Nina, Teil 9

So, wie im letzten Kommentar versprochen, geht es mit dem letzten Teil der Geschichte um Nina weiter. Dazu habe ich im letzten Kommentar auch schon alles geschrieben. Der einzige Unterschied ist halt der, dass diejenigen, die sich die Geschichte als Ganzes herunter laden konnten in der kurzen Zeit ihrer Veröffentlichung, jetzt die ganze Geschichte in ihrer überarbeiteten Form besitzen :). Etwas für das Geld muss es schon geben! Ich wünsche euch also viel Spaß beim Lesen 🙂 !

Kapitel 9: Gute Pflege, Herr Doktor

Matt zog sich die Boxershorts wieder an, darüber T-Shirt und Hose von vorhin, ging in aller Ruhe zunächst in sein luxuriöses Bad, um ihr eine Badewanne einzulassen, und dann zum Kühlschrank. Er trank den Caipirinha leer, spürte dabei seinen Gefühlen in sich nach, er war tief befriedigt, so zufrieden wie schon lange nicht mehr. Er sah seine neue, durchgewalkte und butterzart gefickte Sklavin lächelnd mit glänzenden Augen an. Jetzt musste er sich etwas erholen, und in dieser Zeit würde er sie säubern, pflegen und in sein Bett legen. Und dann würde er sie zärtlicher nehmen, bis er dann endlich für heute von ihr genug haben würde und sie gefesselt an ihn gedrückt einschlafen würde. Was für ein prachtvoller, durch und durch zufriedenstellender, erfolgreicher Tag mit ihr!

Er bediente ruhig die Kaffeemaschine neben dem Kühlschrank, setzte sich und trank seine erste Tasse Kaffee heute. Er ließ Nina diesmal die Zeit, um von selber wieder zu erwachen, versank dabei in schöne Gedanken an die verstrichene Zeit mit ihr. Ihr Körper nahm sich nun die Auszeit, die er nach den durchgestanden Stunden brauchte, genauso wie ihr Geist.

Dann erhob er sich lächelnd, aß und trank eine Kleinigkeit und ging dann wieder zu ihr.

***

Sie hatte den Kopf zur Seite fallen lassen, ihre Lider waren leicht geöffnet, ihre Pupillen nach oben verdreht. Sie dämmerte vor sich hin. So, wie sie sich jetzt fühlen musste, nach diesen fürchterlichen Stunden mit ihm, konnte er sie aufstehen lassen, sie konnte auf die Toilette gehen und duschen sollte sie auch. Danach würde er sie noch eingehender säubern und pflegen, dabei auch kurz untersuchen, und dann konnte er mit ihr weitermachen. Vielleicht würde er ihr auch noch etwas Zeit lassen. Nachdem sie sich unter der Dusche nachhaltig erfrischt hatte, würde eine Wartezeit ihr sicherlich sehr gut tun, sie hatte sehr viel zu verarbeiten. Und er würde sie jetzt auffangen, ihre Gefühle, die sie ihm jetzt ungefiltert offenbaren würde, ernst nehmen und sich auch die Zeit lassen, genau zu antworten und ihr damit gerecht zu werden. Jetzt war er für sie da und würde ihr beweisen, dass er keineswegs ein Ungeheuer war, sondern planvoll mit ihr vorgegangen war. Und er würde ihr die Nähe schenken, die sie nun brauchen würde, um sich an ihm, seiner Stärke und Kraft, wieder aufrichten zu können.

„Nina, mein Kleines“, sprach er sie mit sanfter Stimme an. Sie sah richtig süß aus, als sie die Augen sofort aufschlug und seinen Blick suchte. Er lächelte ihr in die Augen und holte sich dabei zwei bereit liegende, ungefähr einen Meter lange, feingliedrige Ketten heran, eine etwas länger als die andere. Er rechnete nicht mehr mit Widerstand oder gar einem Fluchtversuch seiner neuen Sklavin, aber er wollte es ihr einprägen, dass sie weiter in seinen Fesseln lag und zu seiner persönlichen Verfügung stand, jederzeit und für alles. Also bückte er sich kurz und verband die Ledermanschetten um ihre Fußgelenke mit der längeren Kette. Das würde sie befähigen, auf ihren High Heels einigermaßen stöckeln zu können, wenn auch nur in kurzen Schritten. Währenddessen war sie wach geworden und schaute ihn mit ängstlichen Augen an, als er sich wieder aufrichtete und zurück in ihr Sichtfeld kam.

