperlichen Schönheit. Ihr Widerstand war vorerst gebrochen, in den Hintergrund getreten. Sie schien ihm, seinem Willen tatsächlich entsprechen zu wollen. Das machte sie in genau dieser Situation zu etwas ganz Besonderem für ihn. Er wurde es merken, wenn sie ihm auch zu vertrauen begann. Das besänftigte zwar den Wilden in ihm noch nicht, aber das würde kommen. Wenn er deutlicher sah, dass sie aktiv versuchte, ihre Angst in den Griff zu bekommen, trotz seiner momentanen Härte Vertrauen in ihn zu entwickeln, und dass in ihr wirklich Ehrgeiz aufkeimte, seinem Willen entsprechen zu wollen, dann würde das ganz sicher das dunkle, harte, triebhafte Verlagen nach ihr in ihm besänftigen.

„Schließe deine Augen wieder“, befahl er ihr nach dieser Pause dann sanft. Sie kam seinem Befehl sofort nach, hielt sich auch daran. Er streichelte ihr sanft über den Unterbauch, die Oberarme, über die Wangen. Er ließ sie seinen Körper und seine Hände fühlen, nur darauf sollte sie sich konzentrieren.

„Gut, dann will ich deiner Bitte gerne nachkommen“, antwortete er ihr dann schon wieder energischer.

Er trug sie so an sich gepresst zurück auf das Kissen und legte sie vorsichtig wieder ab. Er packte ihre Hüften und stieß noch eine kleine Weile versonnen zu, sah zu, wie sein Penis in ihrem Arsch verschwand. Dann zog er ihn sanft aus ihrer Rosette und verstaute ihn, sah dabei lächelnd auf ihre jetzt breit klaffende, von ihm eben weit geöffnete Rosette.