Jetzt war nichts mehr von Trotz zu spüren, ihr Widerstand war gebrochen. Er streichelte sanft ihre Wange, lächelte sie zärtlich an und gab ihr Zeit, zu begreifen, dass es jetzt mit ihm anders für sie werden würde. Dass er nun für sie da war und sie sich ihm bedingungslos anvertrauen konnte. Ihre aufgerissenen Augen erinnerten ihn an die eines Rehkitzes. Er hatte ihren Willen brutal gebrochen und sie unter sich gezwungen, nun interessierten ihn ihre Gefühle, die sie dabei gehabt hatte, tatsächlich genauso sehr, wie sie bei ihr an die Oberfläche ihres Bewusstseins gespült werden würden.

Er half ihr umsichtig, sich aufzusetzen. Sie konnte sich kaum bewegen, Arme und Beine gehorchten ihr nicht mehr. Zitternd blieb sie auf der Tischkante sitzen, er setzte sich neben sie und umarmte in einer fürsorglichen Geste ihre Schultern, zog sie leicht an sich und streichelte ihr feines Gesicht, ihre Haare. Sie sah ihn ergeben und schüchtern an.

„Hör mir gut zu, mein Liebes!“ Er lächelte sie an. „Du kannst jetzt auf die Toilette gehen und danach wirst du duschen. Ich werde dir helfen, dich ordentlich zu waschen, auch in der Scheide, ich will dich duftend wie ein Rosenstrauch bei mir haben. Dann sehen wir weiter. Sei freundlich und höflich, ich werde so nett sein und dir alle Fragen beantworten, so weit es geht. Fliehen kannst du nicht, alle Außentüren sind verschlossen. Im Bad einschließen kannst du dich auch nicht, das Schloss ist abmontiert. Also, benimm dich anständig und stimme mich mild.”

Er klinkte die kleineren Karabinerhaken der zweiten Kette dabei in die Ringer ihrer Ledermanschetten ein, so dass sie eingeschränkt ihre Bewegungsfreiheit wieder erlangte. Sie lehnte sich schutzsuchend an ihn, bewegte zögerlich ihre Arme, rieb sie sich in dem unbewussten Versuch, sich ihre Handgelenke zu reiben, die sie ja wegen der Fesseln nicht erreichen konnte.

Er löste sich von ihr. Sie versuchte, sich vom Tisch gleiten zu lassen, aber ihre langen, schlanken Beine wollten ihr immer noch nicht gehorchen, sie rutschte auf den High Heels weg und fiel. Er fing sie gedankenschnell ab, bevor sie schmerzhaft aufschlagen konnte, ließ sie dann aber auf den Boden. Er lachte nur. Mühsam rappelte sie sich auf Knie und Ellenbogen, dann auf ihre Hände auf und kroch auf die Badezimmertür zu.

„Voran, voran, sonst gibt es die Peitsche, dein Hintern ist gerade so schön ausgestreckt!” Er beobachtete sie lächelnd, wie sie gehorsam vor ihm kroch. Es brauchte eindringliche Stellungen und Situationen jetzt, um ihr klar zu machen, wie sehr sich ihr Leben heute geändert hatte.

Sie versuchte sofort, schneller zu kriechen, kam dann mühsam auf halber Strecke mit dem Oberkörper hoch und stand auf ihren Knien. Matt war ihr freundlich behilflich und entsprach damit ihrer wortlosen Bitte, ihr wieder auf die schlanken Füße zu helfen. Und tatsächlich, sie schaffte es nun, von ihm gestützt und schwankend, auf ihren eigenen Füßen bis in das Badezimmer. Wiederum musste Matt ihr innerlich Respekt zollen, sie hatte einen wirklich starken Willen und war auch jetzt noch nicht gebrochen, mit seiner Hilfe konnte sie diese völlig entwürdigende Situation selber beenden. Diese Selbstständigkeit in ihrem Handeln war ihm jetzt wichtig, sie sollte keine Marionette an seiner Seite werden, sondern eine stolze, devote Frau.

Dort im Bad musste er sie aber dann führen, er hätte sie gar nicht allein lassen können. „Setze dich erst einmal hier hin”, sagte er milde und half ihr, sich auf der Brille nieder zu lassen. Er verließ kurz das Bad, ließ sie in Ruhe ihr Geschäft verrichten. Dabei hörte er aber scharf hin, ob sie sich erbrechen musste. Dann wäre er zu hart mit ihr vorgegangen. Aber er vernahm nichts dergleichen und lächelte wieder. Er hatte sie richtig eingeschätzt. Als sie sich gesäubert hatte, ging er wieder zu ihr hinein.

Langsam und unsicher kam sie auf die Füße, als er ihr mit einem kräftigen Griff unter ihre Achsel half.

„Lässt du … lässt du mich jetzt gehen, Herr?”

 „Ich fürchte, nein”, sagte er und schüttelte den Kopf über diese Frage, doch er hatte ihr versprochen, ihr auf alles eine Antwort zu geben. „Du bist jetzt eine meiner Sklavinnen. Am besten gewöhnst du dich schnell daran.” Sie fiel fast gegen ihn und kam nicht umhin, festzustellen, wie schützend er sie an sich zog, wie behutsam er mit ihr jetzt umging.

„Was meinst du mit ‘Sklavin’, Herr?”, fragte sie zaghaft, ermutigt durch seine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

„Du bist meine Sklavin”, antwortete er ihr geduldig und lächelte sie wieder in seinem Arm an. „Meine Frau, die erste Frau direkt an meiner Seite.” Er verschwieg ihr damit nicht, dass er sie für mehr als nur für eine seiner Sklavinnen hielt, er wollte, dass sie sich ihm auch geistig völlig fügte und sich von ihm führen und lehren ließ. Und dass sie akzeptierte, dass er ihr keinerlei Rechenschaft schuldig war, dass er jederzeit mit ihr tat, wonach ihm gerade war. Das war brutal klar und einfach.

„S … S-Sklavin?” Nina gab ein erschrockenes Stöhnen von sich.

„Ja, genau.” Er schenkte ihr einen freundlichen Blick, setzte sich dann mit ihr fest in seinem Arm auf eine Bank. Das musste auf sie verheerend wirken nach dem, was er sie hatte durchleiden lassen. Er wollte sie nicht brechen, deswegen half er ihr jetzt, mit dieser brutal einfachen Tatsache umgehen zu lernen. „Hab keine Angst. Es ist nicht halb so schlimm, wie es sich anhört. Naja, anfangs ist es schon ziemlich gewöhnungsbedürftig für deine Art, dich zu sehen, aber nach einer Weile wirst du dich nicht nur daran gewöhnen, sondern diese Haltung auch mit Stolz einnehmen. Glaube mir, ich weiß das.”

„Aber … ich will keine Sklavin sein!” protestierte Nina schwach. „Kannst du mich denn so einfach aus meinem Leben reißen, Herr? Ich habe einen Mann, einen Job….“ Ihre Stimme erstarb.

„Tja, aber du bist es jetzt und du kannst nichts dagegen tun”, entgegnete er ihr geduldig. „Du gehörst jetzt mir. Deutlicher kann ich es dir wirklich nicht mehr sagen, Kleines.“ Er war wirklich geduldig mit so schwer von ihm durchgenommenen Frauen. Er wusste, Ninas Geist war jetzt sehr aufnahmebereit für seine Worte, aber sie war auch völlig verwirrt, weil er ihr alles vorhin ausgeprügelt hatte. „Und aus deinem Leben reißen kann ich dich sehr wohl, ich habe es heute schon getan, schon, als ich dich an mich genommen habe!“ Er streichelte mit kräftiger Hand sanft ihren Rücken.

„Und ich bin jetzt sehr nett zu dir!” Sie sah zu ihm auf, sah ihm in die Augen. Sie schwammen in Tränen, er streichelte sanft ihre Wange.

„Aber das wird für mich die Hölle werden, Herr!“, flüsterte sie fast tonlos. Er verstand sie und fühlte mit ihrem schwer gebeutelten Geist. So eine Aussage kannte sie nur theoretisch, nicht aus ihrem Erleben, und es war für sie nur mit Negativem verbunden, ausschließlich. Er hielt ihr bebendes Gesicht in seiner Hand zu sich angehoben.

„Es tut mir leid, Nina”, antwortete er ihr mit einem ehrlichen Unterton echter Zuneigung, die er nun auch immer stärker für sie fühlte und die sich von seiner Lust in den Stunden vorher völlig unterschied. „Ich habe nicht vergessen, dass du an solche Dinge noch nie herangeführt worden bist. Ich werde es dir erklären, immer und immer wieder, bis du verstanden hast, was ich dir eigentlich genau anbiete. Dann wird es dir auch gefallen!“ Er wusste, wie sehr sich diese eigentlich sehr harten Worte jetzt in ihren sensiblen Geist gruben. Für Jahre…

„Wenn du dein Schicksal akzeptiert hast, dann wird es für dich einfacher werden, Nina. Das gibt mir aber nicht das Recht, zu meinem neuen Mädchen gemein zu sein!” Er lächelte sie wieder an. „Du wirst nur mit mir Schwierigkeiten bekommen, wenn du mir nicht brav auf das kleinste Wort gehorchst, Kleines.”

„Was willst du denn mit mir tun?” fragte Nina hilflos. Wieder musste er lächeln. Eigentlich wusste sie das sehr gut, schließlich hatte sie gerade eine sehr einprägsame erste Sitzung hinter sich.

„Nun, jetzt zum Beispiel dusche und bade ich dich. Du wirst doch sicher ein Bad wollen nach einigen solchen Stunden in diesem Zimmer.”

 „Oh ja!”, gab sie mit zitternder Stimme zurück. Er zog ihr nun die High Heels aus, bevor er sich mit ihr im Arm wieder erhob. Er führte sie zu der großen Dusche und schob sie darunter, wartete wortlos, bis sie sich an der Stange selber aufrecht halten konnte. Dann machte er die wohltemperierte Regenfalldusche auf, was Nina ein wohliges, wenn auch schmerzgepeinigtes Stöhnen entlockte. Er wusch sie rasch und gründlich, ließ sie warme, kräftige Hände fühlen, die sanft massierend über ihre Haut glitten. Hände, die wussten, wie man eine Frau berühren musste, damit sie sich wohl fühlte. Sie hatte vor ihm jede Scheu verloren, schämte sich überhaupt nicht mehr wegen ihrer Nacktheit vor seinen Augen, ein deutliches Zeichen, wie groß der Wandel schon war, der sich in ihrem Geist vollzogen hatte. Erst, als Matt zu dem stabförmigen, metallischen Spezialkopf für ihre Scheidenreinigung griff, wurde sie unsicher und sah ihn mit großen Augen wortlos an. Aber er lächelte sie wieder beruhigend an und führte den Duschkopf so vorsichtig in ihre Scheide ein, dass seine leichte Kühle sie erleichterte. Die Strahlen des Wassers waren so dosiert, dass sie ihre empfindlich angeschwollene Schleimhaut dort nur reinigten, nicht weiter reizten. Genauso umsichtig reinigte er danach mit sanften Händen ihre Rosette, bereitete ihr keine Schmerzen. Vertrauensbildende Maßnahmen, er wollte, dass sie jetzt wirklich vertrauen zu ihm fasste. Deswegen behandelte er sie nun und überließ sie nicht einfach sich selbst. Das tat er eigentlich nie nach so einer Sitzung, egal, was er mit der Frau auch gerade vorhatte.

„Das Bad ist bereits für dich eingelassen, Sklavin. Dann entspanne dich langsam mal und mache es dir gemütlich. Was fällt dir als erstes auf?“ Er half Nina währenddessen in das leicht dampfende Wasser und gab ihr etwas Zeit, um ihm zu antworten.

Sie sah mit großen, feucht glänzenden Augen zu ihm auf. „Du- du bist so fürsorglich, Herr“, antwortete sie ihm dann leise.

„Und das mit gutem Grund! Du  hast dich fabelhaft geschlagen, meine Schöne. Du hast dir dieses Bad verdient. Heute und jetzt ist der Erziehungsteil, zumindest der handgreifliche, für dich beendet! Du hast nichts Schmerzhaftes mehr von mir zu befürchten.“ Er sah ihr tief in die Augen dabei und beobachtete, wie in die ihren wieder Tränen stiegen, aber diesmal Tränen der Erleichterung. Der Schock, der sie bis eben noch fest im Griff gehabt hatte, löste sich langsam.

Die Badewanne war riesengroß, und nach ein paar Minuten stöhnte Nina schon vor Schmerzen leise auf.

Matt nickte und verließ sie kurz, öffnete einen Wandschrank und holte ein Päckchen heraus. Er drückte sich eine Tablette in die Hand aus. Nina hatte mit ziemlicher Sicherheit noch nie ein starkes Opiat genommen und heute war sie wohl auch noch nüchtern, hatte auch wenig getrunken und viel geschwitzt. Deswegen gab er ihr nur eine kleine Dosis eines starken Opiates. Er schätzte, dass das ausreichte, um ihr ihre Schmerzen deutlich zu nehmen, sie auch etwas schweben zu lassen, etwas high, leichter im Kopf. Aber nicht zu sehr, sie sollte noch gut ansprechbar bleiben und er hatte ja auch noch so einiges mit ihr vor. Er gab ihr die Tablette mit einem großen Glas Wasser. Sie sah ihn mit Tränen in den Augen unsicher an, er nickte ihr nur befehlend zu, erläuterte ihr sein Handeln nicht. Sie hatte sofort zu gehorchen. Sie nahm sofort die Tablette und trank das Glas Wasser leer. Er nahm es ihr ab und drückte sie dann zurück, so dass sie in dem angenehm temperierten Wasser lag.

Mit einer gewissen Nervosität und Unsicherheit ließ Nina es zu, dass er ihren Körper erneut von oben bis unten mit sanften, erfahrenen Händen säuberte. Sie wurde rot, als er so selbstverständlich und erfahren ihre Vulva wusch. Und es brachte sie noch viel mehr in Verlegenheit, als er sich noch einmal mit der Reinigung ihres Anus beschäftigte. Er lächelte über ihre schamrot brennenden Wangen schließlich hatte er sie heute schon ausgiebig betrachtet und genommen. Aber sie sollte seine erfahrene Hand auch mit Ruhe überall auf ihrem Körper fühlen können, ganz besonders auf ihren intimsten Stellen.

Eine weitere Frage brannte Nina auf der Seele.

„Warum muss ich eine Sklavin sein, Herr?”

Er schloss seine Säuberung gerade ab, wandte sich kurz zu einer bereitstehenden breiten, gut gepolsterten Liege und breitete ein Handtuch aus. Dann umarmte er sie kraftvoll und hob sie wie ein Fliegengewicht aus dem Wasser, was sie für ihn ja auch war. Er setzte sie auf die Trage und wickelte sie in das Handtuch ein, nahm sie wieder auf und setzte sich mit ihr so eingewickelt kurz auf die Bank. Er zog dabei geschickt mit einer kurzen, routinierten Handbewegung einen Stopfen, und das Wasser floss gurgelnd durch zwei Abflüsse ab. Er entlastete ihr schmerzendes Gesäß, sah aber an ihren glänzenden Augen, dass das Opiat schon seine Wirkung tat.

„Nun, weil ich es sehr mag, dich derart an mich zu binden, Nina”, sagte er dann zu ihr und rieb sie dabei ab. „Und es wird sich zwischen uns eine sehr enge Bindung entwickeln, die auf sehr viel Vertrauen basiert, auf beiden Seiten, nicht nur auf deiner, mein Liebes. Ich habe es dir vorhin schon versprochen, sollte das nicht der Fall sein, werde ich dich gehen lassen. Ich bin weder ein Sklavenhändler noch ein Entführer. Ich behalte dich nur, wenn du es selber auch willst. Aber um das herausfinden zu können, musst du eine Zeitlang bei mir gewesen sein und erkennen, was ich damit genau meine.“

„Aber das ist doch pervers”, warf Nina vorsichtig ein. Er ging davon aus, dass das Opiat ihre Zunge jetzt derart lockerte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das jemals gutheißen werde, was du getan hast heute!“

„Nun, ich würde es nicht als pervers bezeichnen”, stellte er das für sie klar. „Nur als eine sehr direkte, konsequente Umgehensweise mit Frauen. Du wirst von mir hart und konsequent unterworfen, Liebes, so, wie es im Grunde ihres Wesens viele Frauen gerne haben würden. Natürlich bist du jetzt davon erschrocken und abgestoßen. Aber ich kenne dich gut, du wirst es noch verstehen und annehmen lernen. Das ist ein Lernprozess, Liebes, aber ich habe viel Erfahrung mit so schwer verwirrten Frauen wie dir, ich werde dir helfen dabei. Du wirst eines Tages für jeden deiner bisher gemachten Fehler bezahlt haben. Aber du musst unbedingt tun, was ich dir befehle. Wenn du gehorchst und tust, was ich von dir will, dann wird es nicht so schlimm, Nina.”

„Und wie soll es mir jemals gefallen, wenn du mir den Hintern auspeitschst, Herr?”, fragte sie ihn mit einem Beben in ihrer Stimme. „Das ist doch unmenschlich! Und wer weiß, was dir noch so alles einfällt.” Sie sah ihn mit bebenden Lippen an. Er sah ihr nur aufmerksam in die Augen und schwieg für einen bedeutsamen Augenblick.

„Für dich bin ich dein Meister, Nina!” Seine ruhige Antwort auf ihre Befürchtungen war einfach und hart formuliert, aber seine Augen funkelten die junge Sklavin belustigt an. „Du gehörst mir. Und für gewöhnlich kümmere ich mich um mein Eigentum sehr gut. Du würdest von mir niemals ernsthaft ausgepeitscht werden, wie es zum Beispiel damals auf Schiffen der Fall war. Ich werde erkennen, wo deine Belastungsgrenzen liegen, und deine Grenzen bezüglich des Ertragens von Schmerzen nach und nach erweitern. Aber ich werde dich niemals stärker belasten, als du es ertragen und verpacken kannst. Ich möchte, dass du eines Tages mit Stolz an meiner Seite stehst, Nina, Stolz darüber, meine Sklavin sein zu dürfen. Du bist eine kluge Frau, und ich würde dir nicht gerecht werden, wenn es anders kommen würde. Und das würde es, wenn ich dich so auspeitschen würde, wie du das gerade befürchtest. Verstehst du den Unterschied?“

„Wirst du mich wirklich peitschen, Herr?” fragte sie weiter, und ihr Gesicht zeigte deutlich ihre Angst. Die Peitsche war tatsächlich das zentrale Thema ihrer Angst, ihre Gedanken kreisten ruhelos um sie, obwohl er sie bei ihr gar nicht eingesetzt hatte. Das schwerste Züchtigungsmittel heute für sie war der Kochlöffel gewesen, und mit dessen dosierter Anwendung war er mehr als zufrieden gewesen. Sie zeigte deutlich weniger Angst bei seiner stereotyp sich wiederholenden Erklärung, dass er sie bei sich behalten würde, als seine persönliche Sklavin. Das empfand er als sehr positiv, Nina schien anzufangen, ihm in einem gewissen Maße zu vertrauen, trotz dem, was er sie heute hatte erleiden lassen.

„Oh ja, das werde ich“, ging er auf ihre Frage dann ein. „Aber nur, wenn deine Ausbildung es erforderlich macht, Ich bin kein Freund der Peitsche, ich bevorzuge meine Hand. Das heißt, wenn du dich gut benimmst und tust, was ich dir sage.”

Nina schüttelte sich.

„Ich habe Angst, Herr”

Er öffnete das Badetuch und streichelte ihr über die nun zart warmen Brüste, nahm sie nacheinander in die Hand, abwiegend, aber nicht grob oder schmerzhaft. „Ja, ich weiß. Am Anfang haben alle Frauen Angst. Aber so wird es immer für dich sein. Es gibt für dich keine Sicherheit vor mir, vor gar nichts, was ich mir für dich so ausdenke. Du wirst alles, was ich von dir erwarte und dir befehle, sofort tun und über dich ergehen lassen müssen. Das ist dein neues Leben, das sind die Regeln dafür unter mir. Du bist meine persönliche Sklavin. Du stehst aber auch unter meinem persönlichen Schutz. Ich bin dein Beschützer, vor dem du dich nicht schützen kannst, aber du wirst immer zu mir kommen können, und wer etwas von dir will, der muss erst einmal an mir vorbei. ” Er streichelte ihr sanft über den Kopf. „Okay, und jetzt setz dich dort hin!” Er zeigte auf eine kleine Bank, die in die jetzt leere Wanne eingelassen war.

Nina gehorchte, stand mit seiner Hilfe mühsam auf wackeligen Beinen und ging die paar Schritte zurück zu der großen Wanne, gestützt von ihm. Er wusste nur zu gut, dass es nach der Tortur, die hinter ihr lag, schon sehr gut war, dass sie überhaupt noch gehen konnte. Ihr Arsch und ihre Oberschenkel waren hinten schön düsterrot und nur leicht angeschwollen. Striemen zeichneten sich wie ein komplexes Muster auf ihrer zarten Haut ab, wie Körperschmuck, und er empfand sie auch als schmückend für seine Sklavin. Gute Pflege, Herr Doktor, sagte er bei diesem erfreulichen Anblick lächelnd zu sich selber und half Nina in die Wanne zurück. Auf der breiten Bank sitzend war sie bereit für ihre erneute Spülung. Auf seine ruhige Anweisung hin spreizte sie zaghaft und nervös ihre Beine.

„Was tust du da, Herr?”

„Ich werde deine Scheide noch einmal kurz spülen, Kleines, wie in der Dusche schon. Als meine Sklavin mag ich dich immer schön sauber. Später wirst du das selber tun können”, erklärte er. „Du hast Glück, dass du nicht so viele und vor allem kurze Haare hast. Da werde ich gleich nur ein wenig Hand anlegen müssen. Du wirst dich eine ganze Weile lang nicht rasieren müssen.” Was er ihr nicht sagte, war, dass er beide Male das Spülwasser auf Blutspuren untersucht hatte, sehr scharf hingesehen hatte, und froh war, auch beim zweiten Mal keine finden zu können. Er war ja auch nicht so hart zu Werke gegangen, dass so etwas zu befürchten war. Dennoch, es konnte passieren, und deswegen würde er sich ihre Scheide gleich noch kurz ansehen, das war nicht nur eine Eingewöhnungsmaßnahme. Er hatte keine Lust, seine neue Sklavin heute Nacht irgendwann ins Krankenhaus bringen zu müssen.

Er hatte die Spülung währenddessen wie eben unter der Dusche schon beendet, hob sie in das Handtuch gewickelt wieder hoch und legte sie diesmal auf die Liege. Er ließ das dicke, weich duftende Handtuch auf ihrem Körper noch für einen wärmenden Moment geschlossen, während er eine scharfe Rasierklinge, ein Metallschüsselchen mit Wasser und einen Rasierpinsel mit Rasierschaum heran holte. Er setzte sich neben ihre Beine. „Bitte öffnete mir deine Beine und stelle das an der Wand hoch“, befahl er ihr mit einer ruhigen, sanften Stimme. Nina gehorchte ihm sofort, zeigte erste Zeichen der Ergebung und des Gehorsams, die er an ihr sehen wollte. So etwas musste er natürlich sofort belohnen. Tatsächlich belohnte er es schon dadurch, dass er diese Verrichtungen niemals bei einer Frau, die ihm etwas bedeuten könnte, einem anderen Menschen, sei es Mann oder Frau, überlassen würde, aber das konnte sie ja nicht wissen. Und er hielt es auch für ausgesprochen wichtig, dass sie jetzt ihre Fragen alle in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stellen konnte.

„Obacht, ich werde deine Scheide mit einem abschwellenden und entzündungshemmenden Gel behandeln, Liebes“, warnte er sie. „Es wird also noch einmal kühl, aber das Therapeutikum wirkt wirklich gut und du bist mir ja nun wahrhaftig auch nicht mehr fremd, so dass Scham jetzt völlig unangebracht ist!“ Er sah ihr bei seinen Worten wieder tief in die Augen, sie nickte nur mit großen, glänzenden Augen. Er trug das Gel reichlich auf seinen Finger auf und führte ihn dann so in ihre offene Scheide ein, verrieb das Gel in ihr sorgfältig und so tief, wie er kam, holte noch zwei Mal nach. Blut sah er auch jetzt überhaupt keines, sie fühlte sich nur weiterhin sehr geschwollen an. Er war jetzt doch deutlich beruhigter.

„So, dann kommt jetzt nur noch die Rasur!“ Nina blieb weiter so entspannt liegen, als er ihre Vulva mithilfe des Rasierpinsels überall einschäumte. Er schob vorsichtig und sanft zwei Finger in ihre vordere Scheide, um sie bei der Intimrasur nicht zu verletzen. Sie fühlte sich durch die Schwellung samtig warm und weich dort an. Die Rasur hatte er blitzschnell verrichtet, er zog seine Finger wieder heraus und sah Nina dabei tief in die Augen. Abscheu vor ihm und seinen Fingern konnte er keinen mehr lesen in ihrem Gesicht, stattdessen sah sie ihn deutlich verunsichert an. Er lächelte ihr in die Augen, bevor er den Blick kurz senkte. Wieder kein Blut auf seinen Fingern. Er beschloss, es bei diesen Vorsichtsmaßnahmen zu belassen und ihr den Entenschnabel jetzt nicht mehr zuzumuten. Er rasierte genauso schnell ihre Achselhöhlen, mit ihren Beinen hatte er keine Arbeit.

„Dann drehe dich bitte einmal, meine Schöne“, bat er sie mit sanfter Stimme. Wieder gehorchte sie sofort, drehte sich auf den Bauch. Er behandelte wortlos ihr hochrotes Gesäß und ihre Oberschenkel ausgiebig mit der abschwellenden Salbe, die er schon vorher genommen hatte. Dann nahm er sich aus einem Spender, der vorgewärmte Öle enthielt, warmes Öl und massierte ihre Rückenmuskulatur damit kräftig auf, bis er spürte, dass Nina sich unter seinen kräftigen Händen zu entspannen begann. Sie schloss die Augen und begann tief und regelmäßig zu atmen. So ließ er sie wortlos für einen Moment liegen, in dem er sich umkleidete für die Nacht und das Bad wieder reinigte. Er war doch nasser geworden, als er es vorgehabt hatte, eigentlich hätte er gleich mit ihr zusammen duschen können, dachte er erheitert. Aber es war ihm wichtig, dass Nina ihn als ihren neuen Herren nicht direkt so intim sah.

Als er mit diesen Verrichtungen fertig war, waren die Salbe und das Öl eingezogen und ließen ihre Haut sanft schimmern.

„Dann mal wieder auf mit dir!“, weckte er sie aus einem leichten Dämmerschlaf. Schon deutlich agiler kam sie wieder hoch und setzte sich aufrecht hin. Er zog ihr ein schlichtes, weißes Nachthemd über, das so gerade eben ihre Blößen bedeckte. Dann hob er ihr Gesicht zu sich empor. „Das ist die Belohnung für dein Verhalten jetzt“, machte er ihr klar. „Wenn du dich mir ergibst, kann ich dich sehr glücklich machen! Vielleicht kannst du dir das jetzt schon ein wenig besser vorstellen.“

Er ließ ihr leicht umfasstes Kinn wieder los und hob sie in seine Arme. Sie duftete nun wirklich wie ein Rosenstrauch, zart und blumig. „Mach die Augen zu, Kleines!“, bat er sie. Sie legte den Kopf an seine Schulter und gehorchte ihm wieder unverzüglich, eine schlichte Geste, die ihn anrührte. Er trug sie mit raschen Schritten durch das Zimmer, in dem er sie sich eben vorgenommen hatte, und betrat mit ihr das angrenzende Schlafzimmer. Er legte sie ins Bett, deckte sie gut zu. Ihr fielen dabei schon die Augen zu.

Er nahm noch einmal ihr Kinn. Sie öffnete ihre großen, grünen, jetzt ruhigen Augen wieder und sah ihn ohne Angst an. „Ich werde dich nicht an das Bett fesseln, Kleines! Wir werden deinen Gehorsam mir gegenüber jetzt schon einmal austesten. Normalerweise würde eine so behandelte Frau mit allen Mitteln zu fliehen versuchen. Ich räume jetzt das Nebenzimmer auf und lege mich dann zu dir. Vertrauen muss man sich erst verdienen, und das gilt für beide Seiten, für dich wie für mich. Also enttäusche mich bitte nicht und entspreche dem Vertrauen, das ich jetzt in dich setzte. Ich bin gleich wieder bei dir!“ Er küsste sie sanft auf die Nasenspitze und lächelte ihr aus dieser Nähe in die Augen. Dann stand er auf und ließ sie ungefesselt im Bett zurück. Er drohte ihr mit keinem Wort, er sagte ihr nicht, wie schnell er sie wieder eingefangen haben würde, weil ihr Nachthemd einen Peilsender trug und sie es wohl kaum auf einer Flucht ausziehen würde. Er drehte sich an der Tür nur noch einmal lächelnd zu ihr um. Sie folgte seinen Schritten mit schläfrigen grünen Augen, irgendwie verträumt. Er lächelte sie noch einmal liebevoll und anerkennend an, dann verschwand er für ungefähr zehn Minuten und brachte das Nebenzimmer wieder in Schuss.

***

Als er zurückkehrte, war seine Nina nicht geflohen. Sie hatte die Augen geschlossen und lag noch so da, wie er sie hingelegt hatte. Ihr Atem ging ruhig und regelmäßig, aber er wusste, sie schlief noch nicht. Er zog sich bis auf seine Boxershorts wieder aus und legte sich aufatmend zu ihr. Auch für ihn war das ein anstrengender, wenn auch überaus schöner Tag gewesen. Er nahm sie warm unter der Decke in die Arme und küsste ihr zierliches Gesicht mit vielen kleinen, zärtlichen Küssen.

„Erst dachte ich, ich würde unmöglich hier liegen bleiben können und nicht versuchen, zu fliehen, Herr“, bekannte sie ihm dabei leise.

„Und warum hast du es dann nicht getan?“, fragte er sie neugierig.

„Ich weiß es selber nicht“, antwortete sie ihm schläfrig und kuschelte sich vertrauensvoll an ihn. „Vielleicht, weil du mich mehr beeindruckt hast, als ich es vorhin geahnt habe, Herr? Ich möchte es versuchen, ich möchte versuchen, deine Sklavin zu werden, wenn du das Versprechen, was du mir eben gegeben hast, auch einhältst.“

„Meine Frau, Nina!“, entgegnete er ihr leise lächelnd. „Du wirst nicht immer als Sklavin angesprochen werden. Das tun wir nur in intimen Momenten, so wie in diesen jetzt. Du bist eine starke, kluge und bewundernswerte Frau, ich habe mich in dir nicht geirrt und werde dich nicht entwerten. Für alle Fremden wirst du meine Frau sein!“ Sie kuschelte sich stärker in ihn hinein, und das löste in ihm ganz besondere Gefühle aus, solche von liebevoller Fürsorge und Beschützen-Wollen, die sich so völlig von denen unterschieden, die er bisher gehabt hatte, seitdem Nina in seiner Gewalt war. Er merkte es jetzt schon, das hier machte auch etwas mit ihm, nicht nur mit ihr. Er hatte bisher noch nie so ausgeprägt den Wunsch verspürt, eine Frau zu beschützen, und was sollte er dazu sagen? Es gefiel ihm sehr, so erstaunt er darüber auch war.

Sie atmete tief durch, atmete den Duft seiner Haut tief ein, die Augen geschlossen. „Das ist gut“, murmelte sie schläfrig. Sie war zu Tode erschöpft und ihr Körper verlangte nun energisch Ruhe. Sie schlief übergangslos in seinen Armen ein, während er noch einige Zeit wach blieb, sie sanft streichelte und nachdachte. Sie hatte ihn beeindruckt heute. Sehr beeindruckt. Und darüber war er sehr froh.

***

 ©Matt